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Das Buch Divre Ha Yamim

DAS ERSTE BUCH DER CHRONIK

11. Kapitel

11,1 Und ganz Israel sammelte sich bei David in Hebron und sprach: Siehe, wir sind dein Gebein und dein Fleisch.

11,2 Schon damals, als Saul König war, führtest du Israel aus und ein. Und Haschem, hat zu dir geredet: Du sollst mein Volk Israel weiden, und du sollst Fürst sein über mein Volk Israel.

11,3 Und alle Ältesten Israels kamen zum König nach Hebron. Und David schloß einen Bund mit ihnen in Hebron vor Haschem. Und sie salbten David zum König über Israel nach dem Wort Haschem’s durch Samuel.

11,4 Und David und ganz Israel zogen hin nach Jerusalem, das ist Jebus; denn die Jebusiter wohnten dort im Lande.

11,5 Und die Bürger von Jebus sprachen zu David: Du wirst nicht hereinkommen. David aber eroberte die Burg Zion, das ist Davids Stadt.

11,6 Und David sprach: Wer die Jebusiter zuerst schlägt, der soll Hauptmann und Oberster sein. Da stieg Joab, der Sohn der Zeruja, zuerst hinauf und wurde Hauptmann.

11,7 David aber wohnte auf der Burg, daher nennt man sie «Stadt Davids».

11,8 Und er baute die Stadt ringsum, vom Millo an rundumher. Joab aber stellte die übrige Stadt wieder her.

11,9 Und David nahm immer mehr zu an Macht, und Haschem Zebaoth war mit ihm.
Die Helden Davids und ihre Taten

11,10 Dies sind die Helden Davids, die sich treu zu ihm hielten in seinem Königtum mit ganz Israel, daß man ihn zum König machte nach dem Wort Haschem’s über Israel.

11,11 Und dies ist die Zahl der Helden Davids: Joschobam, der Sohn Hachmonis, der Erste unter den Dreien; er schwang seinen Spieß und erschlug dreihundert auf einmal.

11,12 Nach ihm war Eleasar, der Sohn Dodos, der Ahoachiter; er war unter den drei Helden.

11,13 Dieser war mit David in Pas-Dammim, als die Philister sich dort zum Kampf versammelt hatten. Dort war ein Stück Acker mit Gerste. Und das Volk floh vor den Philistern.

11,14 Und er trat mitten aufs Feld, sicherte es und schlug die Philister. Und Haschem gab großes Heil.

11,15 Und drei aus den dreißig Helden zogen hinab zum Felsen zu David in die Höhle Adullam. Aber das Lager der Philister lag in der Ebene Refaïm.

11,16 David aber war in der Bergfeste; und die Wache der Philister war damals in Bethlehem.

11,17 Und David gelüstete es, und er sprach: Wer will mir Wasser zu trinken geben aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem?

11,18 Da brachen die Drei in das Lager der Philister ein und schöpften Wasser aus dem Brunnen am Tor in Bethlehem und trugen's und brachten's zu David. Er aber wollte es nicht trinken, sondern goß es aus für Haschem als Trankopfer

11,19 und sprach: Das lasse mein Haschem fern von mir sein, daß ich solches tue und trinke das Blut dieser Männer, die sich der Gefahr ausgesetzt haben; denn sie haben das Wasser unter Lebensgefahr hergebracht. Darum wollte er's nicht trinken. Das taten die drei Helden.

11,20 Abischai, der Bruder Joabs, war der Erste unter den Dreißig, und er schwang seinen Spieß und erschlug dreihundert. Und er war unter den Dreißig berühmt

11,21 und hochgeehrt unter den Dreißig und war ihr Oberster, aber an jene Drei kam er nicht heran.

11,22 Benaja, der Sohn Jojadas, ein streitbarer Mann von großen Taten, war aus Kabzeel. Er erschlug die beiden «Gotteslöwen» der Moabiter. Er stieg hinab und erschlug einen Löwen in einem Brunnen, als Schnee gefallen war.

11,23 Er erschlug auch einen ägyptischen Mann, der war fünf Ellen groß und hatte einen Spieß in der Hand, der war wie ein Weberbaum. Aber er ging zu ihm hinab mit einem Stecken und nahm ihm den Spieß aus der Hand und tötete ihn mit dessen eigenem Spieß.

11,24 Das tat Benaja, der Sohn Jojadas, und er war berühmt unter den dreißig Helden

11,25 und hochgeehrt unter den Dreißig, aber an jene Drei kam er nicht heran. David aber setzte ihn über seine Leibwache.

11,26 Die streitbaren Helden waren diese: Asaël, der Bruder Joabs; Elhanan, der Sohn Dodos aus Bethlehem;

11,27 Schammot, der Haroditer; Helez, der Peletiter;

11,28 Ira, der Sohn des Ikkesch, aus Tekoa; Abïser, der Anatotiter;

11,29 Sibbechai, der Huschatiter; Ilai, der Ahoachiter;

11,30 Mahrai, der Netofatiter; Heled, der Sohn Baanas, der Netofatiter;

11,31 Ittai, der Sohn Ribais, von Gibea in Benjamin; Benaja, der Piratoniter;

11,32 Hiddai, von Nahale-Gaasch; Abïl, der Arbatiter;

11,33 Asmawet, der Bahurimiter; Eljachba, der Schaalboniter;

11,34 Jaschen, der Guniter; Jonatan, der Sohn Schages, der Harariter;

11,35 Ahiam, der Sohn Sachars, der Harariter; Elifal, der Sohn Urs;

11,36 Hefer, der Mecheratiter; Ahija, der Paloniter;

11,37 Hezro, der Karmeliter; Naarai, der Sohn Esbais;

11,38 Joel, der Bruder Nathans; Mibhar, der Sohn Hagris;

11,39 Zelek, der Ammoniter; Nachrai, der Beerotiter, ein Waffenträger Joabs, des Sohnes der Zeruja;

11,40 Ira, der Jattiriter; Gareb, der Jattiriter;

11,41 Uria, der Hetiter; Sabad, der Sohn Achlais;

11,42 Adina, der Sohn Schisas, der Rubeniter, ein Hauptmann der Rubeniter, und dreißig Mann waren bei ihm;

11,43 Hanan, der Sohn Maachas; Joschafat, der Mitniter;

11,44 Usija, der Aschtarotiter; Schama und Jehïl, die Söhne Hotams, des Aroëriters;

11,45 Jediaël, der Sohn Schimris; Joha, sein Bruder, der Tiziter;

11,46 Elïl, der Mahawiter; Jeribai und Joschawja, die Söhne Elnaams; Jitma, der Moabiter;

11,47 Elïl, Obed, Jaasiël aus Zoba.

12. Kapitel

Davids Mitkämpfer in Ziklag zur Zeit Sauls
12,1 Dies sind die Männer, die zu David nach Ziklag kamen, als er sich von Saul, dem Sohn des Kisch, fernhalten mußte; und sie gehörten auch zu den Helden, den Helfern im Kampf,

12,2 mit Bogen gerüstet, geschickt mit beiden Händen, Steine zu schleudern und Pfeile zu schießen. Von den Stammesbrüdern Sauls, die aus Benjamin waren:

12,3 der Erste Ahïser, und Joasch, die Söhne Schemaas, des Gibeatiters; Jesiël und Pelet, die Söhne Asmawets; Beracha und Jehu, der Anatotiter;

12,4 Jischmaja, der Gibeoniter, gewaltig unter den Dreißig und über die Dreißig;

12,5 Jirmeja, Jahasïl, Johanan, Josabad, der Gederatiter;

12,6 Elusai, Jerimot, Bealja, Schemarja, Schefatja, der Harufiter;

12,7 Elkana, Jischija, Asarel, Joëser, Joschobam, die Korachiter;

12,8 Joëla und Sebadja, die Söhne Jerohams von Gedor.

12,9 Von den Gaditern gingen über zu David nach der Bergfeste in der Wüste starke Helden und Kriegsleute, die Schild und Spieß führten, und ihr Angesicht war wie das der Löwen, und sie waren schnell wie Rehe auf den Bergen:

12,10 Der erste Eser, der zweite Obadja, der dritte Eliab,

12,11 der vierte Mischmanna, der fünfte Jirmeja,

12,12 der sechste Attai, der siebente Elïl,

12,13 der achte Johanan, der neunte Elsabad,

12,14 der zehnte Jirmeja, der elfte Machbannai.

12,15 Diese waren von den Gaditern, Hauptleute im Heer, der Geringste über hundert und der Größte über tausend.

12,16 Die sind es, die über den Jordan gingen im ersten Monat, als er voll war bis zu beiden Ufern und alle Täler gegen Osten und Westen abriegelte.

12,17 Es kamen aber auch Männer von Benjamin und Juda zu David in die Bergfeste.

12,18 David aber ging heraus zu ihnen und sprach zu ihnen: Kommt ihr im Frieden zu mir und um mir zu helfen, so soll mein Herz mit euch sein; kommt ihr aber mit List und um gegen mich zu sein, da doch kein Frevel an mir ist, so sehe Haschem unserer Väter drein und strafe es!

12,19 Aber der Geist ergriff Amasai, den Ersten der Dreißig, und er sprach: Dein sind wir, David, und mit dir halten wir's, du Sohn Isais! Friede, Friede sei mit dir! Friede sei mit deinen Helfern, denn dein Haschem hilft dir! Da nahm David sie an und setzte sie zu Hauptleuten über die Streifschar.

12,20 Und von Manasse gingen einige zu David über, als er mit den Philistern auszog gegen Saul zum Kampf. Er aber half ihnen nicht, denn die Fürsten der Philister hielten Rat und schickten ihn weg und sprachen: Wenn er wieder zu Saul, seinem Herrn, überginge, so könnte es uns den Hals kosten.

12,21 Als er nun nach Ziklag zog, fielen ihm zu von Manasse: Adnach, Josabad, Jediaël, Michael, Josabad, Elihu, Zilletai, Oberste über tausend in Manasse.

12,22 Und sie halfen David gegen streifende Rotten; denn sie waren alle streitbare Helden und wurden Hauptleute über das Heer.

12,23 So kamen alle Tage einige zu David, ihm zu helfen, bis es ein großes Heer wurde wie ein Heer Haschem. Die Krieger, die zu David nach Hebron kamen

12,24 Und dies ist die Zahl der zum Heeresdienst gerüsteten Männer, die zu David nach Hebron kamen, um das Königtum Sauls ihm zuzuwenden nach dem Wort Haschem’s:

12,25 Der Männer von Juda, die Schild und Spieß trugen, waren sechstausendachthundert, gerüstet zum Heeresdienst;

12,26 der Männer von Simeon waren streitbare Helden für den Heeresdienst siebentausendeinhundert;

12,27 der Männer von Levi viertausendsechshundert;

12,28 und Jojada, der Vorsteher über das Haus Aaron, mit dreitausendsiebenhundert;

12,29 und Zadok, ein junger streitbarer Held, mit seiner Sippe, zweiundzwanzig Hauptleute;

12,30 der Männer von Benjamin, Sauls Brüder, dreitausend, denn bis zu dieser Zeit hielten noch viele von ihnen zum Hause Sauls;

12,31 der Männer von Ephraim zwanzigtausendachthundert, streitbare Helden und berühmte Männer in ihren Sippen;

12,32 vom halben Stamm Manasse achtzehntausend, die namentlich bestimmt waren, daß sie kämen und David zum König machten;

12,33 der Männer von Issachar, die erkannten und rieten, was Israel zu jeder Zeit tun sollte, zweihundert Hauptleute, und alle ihre Brüder folgten ihrem Befehl;

12,34 von Sebulon wehrfähige Männer, zum Kampf gerüstet mit allerlei Waffen, fünfzigtausend, David einmütig zu helfen;

12,35 von Naftali tausend Hauptleute und mit ihnen siebenunddreißigtausend mit Schild und Spieß;

12,36 von Dan, zum Kampf gerüstet, achtundzwanzigtausendsechshundert;

12,37 von Asser wehrfähige Männer, gerüstet zum Kampf, vierzigtausend;

12,38 von jenseits des Jordans, von den Rubenitern, Gaditern und dem halben Stamm Manasse, hundertzwanzigtausend mit allerlei Waffen zum Kampf.

12,39 Alle diese Kriegsleute, in Heeresordnung, kamen von ganzem Herzen nach Hebron, um David zum König zu machen über ganz Israel. Auch war das ganze übrige Israel eines Herzens, daß man David zum König machte.

12,40 Und sie waren dort bei David drei Tage, aßen und tranken; denn ihre Brüder hatten für sie gesorgt.

12,41 Auch die, die ihnen nahe waren, bis nach Issachar, Sebulon und Naftali, brachten Nahrung auf Eseln, Kamelen, Maultieren und Rindern: Brot, Kuchen von Feigen und Rosinen, Wein, Öl, dazu Rinder und Schafe in Menge; denn Freude war in Israel.

13. Kapitel

13,1 Und David hielt einen Rat mit den Hauptleuten über tausend und über hundert und mit allen Anführern

13,2 und sprach zu der ganzen Gemeinde Israel: Gefällt es euch und ist's Haschem, unserm Haschem, angenehm, so laßt uns hinschicken zu unsern Brüdern in allen Landen Israels, dazu auch zu den Priestern und Leviten in ihren Wohnstätten, daß sie sich bei uns versammeln.

13,3 Und laßt uns die Lade unseres Haschem wieder zu uns holen; denn zu Sauls Zeiten fragten wir nicht nach ihr.

13,4 Da sprach die ganze Gemeinde, man solle das tun; denn es gefiel allem Volk gut.

13,5 So versammelte David ganz Israel, vom Schihor Mitzrayims an bis dorthin, wo es nach Hamat geht, um die Lade Haschem von Kirjat-Jearim zu holen.

13,6 Und David zog hin mit ganz Israel nach Baala, das ist Kirjat-Jearim, das in Juda liegt, um von da heraufzubringen die Lade Haschem’s, der über den Cherubim thront, wo sein Name angerufen wird.

13,7 Und sie ließen die Lade Haschem's auf einem neuen Wagen aus dem Hause Abinadabs fahren. Usa aber und sein Bruder lenkten den Wagen.

13,8 David aber und ganz Israel tanzten mit aller Macht vor Haschem her, mit Liedern, mit Harfen, mit Psaltern, mit Pauken, mit Zimbeln und mit Trompeten.

13,9 Als sie aber zur Tenne Kidons kamen, streckte Usa seine Hand aus, um die Lade zu halten; denn die Rinder glitten aus.

13,10 Da entbrannte der Grimm Haschem`s über Usa, und er schlug ihn, weil er seine Hand nach der Lade ausgestreckt hatte, so daß er dort starb vor Haschem.

13,11 Da ergrimmte David, daß Haschem den Usa so wegriß, und man nannte die Stätte «Perez-Usa»* bis auf diesen Tag. *d. . Wegreißen Usas.

13,12 Und an jenem Tage fürchtete sich David vor Haschem und sprach: Wie darf ich da noch die Lade Haschem's zu mir bringen?

13,13 Darum ließ er die Lade Haschem nicht zu sich bringen in die Stadt Davids, sondern ließ sie hinbringen ins Haus Obed-Edoms, des Gatiters.

13,14 So blieb die Lade Haschem's bei Obed- Edom in seinem Hause drei Monate. Und Haschem segnete das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte.

14. Kapitel

14,1 Und Hiram, der König von Tyrus, sandte Boten zu David und Zedernholz, Steinmetzen und Zimmerleute, daß sie ihm ein Haus bauten.

14,2 Und David erkannte, daß Haschem ihn zum König über Israel bestätigt hatte; denn sein Königtum war hoch erhoben worden um seines Volkes Israel willen.

14,3 Und David nahm noch mehr Frauen zu Jerusalem und zeugte noch mehr Söhne und Töchter.

14,4 Die Söhne, die ihm zu Jerusalem geboren wurden, hießen: Schammua, Schobab, Nathan, Salomo,

14,5 Jibhar, Elischua, Elpelet,

14,6 Nogah, Nefeg, Jafia,

14,7 Elischama, Beeljada, Elifelet.

14,8 Als aber die Philister hörten, daß David zum König gesalbt war über ganz Israel, zogen sie alle herauf, um sich Davids zu bemächtigen. Als das David hörte, zog er aus gegen sie.

14,9 Und die Philister kamen und ließen sich nieder in der Ebene Refaïm.

14,10 David aber befragte Haschem und sprach: Soll ich hinaufziehen gegen die Philister, und willst du sie in meine Hand geben? Haschem sprach zu ihm: Zieh hinauf! Ich will sie in deine Hände geben.

14,11 Und als sie hinaufzogen nach Baal- Perazim, schlug sie David dort. Und David sprach: Haschem hat durch meine Hand die Reihen meiner Feinde durchbrochen, wie das Wasser einen Damm durchbricht. Daher nannte man die Stätte «Baal- Perazim»*. *d. . Herr der Durchbrüche.

14,12 Und sie ließen ihre Götter dort zurück; die befahl David mit Feuer zu verbrennen.

14,13 Aber die Philister kamen wieder und ließen sich nieder in der Ebene.

14,14 Und David befragte Haschem abermals, und Haschem sprach zu ihm: Du sollst nicht hinaufziehen hinter ihnen her, sondern umgehe sie, daß du an sie herankommst von den Bakabäumen her.

14,15 Wenn du dann hören wirst, wie das Rauschen oben in den Bakabäumen einhergeht, so brich hervor zum Kampf; denn Haschem ist dann vor dir ausgezogen, zu schlagen das Heer der Philister.

14,16 Und David tat, wie ihm Haschem geboten hatte, und sie schlugen das Heer der Philister von Gibeon an bis Geser.

14,17 Und Davids Name ging aus in alle Lande, und Haschem ließ Furcht vor ihm über alle Völker kommen.

15. Kapitel

15,1 Und David baute sich Häuser in der Stadt Davids und bereitete der Lade Haschem eine Stätte und richtete ein Zelt für sie auf.

15,2 Damals sprach David: Die Lade Haschem soll niemand tragen außer den Leviten; denn diese hat Haschem erwählt, daß sie die Lade Haschem`s tragen und ihm dienen allezeit.

15,3 Da versammelte David ganz Israel nach Jerusalem, damit sie die Lade Haschem`s hinaufbrächten an die Stätte, die er dazu bereitet hatte.

15,4 Und David brachte zusammen die Söhne Aaron und die Leviten:

15,5 von den Söhnen Kehat: Urïl, den Obersten, samt seinen Brüdern, hundertundzwanzig;

15,6 von den Söhnen Merari: Asaja, den Obersten, samt seinen Brüdern, zweihundertundzwanzig;

15,7 von den Söhnen Gerschon: Joel, den Obersten, samt seinen Brüdern, hundertunddreißig;

15,8 von den Söhnen Elizafan: Schemaja, den Obersten, samt seinen Brüdern, zweihundert;

15,9 von den Söhnen Hebron: Elïl, den Obersten, samt seinen Brüdern, achtzig;

15,10 von den Söhnen Usïl: Amminadab, den Obersten, samt seinen Brüdern, hundertundzwölf.

15,11 Und David rief die Priester Zadok und Abjatar und die Leviten, nämlich Urïl, Asaja, Joel, Schemaja, Eliël, Amminadab,

15,12 und sprach zu ihnen: Ihr seid die Häupter der Sippen unter den Leviten; so segnet nun euch und eure Brüder, daß ihr die Lade Haschem`s, von Israel, heraufbringt an den Ort, den ich ihr bereitet habe.

15,13 Denn das erste Mal, als ihr nicht da waret, machte Haschem, unser Haschem, einen Riß unter uns, weil wir ihn nicht befragt hatten, wie sich's gebührt.

15,14 So segneten sich die Priester und Leviten, damit sie die Lade Haschem`s, Israels, heraufbrächten.

15,15 Und die Leviten trugen die Lade Haschem's auf ihren Schultern mit den Stangen, wie Moshe geboten hatte nach dem Wort Haschem`s.

15,16 Und David befahl den Obersten der Leviten, daß sie ihre Brüder, die Sänger, bestellen sollten mit Saitenspielen, mit Psaltern, Harfen und hellen Zimbeln, daß sie laut sängen und mit Freuden.

15,17 Da bestellten die Leviten Heman, den Sohn Joels, und von seinen Brüdern Asaf, den Sohn Berechjas, und von den Söhnen Merari, ihren Brüdern, Etan, den Sohn Kuschajas,

15,18 und mit ihnen ihre Brüder der zweiten Ordnung: Secharja, Jaasïl, Schemiramot, Jehiël, Unni, Eliab, Benaja, Maaseja, Mattitja, Elifelehu, Mikneja, Obed-Edom, Jeiëël, die Torhüter.

15,19 Denn Heman, Asaf und Etan waren Sänger mit kupfernen, hell klingenden Zimbeln;

15,20 Secharja aber, Jaasïl, Schemiramot, Jehiël, Unni, Eliab, Maaseja und Benaja mit Psaltern zu spielen;

15,21 Mattitja aber, Elifelehu, Mikneja, Obed- Edom, Jeïël und Asaja mit Harfen von acht Saiten zu spielen;

15,22 Kenanja aber, der Leviten Oberster, der Singmeister, unterwies sie im Singen; denn er verstand sich darauf.

15,23 Und Berechja und Elkana waren Torhüter bei der Lade.

15,24 Aber Schebanja, Joschafat, Netanel, Amasai, Secharja, Benaja, Elïser, die Priester, bliesen mit Trompeten vor der Lade Haschem; und Obed-Edom und Jehija waren Torhüter bei der Lade.

15,25 So zogen David und die Ältesten Israels und die Obersten über tausend hin, um die Lade des Bundes Haschem`s heraufzuholen aus dem Hause Obed-Edoms mit Freuden.

15,26 Und weil Haschem den Leviten half, die die Lade des Bundes Haschem`s trugen, opferten sie sieben junge Stiere und sieben Widder.

15,27 Und David hatte ein Obergewand aus feinem Leinen an, desgleichen alle Leviten, die die Lade trugen, und die Sänger und Kenanja, der Oberste beim Gesang der Sänger; auch trug David den leinenen Priesterschurz.

15,28 So brachte ganz Israel die Lade des Bundes Haschem`s hinauf mit Jauchzen, Posaunen, Trompeten und hellen Zimbeln, mit Psaltern und Harfen.

15,29 Als nun die Lade des Bundes Haschem`s in die Stadt Davids kam, sah Michal, die Tochter Sauls, zum Fenster hinaus, und als sie den König David tanzen und spielen sah, verachtete sie ihn in ihrem Herzen.

16. Kapitel

16,1 Und als sie die Lade Haschem hineinbrachten, setzte man sie in das Zelt, das David für sie aufgerichtet hatte, und opferte Brandopfer und Dankopfer vor Haschem.

16,2 Und als David die Brandopfer und Dankopfer beendet hatte, segnete er das Volk im Namen Haschem`s

16,3 und teilte aus an jedermann in Israel, an Männer und Frauen, ein Brot, ein Stück Fleisch und einen Rosinenkuchen.

16,4 Und er bestellte einige Leviten zu Dienern vor der Lade Haschem`s, daß sie priesen, dankten und lobten Haschem, Haschem Israels,

16,5 nämlich Asaf als Vorsteher, Secharja als Zweiten, Jaasïl, Schemiramot, Jehiël, Mattitja, Eliab, Benaja, Obed-Edom und Jeiëël mit Psaltern und Harfen, Asaf aber mit hellen Zimbeln,

16,6 die Priester Benaja und Jahasïl aber, allezeit mit Trompeten zu blasen vor der Lade des Bundes Haschem`s.

Davids Danklied

16,7 Zu der Zeit ließ David zum ersten Mal Haschem danken durch Asaf und seine Brüder:

16,8 Danket Haschem, ruft seinen Namen an, tut kund unter den Völkern sein Tun!

16,9 Singet und spielet ihm, redet von allen seinen Wundern!

16,10 Rühmet seinen Kadoshym Namen; es freue sich das Herz derer, die Haschem suchen!

16,11 Fraget nach Haschem und nach seiner Macht, suchet sein Angesicht allezeit!

16,12 Gedenket seiner Wunder, die er getan hat, seiner Zeichen und der Urteile seines Mundes,

16,13 ihr, das Geschlecht Israels, seines Knechts, ihr Söhne Jakobs, seine Auserwählten!

16,14 Er ist Haschem, unser Haschem, er richtet in aller Welt.

16,15 Gedenket ewig seines Bundes, des Wortes, das er verheißen hat für tausend Geschlechter,

16,16 den er gemacht hat mit Abraham, und seines Eides, den er Isaak geschworen hat,

16,17 den er Jakob gesetzt hat zur Satzung und Israel zum ewigen Bund

16,18 und sprach: Dir will ich das Land Kanaan geben, das Los eures Erbteils.

16,19 Als sie noch gering an Zahl waren, wenige und Fremdlinge im Lande,

16,20 da zogen sie von einem Volk zum andern und von einem Königreich zum andern.

16,21 Er ließ niemand ihnen Schaden tun und wies Könige zurecht um ihretwillen:

16,22 Tastet meine Gesalbten nicht an, und tut meinen Propheten kein Leid!

16,23 Singet Haschem, alle Lande, verkündiget täglich sein Heil!

16,24 Erzählet unter den Heiden seine Herrlichkeit und unter allen Völkern seine Wunder!

16,25 Denn Haschem ist groß und hoch zu loben und mehr zu fürchten als alle Götter.

16,26 Denn aller Heiden Götter sind Götzen, Haschem aber hat den Himmel gemacht.

16,27 Hoheit und Pracht sind vor ihm, Macht und Freude in seinem Mikdash.

16,28 Bringet dar Haschem, ihr Völker, bringet dar Haschem Ehre und Macht!

16,29 Bringet dar Haschem die Ehre seines Namens, bringet Geschenke und kommt vor ihn und betet Haschem an in herrlichem Schmuck!

16,30 Es fürchte ihn alle Welt. Er hat den Erdkreis gegründet, daß er nicht wankt.

16,31 Es freue sich der Himmel, und die Erde sei fröhlich, und man sage unter den Heiden, daß Haschem regiert!

16,32 Das Meer brause und was darinnen ist, und das Feld sei fröhlich und alles, was darauf ist.

16,33 Es sollen jauchzen alle Bäume im Wald vor Haschem; denn er kommt, zu richten die Erde.

16,34 Danket Haschem, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.

16,35 Und sprecht: Hilf uns, Haschem, unser Heiland, und sammle uns und errette uns von den Heiden, daß wir deinen Kadoshym Namen preisen und dir Lob sagen!

16,36 Gelobt sei Haschem, Haschem Israels, von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und alles Volk sagte: Amen! und: Lobe Haschem!

16,37 Und David ließ dort vor der Lade des Bundes Haschem`s den Asaf und seine Brüder, damit sie Dienst täten vor der Lade allezeit, wie es jeder Tag erforderte;

16,38 dazu Obed-Edom und seine Brüder, achtundsechzig Mann, und Obed-Edom, den Sohn Jedutuns, und Hosa als Torhüter.

16,39 Und den Priester Zadok und seine Brüder, die Priester, bestellte er bei der Wohnung Haschem`s auf der Höhe bei Gibeon,

16,40 daß sie Haschem täglich Brandopfer darbrächten auf dem Brandopferaltar, am Morgen und am Abend, wie geschrieben steht im Gesetz Haschem`s, das er Israel geboten hat,

16,41 und mit ihnen Heman und Jedutun und die andern Erwählten, die namentlich bestimmt waren, um Haschem zu danken, daß seine Güte ewiglich währt,

16,42 mit Trompeten und hellklingenden Zimbeln und mit Saitenspiel zur Ehre Haschem. Die Söhne Jedutuns aber machte er zu Torhütern.

16,43 Und alles Volk zog hin, ein jeder in sein Haus, und David kehrte auch heim, sein Haus zu segnen.

17. Kapitel

17,1 Es begab sich, als David in seinem Hause wohnte, sprach er zu dem Propheten Nathan: Siehe, ich wohne in einem Zedernhause, und die Lade des Bundes Haschem`s ist unter Zeltdecken.

17,2 Nathan sprach zu David: Alles, was in deinem Herzen ist, das tu; denn Haschem ist mit dir.

17,3 Aber in derselben Nacht kam das Wort Haschem zu Nathan:

17,4 Geh hin und sage meinem Knecht David: So spricht Haschem: Nicht du sollst mir ein Haus bauen zur Wohnung.

17,5 Denn ich habe in keinem Hause gewohnt von dem Tage an, als ich Israel herausführte, bis auf diesen Tag, sondern ich bin umhergezogen von Zelt zu Zelt und von Wohnung zu Wohnung.

17,6 Habe ich jemals, solange ich mit ganz Israel umherzog, zu einem der Richter in Israel, denen ich gebot zu weiden mein Volk, ein Wort gesagt und gesprochen: Warum baut ihr mir nicht ein Zedernhaus?

17,7 So sprich nun zu meinem Knecht David: So spricht Haschem Zebaoth: Ich habe dich von der Weide hinter den Schafen weggenommen, daß du ein Fürst über mein Volk Israel sein solltest,

17,8 und ich bin mit dir gewesen, wo du hingegangen bist, und habe deine Feinde ausgerottet vor dir und dir einen Namen gemacht, wie die Großen auf Erden Namen haben.

17,9 Und ich will meinem Volk Israel eine Stätte geben und will es pflanzen, daß es dort wohnen soll, und es soll sich nicht mehr ängstigen, und die Gewalttätigen sollen es nicht mehr bedrängen wie vormals

17,10 und zu den Zeiten, als ich Richter über mein Volk Israel verordnete. Und ich will alle deine Feinde demütigen und verkündige dir, daß Haschem dir ein Haus bauen will.

17,11 Wenn aber deine Tage um sind, daß du zu deinen V ätern hingehst, so will ich dir einen Nachkommen, einen deiner Söhne, erwecken; dem will ich sein Königtum bestätigen.

17,12 Der soll mir ein Haus bauen, und ich will seinen Thron bestätigen ewiglich.

17,13 Ich will sein Vater sein, und er soll mein Sohn sein. Und ich will meine Gnade nicht von ihm wenden, wie ich sie von dem gewandt habe, der vor dir war,

17,14 sondern ich will ihn einsetzen in mein Haus und in mein Königtum ewiglich, daß sein Thron beständig sei ewiglich.

Davids Dankgebet

17,15 Und als Nathan nach all diesen Worten und diesem Gesicht mit David geredet hatte,

17,16 kam der König David, ließ sich vor Haschem nieder und sprach: Wer bin ich, Haschem, Haschem, und was ist mein Haus, daß du mich bis hierher gebracht hast?

17,17 Aber das war dir noch zu wenig, Haschem, und du hast über das Haus deines Knechtes auch von ferner Zukunft geredet. Du hast mich schauen lassen, wie ein Mensch ein Gesicht empfängt, und hast mich hoch erhöht, Haschem, Haschem.

17,18 Was kann David noch mehr zu dir sagen, da du deinen Knecht so herrlich machst? Du kennst deinen Knecht.

17,19 Haschem, um deines Knechtes willen hast du nach deinem Herzen all diese großen Dinge getan, daß du kundtätest alle Herrlichkeit.

17,20 Haschem, keiner ist dir gleich, und es ist kein Haschem außer dir, nach allem, was wir mit unsern Ohren gehört haben. 17

,21 Und wo ist ein Volk auf Erden wie dein Volk Israel, um dessentwillen Haschem hingegangen ist, sich ein Volk zu erlösen, sich selbst einen Namen zu machen durch große und schreckliche Dinge und Völker auszutreiben vor deinem Volk her, das du aus Mitzrayim erlöst hast?

17,22 Du hast dir dein Volk Israel zum Volk gemacht für ewig, und du, Haschem, bist ihr Haschem geworden.

17,23 Nun, Haschem, das Wort, das du über deinen Knecht und über sein Haus geredet hast, werde wahr in Ewigkeit, und tu, wie du geredet hast!

17,24 Und dein Name werde wahr und groß ewiglich, daß man sage: der Haschem Israels, ist Haschem in Israel; und das Haus deines Knechtes David sei beständig vor dir.

17,25 Denn du, mein Haschem, hast das Ohr deines Knechtes geöffnet und gesagt, daß du ihm ein Haus bauen willst. Darum hat dein Knecht den Mut gefunden, daß er vor dir betet.

17,26 Nun, Haschem, du bist Haschem und hast deinem Knecht dies Gute zugesagt.

17,27 So fange nun an, zu segnen das Haus deines Knechtes, daß es ewiglich vor dir sei; denn was du, Haschem, segnest, das ist gesegnet ewiglich.

18. Kapitel

18,1 Danach schlug David die Philister und demütigte sie und nahm Gat und seine Ortschaften aus der Philister Hand.

18,2 Auch schlug er die Moabiter, so daß die Moabiter David untertan wurden und Abgaben brachten.

18,3 Er schlug auch Hadad-Eser, den König von Zoba, bis Hamat hin, als er auszog, seine Macht aufzurichten am Euphratstrom.

18,4 Und David gewann ihm ab tausend Wagen, siebentausend Reiter und zwanzigtausend Mann zu Fuß. Und David ließ alle Wagenpferde lähmen und behielt hundert übrig.

18,5 Und die Aramäer von Damaskus kamen, um Hadad-Eser, dem König von Zoba, zu helfen. Aber David schlug von den Aramäern zweiundzwanzigtausend Mann

18,6 und setzte Statthalter ein im Aramäerreich von Damaskus, und so wurden die Aramäer David untertan und gaben ihm Tribut; denn Haschem half David, wo er auch hinzog.

18,7 Und David nahm die goldenen Schilde, die Hadad-Esers Gefolge gehabt hatte, und brachte sie nach Jerusalem.

18,8 Auch nahm David aus den Städten Hadad-Esers, Tibhat und Kun, sehr viel Kupfer. Davon machte Salomo das kupferne Meer und die Säulen und kupfernen Gefäße.

18,9 Als aber Toï, der König von Hamat, hörte, daß David die ganze Streitmacht Hadad-Esers, des Königs von Zoba, geschlagen hatte,

18,10 sandte er seinen Sohn Hadoram zum König David und ließ ihn grüßen und ihm Segen wünschen, daß er mit Hadad-Eser gekämpft und ihn geschlagen hatte, denn Toï führte Krieg mit Hadad-Eser; und Hadoram brachte mit allerlei goldene, silberne und kupferne Gefäße.

18,11 Auch diese segnete der König David Haschem wie auch das Silber und Gold, das er den Heiden genommen hatte, den Edomitern, Moabitern, Ammonitern, Philistern und Amalekitern.

18,12 Und Abischai, der Sohn der Zeruja, schlug die Edomiter im Salztal, achtzehntausend Mann,

18,13 und David setzte Statthalter in Edom ein, so daß alle Edomiter David untertan waren; denn Haschem half David, wo er auch hinzog.

18,14 So regierte David über ganz Israel und schaffte Recht und Gerechtigkeit seinem ganzen Volk.

18,15 Joab, der Sohn der Zeruja, war über das Heer gesetzt, Joschafat, der Sohn Ahiluds, war Kanzler.

18,16 Zadok, der Sohn Ahitubs, und aAbimelech, der Sohn Abjatars, waren Priester. Schawscha war Schreiber.

18,17 Benaja, der Sohn Jojadas, war über die Kreter und Pleter gesetzt. Und die Söhne Davids waren die Ersten an der Seite des Königs.

19. Kapitel

19,1 Und danach starb Nahasch, der König der Ammoniter, und sein Sohn wurde König an seiner Statt.

19,2 Da dachte David: Ich will Hanun, dem Sohn des Nahasch, Freundschaft erweisen, denn sein Vater hat mir Freundschaft erwiesen, und sandte Boten hin, ihn zu trösten über seinen Vater. Und als die Gesandten Davids ins Land der Ammoniter kamen zu Hanun, ihn zu trösten,

19,3 sprachen die Obersten der Ammoniter zu Hanun: Meinst du, daß David deinen Vater vor deinen Augen ehren wolle, wenn er Tröster zu dir gesandt hat? Sind seine Gesandten nicht vielmehr zu dir gekommen, um das Land zu erforschen, zu erkunden und auszuspähen?

19,4 Da nahm Hanun die Gesandten Davids und schor sie und schnitt ihre Kleider halb ab bis an die Lenden und ließ sie gehen.

19,5 Und sie gingen weg, und man berichtete David über die Männer. Er aber sandte ihnen entgegen, denn die Männer waren sehr geschändet. Und der König ließ ihnen sagen: Bleibt in Jericho, bis euer Bart gewachsen ist; dann kommt zurück.

19,6 Als aber die Ammoniter sahen, daß sie bei David in Verruf gekommen waren, sandten Hanun und die Ammoniter tausend Zentner Silber, um Männer mit Streitwagen und Reiter anzuwerben in Mesopotamien, im Aramäerland von Maacha und in Zoba.

19,7 Und sie warben zweiunddreißigtausend Männer mit Streitwagen an und den König von Maacha mit seinem Volk. Die kamen und lagerten sich vor Medeba. Und die Ammoniter sammelten sich auch aus ihren Städten und kamen zum Kampf.

19,8 Als das David hörte, sandte er Joab hin mit dem ganzen Heer der Helden.

19,9 Die Ammoniter aber waren ausgezogen und stellten sich zum Kampf auf vor dem Tor der Stadt. Die Könige aber, die gekommen waren, standen für sich auf freiem Feld.

19,10 Als nun Joab sah, daß vor und hinter ihm sich der Kampf gegen ihn richtete, erwählte er aus der ganzen jungen Mannschaft in Israel einen Teil und stellte sich gegen die Aramäer.

19,11 Das übrige Kriegsvolk aber tat er unter die Hand seines Bruders Abischai, daß sie sich gegen die Ammoniter stellten,

19,12 und sprach: Wenn mir die Aramäer zu stark werden, so komm mir zu Hilfe; wenn aber die Ammoniter dir zu stark werden, will ich dir helfen.

19,13 Sei getrost und laß uns getrost handeln für unser Volk und für die Städte unseres Haschem. Haschem tue, was ihm gefällt!

19,14 Und Joab rückte vor mit dem Volk, das bei ihm war, gegen die Aramäer zu kämpfen, und sie flohen vor ihm.

19,15 Als aber die Ammoniter sahen, daß die Aramäer flohen, flohen sie auch vor seinem Bruder Abischai und zogen in die Stadt. Joab aber kam nach Jerusalem.

19,16 Als aber die Aramäer sahen, daß sie von Israel geschlagen waren, sandten sie Boten hin und ließen auch die Aramäer jenseits des Stromes in den Kampf ziehen. Und Schobach, der Feldhauptmann Hadad-Esers, zog vor ihnen her.

19,17 Als das David angesagt wurde, sammelte er ganz Israel und zog über den Jordan. Und als er an sie herankam, rüstete er sich gegen sie. Und David stellte sich gegen die Aramäer zum Kampf, und sie kämpften mit ihm.

19,18 Aber die Aramäer flohen vor Israel. Und David vernichtete von den Aramäern siebentausend Wagen und tötete vierzigtausend Mann zu Fuß; dazu tötete er Schobach, den Feldhauptmann.

19,19 Als aber die Großen Hadad-Esers sahen, daß sie von Israel geschlagen waren, schlossen sie Frieden mit David und wurden ihm untertan. Und die Aramäer wollten den Ammonitern nicht mehr helfen.

20. Kapitel

20,1 Und als das Jahr um war, zur Zeit, wenn die Könige ausziehen, führte Joab die Heeresmacht aus und verwüstete das Land der Ammoniter und kam und belagerte Rabba. David aber blieb in Jerusalem. Und Joab schlug Rabba und zerstörte es.

20,2 Und David nahm ihrem König die Krone vom Haupt - und es fand sich, daß sie einen Zentner Gold wog und an ihr ein Edelstein war -, und sie wurde auf Davids Haupt gesetzt. Auch führte er aus der Stadt sehr viel Beute weg.

20,3 Aber das Volk darin führte er heraus und ließ sie mit Sägen und eisernen Hacken und Äxten Frondienste leisten. So tat David mit allen Städten der Ammoniter. Und David zog samt dem Kriegsvolk wieder nach Jerusalem.

20,4 Danach erhob sich ein Krieg bei Geser mit den Philistern. Damals erschlug Sibechai, der Huschatiter, den Saf, der vom Geschlecht der Riesen war, und sie wurden gedemütigt.

20,5 Und es erhob sich noch ein Krieg mit den Philistern. Da erschlug Elhanan, der Sohn Jaïrs, den Lachmi, den Bruder Goliats, den Gatiter, dessen Spießschaft wie ein Weberbaum war.

20,6 Abermals erhob sich ein Krieg bei Gat. Da war ein großer Mann, der hatte je sechs Finger und sechs Zehen, die machen zusammen vierundzwanzig, und auch er war vom Geschlecht der Riesen.

20,7 Der sprach Israel hohn, aber Jonatan, der Sohn Schammas, der ein Bruder Davids war, erschlug ihn.

20,8 Diese stammten vom Geschlecht der Riesen in Gat und fielen durch die Hand Davids und seiner Kriegsleute.

 

 
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