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Das Buch Divre Ha Yamim Bet

DAS ZWEITE BUCH DER CHRONIK

21. Kapitel

21,1 Und Yoschafat legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Dawids. Und sein Sohn Yoram wurde König an seiner Statt.

21,2 Und Yoram hatte Brüder, Yoschafats Söhne: AsarYa, Yehïl, SecharYa, AsarYa, Michael und SchefatYa; diese alle waren Söhne Yoschafats, des Königs von Yahuda.

21,3 Und ihr Vater gab ihnen viele Gaben an Silber, Gold und Kleinoden, dazu feste Städte in Yahuda; aber das Königtum gab er Yoram; denn der war der Erstgeborene.

21,4 Als aber Yoram das Königtum seines Vaters übernommen hatte und mächtig wurde, erschlug er alle seine Brüder mit dem Schwert, dazu auch einige Obere in Israel.

21,5 Zweiunddreißig Yahre alt war Yoram, als er König wurde; und er regierte acht Yahre zu Yahrushalayim

21,6 und wandelte in dem Wege der Könige von Israel, wie das Haus Ahab getan hatte; denn Ahabs Tochter war seine Frau. Und er tat, was Haschem missfiel.

21,7 Aber Haschem wollte das Haus Dawid nicht verderben um des Bundes willen, den er mit Dawid geschlossen hatte, und wie er ihm zugesagt hatte, ihm

21,8 Zu seiner Zeit fielen die Edomiter von Yahuda ab und setzten einen König über sich.

21,9 Da zog Yoram hin mit seinen Obersten und alle Wagen mit ihm, und er machte sich des Nachts auf und schlug die Edomiter, die ihn umringt hatten, und die Obersten über die Wagen.

21,10 Doch blieben die Edomiter abtrünnig von Yahuda bis auf diesen Tag. Zur selben Zeit fiel Libna auch von ihm ab; denn er hatte Haschem, den Haschem seiner Väter, verlassen.

21,11 Auch machte er Opferhöhen in den Städten Yahudas und verleitete die Einwohner von Yahrushalayim zur Abgötterei und verführte Yahuda.

21,12 Es kam aber ein Brief zu ihm von dem Propheten Elia, der lautete: So spricht Haschem, der Haschem deines Vaters Dawid: Weil du nicht gewandelt bist in den Wegen deines Vaters Yoschafat und nicht in den Wegen Asas, des Königs von Yahuda,

21,13 sondern wandelst in dem Wege der Könige von Israel und verleitest Yahuda und die Bewohner von Yahrushalayim zur Abgötterei nach der Abgötterei des Hauses Ahab und weil du dazu erschlagen hast deine Brüder, deines Vaters Haus, die besser waren als du,

21,14 siehe, so wird dich Haschem mit einer großen Plage schlagen an deinem Volk, an deinen Kindern, an deinen Frauen und an aller deiner Habe.

21,15 Du aber wirst viel Krankheit haben in deinen Eingeweiden, bis über Yahr und Tag deine Eingeweide vor Krankheit heraustreten.

21,16 Und Haschem erweckte gegen Yoram den Geist der Philister und Araber, die neben den Kuschitern wohnen.

21,17 Und sie zogen herauf und brachen in Yahuda ein und führten alle Habe weg, die vorhanden war im Hause des Königs, dazu seine Söhne und seine Frauen, so daß ihm kein Sohn übrig blieb außer Yoahas, seinem Yüngsten Sohn.

21,18 Und nach dem allen plagte ihn Haschem mit einer Krankheit in seinen Eingeweiden; die war nicht zu heilen.

21,19 Und als das über Yahr und Tag währte, bis die Zeit von zwei Yahren um war, traten in seiner Krankheit seine Eingeweide heraus, und er starb unter schlimmen Schmerzen. Und man machte keinen Brand ihm zu Ehren, wie man seinen Vätern getan hatte.

21,20 Zweiunddreißig Yahre alt war er, als er König wurde; und er regierte acht Yahre zu Yahrushalayim und ging dahin unbedauert. Und sie begruben ihn in der Stadt Dawids, aber nicht in den Gräbern der Könige.

22. Kapitel

22,1 Und die Einwohner von Yahrushalayim machten AhasYa, Yorams Yüngsten Sohn, zum König an seiner Statt; denn die streifende Rotte, die mit den Arabern ins Lager gekommen war, hatte die älteren Söhne alle erschlagen. Darum wurde AhasYa König, der Sohn Yorams, des Königs von Yahuda.

22,2 Zweiundzwanzig Yahre alt war AhasYa, als er König wurde; und er regierte ein Yahr zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß AtalYa, die Tochter Omris.

22,3 Und auch er wandelte in den Wegen des Hauses Ahab; denn seine Mutter hielt ihn dazu an, gottlos zu sein.

22,4 Darum tat er, was Haschem missfiel, wie das Haus Ahab; denn sie waren seine Ratgeber nach seines Vaters Tod, ihm zum Verderben.

22,5 Er wandelte nach ihrem Rat; denn er zog hin mit Yoram, dem Sohn Ahabs, dem König von Israel, in den Kampf nach Ramot in Gilead gegen Hasaël, den König von Aram. Aber die Aramäer verwundeten Yoram,

22,6 so daß er umkehrte, um sich in Yesreel wiederherstelen zu lassen von den Wunden, die ihm bei Rama geschlagen waren, als er mit Hasaël, dem König von Aram, kämpfte. Und AhasYa, der Sohn Yorams, der König von Yahuda, zog hinab, um Yoram, den Sohn Ahabs, in Yesreel zu besuchen, weil er krank lag;

22,7 denn es war von Haschem über AhasYa zu seinem Verderben beschlossen, daß er zu Yoram käme. Und als er kam, zog er mit Yoram aus gegen Yehu, den Sohn Nimschis, Haschem gesalbt hatte, um das Haus Ahab auszurotten.

22,8 Als nun Yehu die Strafe am Hause Ahab vollzog, traf er auf einige Obere aus Yahuda und auf die Söhne der Brüder AhasYas, die AhasYa dienten, und er tötete sie.

22,9 Und er suchte AhasYa, und man fing ihn in Samaria, wo er sich versteckt hatte, und er wurde zu Yehu gebracht. Der tötete ihn, und man begrub ihn; denn sie sprachen: Er ist Yoschafats Sohn, der von ganzem Herzen Haschem suchte. Und es war niemand mehr aus dem Hause AhasYas, der zum Königtum tüchtig war.

22,10 Als aber AtalYa, die Mutter AhasYas, sah, daß ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte um alle vom königlichen Geschlecht im Hause Yahuda.

22,11 Aber Yoscheba, eine Königstochter, nahm Yoasch, den Sohn AhasYas, und stahl ihn aus der Mitte der Söhne des Königs, die getötet wurden, und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer. So verbarg ihn Yoscheba, die Tochter des Königs Yoram, die Frau des Priesters YoYada, denn sie war AhasYas Schwester vor AtalYa, so daß er nicht getötet wurde.

22,12 Und er war bei ihnen im Hause Haschem versteckt sechs Yahre, solange AtalYa im Lande Königin war.

23. Kapitel

23,1 Aber im siebenten Yahr faßte YoYada Mut und schloß einen Bund mit den Hauptleuten über hundert, nämlich mit AsarYa, dem Sohn Yerohams, Yismael, dem Sohn Yohanans, AsarYa, dem Sohn Obeds, MaaseYa, dem Sohn AdaYas, und Elischafat, dem Sohn Sichris.

23,2 Die zogen umher in Yahuda und brachten die Leviten aus allen Städten Yahudas zusammen und die Häupter der Sippen in Israel, daß sie nach Yahrushalayim kämen.

23,3 Und die ganze Gemeinde schloß einen Bund im Hause Haschem mit dem König. Und YoYada sprach zu ihnen: Siehe, des Königs Sohn soll König sein, wie Haschem den Söhnen Dawid zugesagt hat.

23,4 So sollt ihr nun tun: Ein Drittel von euch, den Priestern und Leviten, die am Sabbat ihren Dienst antreten, soll Wache halten an den Toren

23,5 und ein Drittel im Hause des Königs und ein Drittel am Grundtor; aber alles Volk soll in den Vorhöfen am Hause Haschem's sein.

23,6 Und daß niemand in das Haus Haschem's gehe! Nur die Priester und die Leviten, die Dienst tun, die sollen hineingehen, denn sie sind qodesh; und alles Volk tue nach dem Gebot Haschem's.

23,7 Und die Leviten sollen sich rings um den König herumstellen, ein Yeder mit seiner Waffe in der Hand. Und wer in das Haus des Herrn geht, der sei des Todes! Und sie sollen um den König sein, wenn er aus- und eingeht.

23,8 Und die Leviten und ganz Yahuda taten, wie der Priester YoYada geboten hatte, und ein Yeder nahm seine Leute, die am Sabbat antraten, samt denen, die am Sabbat abtraten. Denn der Priester YoYada ließ die Abteilungen nicht auseinandergehen.

23,9 Und der Priester YoYada gab den Hauptleuten über hundert die Spieße und Schilde und Waffen des Königs Dawid, die im Hause Haschem waren,

23,10 und stellte alles Volk auf, einen Yeden mit seiner Waffe in der Hand, von der rechten Seite des Hauses im Süden bis zur linken Seite im Norden vor dem Altar und dem Hause um den König herum.

23,11 Und sie führten den Sohn des Königs heraus und setzten ihm die Krone auf und gaben ihm die Ordnung und machten ihn zum König. Und YoYada und seine Söhne salbten ihn und sprachen: Es lebe der König!

23,12 Als aber AtalYa das Geschrei des Volks hörte, das herzulief und den König umYubelte, ging sie zum Volk in das Haus Haschem's.

23,13 Und sie sah, und siehe, der König stand an seiner Stätte im Eingang und die Oberen und die Trompeter um den König, und alles Volk des Landes war fröhlich, und man blies die Trompeten, und die Sänger mit allerlei Saitenspiel standen da und gaben das Zeichen zum Yubel. Da zerriß AtalYa ihre Kleider und rief: Aufruhr, Aufruhr!

23,14 Aber der Priester YoYada gebot den Hauptleuten über hundert, die über das Heer gesetzt waren: Führt sie zwischen den Reihen hinaus, und wer ihr nachfolgt, den soll man mit dem Schwert töten! Denn der Priester hatte befohlen, man sollte sie nicht töten im Hause Haschem's.

23,15 Und sie legten die Hände an sie, und als sie zum Eingang des Roßtors kam am Hause des Königs, töteten sie sie dort.

23,16 Und YoYada schloß einen Bund zwischen Haschem und dem ganzen Volk und dem König, daß sie Haschem's Volk sein sollten.

23,17 Da ging das ganze Volk in das Haus Baals und brach es ab, und seine Altäre und Bilder zerbrachen sie und töteten Mattan, den Priester Baals, vor den Altären.

23,18 Und YoYada bestellte die Ämter am Hause Haschem's aus den Priestern und den Leviten, die Dawid für das Haus Haschem's verordnet hatte, Haschem Brandopfer zu bringen, wie es geschrieben steht im Gesetz des Moshe, mit Freuden und mit Liedern, nach Dawids Weisung,

23,19 und er stellte Wachen an die Tore am Hause Haschem's, daß niemand hineinkäme, der sich an irgend etwas unrein gemacht hatte.

23,20 Und er nahm die Hauptleute über hundert und die Mächtigen und die Herren im Volk und alles Volk des Landes und führte den König vom Hause Haschem's hinab; und sie zogen durch das obere Tor in das Haus des Königs und ließen den König sich auf den königlichen Thron setzen.

23,21 Und alles Volk des Landes war fröhlich, aber die Stadt blieb still, obwohl AtalYa mit dem Schwert erschlagen war.

24. Kapitel

24,1 Yoasch war sieben Yahre alt, als er König wurde; und er regierte vierzig Yahre zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß ZibYa, aus Beerscheba.

24,2 Und Yoasch tat, was Haschem wohlgefiel, solange der Priester YoYada lebte.

24,3 Und YoYada nahm zwei Frauen für Yoasch, und er zeugte Söhne und Töchter.

24,4 Danach nahm sich Yoasch vor, das Haus Haschem's zu erneuern,

24,5 und versammelte die Priester und Leviten und sprach zu ihnen: Zieht hin in alle Städte Yahudas und sammelt Geld aus ganz Israel, um Yährlich das Haus eures Haschem auszubessern, und eilet, solches zu tun! Aber die Leviten eilten nicht.

24,6 Da rief der König den Hohenpriester YoYada und sprach zu ihm: Warum hast du nicht acht auf die Leviten, daß sie von Yahuda und Yahrushalayim die Steuer einbringen, die Moshe, der Knecht Haschem's, und die Gemeinde für die Stiftshütte zu sammeln Israel geboten haben?

24,7 Denn die gottlose AtalYa und ihre Söhne haben das Haus Haschem verfallen lassen, und alles, was dem Hause Haschem's geqodesht war, haben sie an die Baale gebracht.

24,8 Da befahl der König, daß man eine Lade machte, und man stellte sie außen ins Tor am Hause Haschem's;

24,9 und sie ließen in Yahuda und Yahrushalayim ausrufen, daß man Haschem die Steuer bringen solle, die in der Wüste von Moshe, dem Knecht Haschem, auf Israel gelegt war.

24,10 Da freuten sich alle Oberen und alles Volk und brachten's und warfen's in die Lade, bis sie voll wurde.

24,11 Und wenn man die Lade durch die Leviten zur Verwaltung des Königs brachte und man sah, daß viel Geld darin war, so kam der Schreiber des Königs und der Beauftragte des Hohenpriesters, und man schüttete die Lade aus, und sie trugen sie wieder hin an ihren Ort. So taten sie alle Tage und brachten viel Geld zusammen.

24,12 Und der König und YoYada gaben es den Werkmeistern, die am Hause Haschem's arbeiteten. Diese stellten Steinmetzen und Zimmerleute an, um das Haus Haschem's zu erneuern, und auch Meister in Eisen und Kupfer, um das Haus Haschem's auszubessern.

24,13 Und die Werkmeister sorgten dafür, daß durch sie die Ausbesserung fortschritt, und so stellten sie das Haus Haschem nach seinem alten Maß wieder her.

24,14 Und als sie es vollendet hatten, brachten sie das übrige Geld vor den König und YoYada. Davon machte man Geräte für das Haus Haschem's, Geräte für den Dienst und für die Brandopfer, Löffel und goldene und silberne Geräte. Und sie opferten Brandopfer im Hause Haschem's allezeit, solange YoYada lebte.

24,15 Und YoYada ward alt und lebenssatt und starb und war hundertunddreißig Yahre alt, als er starb.

24,16 Und sie begruben ihn in der Stadt Dawids bei den Königen, weil er an Israel und an Haschem und seinem Hause wohlgetan hatte.

24,17 Und nach dem Tode YoYadas kamen die Oberen Yahudas und huldigten dem König; da hörte der König auf sie.

24,18 Und sie verließen das Haus Haschem's, Haschem's ihrer Väter, und dienten den Bildern der Aschera und den Götzen. Da kam der Zorn über Yahuda und Yahrushalayim um dieser ihrer Schuld willen.

24,19 Haschem aber sandte Propheten zu ihnen, daß sie sich zum Haschem bekehren sollten, und sie ermahnten sie, aber sie nahmen's nicht zu Ohren.

24,20 Und der Geist Haschem ergriff SecharYa, den Sohn des Priesters YoYada. Der trat vor das Volk und sprach zu ihnen: So spricht Haschem: Warum übertretet ihr die Gebote Haschem's, so daß ihr kein Gelingen habt? Denn ihr habt Haschem verlassen, darum wird er euch auch verlassen.

24,21 Aber sie machten eine Verschwörung gegen ihn und steinigten ihn auf Befehl des Königs im Vorhof am Hause Haschem's.

24,22 Und der König Yoasch gedachte nicht an die Barmherzigkeit, die YoYada, der Vater SecharYas, an ihm getan hatte, sondern tötete seinen Sohn. Der aber sprach, als er starb: Haschem wird es sehen und strafen.

24,23 Und als das Yahr um war, zog herauf das Heer der Aramäer, und sie kamen nach Yahuda und Yahrushalayim und brachten alle Oberen im Volk um, und all ihren Raub sandten sie dem König von Damaskus.

24,24 Denn obwohl das Heer der Aramäer mit wenigen Männern kam, gab Haschem ein sehr großes Heer in ihre Hand, weil Yahuda Haschem, der Haschem ihrer Väter, verlassen hatte. Damit vollzogen sie an Yoasch die Strafe.

24,25 Und als sie von ihm zogen, ließen sie ihn in großer Krankheit zurück. Es machten aber seine Großen eine Verschwörung gegen ihn um der Blutschuld willen an dem Sohn des Priesters YoYada und töteten ihn auf seinem Bett, und er starb. Und man begrub ihn in der Stadt Dawids, aber nicht in den Gräbern der Könige.

24,26 Diese aber machten die Verschwörung gegen ihn: Yosachar, der Sohn der Schimat, der Ammoniterin, und Yosabad, der Sohn der Schomer, der Moabiterin.

24,27 Aber seine Söhne und die Menge der Steuern, die er veranlaßte, und der Bau des Hauses Haschem, siehe, das steht geschrieben in den Geschichten im Buch der Könige. Und sein Sohn AmazYa wurde König an seiner Statt.

25. Kapitel

25,1 Fünfundzwanzig Yahre alt war AmazYa, als er König wurde; und er regierte neunundzwanzig Yahre zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß Yoaddan, aus Yahrushalayim.

25,2 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, doch nicht von ganzem Herzen.

25,3 Als er nun das Königtum fest in der Hand hatte, tötete er seine Großen, die den König, seinen Vater, erschlagen hatten.

25,4 Aber ihre Söhne tötete er nicht; denn so steht es geschrieben im Gesetz, im Buch des Moshe, wo Haschem gebietet: Die Väter sollen nicht sterben für die Kinder und die Kinder nicht für die Väter, sondern ein Yeder soll nur um seiner Sünde willen sterben.

25,5 Und AmazYa bot Yahuda auf und ordnete sie, ganz Yahuda und BenYamin, nach ihren Sippen unter die Obersten über tausend und unter die Hauptleute über hundert und musterte sie von zwanzig Yahren an und darüber, und es fanden sich dreihunderttausend auserlesene Leute, die in den Krieg ziehen und Spieß und Schild führen konnten.

25,6 Dazu warb er aus Israel hunderttausend Kriegsleute für hundert Zentner Silber.

25,7 Es kam aber ein Mann Haschem zu ihm und sprach: König, laß nicht das Heer Israels mit dir ziehen, denn Haschem ist nicht mit Israel, mit allen Männern von Ephraim;

25,8 denn wenn du denkst, mit ihnen stark zu sein zum Kampf, so wird Haschem dich vor den Feinden fallen lassen. Denn bei Haschem steht die Kraft zu helfen und fallen zu lassen.

25,9 AmazYa sprach zu dem Mann Haschem: Was soll man dann tun mit den hundert Zentnern, die ich den Kriegsleuten aus Israel gegeben habe? Der Mann Haschem sprach: Es steht beim Haschem, dir mehr zu geben als dies.

25,10 Da sonderte AmazYa die Kriegsleute ab, die zu ihm aus Ephraim gekommen waren, daß sie wieder heimkehrten. Da entbrannte ihr Zorn sehr gegen Yahuda, und sie zogen zurück an ihren Ort mit grimmigem Zorn.

25,11 Und AmazYa ward getrost und führte sein Volk aus und zog ins Salztal und erschlug zehntausend Männer von Seïr.

25,12 Und die Männer von Yahuda fingen zehntausend von ihnen lebendig; die führten sie auf die Spitze eines Felsens und stürzten sie von der Spitze des Felsens, daß sie alle zerschellten.

25,13 Aber die Kriegsleute, die AmazYa hatte ziehen lassen, daß sie nicht mit seinem Volk in den Kampf zögen, fielen in die Städte Yahudas ein von Samaria bis nach Bet- Horon und erschlugen dreitausend Mann von ihnen und gewannen viel Beute.

25,14 Und als AmazYa vom Siege über die Edomiter wiederkam, brachte er die Götter der Leute von Seïr mit und stellte sie sich als Götter auf und betete sie an und opferte ihnen.

25,15 Da entbrannte der Zorn Haschem's über AmazYa, und er sandte einen Propheten zu ihm. Der sprach zu ihm: Warum suchst du die Götter des Volks, die ihr Volk nicht aus deiner Hand erretten konnten?

25,16 Und als er so mit ihm redete, sprach der König zu ihm: Hat man dich zu des Königs Ratgeber gemacht? Höre auf! Warum willst du getötet werden? Da hörte der Prophet auf und sprach: Ich merke wohl, daß Haschem beschlossen hat, dich zu verderben, weil du solches getan und auf meinen Rat nicht gehört hast.

25,17 Und AmazYa, der König von Yahuda, entschloß sich, hinzusenden zu Yoasch, dem Sohn des Yoahas, des Sohnes Yehus, dem König von Israel, und ließ ihm sagen: Komm, wir wollen uns miteinander messen!

25,18 Aber Yoasch, der König von Israel, sandte zu AmazYa, dem König von Yahuda, und antwortete ihm: Der Dornstrauch im Libanon sandte zur Zeder im Libanon und ließ ihr sagen: Gib deine Tochter meinem Sohn zur Frau! Aber das Wild im Libanon lief über den Dornstrauch und zertrat ihn.

25,19 Du denkst: Siehe, ich habe die Edomiter geschlagen. Darüber erhebt sich dein Herz, und du suchst noch mehr Ruhm. Bleib doch daheim. Warum suchst du dein Unglück, daß du zu Fall kommst und Yahuda mit dir?

25,20 Aber AmazYa hörte nicht darauf; denn es geschah von Haschem, um sie in die Hand des Yoasch zu geben, weil sie die Götter der Edomiter gesucht hatten.

25,21 Da zog Yoasch, der König von Israel, herauf, und sie maßen sich miteinander, er und AmazYa, der König von Yahuda, bei Bet-Schemesch, das in Yahuda liegt.

25,22 Aber Yahuda wurde vor Israel her geschlagen, und sie flohen, ein Yeder in sein Haus.

25,23 Aber AmazYa, den Sohn des Yoasch, den König von Yahuda, nahm Yoasch, der Sohn des Yoahas, der König von Israel, bei Bet-Schemesch gefangen und brachte ihn nach Yahrushalayim und riß die Mauer von Yahrushalayim ein vom Tor Ephraim bis an das Ecktor, vierhundert Ellen lang.

25,24 Und alles Gold und Silber und alle Geräte, die im Hause Haschem unter der Obhut von Obed-Edom vorhanden waren, und die Schätze im Hause des Königs und die Geiseln nahm er mit sich nach Samaria.

25,25 Und AmazYa, der Sohn des Yoasch, der König von Yahuda, lebte nach dem Tode des Yoasch, des Sohnes des Yoahas, des Königs von Israel, noch fünfzehn Yahre.

25,26 Was aber mehr von AmazYa zu sagen ist, die frühere und die spätere Geschichte, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Yahuda und Israel.

25,27 Und von der Zeit an, da AmazYa von Haschem wich, machten sie eine Verschwörung gegen ihn in Yahrushalayim. Er aber floh nach Lachisch. Da sandten sie hinter ihm her nach Lachisch und töteten ihn dort.

25,28 Und sie brachten ihn auf Rossen und begruben ihn bei seinen Vätern in der Stadt Dawids.

26. Kapitel

26,1 Da nahm das ganze Volk von Yahuda den UsiYa - der war sechzehn Yahre alt, und sie machten ihn zum König an seines Vaters AmazYa Statt.

26,2 Der baute Elat aus und brachte es wieder an Yahuda, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte.

26,3 Sechzehn Yahre alt war UsiYa, als er König wurde; und er regierte zweiundfünfzig Yahre zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß YecholYa, aus Yahrushalayim.

26,4 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, ganz wie sein Vater AmazYa getan hatte.

26,5 Und er suchte Haschem, solange SecharYa lebte, der ihn unterwies in der Furcht Haschem; und solange er Haschem suchte, ließ es ihm Haschem gelingen.

26,6 Er zog aus und kämpfte gegen die Philister und riß nieder die Mauer von Gat und die Mauer von Yabne und die Mauer von Aschdod und baute Festungen um Aschdod und im Philisterland;

26,7 denn Haschem half ihm gegen die Philister, gegen die Araber, die in Gur-Baal wohnten, und gegen die Mëuniter.

26,8 Und die Ammoniter gaben UsiYa Geschenke, und er wurde berühmt bis hin nach Mitzrayim; denn er wurde immer mächtiger.

26,9 Und UsiYa baute Türme in Yahrushalayim am Ecktor und am Taltor und am Winkel und befestigte sie.

26,10 Er baute auch Türme in der Wüste und grub viele Brunnen; denn er hatte viel Vieh sowohl im Hügelland wie in der Ebene, auch Ackerleute und Weingärtner auf den Bergen und am Karmel; denn er hatte Lust am Ackerbau.

26,11 Und UsiYa hatte ein kriegstüchtiges Heer, das in Abteilungen in den Kampf zog, nach seiner Zahl aufgestellt durch den Schreiber Yeïël und den Amtmann MaaseYa unter dem Befehl HananYas, eines der Obersten des Königs.

26,12 Und die Zahl der Häupter der Sippen unter den Kriegern war 2600,

26,13 und unter ihrem Befehl stand eine Heeresmacht von 307 500 sehr kriegstüchtigen Männern, um dem König gegen die Feinde zu helfen.

26,14 Und UsiYa beschaffte für das ganze Heer Schilde, Spieße, Helme, Panzer, Bogen und Schleudersteine

26,15 und machte in Yahrushalayim kunstvolle Geschütze, die auf den Türmen und Ecken stehen sollten, um mit Pfeilen und großen Steinen zu schießen. Und sein Name drang weit hinaus, weil ihm wunderbar geholfen wurde, bis er sehr mächtig war.

26,16 Und als er mächtig geworden war, überhob sich sein Herz zu seinem Verderben; denn er verging sich gegen Haschem, seinen Haschem, und ging in das Haus Haschem's, um auf dem Räucheraltar zu räuchern.

26,17 Aber der Priester AsarYa ging ihm nach und achtzig Priester Haschem's mit ihm, zuverlässige Leute,

26,18 und sie traten UsiYa, dem König, entgegen und sprachen zu ihm: Es gebührt nicht dir, UsiYa, Haschem zu räuchern, sondern den Priestern, den Söhnen Aaron, die geweiht sind zu räuchern. Geh hinaus aus dem Mikdash; denn du vergehst dich, und es wird dir keine Ehre bringen vor Haschem.

26,19 Da wurde UsiYa zornig, als er bereits ein Räuchergefäß in der Hand hatte, um zu räuchern; und wie er so über die Priester zornig wurde, brach der Aussatz aus an seiner Stirn vor den Augen der Priester im Hause Haschem's am Räucheraltar.

26,20 Und der Hohepriester AsarYa wandte das Angesicht ihm zu und alle Priester, und siehe, da war der König aussätzig an seiner Stirn. Und sie stießen ihn fort, und er eilte auch selbst hinauszugehen; denn seine Plage war vom Haschem.

26,21 So war der König UsiYa aussätzig bis an seinen Tod und wohnte als Aussätziger in einem besonderen Hause; denn er war verstoßen vom Hause Haschem's. Yotam aber, sein Sohn, stand dem Hause des Königs vor und richtete das Volk des Landes.

26,22 Was aber mehr von UsiYa zu sagen ist, die frühere und die spätere Geschichte, hat beschrieben der Prophet YesaYa, der Sohn des Amoz.

26,23 Und UsiYa legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn bei seinen Vätern auf dem Felde neben der Grabstätte der Könige; denn sie sprachen: Er ist aussätzig. Und sein Sohn Yotam wurde König an seiner Statt.

27. Kapitel

27,1 Yotam war fünfundzwanzig Yahre alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Yahre zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß Yeruscha, eine Tochter Zadoks.

27,2 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, ganz wie sein Vater UsiYa getan hatte, nur drang er nicht in den Tempel Haschem's ein. Das Volk aber handelte noch immer böse.

27,3 Er baute das obere Tor am Hause Haschem's, und an der Mauer des Ofel baute er viel

27,4 und baute Städte auf dem Gebirge Yahuda, und in den Wäldern baute er Burgen und Türme.

27,5 Auch kämpfte er mit dem König der Ammoniter und unterwarf sie, so daß ihm die Ammoniter in diesem Yahr hundert Zentner Silber, hunderttausend Scheffel Weizen und hunderttausend Scheffel Gerste gaben. So viel gaben ihm die Ammoniter auch im zweiten und im dritten Yahr.

27,6 So wurde Yotam mächtig; denn er wandelte recht vor Haschem, seinem Haschem.

27,7 Was aber mehr von Yotam zu sagen ist und alle seine Kriege und wie er wandelte, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Israel und Yahuda.

27,8 Fünfundzwanzig Yahre alt war er, als er König wurde; und er regierte sechzehn Yahre zu Yahrushalayim.

27,9 Und Yotam legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn in der Stadt Dawids. Und sein Sohn Ahas wurde König an seiner Statt.

28. Kapitel

28,1 Ahas war zwanzig Yahre alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Yahre zu Yahrushalayim. Er tat nicht, was Haschem wohlgefiel, wie sein Vater Dawid,

28,2 sondern wandelte in den Wegen der Könige von Israel. Dazu machte er den Baalen gegossene Bilder

28,3 und opferte im Tal Ben-Hinnom und verbrannte seine Söhne im Feuer nach den greulichen Sitten der Heiden, die Haschem vor den Israeliten vertrieben hatte,

28,4 und opferte und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter allen grünen Bäumen.

28,5 Darum gab ihn Haschem, sein Haschem, in die Hand des Königs von Aram, daß sie ihn schlugen und eine große Menge der Seinen gefangen wegführten und nach Damaskus brachten. Auch wurde er in die Hand des Königs von Israel gegeben; der schlug ihn hart;

28,6 denn Pekach, der Sohn RemalYas, schlug in Yahuda hundertundzwanzigtausend streitbare Männer auf einen Tag, weil sie Haschem, der Haschem ihrer Väter, verlassen hatten.

28,7 Und Sichri, ein Kriegsmann aus Ephraim, erschlug MaaseYa, den Königssohn, und Asrikam, den Vorsteher des Königshauses, und Elkana, den Ersten nach dem König.

28,8 Und die von Israel führten von ihren Brüdern zweihunderttausend Frauen, Söhne und Töchter gefangen weg und nahmen dazu große Beute von ihnen und brachten sie nach Samaria.

28,9 Es war aber dort ein Prophet Haschem's, der hieß Oded. Der ging hinaus dem Heer entgegen, das nach Samaria kam, und sprach zu ihnen: Siehe, weil Haschem, der Haschem eurer Väter, über Yahuda zornig ist, hat er sie in eure Hände gegeben; ihr aber habt sie mit solcher Wut erschlagen, daß es gen Himmel schreit.

28,10 Nun gedenkt ihr, die Leute von Yahuda und Yahrushalayim zu unterwerfen, daß sie eure Sklaven und Sklavinnen seien. Ist denn das nicht Schuld bei euch gegenüber Haschem, eurem Haschem?

28,11 So hört nun auf mich und bringt die Gefangenen wieder hin, die ihr aus euren Brüdern weggeführt habt; denn Haschem's Zorn ist über euch entbrannt.

28,12 Da traten auf einige Sippenhäupter von Ephraim - AsarYa, der Sohn Yohanans, BerechYa, der Sohn Meschillemots, YehiskiYa, der Sohn Schallums, und Amasa, der Sohn Hadlais - gegen die, die aus dem Kampf kamen,

28,13 und sprachen zu ihnen: Ihr sollt die Gefangenen nicht hierherbringen; denn ihr bringt Schuld vor Haschem über uns, so daß ihr unsere Sünde und Schuld nur noch größer macht. Es ist schon genug der Schuld, und der Zorn Haschem's ist über Israel entbrannt.

28,14 Da gaben die Kriegsleute die Gefangenen und die Beute frei vor den Obersten und vor der ganzen Gemeinde.

28,15 Und Yene Männer, die mit Namen genannt sind, nahmen die Gefangenen und bekleideten alle, die bloß unter ihnen waren, mit Kleidern aus der Beute und zogen ihnen Schuhe an und gaben ihnen zu essen und zu trinken und salbten sie, und alle, die schwach waren, führten sie auf Eseln und brachten sie nach Yericho, zur Palmenstadt, zu ihren Brüdern und kehrten nach Samaria zurück.

28,16 Zu derselben Zeit sandte der König Ahas zu dem König von Assur, daß er ihm helfe.

28,17 Und es kamen abermals die Edomiter und schlugen Yahuda und führten einige weg.

28,18 Auch die Philister fielen ein in die Städte im Hügelland und im Südlande Yahudas und eroberten Bet-Schemesch, AYalon, Gederot und Socho mit seinen Ortschaften und Timna mit seinen Ortschaften und Gimso mit seinen Ortschaften und wohnten darin;

28,19 denn Haschem demütigte Yahuda um des Ahas willen, des Königs von Yahuda, weil er in Yahuda ein zuchtloses Wesen aufkommen ließ und sich am Haschem versündigte.

28,20 So zog auch gegen ihn Tiglat-Pileser, der König von Assur; der bedrängte ihn und half ihm nicht;

28,21 denn obwohl Ahas das Haus Haschem's und das Haus des Königs und die Häuser der Oberen plünderte und es dem König von Assur gab, half es ihm nichts.

28,22 Dazu versündigte sich der König Ahas in seiner Not noch mehr am Haschem

28,23 und opferte den Göttern von Damaskus, die ihn geschlagen hatten, und sprach: Die Götter der Könige von Aram helfen ihnen; darum will ich ihnen opfern, daß sie mir auch helfen. Aber diese brachten ihn und ganz Israel zu Fall.

28,24 Und Ahas brachte die Geräte des Hauses Haschem zusammen und zerschlug sie und schloß die Türen zu am Hause Haschem's und machte sich Altäre in allen Winkeln Yahrushalayims.

28,25 Und in den Städten Yahudas hin und her machte er Höhen, um andern Göttern zu opfern, und reizte Haschem, der Haschem seiner Väter.

28,26 Was aber mehr von ihm zu sagen ist und sein ganzer Wandel, der frühere und der spätere, siehe, das steht geschrieben im Buch der Könige von Yahuda und Israel.

28,27 Und Ahas legte sich zu seinen Vätern, und sie begruben ihn in der Stadt, in Yahrushalayim; denn sie brachten ihn nicht in die Gräber der Könige von Israel. Und sein Sohn Hiskia wurde König an seiner Statt.

29. Kapitel

29,1 Hiskia war fünfundzwanzig Yahre alt, als er König wurde; und er regierte neunundzwanzig Yahre zu Yahrushalayim. Seine Mutter hieß Abi, eine Tochter SecharYas.

29,2 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, wie sein Vater Dawid.

29,3 Er tat auf die Türen am Hause Haschem's im ersten Monat des ersten Yahres seiner Herrschaft und besserte sie aus

29,4 und ließ die Priester und Leviten kommen und versammelte sie auf dem Platz im Osten

29,5 und sprach zu ihnen: Hört mir zu, ihr Leviten! Qodesht euch nun, daß ihr weihet das Haus Haschem's, Haschem's eurer Väter, und tut heraus den Unrat aus dem Mikdash.

29,6 Denn unsere Väter haben sich versündigt und getan, was Haschem, unserm Haschem, mißfällt, und haben ihn verlassen und haben ihr Angesicht von der Wohnung Haschem's abgewandt und ihr den Rücken zugekehrt;

29,7 sie haben sogar die Türen an der Vorhalle zugeschlossen und die Lampen ausgelöscht und kein Räucherwerk geräuchert und Haschem Israels kein Brandopfer im Mikdash dargebracht.

29,8 Daher ist der Zorn Haschem's über Yahuda und Yahrushalayim gekommen, und er hat sie dahingegeben zum Entsetzen und zum Erschrecken, daß man sie verspottet, wie ihr mit euren Augen seht;

29,9 denn siehe, um dessentwillen sind unsere Väter durchs Schwert gefallen und unsere Söhne, Töchter und Frauen weggeführt.

29,10 Nun habe ich im Sinn, einen Bund zu schließen mit Haschem, des Haschem Israels, daß sein Zorn und Grimm sich von uns wende.

29,11 Nun, meine Söhne, seid nicht lässig; denn euch hat Haschem erwählt, daß ihr zum Dienst vor ihm stehen sollt und daß ihr seine Diener seid und ihm Opfer bringt!

29,12 Da machten sich auf die Leviten Mahat, der Sohn Amasais, und Yoel, der Sohn AsarYas, aus den Söhnen Kehat; aus den Söhnen Merari aber Kisch, der Sohn Abdis, und AsarYa, der Sohn Yehallelels; und aus den Söhnen Gerschon Yoach, der Sohn Simmas, und Eden, der Sohn Yoachs;

29,13 aus den Söhnen Elizafan Schimri und Yeïël; aus den Söhnen Asaf SecharYa und MattanYa;

29,14 aus den Söhnen Heman Yehïl und Schimi; aus den Söhnen Yedutun SchemaYa und Usiël.

29,15 Sie versammelten ihre Brüder und qodeshten sich und gingen hinein, um das Haus Haschem's zu reinigen, wie der König nach dem Wort Haschem's geboten hatte.

29,16 Die Priester aber gingen ins Innere des Hauses Haschem's, um es zu reinigen, und taten alles Unreine, das im Tempel Haschem's gefunden wurde, auf den Vorhof am Hause Haschem's, und die Leviten nahmen es auf und trugen es hinaus an den Bach Kidron.

29,17 Mit der Weihe aber fingen sie am ersten Tage des ersten Monats an, und am achten Tage des Monats gingen sie in die Vorhalle Haschem's und weihten das Haus Haschem's acht Tage lang, und am sechzehnten Tage des ersten Monats vollendeten sie das Werk.

29,18 Und sie gingen hin zum König Hiskia und sprachen: Wir haben gereinigt das ganze Haus Haschem's, den Brandopferaltar und alle seine Geräte, den Tisch der Schaubrote und alle seine Geräte;

29,19 und alle Geräte, die der König Ahas, als er König war, hatte wegwerfen lassen, als er sich versündigte, die haben wir wieder aufgestellt und geweiht; siehe, sie sind vor dem Altar Haschem's.

29,20 Da machte sich der König Hiskia früh auf und versammelte die Oberen der Stadt und ging hinauf zum Hause Haschem's.

29,21 Und sie brachten herzu sieben Yunge Stiere, sieben Widder, sieben Lämmer und sieben Ziegenböcke zum Sündopfer für das Königreich, für das Mikdash und für Yahuda, und er sprach zu den Priestern, den Söhnen Aaron, daß sie auf dem Altar Haschem's opfern sollten.

29,22 Da schlachteten sie die Rinder, und die Priester nahmen das Blut und sprengten es an den Altar, und sie schlachteten die Widder und sprengten das Blut an den Altar, und sie schlachteten die Lämmer und sprengten das Blut an den Altar.

29,23 Und sie brachten die Böcke zum Sündopfer vor den König und die Gemeinde und legten ihre Hände auf sie;

29,24 und die Priester schlachteten sie und taten ihr Blut zur Entsündigung an den Altar, um Sühne zu schaffen für ganz Israel; denn der König hatte befohlen, Brandopfer und Sündopfer darzubringen für ganz Israel.

29,25 Und er stellte die Leviten auf im Hause Haschem's mit Zimbeln, Psaltern und Harfen, wie es Dawid befohlen hatte und Gad, der Seher des Königs, und der Prophet Nathan; denn es war Haschem's Gebot durch seine Propheten.

29,26 Und so standen die Leviten mit den Saitenspielen Dawids und die Priester mit den Trompeten.

29,27 Und Hiskia gebot, das Brandopfer auf dem Altar darzubringen. Und um die Zeit, da das Brandopfer anfing, begann auch der Gesang für Haschem und die Trompeten und dazu die mancherlei Saitenspiele Dawids, des Königs von Israel.

29,28 Und die ganze Gemeinde betete an, und der Gesang erscholl und die Trompeten ertönten; und das alles währte so lange, bis das Brandopfer vollendet war.

29,29 Als nun das Brandopfer verrichtet war, beugten der König und alle, die sich bei ihm befanden, die Knie und beteten an.

29,30 Und der König Hiskia samt den Oberen gebot den Leviten, Haschem zu loben mit den Liedern Dawids und des Sehers Asaf. Und sie lobten mit Freuden und neigten sich und beteten an.

29,31 Und Hiskia hob an und sprach: Nun habt ihr für Haschem eure Hände gefüllt. Tretet herzu und bringt die Schlachtopfer und Lobopfer zum Hause Haschem's! Und die Gemeinde brachte herzu Schlachtopfer und Lobopfer, dazu Yeder, der willigen Herzens war, Brandopfer.

29,32 Und die Zahl der Brandopfer, die die Gemeinde brachte, war siebzig Rinder, hundert Widder und zweihundert Lämmer, dies alles zum Brandopfer für Haschem.

29,33 Es waren aber der geweihten Tiere sechshundert Rinder und dreitausend Schafe.

29,34 Aber die Priester waren zu wenig, um allen Brandopfern die Haut abziehen zu können. Darum halfen ihnen ihre Brüder, die Leviten, bis die Arbeit verrichtet war und bis sich die Priester geqodesht hatten; denn die Leviten waren williger gewesen als die Priester, sich zu qodeshn.

29,35 Auch waren es viele Brandopfer mit dem Fett der Dankopfer und mit den Trankopfern zu den Brandopfern.So wurde der Dienst am Hause Haschem's geordnet.

29,36 Und Hiskia freute sich samt allem Volk über das, was Haschem dem Volke bereitet hatte; denn es war unvermutet schnell gekommen.

30. Kapitel

30,1 Und Hiskia sandte hin zu ganz Israel und Yahuda und schrieb Briefe an Ephraim und Manashe, daß sie zum Hause Haschem's nach Yahrushalayim kommen sollten, Passah zu halten Haschem, des Haschem Israels.

30,2 Und der König beriet sich mit seinen Oberen und der ganzen Gemeinde in Yahrushalayim, das Passah erst im zweiten Monat zu halten;

30,3 denn sie konnten's nicht zur rechten Zeit halten, weil sich nicht genug Priester geqodesht hatten und das Volk noch nicht nach Yahrushalayim zusammengekommen war.

30,4 Das gefiel dem König und der ganzen Gemeinde gut,

30,5 und so beschlossen sie, durch ganz Israel von Beerscheba an bis nach Dan auszurufen, daß man kommen sollte, Haschem, des Haschem Israels, Passah zu halten in Yahrushalayim; denn es war nicht von der ganzen Menge gehalten worden, wie es geschrieben steht.

30,6 Und die Läufer gingen hin mit den Briefen von der Hand des Königs und seiner Oberen durch ganz Israel und Yahuda nach dem Befehl des Königs und sprachen: Ihr Israeliten, kehret um zu Haschem, des Haschem Abrahams, Isaaks und Israels, so wird er sich zu den Erretteten kehren, die die Könige von Assur von euch übrig gelassen haben;

30,7 und seid nicht wie eure Väter und Brüder, die sich am Haschem, den Haschem ihrer Väter, versündigt haben, so daß er sie in die Verwüstung dahingab, wie ihr selber seht.

30,8 So seid nun nicht halsstarrig wie eure Väter, sondern gebt eure Hand Haschem und kommt zu seinem Mikdash, das er geqodesht hat für alle Zeit, und dienet Haschem, eurem Haschem, so wird sich sein grimmiger Zorn von euch wenden;

30,9 denn wenn ihr euch bekehrt zu Haschem, so werden eure Brüder und Kinder Barmherzigkeit finden bei denen, die sie gefangen halten, so daß sie in dies Land zurückkehren. Denn Haschem, euer Haschem, ist gnädig und barmherzig und wird sein Angesicht nicht von euch wenden, wenn ihr euch zu ihm bekehrt.

30,10 Und die Läufer gingen von einer Stadt zur andern im Lande Ephraim und Manashe und bis nach Sebulon. Aber die verlachten und verspotteten sie.

30,11 Doch einige von Asser und Manashe und Sebulon demütigten sich und kamen nach Yahrushalayim.

30,12 Auch war Haschem Hand über Yahuda, daß er ihnen einerlei Sinn gab zu tun, wie der König und die Oberen geboten hatten nach dem Wort Haschem's.

30,13 Und es kam viel Volk in Yahrushalayim zusammen, um im zweiten Monat das Fest der ungesäuerten Brote zu halten, eine sehr große Gemeinde.

30,14 Und sie machten sich auf und entfernten die Altäre, die in Yahrushalayim waren; und alles, was man zum Räuchern braucht, taten sie weg und warfen es hin an den Bach Kidron.

30,15 Und sie schlachteten das Passah am vierzehnten Tage des zweiten Monats. Und die Priester und Leviten bekannten ihre Schuld und qodeshten sich und brachten die Brandopfer zum Hause Haschem's

30,16 und stellten sich an ihren Platz, wie sich's gebührt nach dem Gesetz des Moshe, des Mannes Haschem. Und die Priester nahmen das Blut aus der Hand der Leviten und sprengten es;

30,17 denn es waren viele in der Gemeinde, die sich nicht geqodesht hatten; darum schlachteten die Leviten das Passah für alle, die nicht rein waren, daß sie Haschem geqodesht würden.

30,18 Denn eine Menge Volk, vor allem von Ephraim, Manashe, Issachar und Sebulon, hatte sich nicht gereinigt und aß das Passah nicht so, wie geschrieben steht. Doch Hiskia betete für sie und sprach: Haschem, der gütig ist, wolle gnädig sein

30,19 allen, die ihr Herz darauf richten, Haschem zu suchen, den Haschem ihrer Väter, auch wenn sie nicht die für das Mikdash nötige Reinheit haben.

30,20 Und Haschem erhörte Hiskia und vergab dem Volk.

30,21 So hielten die Israeliten, die in Yahrushalayim versammelt waren, das Fest der ungesäuerten Brote sieben Tage lang mit großer Freude. Und die Leviten und Priester lobten Haschem alle Tage mit den mächtigen Saitenspielen Haschem's.

30,22 Und Hiskia redete herzlich zu allen Leviten, die sich gut auf den Dienst Haschem's verstanden hatten. Und sie aßen das Fest über, sieben Tage lang, und opferten Dankopfer und dankten Haschem, den Haschem ihrer Väter.

30,23 Und die ganze Gemeinde beschloß, noch weitere sieben Tage zu halten, und sie hielten auch diese sieben Tage mit Freuden.

30,24 Denn Hiskia, der König von Yahuda, spendete für die Gemeinde tausend Yunge Stiere und siebentausend Schafe. Die Oberen aber spendeten für die Gemeinde tausend Yunge Stiere und zehntausend Schafe. Auch von den Priestern hatten sich viele geqodesht.

30,25 Und es freute sich die ganze Gemeinde Yahudas, die Priester und die Leviten und die ganze Gemeinde, die aus Israel gekommen war, und die Fremdlinge, die aus dem Lande Israel gekommen waren, und die, die in Yahuda wohnten.

30,26 Und es war eine große Freude in Yahrushalayim; denn seit der Zeit Salomos, des Sohnes Dawids, des Königs von Israel, war solches in Yahrushalayim nicht geschehen.

30,27 Und die Priester und die Leviten standen auf und segneten das Volk, und ihre Stimme wurde erhört, und ihr Gebet kam in Haschem qodesh Wohnung im Himmel.

 

 
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