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Das Buch Melechim Bet

DAS ZWEITE BUCH KÖNIGE

11. Kapitel

11,1 Als aber Atalja, Ahasjas Mutter, sah, daß ihr Sohn tot war, machte sie sich auf und brachte alle aus dem königlichen Geschlecht um.

11,2 Aber Joscheba, die Tochter des Königs Joram, Ahasjas Schwester, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, und stahl ihn aus der Mitte der Söhne des Königs, die getötet wurden, und brachte ihn mit seiner Amme in die Bettenkammer und verbarg ihn vor Atalja, so daß er nicht getötet wurde.

11,3 Und er war bei Joscheba versteckt im Hause Haschem'S sechs Jahre lang. Atalja aber war Königin über das Land.

11,4 Im siebenten Jahr aber sandte Jojada hin und nahm die Hauptleute über hundert von der Garde und der Leibwache und ließ sie zu sich ins Haus Haschem'S kommen und schloß einen Bund mit ihnen und nahm einen Eid von ihnen im Hause Haschem'S und zeigte ihnen den Sohn des Königs

11,5 und gebot ihnen: Das ist's, was ihr tun sollt: Ein Drittel von euch, die ihr am Sabbat antretet, soll Wache halten im Haus des Königs,

11,6 und ein Drittel soll Wache halten am Tor Sur und ein Drittel am Tor hinter dem Haus der Leibwache; so sollt ihr Wache halten rings um das Haus.

11,7 Aber zwei Abteilungen von euch, die am Sabbat abtreten, sollen Wache halten im Hause Haschem'S um den König her,

11,8 und ihr sollt euch rings um den König stellen, jeder mit seiner Waffe in der Hand, und wer hereinkommt zwischen die Reihen, der soll sterben. Und ihr sollt um den König sein, wenn er aus- und eingeht.

11,9 Und die Hauptleute über hundert taten alles, was ihnen der Priester Jojada geboten hatte, und nahmen zu sich ihre Männer, die am Sabbat antraten, mit denen, die am Sabbat abtraten, und kamen zu dem Priester Jojada.

11,10 Und der Priester gab den Hauptleuten die Spieße und Schilde, die dem König Dawid gehört hatten und in dem Hause Haschem'S waren.

11,11 Und die Leibwache stand, jeder mit seiner Waffe in der Hand, von der Seite des Tempels im Süden bis zur Seite im Norden, vor dem Altar und dem Tempel, rings um den König herum.

11,12 Und Jojada ließ den Sohn des Königs hervortreten und setzte ihm die Krone auf und gab ihm die Ordnung, machte ihn zum König und salbte ihn, und sie klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König!

11,13 Und als Atalja das Geschrei des Volks hörte, das herzulief, kam sie zum Volk in das Haus Haschem'S

11,14 und sah, und siehe, da stand der König an der Säule, wie es Brauch war, und die Hauptleute und die Trompeter bei dem König. Und alles Volk des Landes war fröhlich und blies die Trompeten. Atalja aber zerriß ihre Kleider und rief: Aufruhr, Aufruhr!

11,15 Aber der Priester Jojada gebot den Hauptleuten über hundert, die über das Heer gesetzt waren, und sprach zu ihnen: Führt sie zwischen den Reihen hinaus, und wer ihr folgt, der sterbe durchs Schwert! Denn der Priester hatte gesagt, sie sollte nicht im Hause Haschem'S getötet werden.

11,16 Und sie legten die Hände an Atalja, und sie ging hin den Weg, wo die Rosse zum Hause des Königs gehen, und wurde dort getötet.

11,17 Und Jojada schloß einen Bund zwischen Haschem und dem König samt dem Volk, daß sie Haschem'S Volk sein sollten; desgleichen auch zwischen dem König und dem Volk.

11,18 Da ging alles Volk des Landes in das Haus Baals und brach seine Altäre ab, und sie zerschlugen alle seine Götzenbilder und töteten Mattan, den Priester Baals, vor den Altären.

11,19 und nahm die Hauptleute über hundert und die Garde und die Leibwache und alles Volk des Landes, und sie führten den König hinab vom Hause Haschem'S und kamen durchs Tor der Leibwache zum Hause des Königs. Und er setzte sich auf den königlichen Thron.

11,20 Und alles Volk des Landes war fröhlich, aber die Stadt blieb still. Atalja aber töteten sie mit dem Schwert bei des Königs Hause.

12. Kapitel

12,1 Und Joasch war sieben Jahre alt, als er König wurde.

12,2 Im siebenten Jahr Jehus wurde Joasch König und regierte vierzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Zibja, aus Beerscheba.

12,3 Und Joasch tat, was recht war und Haschem wohlgefiel, solange ihn der Priester Jojada lehrte,

12,4 nur, daß die Höhen nicht entfernt wurden; denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen.

12,5 Und Joasch sprach zu den Priestern: Alles für das Mikdash bestimmte Geld, das in das Haus Haschem'S gebracht wird - Geld, wie es gang und gäbe ist -, nämlich das Geld, das jedermann gibt, wie er geschätzt wird, und alles Geld, das jedermann aus freiem Herzen opfert, daß er's in das Haus Haschem'S bringe,

12,6 das sollen die Priester zu sich nehmen, jeder von seinem Bekannten. Davon sollen sie ausbessern, was baufällig ist am Hause, wo sie finden, daß es baufällig ist.

12,7 Als aber die Priester bis ins dreiundzwanzigste Jahr des Königs Joasch nicht ausgebessert hatten, was baufällig war am Hause,

12,8 rief der König Joasch den Priester Jojada samt den Priestern und sprach zu ihnen: Warum bessert ihr nicht aus, was baufällig ist am Hause? Darum sollt ihr nun nicht mehr das Geld an euch nehmen, jeder von seinen Bekannten, sondern sollt's geben zur Ausbesserung für das, was baufällig ist am Hause.

12,9 Und die Priester willigten ein, daß sie vom Volk kein Geld mehr nehmen sollten, aber auch das Baufällige am Hause nicht mehr auszubessern brauchten.

12,10 Da nahm der Priester Jojada eine Lade und bohrte oben ein Loch hinein und stellte sie auf zur rechten Hand neben dem Altar, wo man in das Haus Haschem'S geht. Und die Priester, die an der Schwelle wachten, taten alles Geld hinein, das zu dem Hause Haschem'S gebracht wurde.

12,11 Wenn sie dann sahen, daß viel Geld in der Lade war, kam der Schreiber des Königs mit dem Hohenpriester herauf, und sie zählten das Geld, das sich in dem Hause Haschem'S vorfand, und banden es zusammen.

12,12 Und man übergab das Geld abgezählt den Werkmeistern, die bestellt waren für das Haus Haschem'S, und sie gaben es aus an die Zimmerleute und Bauleute, die am Hause Haschem'S arbeiteten,

12,13 nämlich an die Maurer und Steinmetzen und an die, die Holz und gehauene Steine kaufen sollten, daß das Baufällige am Hause Haschem'S ausgebessert werde, und für alles, was Not war, um am Hause auszubessern.

12,14 Doch ließ man nicht machen silberne Schalen, Messer, Becken, Trompeten, auch kein goldenes oder silbernes Gerät im Hause Haschem'S von dem Geld, das zu Haschem'S Hause gebracht wurde,

12,15 sondern man gab's den Arbeitern, daß sie damit das Baufällige am Hause Haschem'S ausbesserten.

12,16 Auch brauchten die Männer nicht Rechnung zu legen, denen man das Geld übergab, daß sie es den Arbeitern gäben, sondern sie handelten auf Treu und Glauben.

12,17 Aber das Geld von Schuldopfern und Sündopfern kam nicht für das Haus Haschem'S ein, denn es gehörte den Priestern.

12,18 Zu der Zeit zog Hasaël, der König von Aram, herauf und kämpfte gegen Gat und eroberte es. Und als Hasaël sich wandte, um gegen Jerusalem hinaufzuziehen,

12,19 nahm Joasch, der König von Juda, alle Gaben, die seine Väter Joschafat, Joram und Ahasja, die Könige von Juda, gesegnet hatten, und was er selbst gesegnet hatte, dazu alles Gold, das man fand im Schatz des Hauses Haschem'S und im Hause des Königs, und schickte es Hasaël, dem König von Aram. Da zog er von Jerusalem ab.

12,20 Was aber mehr von Joasch zu sagen ist und alles, was er getan hat, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

12,21 Und seine Großen empörten sich und machten eine Verschwörung und erschlugen ihn im Haus des Millo, wo man hinabgeht nach Silla.

12,22 Josachar, der Sohn Schimats, und Josabad, der Sohn Schomers, seine Großen, schlugen ihn tot. Und man begrub ihn bei seinen Vätern in der Stadt Dawids. Und sein Sohn aAmazja wurde König an seiner Statt.

13. Kapitel

13,1 Im dreiundzwanzigsten Jahr des Joasch, des Sohnes Ahasjas, des Königs von Juda, wurde aJoahas, der Sohn Jehus, König über Israel und regierte zu Samaria siebzehn Jahre.

13,2 Und er tat, was Haschem mißfiel, und wandelte nach den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte, und ließ nicht davon ab.

13,3 Und Haschem'S Zorn entbrannte über Israel, und er gab sie in die Hand Hasaëls, des Königs von Aram, und Ben- Hadads, des Sohnes Hasaëls, die ganze Zeit.

13,4 Aber Joahas flehte zum Haschem, und Haschem erhörte ihn; denn er sah den Jammer Israels an, wie der König von Aram es bedrängte.

13,5 Und Haschem gab Israel einen Retter, der sie aus der Gewalt der Aramäer befreite, daß die Israeliten in ihren Häusern wohnen konnten wie zuvor.

13,6 Doch ließen sie nicht ab von der Sünde des Hauses Jerobeams, der Israel sündigen machte, sondern wandelten darin. Auch blieb das Bild der Aschera zu Samaria stehen. -

13,7 Denn es waren vom Kriegsvolk des Joahas nicht mehr übriggeblieben als fünfzig Gespannpferde, zehn Wagen und zehntausend Mann Fußvolk; denn der König von Aram hatte sie umgebracht und sie gemacht wie Staub beim Dreschen.

13,8 Was aber mehr von Joahas zu sagen ist und alles, was er getan hat, und seine tapferen Taten, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

13,9 Und Joahas legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn zu Samaria. Und sein Sohn Joasch wurde König an seiner Statt.

13,10 Im siebenunddreißigsten Jahr des Joasch, des Königs von Juda, wurde Joasch, der Sohn des Joahas, König über Israel und regierte zu Samaria sechzehn Jahre.

13,11 Und er tat, was Haschem mißfiel, und ließ nicht ab von allen Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte, sondern wandelte darin.

13,12 Was aber mehr von Joasch zu sagen ist und was er getan hat und seine tapferen Taten, wie er mit Amazja, dem König von Juda, gekämpft hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

13,13 Und Joasch legte sich zu seinen Vätern, und auf seinen Thron setzte sich aJerobeam. Joasch aber wurde begraben zu Samaria bei den Königen von Israel.

13,14 Als aber Elisa an der Krankheit erkrankte, an der er sterben sollte, kam Joasch, der König von Israel, zu ihm hinab und weinte vor ihm und sprach: Mein Vater, mein Vater! Du Wagen Israels und sein Gespann!

13,15 Elisa aber sprach zu ihm: Nimm Bogen und Pfeile! Und als er den Bogen und die Pfeile nahm,

13,16 sprach er zum König von Israel: Spanne mit deiner Hand den Bogen! Und er spannte ihn mit seiner Hand. Und Elisa legte seine Hand auf des Königs Hand

13,17 und sprach: Tu das Fenster auf nach Osten! Und er tat's auf. Und Elisa sprach: Schieß! Und er schoß. Elisa aber rief: Ein Pfeil des Siegs vom Haschem, ein Pfeil des Siegs gegen Aram! Du wirst die Aramäer schlagen bei Afek, bis sie aufgerieben sind.

13,18 Und er sprach: Nimm die Pfeile! Und als er sie nahm, sprach er zum König von Israel: Schlag auf die Erde! Und er schlug dreimal und hielt inne.

13,19 Da wurde der Mann Haschem'S zornig auf ihn und sprach: Hättest du fünf- oder sechsmal geschlagen, so hättest du die Aramäer geschlagen, bis sie aufgerieben wären; nun aber wirst du sie nur dreimal schlagen.

13,20 Als aber Elisa gestorben war und man ihn begraben hatte, fielen streifende Rotten der Moabiter ins Land Jahr um Jahr.

13,21 Und es begab sich, daß man einen Mann zu Grabe trug. Als man aber einige Leute von ihnen sah, warf man den Mann in Elisas Grab. Und als er die Gebeine Elisas berührte, wurde er lebendig und trat auf seine Füße.

13,22 Hasaël, der König von Aram, bedrängte Israel, solange Joahas lebte.

13,23 Aber Haschem gab ihnen Gnade und erbarmte sich ihrer und wandte sich ihnen wieder zu um seines Bundes willen mit Abraham, Isaak und Jakob und wollte sie nicht verderben, verwarf sie auch nicht von seinem Angesicht bis auf diese Stunde.

13,24 Und Hasaël, der König von Aram, starb, und sein Sohn Ben-Hadad wurde König an seiner Statt.

13,25 Joasch aber gewann die Städte zurück aus der Hand Ben-Hadads, des Sohnes Hasaëls, die er im Kampf seinem Vater Joahas genommen hatte. Dreimal schlug ihn Joasch und gewann so die Städte Israels zurück.

14. Kapitel

14,1 Im zweiten Jahr des Joasch, des Sohnes des Joahas, des Königs von Israel, wurde aAmazja König, der Sohn des Joasch, des Königs von Juda.

14,2 Fünfundzwanzig Jahre alt war er, als er König wurde; und er regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Joaddan, aus Jerusalem.

14,3 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, doch nicht wie sein Vater Dawid, sondern wie sein Vater Joasch tat auch er.

14,4 Denn die Höhen wurden nicht entfernt, sondern das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen.

14,5 Als er nun das Königtum fest in seiner Hand hatte, brachte er die Großen um, die seinen Vater, den König, erschlagen hatten.

14,6 Aber die Söhne der Totschläger tötete er nicht, wie es denn geschrieben steht im Gesetzbuch des Moshe, wo Haschem geboten hat: Die Väter sollen nicht um der Söhne willen sterben, und die Söhne sollen nicht um der Väter willen sterben, sondern jeder soll um seiner Sünde willen sterben.

14,7 Er schlug auch die Edomiter im Salztal, zehntausend Mann, und eroberte die Stadt Sela im Kampf und nannte sie Jokteel bis auf diesen Tag.

14,8 Und Amazja sandte Boten zu Joasch, dem Sohn des Joahas, des Sohnes Jehus, dem König von Israel, und ließ ihm sagen: Komm her, wir wollen uns miteinander messen!

14,9 Aber Joasch, der König von Israel, sandte zu Amazja, dem König von Juda, und antwortete ihm: Der Dornstrauch, der im Libanon ist, sandte zur Zeder im Libanon und ließ ihr sagen: Gib deine Tochter meinem Sohn zur Frau! Aber das Wild auf dem Libanon lief über den Dornstrauch und zertrat ihn.

14,10 Du hast die Edomiter geschlagen; darüber erhebt sich dein Herz. Habe den Ruhm und bleib daheim! Warum suchst du dein Unglück, daß du zu Fall kommst und Juda mit dir?

14,11 Aber Amazja hörte nicht darauf. Da zog Joasch, der König von Israel, herauf, und sie maßen sich miteinander, er und Amazja, der König von Juda, bei Bet- Schemesch, das in Juda liegt.

14,12 Aber Juda wurde vor Israel her geschlagen, und sie flohen, jeder in sein Haus.

14,13 Und Joasch, der König von Israel, nahm Amazja gefangen, den Sohn des Joasch, des Sohnes des Ahasja, den König von Juda, in Bet-Schemesch und kam nach Jerusalem und riß die Mauer Jerusalems ein von dem Tor Ephraim bis an das Ecktor, vierhundert Ellen lang,

14,14 und er nahm alles Gold und Silber und Gerät, das gefunden wurde im Hause Haschem'S und im Schatz des Königshauses, dazu die Geiseln, und zog nach Samaria zurück.

14,15 Was aber mehr von Joasch zu sagen ist, was er getan hat, und seine tapferen Taten und wie er mit Amazja, dem König von Juda, gekämpft hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

14,16 Und aJoasch legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben zu Samaria bei den Königen von Israel. Und sein Sohn Jerobeam wurde König an seiner Statt.

14,17 Amazja aber, der Sohn des Joasch, des Königs von Juda, lebte nach dem Tod des Joasch, des Sohnes des Joahas, des Königs von Israel, noch fünfzehn Jahre.

14,18 Was aber mehr von Amazja zu sagen ist, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

14,19 Und sie machten eine Verschwörung gegen ihn in Jerusalem; er aber floh nach Lachisch. Und sie sandten hin, ihm nach, bis nach Lachisch und töteten ihn dort.

14,20 Und sie brachten ihn auf Rossen, und er wurde begraben zu Jerusalem bei seinen Vätern in der Stadt Dawids.

14,21 Und das ganze Volk von Juda nahm Asarja in seinem sechzehnten Jahr und machte ihn zum König anstatt seines Vaters Amazja.

14,22 Er baute Elat aus und brachte es wieder an Juda, nachdem der König sich zu seinen Vätern gelegt hatte.

14,23 Im fünfzehnten Jahr Amazjas, des Sohnes des Joasch, des Königs von Juda, wurde aJerobeam, der Sohn des Joasch, König über Israel und regierte zu Samaria einundvierzig Jahre.

14,24 Und er tat, was Haschem mißfiel, und ließ nicht ab von allen Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

14,25 Er stellte wieder her das Gebiet Israels von Hamat bis ans Salzmeer nach dem Wort Haschem'S, des ERLÖSER'S Israels, das er geredet hatte durch seinen Knecht Jona, den Sohn Amittais, den Propheten, der von Gat-Hefer war.

14,26 Denn Haschem sah den bitteren Jammer Israels an, daß sie allesamt dahin waren und kein Helfer in Israel war.

14,27 Und Haschem hatte nicht gesagt, daß er den Namen Israels austilgen wollte unter dem Himmel, und errettete sie durch Jerobeam, den Sohn des Joasch.

14,28 Was aber mehr von Jerobeam zu sagen ist und alles, was er getan hat, und seine tapferen Taten, wie er gekämpft hat, und wie er Damaskus und Hamat wieder an Israel gebracht hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

14,29 Und Jerobeam legte sich zu seinen Vätern, den Königen von Israel. Und sein Sohn Secharja wurde König an seiner Statt.

15. Kapitel

15,1 Im siebenundzwanzigsten Jahr Jerobeams, des Königs von Israel, wurde Asarja König, der Sohn Amazjas, des Königs von Juda.

15,2 Sechzehn Jahre war er alt, als er König wurde, und er regierte zweiundfünfzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jecholja, aus Jerusalem.

15,3 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, ganz wie sein Vater Amazja,

15,4 nur, daß die Höhen nicht entfernt wurden; denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen.

15,5 Haschem aber plagte den König, daß er aussätzig war bis an seinen Tod, und er wohnte in einem besonderen Hause. Jotam aber, der Sohn des Königs, stand dem Hause des Königs vor und richtete das Volk des Landes. -

15,6 Was aber mehr von Asarja zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

15,7 Und Asarja legte sich zu seinen Vätern, und man begrub ihn bei seinen Vätern in der Stadt Dawids. Und sein Sohn aJotam wurde König an seiner Statt. Reich Israel: Secharja. Schallum. Menahem. Pekachja. Pekach. Anfang der assyrischen Gefangenschaft

15,8 Im achtunddreißigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Secharja, der Sohn Jerobeams, König über Israel und regierte zu Samaria sechs Monate.

15,9 Und er tat, was Haschem mißfiel, wie seine Väter getan hatten. Er ließ nicht ab von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

15,10 Und Schallum, der Sohn des Jabesch, machte eine Verschwörung gegen ihn und schlug ihn tot und wurde König an seiner Statt. -

15,11 Was aber mehr von Secharja zu sagen ist, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

15,12 Und das ist's, was Haschem zu Jehu geredet hatte: Dir sollen Söhne auf dem Thron Israels sitzen bis ins vierte Glied. Und so ist es geschehen.

15,13 Schallum aber, der Sohn des Jabesch, wurde König im neununddreißigsten Jahr Usijas, des Königs von Juda, und regierte einen Monat zu Samaria.

15,14 Denn Menahem, der Sohn Gadis, zog herauf von Tirza und kam nach Samaria und schlug Schallum, den Sohn des Jabesch, in Samaria tot und wurde König an seiner Statt.

15,15 Was aber mehr von Schallum zu sagen ist und seine Verschwörung, die er gemacht hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

15,16 Damals schlug Menahem die Stadt Tifsach und alle, die darin waren, und ihr Gebiet von Tirza aus, weil sie ihn nicht einlassen wollten, und schlug sie, und alle ihre Schwangeren ließ er aufschlitzen.

15,17 Im neununddreißigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Menahem, der Sohn Gadis, König über Israel und regierte zehn Jahre zu Samaria.

15,18 Und er tat, was Haschem mißfiel. Er ließ sein Leben lang nicht ab von den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

15,19 Und es kam Pul, der König von Assyrien*, ins Land. Und Menahem gab Pul tausend Zentner Silber, damit er's mit ihm hielte und sein Königtum befestigte.

15,20 Und Menahem legte eine Steuer auf die Reichsten in Israel, fünfzig Silberstücke auf jeden Mann, um es dem König von Assyrien zu geben. So zog der König von Assyrien wieder heim und blieb nicht im Lande.

15,21 Was aber mehr von Menahem zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

15,22 Und Menahem legte sich zu seinen Vätern, und sein Sohn Pekachja wurde König an seiner Statt.

15,23 Im fünfzigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekachja, der Sohn Menahems, König über Israel und regierte zu Samaria zwei Jahre.

15,24 Und er tat, was Haschem mißfiel, denn er ließ nicht ab von der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

15,25 Und es machte Pekach, der Sohn Remaljas, sein Ritter, eine Verschwörung gegen ihn - und mit ihm waren fünfzig Mann von den Gileaditern - und schlug ihn tot in Samaria im Burgturm des Königshauses samt Argob und Arje und wurde König an seiner Statt. -

15,26 Was aber mehr von Pekachja zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

15,27 Im zweiundfünfzigsten Jahr Asarjas, des Königs von Juda, wurde Pekach, der Sohn Remaljas, König über Israel und regierte zu Samaria zwanzig Jahre.

15,28 Und er tat, was Haschem mißfiel, denn er ließ nicht ab von der Sünde Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel sündigen machte.

15,29 Zu der Zeit Pekachs, des Königs von Israel, kam Tiglat-Pileser, der König von Assyrien, und nahm Ijon, Abel-Bet-Maacha, Janoach, Kedesch, Hazor, Gilead und von Galiläa das ganze Land Naftali und führte sie weg nach Assyrien.

15,30 Und Hoschea, der Sohn Elas, machte eine Verschwörung gegen Pekach, den Sohn Remaljas, und schlug ihn tot und wurde König an seiner Statt im zwanzigsten Jahr Jotams, des Sohnes Usijas. -

15,31 Was aber mehr von Pekach zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Israel.

15,32 Im zweiten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, des Königs von Israel, wurde Jotam König, der Sohn Usijas, des Königs von Juda.

15,33 Er war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Jeruscha, eine Tochter Zadoks.

15,34 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, ganz wie sein Vater Usija getan hatte,

15,35 nur, daß die Höhen nicht entfernt wurden; denn das Volk opferte und räucherte noch auf den Höhen. Er baute das obere Tor am Hause Haschem'S. -

15,36 Was aber mehr von Jotam zu sagen ist und alles, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

15,37 Zu der Zeit begann Haschem, gegen Juda zu senden Rezin, den König von Aram, und Pekach, den Sohn Remaljas.

15,38 Und Jotam legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Dawids, seines Vaters. Und sein Sohn Ahas wurde König an seiner Statt.

16. Kapitel

16,1 Im siebzehnten Jahr Pekachs, des Sohnes Remaljas, wurde Ahas König, der Sohn Jotams, des Königs von Juda.

16,2 Zwanzig Jahre war Ahas alt, als er König wurde; und er regierte sechzehn Jahre zu Jerusalem. Und er tat nicht, was Haschem, wohlgefiel, wie sein Vater Dawid,

16,3 denn er wandelte auf dem Wege der Könige von Israel. Dazu ließ er seinen Sohn durchs Feuer gehen nach den greulichen Sitten der Heiden, die Haschem vor den Israeliten vertrieben hatte,

16,4 und brachte Opfer dar und räucherte auf den Höhen und auf den Hügeln und unter allen grünen Bäumen.

16,5 Damals zogen Rezin, der König von Aram, und Pekach, der Sohn Remaljas, der König von Israel, hinauf, um gegen Jerusalem zu kämpfen, und belagerten Ahas in der Stadt; aber sie konnten sie nicht erobern.

16,6 Zu dieser Zeit brachte Rezin, der König von Aram, Elat wieder an Edom und vertrieb die Judäer aus Elat. Danach kamen die Edomiter und wohnten darin bis auf diesen Tag.

16,7 Aber Ahas sandte Boten zu Tiglat- Pileser, dem König von Assyrien, und ließ ihm sagen: Ich bin dein Knecht und dein Sohn. Komm herauf und hilf mir aus der Hand des Königs von Aram und des Königs von Israel, die sich gegen mich aufgemacht haben!

16,8 Und Ahas nahm das Silber und Gold, das sich in dem Hause Haschem'S und in den Schätzen des Königshauses fand, und sandte dem König von Assyrien Geschenke.

16,9 Und der König von Assyrien hörte auf ihn und zog herauf gegen Damaskus und eroberte es und führte die Einwohner weg nach Kir und tötete Rezin.

16,10 Und der König Ahas zog Tiglat- Pileser entgegen, dem König von Assyrien, nach Damaskus. Und als er den Altar sah, der in Damaskus war, sandte der König Ahas zum Priester Uria Maße und Abbild des Altars, ganz wie dieser gemacht war.

16,11 Und der Priester Uria baute einen Altar und machte ihn so, wie der König Ahas zu ihm gesandt hatte von Damaskus, bis er selbst von Damaskus kam.

16,12 Und als der König aus Damaskus zurückkam und den Altar sah, trat er heran, stieg hinauf

16,13 und verbrannte darauf sein Brandopfer und Speisopfer und goß darauf sein Trankopfer und sprengte das Blut der Dankopfer, die er opferte, an den Altar.

16,14 Aber den kupfernen Altar, der vor Haschem stand, tat er weg, damit er nicht stehe zwischen dem Altar und dem Hause Haschem'S, sondern setzte ihn an die Seite des neuen Altars gegen Norden.

16,15 Und der König Ahas gebot dem Priester Uria: Auf dem großen Altar sollst du anzünden die Brandopfer des Morgens und die Speisopfer des Abends und die Brandopfer des Königs und sein Speisopfer und die Brandopfer des ganzen Volks samt ihrem Speisopfer und Trankopfer; und alles Blut der Brandopfer und das Blut der Schlachtopfer sollst du daran sprengen. Aber wegen des kupfernen Altars will ich bedenken, was ich mache.

16,16 Der Priester Uria tat alles, was ihm der König Ahas geboten hatte.

16,17 Und der König Ahas brach die Leisten der Gestelle ab und nahm die Kessel von ihnen herunter. Und das Meer nahm er von den kupfernen Rindern herunter, die darunter waren, und setzte es auf ein steinernes Pflaster.

16,18 Auch die bedeckte Shabbathalle, die am Tempel gebaut war, und den äußeren Königseingang am Hause Haschem'S änderte er, dem König von Assyrien zuliebe.

16,19 Was aber mehr von Ahas zu sagen ist, was er getan hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

16,20 Und Ahas legte sich zu seinen Vätern und wurde begraben bei seinen Vätern in der Stadt Dawids. Und sein Sohn Hiskia wurde König an seiner Statt.

17. Kapitel

17,1 Im zwölften Jahr des Ahas, des Königs von Juda, wurde Hoschea, der Sohn Elas, König über Israel und regierte zu Samaria neun Jahre.

17,2 Und er tat, was Haschem mißfiel, doch nicht wie die Könige von Israel, die vor ihm waren.

17,3 Gegen ihn zog herauf Salmanassar, der König von Assyrien. Und Hoschea wurde ihm untertan und brachte ihm Abgaben.

17,4 Als aber der König von Assyrien innewurde, daß Hoschea eine Verschwörung gemacht und Boten gesandt hatte zu So, dem König von Mitzrayim, und keine Abgaben dem König von Assyrien brachte wie alle Jahre, nahm er ihn fest und legte ihn ins Gefängnis.

17,5 Und der König von Assyrien zog durch das ganze Land und gegen Samaria und belagerte es drei Jahre lang.

17,6 Und im neunten Jahr Hoscheas eroberte der König von Assyrien Samaria und führte Israel weg nach Assyrien und ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Fluß von Gosan, und in den Städten der Meder. Der Grund für die Verwerfung des Reiches Israel

17,7 Denn die Israeliten hatten gegen Haschem, ihren ERLÖSER, gesündigt, der sie aus Mitzrayimland geführt hatte, aus der Hand des Pharao, des Königs von Mitzrayim, und fürchteten andere Götter

17,8 und wandelten nach den Satzungen der Heiden, die Haschem vor Israel vertrieben hatte, und taten wie die Könige von Israel.

17,9 Und die Israeliten ersannen, was nicht recht war gegen Haschem, ihren Haschem, so daß sie sich Höhen bauten in allen Orten, von den Wachttürmen bis zu den festen Städten,

17,10 und richteten Steinmale auf und Ascherabilder auf allen hohen Hügeln und unter allen grünen Bäumena

17,11 und opferten auf allen Höhen wie die Heiden, die Haschem vor ihnen weggetrieben hatte, und trieben böse Dinge, womit sie Haschem erzürnten,

17,12 und dienten den Götzen, von denen Haschem zu ihnen gesagt hatte: Das sollt ihr nicht tun!

17,13 Und doch hatte Haschem Israel und Juda gewarnt durch alle Propheten und alle Seher und ihnen sagen lassen: Kehrt um von euren bösen Wegen und haltet meine Gebote und Rechte nach dem ganzen Gesetz, das ich euren Vätern geboten habe und das ich zu euch gesandt habe durch meine Knechte, die Propheten.

17,14 Aber sie gehorchten nicht, sondern versteiften ihren Nacken wie ihre Väter, die nicht an Haschem glaubten.

17,15 Dazu verachteten sie seine Gebote und seinen Bund, den er mit ihren Vätern geschlossen hatte, und seine Warnungen, die er ihnen gab, und wandelten ihren nichtigen Götzen nach und trieben Nichtiges. Sie taten wie die Heiden um sie her, von denen Haschem ihnen geboten hatte, sie sollten nicht wie diese tun.

17,16 Aber sie verließen alle Gebote Haschem'S, und machten sich zwei gegossene Kälber und ein Bild der Aschera und beteten alles Heer des Himmels an und dienten Baal

17,17 und ließen ihre Söhne und Töchter durchs Feuer gehen und gingen mit Wahrsagen und Zauberei um und verkauften sich, zu tun, was Haschem mißfiel, um ihn zu erzürnen.

17,18 Da wurde Haschem sehr zornig über Israel und tat es von seinem Angesicht weg, so daß nichts übrigblieb als der Stamm Juda allein. -

17,19 Auch Juda hielt nicht die Gebote Haschem'S, sondern wandelte nach den Satzungen, nach denen Israel gelebt hatte. -

17,20 Darum verwarf Haschem das ganze Geschlecht Israel und bedrängte sie und gab sie in die Hände der Räuber, bis er sie von seinem Angesicht wegstieß.

17,21 Denn der Herr riß Israel vom Hause Dawid los, und sie machten zum König Jerobeam, den Sohn Nebats. Der wandte Israel ab vom Haschem und machte, daß sie schwer sündigten.

17,22 So wandelte Israel in allen Sünden Jerobeams, die er getan hatte, und sie ließen nicht davon ab,

17,23 bis Haschem Israel von seinem Angesicht wegtat, wie er geredet hatte durch alle seine Knechte, die Propheten. So wurde Israel aus seinem Lande weggeführt nach Assyrien bis auf diesen Tag.

17,24 Der König von Assyrien aber ließ Leute von Babel kommen, von Kuta, von Awa, von Hamat und Sefarwajim, und ließ sie wohnen in den Städten von Samarien an Israels Statt. Und sie nahmen Samarien ein und wohnten in seinen Städten.

17,25 Als sie aber anfingen, dort zu wohnen, und Haschem nicht fürchteten, sandte Haschem unter sie Löwen, die töteten sie.

17,26 Und man ließ dem König von Assyrien sagen: Die Völker, die du hergebracht und mit denen du die Städte Samariens besetzt hast, wissen nichts von der Verehrung Haschem'S dieses Landes. Darum hat er Löwen unter sie gesandt, und siehe, diese töten sie, weil sie nichts wissen von der Verehrung Haschem'S dieses Landes.

17,27 Der König von Assyrien gebot: Bringt dorthin einen der Priester, die von dort weggeführt sind; er ziehe hin und wohne dort und lehre sie die Verehrung Haschem'S des Landes.

17,28 Da kam einer der Priester, die von Samarien weggeführt waren, und wohnte in Bethel und lehrte sie, wie sie Haschem fürchten sollten.

17,29 Aber jedes Volk machte sich seinen Aelohim und tat ihn in die Opferstätten auf den Höhen, die die Samaritaner gemacht hatten, jedes Volk in seinen Städten, in denen es wohnte.

17,30 Die von Babel machten sich Sukkot- Benot, die von Kuta machten sich Nergal, die von Hamat machten sich Aschima,

17,31 die von Awa machten sich Nibhas und Tartak; die von Sefarwajim verbrannten ihre Söhne dem Adrammelech und Anammelech, den Göttern derer von Sefarwajim.

17,32 Und weil sie auch Haschem fürchteten, bestellten sie sich Priester auf den Höhen aus allem Volk unter ihnen; die opferten für sie in den Opferstätten auf den Höhen.

17,33 So fürchteten sie Haschem, dienten aber auch den Göttern nach dem Brauch der Völker, von denen man sie hergebracht hatte.

17,34 Und bis auf diesen Tag tun sie nach den früheren Bräuchen: sie fürchten weder Haschem, noch halten sie Satzungen und Rechte nach dem Gesetz und Gebot, das Haschem geboten hat den Söhnen Jakobs, dem er den Namen Israel gab;

17,35 hatte doch Haschem einen Bund mit ihnen geschlossen und ihnen geboten: Fürchtet keine andern Götter und betet sie nicht an und dienet ihnen nicht und opfert ihnen nicht,

17,36 sondern Haschem, der euch aus Mitzrayimland geführt hat mit großer Kraft und ausgestrecktem Arm, den fürchtet, den betet an und dem opfert.

17,37 Und die Satzungen, Rechte, Gesetze und Gebote, die er euch hat aufschreiben lassen, die haltet, daß ihr danach tut allezeit, und fürchtet nicht andere Götter.

17,38 Und vergeßt nicht den Bund, den er mit euch geschlossen hat, und fürchtet nicht andere Götter,

17,39 sondern fürchtet Haschem, euren ERLÖSER; der wird euch erretten von allen euren Feinden.

7,40 ber siegehorchten nicht, sondern taten nach ihren früheren Bräuchen.

17,41 So fürchteten diese Völker Haschem und dienten zugleich ihren Götzen. Auch ihre Kinder und Kindeskinder tun, wie ihre Väter getan haben, bis auf diesen Tag.

18. Kapitel

18,1 Im dritten Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel, wurde Hiskia König, der Sohn des has, des Königs von Juda.

18,2 Er war fünfundzwanzig Jahre alt, als er König wurde; und er regierte neunundzwanzig Jahre zu Jerusalem. Seine Mutter hieß Abi, eine Tochter Secharjas.

18,3 Und er tat, was Haschem wohlgefiel, ganz wie sein Vater Dawid.

18,4 Er entfernte die Höhen und zerbrach die Steinmale und hieb das Bild der Aschera um und zerschlug die eherne Schlange, die Moshe gemacht hatte. Denn bis zu dieser Zeit hatte ihr Israel geräuchert, und man nannte sie Nehuschtan.

18,5 Er vertraute Haschem, den Haschem Israels, so daß unter allen Königen von Juda seinesgleichen nach ihm nicht war noch vor ihm gewesen ist.

18,6 Er hing Haschem an und wich nicht von ihm ab und hielt seine Gebote, die Haschem dem Moshe geboten hatte.

18,7 Und Haschem war mit ihm, und alles, was er sich vornahm, gelang ihm. Und er wurde abtrünnig vom König von Assyrien und war ihm nicht mehr untertan.

18,8 Er schlug auch die Philister bis nach Gaza und seinem Gebiet, von den Wachttürmen bis zu den festen Städten.

18,9 Im vierten Jahr Hiskias, des Königs von Juda - das war das siebente Jahr Hoscheas, des Sohnes Elas, des Königs von Israel -, zog Salmanassar, der König von Assyrien, herauf gegen Samaria und belagerte es.

18,10 und nahm es ein nach drei Jahren. Im sechsten Jahr Hiskias, das ist im neunten Jahr Hoscheas, des Königs von Israel, wurde Samaria eingenommen.

18,11 Und der König von Assyrien führte Israel weg nach Assyrien und ließ sie wohnen in Halach und am Habor, dem Fluß von Gosan, und in den Städten der Meder,

18,12 weil sie nicht gehorcht hatten der Stimme Haschem'S, und seinen Bund übertreten hatten und alles, was Moshe, der Knecht Haschem'S, geboten hatte; sie hatten nicht gehorcht und nicht danach getan.

18,13 Im vierzehnten Jahr des Königs Hiskia zog herauf Sanherib, der König von Assyrien, gegen alle festen Städte Judas und nahm sie ein.

18,14 Da sandte Hiskia, der König von Juda, zum König von Assyrien nach Lachisch und ließ ihm sagen: Ich hab Unrecht getan, zieh weg von mir. Was du mir auferlegst, will ich tragen. Da legte der König von Assyrien Hiskia, dem König von Juda, dreihundert Zentner Silber auf und dreißig Zentner Gold.

18,15 So gab Hiskia all das Silber, das sich im Hause Haschem'S und in den Schätzen des Hauses des Königs fand.

18,16 Zur selben Zeit zerbrach Hiskia, der König von Juda, die Türen am Tempel Haschem'S und das Goldblech, das er selbst hatte darüberziehen lassen, und gab es dem König von Assyrien.

18,17 Und der König von Assyrien sandte den Tartan und den Rabsaris und den Rabschake von Lachisch zum König Hiskia mit großer Heeresmacht nach Jerusalem, und sie zogen hinauf. Und als sie hinkamen, hielten sie an der Wasserleitung des oberen Teiches, der an der Straße bei dem Acker des Walkers liegt.

18,18 Und sie riefen nach dem Könige. Da kamen zu ihnen heraus der Hofmeister Eljakim, der Sohn Hilkijas, und der Schreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn Asafs.

18,19 Und der Rabschake sprach zu ihnen: Sagt doch dem König Hiskia: So spricht der große König, der König von Assyrien: Was ist das für ein Vertrauen, das du da hast?

18,20 Meinst du, bloße Worte seien schon Rat und Macht zum Kämpfen? Auf wen verläßt du dich denn, daß du von mir abtrünnig geworden bist?

18,21 Siehe, verläßt du dich auf diesen zerbrochenen Rohrstab, auf Mitzrayim, der jedem, der sich darauf stützt, in die Hand dringen und sie durchbohren wird? So ist der Pharao, der König von Mitzrayim, für alle, die sich auf ihn verlassen.

18,22 Oder wollt ihr zu mir sagen: Wir verlassen uns auf Haschem! Ist er es denn nicht, dessen Höhen und Altäre Hiskia entfernt und zu Juda und zu Jerusalem gesagt hat: Nur vor diesem Altar, der in Jerusalem ist, sollt ihr anbeten?

18,23 Wohlan, nimm eine Wette an mit meinem Herrn, dem König von Assyrien: Ich will dir zweitausend Rosse geben, ob du Reiter dazu stellen kannst?

18,24 Wie willst du denn zurücktreiben auch nur einen der Geringsten von meines Herrn Untertanen? Und du verläßt dich auf Mitzrayim um der Wagen und Gespanne willen.

18,25 Meinst du aber, ich sei ohne Haschem heraufgezogen, daß ich diese Stätte verderbe? Haschem hat mir's geboten: Zieh hinauf in dies Land und verdirb es!

18,26 Da sprachen Eljakim, der Sohn Hilkijas, und Schebna und Joach zum Rabschake: Rede mit deinen Knechten aramäisch, denn wir verstehen's, und rede nicht mit uns hebräisch vor den Ohren des Volks, das auf der Mauer ist.

18,27 Aber der Rabschake sprach zu ihnen: Hat mich denn mein Herr zu deinem Herrn oder zu dir gesandt, daß ich solche Worte rede, und nicht vielmehr zu den Männern, die auf der Mauer sitzen, daß sie mit euch ihren eigenen Mist fressen und ihren Harn saufen?

18,28 Da trat der Rabschake hin und rief mit lauter Stimme auf hebräisch und sprach: Hört das Wort des großen Königs, des Königs von Assyrien!

18,29 So spricht der König: Laßt euch von Hiskia nicht betrügen, denn er vermag euch nicht zu erretten aus meiner Hand.

18,30 Und laßt euch von Hiskia nicht vertrösten auf Haschem, wenn er sagt: Haschem wird uns erretten, und diese Stadt wird nicht in die Hände des Königs von Assyrien gegeben werden.

18,31 Hört nicht auf Hiskia! Denn so spricht der König von Assyrien: Schließt Freundschaft mit mir und kommt zu mir heraus, so soll jedermann von seinem Weinstock und seinem Feigenbaum essen und von seinem Brunnen trinken,

18,32 bis ich komme und euch hole in ein Land, das eurem Lande gleich ist, darin Korn, Wein, Brot, Weinberge, Ölbäume und Honig sind; dann werdet ihr am Leben bleiben und nicht sterben. Hört nicht auf Hiskia, denn er verführt euch, wenn er spricht: Haschem wird uns erretten.

18,33 Haben etwa die Götter der andern Völker ihr Land errettet aus der Hand des Königs von Assyrien?

18,34 Wo sind die Götter von Hamat und Arpad? Wo sind die Götter von Sefarwajim, Hena und Awa? Wo sind die Götter des Landes Samarien? Haben sie Samaria errettet aus meiner Hand?

18,35 Wo ist ein Haschem unter den Göttern aller Länder, der sein Land aus meiner Hand errettet hätte, daß allein Haschem Jerusalem aus meiner Hand erretten sollte?

18,36 Das Volk aber schwieg still und antwortete ihm nichts, denn der König hatte geboten: Antwortet ihm nichts.

18,37 Da kamen der Hofmeister Eljakim, der Sohn Hilkijas, und der Schreiber Schebna und der Kanzler Joach, der Sohn Asafs, zu Hiskia mit zerrissenen Kleidern und sagten ihm die Worte des Rabschake an.

19. Kapitel

19,1 Als der König Hiskia das hörte, zerriß er seine Kleider und legte einen Sack an und ging in das Haus Haschem'S.

19,2 Und er sandte den Hofmeister Eljakim und den Schreiber Schebna samt den Ältesten der Priester, mit Säcken angetan, zu dem Propheten Jesaja, dem Sohn des Amoz.

19,3 Und sie sprachen zu ihm: So sagt Hiskia: Das ist ein Tag der Not, der Strafe und der Schmach - wie wenn Kinder eben geboren werden sollen, aber die Kraft fehlt, sie zu gebären.

19,4 Vielleicht hört Haschem, dein Haschem, alle Worte des Rabschake, den sein Herr, der König von Assyrien, gesandt hat, um hohnzusprechen dem lebendigen Haschem, und straft die Worte, die Haschem, dein Haschem, gehört hat. So erhebe dein Gebet für die Übriggebliebenen, die noch vorhanden sind.

19,5 Und als die Großen des Königs Hiskia zu Jesaja kamen,

19,6 sprach Jesaja zu ihnen: So sagt eurem Herrn: So spricht Haschem: Fürchte dich nicht vor den Worten, die du gehört hast, mit denen mich die Knechte des Königs von Assyrien gelästert haben.

19,7 Siehe, ich will einen Geist über ihn bringen, daß er ein Gerücht hören und in sein Land zurückziehen wird, und will ihn durchs Schwert fällen in seinem Lande.

19,8 Und als der Rabschake zurückkam, fand er den König von Assyrien gegen Libna kämpfen, denn er hatte gehört, daß er von Lachisch abgezogen war.

19,9 Der König von Assyrien hatte nämlich gehört über Tirhaka, den König von Kusch: Siehe, er ist ausgezogen, mit dir zu kämpfen. Da sandte er abermals Boten zu Hiskia und ließ ihm sagen:

19,10 So sprecht zu Hiskia, dem König von Juda: Laß dich von deinem Haschem nicht betrügen, auf den du dich verläßt und sprichst: Jerusalem wird nicht in die Hand des Königs von Assyrien gegeben werden.

19,11 Siehe, du hast gehört, was die Könige von Assyrien allen Ländern getan haben, daß sie den Bann an ihnen vollstreckten, und du allein solltest errettet werden?

19,12 Haben die Götter der Völker, die von meinen Vätern vernichtet sind, sie errettet: Gosan, Haran, Rezef und die Leute von Eden, die zu Telassar waren?

19,13 Wo ist der König von Hamat, der König von Arpad und der König der Stadt Sefarwajim, von Hena und Awa?

19,14 Als Hiskia den Brief von den Boten empfangen und gelesen hatte, ging er hinauf zum Hause Haschem'S und breitete ihn aus vor Haschem

19,15 und betete vor Haschem und sprach: Haschem, der du über den Cherubim thronst, du bist allein Haschem über alle Königreiche auf Erden, du hast Himmel und Erde gemacht.

19,16 Haschem, neige deine Ohren und höre, tu deine Augen auf und sieh und höre die Worte Sanheribs, der hergesandt hat, um dem lebendigen Haschem hohnzusprechen.

19,17 Es ist wahr, Haschem, die Könige von Assyrien haben die Völker mit dem Schwert umgebracht und ihre Länder verwüstet

19,18 und haben ihre Götter ins Feuer geworfen, denn es waren nicht Götter, sondern Werk von Menschenhänden, Holz und Stein; darum haben sie sie vertilgt.

19,19 Nun aber, Haschem, unser Haschem, errette uns aus seiner Hand, damit alle Königreiche auf Erden erkennen, daß du, Haschem, allein Haschem bist.

19,20 Da sandte Jesaja, der Sohn des Amoz, zu Hiskia und ließ ihm sagen: So spricht Haschem: Was du zu mir gebetet hast um Sanheribs willen, des Königs von Assyrien, das habe ich gehört.

19,21 Das ist's, was Haschem gegen ihn geredet hat: Die Jungfrau, die Tochter Zion, verachtet dich und spottet deiner. Die Tochter Jerusalem schüttelt ihr Haupt hinter dir her.

19,22 Wen hast du gehöhnt und gelästert? Über wen hast du deine Stimme erhoben? Du hast deine Augen erhoben wider den Ehrwürdigen Israels!

19,23 Du hast Haschem durch deine Boten verhöhnt und gesagt: Ich bin mit der Menge meiner Wagen auf die Höhen der Berge gestiegen, in den innersten Libanon. Ich habe seine hohen Zedern und auserlesenen Zypressen abgehauen und bin gekommen bis zur äußersten Herberge darin im dichtesten Walde.

19,24 Ich habe gegraben und getrunken die fremden Wasser und werde austrocknen mit meinen Fußsohlen alle Flüsse Mitzrayims. -

19,25 Hast du nicht gehört, daß ich es lange zuvor bereitet und von Anfang an geplant habe? Nun aber habe ich's kommen lassen, daß du feste Städte zerstörtest zu wüsten Steinhaufen.

19,26 Und die darin wohnen, wurden ohne Kraft und fürchteten sich und wurden zuschanden. Sie wurden wie das Gras auf dem Felde und wie das grüne Kraut, wie Gras auf den Dächern, das verdorrt, ehe es reif wird.

19,27 Ich weiß von deinem Aufstehen und Sitzen, deinem Ausziehen und Einziehen, und daß du tobst gegen mich.

19,28 Weil du denn gegen mich tobst und dein Übermut vor meine Ohren gekommen ist, so will ich dir meinen Ring in deine Nase legen und meinen Zaum in dein Maul und will dich den Weg wieder zurückführen, den du hergekommen bist.

19,29 Und das sei dir, Hiskia, ein Zeichen: In diesem Jahr iß, was von selber nachwächst, im nächsten Jahr, was auch dann noch wächst, im dritten Jahr sät und erntet und pflanzt Weinberge und eßt ihre Früchte.

19,30 Und was vom Hause Juda errettet und übriggeblieben ist, wird von neuem nach unten Wurzeln schlagen und oben Frucht tragen.

19,31 Denn von Jerusalem werden ausgehen, die übriggeblieben sind, und die Erretteten vom Berge Zion. Der Eifer Haschem'S wird solches tun.

19,32 Darum spricht Haschem über den König von Assyrien: Er soll nicht in diese Stadt kommen und keinen Pfeil hineinschießen und mit keinem Schild davorkommen und soll keinen Wall gegen sie aufschütten,

19,33 sondern er soll den Weg wieder zurückziehen, den er gekommen ist, und soll in diese Stadt nicht kommen; Haschem sagt's.

19,34 Und ich will diese Stadt beschirmen, daß ich sie errette um meinetwillen und um meines Knechtes Dawid willen.

19,35 Und in dieser Nacht fuhr aus der Malach Haschem'S und schlug im Lager von Assyrien hundertfünfundachtzigtausend Mann. Und als man sich früh am Morgen aufmachte, siehe, da lag alles voller Leichen.

19,36 So brach Sanherib, der König von Assyrien, auf und zog ab, kehrte um und blieb zu Ninive.

19,37 Und als er anbetete im Haus seines Gottes Nisroch, erschlugen ihn mit dem Schwert seine Söhne Adrammelech und Sarezer, und sie entkamen ins Land Ararat. Und sein Sohn Asarhaddon wurde König an seiner Statt.

20. Kapitel

20,1 Zu dieser Zeit wurde Hiskia todkrank. Und der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, kam zu ihm und sprach zu ihm: So spricht Haschem: Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben und nicht am Leben bleiben.

20,2 Er aber wandte sein Antlitz zur Wand und betete zum Haschem und sprach:

20,3 Ach, Haschem, gedenke doch, daß ich vor dir in Treue und mit rechtschaffenem Herzen gewandelt bin und getan habe, was dir wohlgefällt. Und Hiskia weinte sehr.

20,4 Als aber Jesaja noch nicht zum mittleren Hof hinausgegangen war, kam Haschem'S Wort zu ihm:

20,5 Kehre um und sage Hiskia, dem Fürsten meines Volks: So spricht Haschem, der Haschem deines Vaters Dawid: Ich habe dein Gebet gehört und deine Tränen gesehen. Siehe, ich will dich gesund machen - am dritten Tage wirst du hinauf in das Haus Haschem'S gehen -,

20,6 und ich will fünfzehn Jahre zu deinem Leben hinzutun und dich und diese Stadt erretten vor dem König von Assyrien und diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes Dawid willen.

20,7 Und Jesaja sprach: Bringt her ein Pflaster von Feigen! Und als sie das brachten, legten sie es auf das Geschwür, und er wurde gesund.

20,8 Hiskia aber sprach zu Jesaja: Was ist das Zeichen, daß mich Haschem gesund machen wird und ich in Haschem'S Haus hinaufgehen werde am dritten Tage?

20,9 Jesaja sprach: Dies Zeichen wirst du vom Haschem haben, daß Haschem tun wird, was er zugesagt hat: Soll der Schatten an der Sonnenuhr zehn Striche vorwärts gehen oder zehn Striche zurückgehen?

20,10 Hiskia sprach: Es ist leicht, daß der Schatten zehn Striche vorwärts gehe. Das will ich nicht, sondern daß er zehn Striche zurückgehe.

20,11 Da rief der Prophet Jesaja Haschem an, und Haschem ließ den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas zehn Striche zurückgehen, die er vorwärts gegangen war.

20,12 Zu dieser Zeit sandte Merodach-Baladan, der Sohn Baladans, der König von Babel, Brief und Geschenke an Hiskia; denn er hatte gehört, daß Hiskia krank gewesen war.

20,13 Hiskia aber freute sich über die Boten und zeigte ihnen das ganze Schatzhaus, Silber, Gold, Spezerei und das beste Öl und das Zeughaus und alles, was an Schätzen vorhanden war. Es war nichts in seinem Hause und in seiner ganzen Herrschaft, was ihnen Hiskia nicht gezeigt hätte.

20,14 Da kam der Prophet Jesaja zum König Hiskia und sprach zu ihm: Was haben diese Leute gesagt? Und woher sind sie zu dir gekommen? Hiskia sprach: Sie sind aus fernen Landen zu mir gekommen, aus Babel.

20,15 Er sprach: Was haben sie gesehen in deinem Hause? Hiskia sprach: Sie haben alles gesehen, was in meinem Hause ist, und es gibt von meinen Schätzen nichts, was ich ihnen nicht gezeigt hätte.

20,16 Da sprach Jesaja zu Hiskia: Höre Haschem'S Wort:

20,17 Siehe, es kommt die Zeit, daß a alles nach Babel weggeführt werden wird, was in deinem Hause ist und was deine Väter gesammelt haben bis auf diesen Tag, und es wird nichts übriggelassen werden, spricht Haschem. 24,13.14

20,18 Dazu werden von den Söhnen, die von dir kommen, die du zeugen wirst, einige genommen werden, daß sie Kämmerer seien im Palast des Königs von Babel.

20,19 Hiskia aber sprach zu Jesaja: Das Wort ist gut, das Haschem geredet hat durch dich; denn er dachte: Es wird doch Friede und Sicherheit sein zu meinen Zeiten.

20,20 Was mehr von Hiskia zu sagen ist und alle seine tapferen Taten und wie er den Teich und die Wasserleitung gebaut hat, durch die er Wasser in die Stadt geleitet hat, siehe, das steht geschrieben in der Chronik der Könige von Juda.

20,21 Und Hiskia legte sich zu seinen Vätern. Und sein Sohn Manasse wurde König an seiner Statt.

 

 
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