Beresheet 1,1-6,8

1. Kapitel

1,1 Im Anfang schuf HaShem Himmel und Erde.1,2 Und die Erde war wüst und leer, und es war finster auf der Tiefe; und HaShem schwebte auf dem Wasser.1,3 HaShem sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht.1,4 HaShem sah, daß das Licht gut war. Da schied HaShem das Licht von der Finsternis 1,5 und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag. 1,6 HaShem sprach: Es werde eine Feste zwischen den Wassern, die da scheide zwischen den Wassern. 1,7 Da machte HaShem die Feste und schied das Wasser unter der Feste von dem Wasser über der Feste. Und es geschah so. 1,8 HaShem nannte die Feste Himmel. Da ward aus Abend und Morgen der zweite Tag. 1,9 HaShem sprach: Es sammle sich das Wasser unter dem Himmel an besondere Orte, daß man das Trockene sehe. Und es geschah so. 1,10 HaShem nannte das Trockene Erde, und die Sammlung der Wasser nannte er Meer. HaShem sah, daß es gut war. 1,11 HaShem sprach: Es lasse die Erde aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringe, und fruchtbare Bäume auf Erden, die ein jeder nach seiner Art Früchte tragen, in denen ihr Same ist. Und es geschah so. 1,12 Und die Erde ließ aufgehen Gras und Kraut, das Samen bringt, ein jedes nach seiner Art, und Bäume, die da Früchte tragen, in denen ihr Same ist, ein jeder nach seiner Art. HaShem sah, daß es gut war. 1,13 Da ward aus Abend und Morgen der dritte Tag. 1,14 HaShem sprach: Es werden Lichter an der Feste des Himmels, die da scheiden Tag und Nacht und geben Zeichen, Zeiten, Tage und Jahre 1,15 und seien Lichter an der Feste des Himmels, daß sie scheinen auf die Erde. Und es geschah so. 1,16 HaShem machte zwei große Lichter: ein großes Licht, das den Tag regiere, und ein kleines Licht, das die Nacht regiere, dazu auch die Sterne. 1,17 HaShem setzte sie an die Feste des Himmels, daß sie schienen auf die Erde 1,18 und den Tag und die Nacht regierten und schieden Licht und Finsternis. HaShem sah, daß es gut war. 1,19 Da ward aus Abend und Morgen der vierte Tag. 1,20 HaShem sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels. 1,21 HaShem schuf große Walfische und alles Getier, das da lebt und webt, davon das Wasser wimmelt, ein jedes nach seiner Art, und alle gefiederten Vögel, einen jeden nach seiner Art. HaShem sah, daß es gut war. 1,22 HaShem segnete sie und sprach: Seid fruchtbar und mehret euch und erfüllet das Wasser im Meer, und die Vögel sollen sich mehren auf Erden. 1,23 Da ward aus Abend und Morgen der fünfte Tag. 1,24 HaShem sprach: Die Erde bringe hervor lebendiges Getier, ein jedes nach seiner Art: Vieh, Gewürm und Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art. Und es geschah so. 1,25 HaShem machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. HaShem sah, daß es gut war. 1,26 HaShem sprach: Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei, die da herrschen über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alle Tiere des Feldes und über alles Gewürm, das auf Erden kriecht. 1,27 HaShem schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde HaShem schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Weib. 1,28 HaShem segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht. 1,29 HaShem sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 1,30 Aber allen Tieren auf Erden und allen Vögeln unter dem Himmel und allem Gewürm, das auf Erden lebt, habe ich alles grüne Kraut zur Nahrung gegeben. Und es geschah so. 1,31 HaShem sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

2. Kapitel

2,1 So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. 2,2 HaShem, vollendete am siebenten Tage seine Werke, und ruhte am siebenten Tage. 2,3 HaShem segnete den siebenten Tag, den Shabat-Tag, 2,4 So sind Himmel und Erde geworden, als sie geschaffen wurden. Es war zu der Zeit, da HaShem die Erde und Himmel machte. 2,5 Und alle die Sträucher auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und all das Kraut auf dem Felde war noch nicht gewachsen; denn HaShem hatte noch nicht regnen lassen auf Erden, und kein Mensch war da, der das Land bebaute; 2,6 aber ein Nebel stieg auf von der Erde und feuchtete alles Land. 2,7 Da machte HaShem den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm seinen Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen. 2,8 HaShem, pflanzte einen Garten in Eden gegen Osten hin und setzte den Menschen hinein, den er gemacht hatte. 2,9 HaShem ließ aufwachsen aus der Erde allerlei Bäume, verlockend anzusehen und gut zu essen, und den Baum des Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. 2,10 Und es ging aus von Eden ein Strom, den Garten zu bewässern, und teilte sich von da in vier Hauptarme. 2,11 Der erste heißt Pischon, der fließt um das ganze Land Hawila, und dort findet man Gold; 2,12 und das Gold des Landes ist kostbar. Auch findet man da Bedolachharz und den Edelstein Shoham. 2,13 Der zweite Strom heißt Gihon, der fließt um das ganze Land Kusch. 2,14 Der dritte Strom heißt Tigris, der fließt östlich von Assyrien. Der vierte Strom ist der Euphrat. 2,15 HaShem nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte. 2,16 HaShem gebot dem Menschen und sprach: Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, 2,17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tage, da du von ihm issest, musst du des Todes sterben. 2,18 HaShem sprach: Es ist nicht gut, daß der Mensch allein sei; wir wollen ihm eine Gehilfin machen, die um ihn sei. 2,19 HaShem machte aus Erde alle die Tiere auf dem Felde und alle die Vögel unter dem Himmel und brachte sie zu dem Menschen, daß er sähe, wie er sie nennte; denn wie der Mensch jedes Tier nennen würde, so sollte es heißen. 2,20 Und der Mensch gab einem jeden Vieh und Vogel unter dem Himmel und Tier auf dem Felde seinen Namen; aber für den Menschen ward keine Gehilfin gefunden, die um ihn wäre. 2,21 Da ließ HaShem einen tiefen Schlaf fallen auf den Menschen, und er schlief ein. Und sie nahmen eine seiner Zellen/Gene. 2,22 und schufen eine Frau aus den Zellen/Genen, die HaShem von dem Menschen nahm, und brachte sie zu ihm. 2,23 Da sprach der Adam (Mensch/m). Das ist doch Bein von meinem Bein und Fleisch von meinem Fleisch; sie heißt Chavah(Mensch/f). 2,24 Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen, und sie werden ein Fleisch. 2,25 Und sie waren beide nackt, der Adam und Chavah, und schämten sich nicht.

3. Kapitel

3,1 Aber Nahash war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die HaShem gemacht hatte, und sprach zu Chavah: Ja, sollte HaShem gesagt haben: ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten? 3,2 Da sprach Chavah zu Nahash: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten; 3,3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat HaShem gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, daß ihr nicht sterbet! 3,4 Da sprach die Nahash zum Chavah: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben, 3,5 sondern HaShem weiß: an dem Tage, da ihr davon esset, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie HaShem und wissen, was gut und böse ist. 3,6 Und Chavah sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß. 3,7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan, und sie wurden gewahr, daß sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze. 3,8 Und sie hörten HaShem, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit Chavah vor dem Angesicht HaShemS unter den Bäumen im Garten. 3,9 Und HaShem rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du? 3,10 Und er sprach: Ich hörte dich im Garten und fürchtete mich; denn ich bin nackt, darum versteckte ich mich. 3,11 Wer hat dir gesagt, daß du nackt bist? Hast du nicht gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot, du solltest nicht davon essen? 3,12 Da sprach Adam: Chavah, gab mir von dem Baum, und ich aß. 3,13 Da sprach HaShem zu Chavah: Warum hast du das getan? Da sprach Chavah: Nahash betrog mich, so daß ich aß. 3,14 Da sprach HaShem zu Nahash: Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. 3,15 Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und Chavah und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen. 3,16 Und zu Chavah sprach HaShem: Ich will dir viel Mühsal schaffen, wenn du schwanger wirst; unter Mühen sollst du Kinder gebären. Und dein Verlangen soll nach deinem Manne sein, aber er soll dein Herr sein. 3,17 Und zum Manne sprach er: Weil du gehorcht hast der Stimme deiner Frau und gegessen von dem Baum, von dem ich dir gebot und sprach: Du sollst nicht davon essen -, verflucht sei der Acker um deinetwillen! Mit Mühsal sollst du dich von ihm nähren dein Leben lang. 3,18 Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Kraut auf dem Felde essen. 3,19 Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zu Erde werdest, davon du genommen bist. Denn du bist Erde und sollst zu Erde werden. 3,20 Adam seine Frau Chavah; wurde die Mutter aller, die da leben. 3,21 HaShem, machte Adam, und seiner Frau Röcke von Fellen und zog sie ihnen an. 3,22 HaShem sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner und weiß, was gut und böse ist. Nun aber, daß er nur nicht ausstrecke seine Hand und breche auch von dem Baum des Lebens und esse und lebe ewiglich! 3,23 Da wies ihn HaShem aus dem Garten Eden, daß er die Erde bebaute, von der er genommen war. 3,24 Und er trieb den Menschen hinaus und ließ lagern vor dem Garten Eden die Cherubim mit dem flammenden, blitzenden Schwert, zu bewachen den Weg zu dem Baum des Lebens.

4. Kapitel

4,1 Und Adam erkannte seine Frau Chavah, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mit Hilfe von HaShem. 4,2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann. 4,3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, daß Kain HaShem Opfer brachte von den Früchten des Feldes. 4,4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und HaShem sah gnädig an Abel und sein Opfer, 4,5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick. 4,6 Da sprach HaShem zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick? 4,7 Ist's nicht also? Wenn du mich erkennst, so kannst du frei den Blick erheben. Kannst Du das aber nicht, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber, herrsche über sie. 4,8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot. 4,9 Da sprach HaShem zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein? 4,10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde. 4,11 Und nun: Verflucht seist du auf der Erde, die ihr Maul hat aufgetan und deines Bruders Blut von deinen Händen empfangen. 4,12 Wenn du den Acker bebauen wirst, soll er dir hinfort seinen Ertrag nicht geben. Unstet und flüchtig sollst du sein auf Erden. 4,13 Kain aber sprach zu HaShem: Meine Strafe ist zu schwer, als daß ich sie tragen könnte. 4,14 Siehe, du treibst mich heute vom Acker, und ich muß mich vor deinem Angesicht verbergen und muß unstet und flüchtig sein auf Erden. So wird es mir ergehen, daß mich totschlägt, wer mich findet. 4,15 Aber HaShem sprach zu ihm: Nein, sondern wer Kain totschlägt, das soll siebenfältig gerächt werden. Und HaShem machte ein Zeichen an Kain, daß ihn niemand erschlüge, der ihn fände. 4,16 So ging Kain hinweg von dem Angesicht HaShem und wohnte im Lande Nod, jenseits von Eden, gegen Osten. 4,17 Und Kain erkannte seine Frau; die ward schwanger und gebar den Henoch. Und er baute eine Stadt, die nannte er nach seines Sohnes Namen Henoch. 4,18 Henoch aber zeugte Irad, Irad zeugte Mehujaël, Mehujaël zeugte Metuschaël, Metuschaël zeugte Lamech. 4,19 Lamech aber nahm zwei Frauen, eine hieß Ada, die andere Zilla. 4,20 Und Ada gebar Yabal; von dem sind hergekommen, die in Zelten wohnen und Vieh halten. 4,21 Und sein Bruder hieß Yubal; von dem sind hergekommen alle Zither- und Flötenspieler. 4,22 Zilla aber gebar auch, nämlich den Tubal-Kain; von dem sind hergekommen alle Erz- und Eisenschmiede. Und die Schwester des Tubal-Kain war Naama. 4,23 Und Lamech sprach zu seinen Frauen: Ada und Zilla, höret meine Rede, ihr Weiber Lamechs, merkt auf, was ich sage: Einen Mann erschlug ich für meine Wunde und einen Jüngling für meine Beule. 4,24 Kain soll siebenmal gerächt werden, aber Lamech siebenundsiebzigmal. 4,25 Adam erkannte abermals seine Frau, und sie gebar einen Sohn, den nannte sie Set; denn HaShem hat mir, sprach sie, einen andern Sohn gegeben für Abel, den Kain erschlagen hat. 4,26 Und Set zeugte auch einen Sohn und nannte ihn Enosch. Zu der Zeit fing man an, den Namen des HaShem anzurufen.

5. Kapitel

5,1 Dies ist das Buch von Adams Geschlecht. Als HaShem den Menschen schuf, machte er ihn nach dem Bilde HaShem 5,2 und schuf sie als Mann und Frau und segnete sie und gab ihnen den Namen ADAM zur Zeit, da sie geschaffen wurden. 5,3 Und Adam war 130 Jahre alt und zeugte einen Sohn, ihm gleich und nach seinem Bilde, und nannte ihn Set; 5,4 und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,5 daß sein ganzes Alter ward 930 Jahre, und starb. 5,6 Set war 105 Jahre alt und zeugte Enosch 5,7 und lebte danach 807 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,8 daß sein ganzes Alter ward 912 Jahre, und starb. 5,9 Enosch war 90 Jahre alt und zeugte Kenan 5,10 und lebte danach 815 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,11 daß sein ganzes Alter ward 905 Jahre, und starb. 5,12 Kenan war 70 Jahre alt und zeugte Mahalalel 5,13 und lebte danach 840 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,14 daß sein ganzes Alter ward 910 Jahre, und starb. 5,15 Mahalalel war 65 Jahre alt und zeugte Jered 5,16 und lebte danach 830 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,17 daß sein ganzes Alter ward 895 Jahre, und starb. 5,18 Jered war 162 Jahre alt und zeugte Henoch 5,19 und lebte danach 800 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,20 daß sein ganzes Alter ward 962 Jahre, und starb. 5,21 Henoch, war 65 Jahre alt und zeugte Metuschelach. 5,22 Und Henoch wandelte mit HaShem. Und nachdem er Metuschelach gezeugt hatte, lebte er 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,23 daß sein ganzes Alter ward 365 Jahre. 5,24 Und weil er mit HaShem wandelte, nahm ihn HaShem hinweg, und er ward nicht mehr gesehen. 5,25 Metuschelach war 187 Jahre alt und zeugte Lamech 5,26 und lebte danach 782 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,27 daß sein ganzes Alter ward 969 Jahre, und starb. 5,28 Lamech war 182 Jahre alt und zeugte einen Sohn 5,29 und nannte ihn Noah und sprach: Der wird uns trösten in unserer Mühe und Arbeit auf dem Acker, den HaShem verflucht hat. 5,30 Danach lebte er 595 Jahre und zeugte Söhne und Töchter, 5,31 daß sein ganzes Alter ward 777 Jahre, und starb. 5,32 Noah war 500 Jahre alt und zeugte Sem, Ham und Jafet.

6. Kapitel


6,1 Als aber die Menschen sich zu mehren begannen auf Erden und ihnen Töchter geboren wurden, 6,2 da sahen die Söhne, wie schön die Töchter der Menschen waren, und nahmen sich zu Frauen, welche sie wollten. 6,3 Da sprach HaShem: Mein Geist soll nicht immerdar im Menschen walten, denn auch der Mensch ist Fleisch. Ich will ihm als Lebenszeit geben hundertundzwanzig Jahre. 6,4 Zu der Zeit und auch später noch, als die Söhne zu den Töchtern der Menschen eingingen und sie ihnen Kinder gebaren, wurden daraus die Riesen auf Erden. Das sind die Helden der Vorzeit, die hochberühmten. 6,5 Als aber HaShem sah, daß der Menschen Bosheit groß war auf Erden und alles Dichten und Trachten ihres Herzens nur böse war immerdar, 6,6 da reute es ihn, daß er die Menschen gemacht hatte auf Erden, und es bekümmerte ihn in seinem Herzen, 6,7 und er sprach: Ich will die Menschen, die ich geschaffen habe, vertilgen von der Erde, vom Menschen an bis hin zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln unter dem Himmel; denn es reut mich, daß ich sie gemacht habe. 6,8 Aber Noah fand Gnade vor HaShem.