Wajelech YeshYahu 55,6-56,8.html

55,6 Suchet HaShem, solange er zu finden ist; rufet ihn an, solange er nahe ist. 55,7 Der Torahlose lasse von seinem Wege und der Übeltäter von seinen Gedanken und bekehre sich, so wird er sich seiner erbarmen, und zu unserm HaShem, denn bei ihm ist viel Vergebung. 55,8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht HaShem, 55,9 sondern so viel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken. 55,10 Denn gleichwie der Regen und Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin zurückkehrt, sondern feuchtet die Erde und macht sie fruchtbar und läßt wachsen, daß sie gibt Samen, zu säen, und Brot, zu essen, 55,11 so soll das Wort, das aus meinem Munde geht, auch sein: Es wird nicht wieder leer zu mir zurückkommen, sondern wird tun, was mir gefällt, und ihm wird gelingen, wozu ich es sende. 55,12 Denn ihr sollt in Freuden ausziehen und im Frieden geleitet werden. Berge und Hügel sollen vor euch her frohlocken mit Jauchzen und alle Bäume auf dem Felde in die Hände klatschen. 55,13 Es sollen Zypressen statt Dornen wachsen und Myrten statt Nesseln. Und HaShem soll es zum Ruhm geschehen und zum ewigen Zeichen, das nicht vergehen wird.

56. Kapitel

56,1 So spricht der HaShem: Wahret das Recht und übt Gerechtigkeit; denn mein Wohl ist nahe, daß es komme, und meine Gerechtigkeit, daß sie offenbart werde. 56,2 Wohl dem Menschen, der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält, das den Shabbat hält und nicht entehrt und seine Hand hütet, nichts Arges zu tun! 56,3 Und der Fremde, der sich HaShem zugewandt hat, soll nicht sagen: HaShem wird mich getrennt halten von seinem Volk. Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum. 56,4 Denn so spricht HaShem: Den Verschnittenen, die meine Shabbate halten und erwählen, was mir wohlgefällt, und an meinem Bund festhalten, 56,5 denen will ich in meinem Hause und in meinen Mauern ein Denkmal und einen Namen geben; das ist besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll. 56,6 Und die Fremden, die sich HaShem zugewandt haben, ihm zu dienen und seinen Namen zu lieben, damit sie seine Knechte seien, alle, die den Shabbat halten, daß sie ihn nicht entehren, und die an meinem Bund festhalten, 56,7 die will ich zu meinem geweihten Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethaus, und ihre Brandopfer und Schlachtopfer sollen mir wohlgefällig sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker. 56,8 HaShem, der die Versprengten Israels sammelt, spricht: Ich will noch mehr zu der Zahl derer, die versammelt sind, sammeln.