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Das Buch Devarim (Worte)

DAS FÜNFTE BUCH MOSE (Deuteronomium)

1. Kapitel

Rückblick auf die Wüstenwanderung vom Horeb bis Kadesch

1,1 Dies sind die Worte, die Moshe zu ganz Israel redete jenseits des Jordans in der Wüste, im Jordantal gegenüber Suf, zwischen Paran und Tofel, Laban, Hazerot und Di-Sahab.

1,2 Elf Tagereisen weit ist es vom Horeb bis Kadesch-Barnea auf dem Wege zum Gebirge Seïr.

1,3 Und es geschah im vierzigsten Jahr am ersten Tage des elften Monats, da redete Moshe mit den Israeliten alles, wie es ihm HASHEM für sie geboten hatte,

1,4 nachdem er Sihon geschlagen hatte, den König der Amoriter, der zu Heschbon herrschte, dazu bei Edreï den Og, den König von Baschan, der zu Aschtarot herrschte.

1,5 Jenseits des Jordans im Lande Moab fing Moshe an, dies Gesetz auszulegen, und sprach:

1,6 HASHEM redete mit uns am Berge Horeb und sprach: Ihr seid lange genug an diesem Berge gewesen;

1,7 wendet euch und zieht hin, daß ihr zu dem Gebirge der Amoriter kommt und zu allen ihren Nachbarn im Jordantal, auf dem Gebirge und in dem Hügelland, im Südland und am Ufer des Meeres, ins Land Kanaan und zum Berge Libanon, bis an den großen Strom, den Euphrat.

1,8 Siehe, ich habe das Land vor euren Augen dahingegeben. Zieht hinein und nehmt das Land ein, von HASHEM euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, daß er's ihnen und ihren Nachkommen geben wolle.

1,9 Da sprach ich zur selben Zeit zu euch: Ich kann euch nicht mehr allein tragen;

1,10 denn HASHEM hat euch so zahlreich werden lassen, daß ihr heute seid wie die Menge der Sterne am Himmel.

1,11 HASHEM mache aus euch noch vieltausendmal mehr und segne euch, wie er euch zugesagt hat!

1,12 Wie kann ich allein tragen eure Mühe und Last und euren Streit?

1,13 Schafft herbei weise, verständige und erfahrene Leute unter euren Stämmen, die will ich über euch zu Häuptern setzen.

1,14 Da antwortetet ihr mir und spracht: Ja, das ist eine gute Sache, die du tun willst.

1,15 Da nahm ich die Häupter eurer Stämme, weise und erfahrene Männer, und setzte sie über euch als Oberste über tausend, über hundert, über fünfzig und über zehn und als Amtleute für eure Stämme.

1,16 Und ich gebot euren Richtern zur selben Zeit und sprach: Hört eure Brüder an und richtet recht, wenn einer etwas mit seinem Bruder hat oder mit dem Fremdling, der bei ihm ist.

1,17 Beim Richten sollt ihr die Person nicht ansehen, sondern sollt den Kleinen hören wie den Großen und vor niemand euch scheuen; denn das Gericht ist HASHEM. Wird aber euch eine Sache zu schwer sein, die laßt an mich gelangen, damit ich sie höre.

1,18 So gebot ich euch zu der Zeit alles, was ihr tun sollt.

1,19 Da brachen wir auf vom Horeb und zogen durch die ganze Wüste, die groß und furchtbar ist, wie ihr gesehen habt, auf der Straße zum Gebirge der Amoriter, wie uns HASHEM geboten hatte, und kamen bis nach Kadesch- Barnea.

1,20 Da sprach ich zu euch: Ihr seid an das Gebirge der Amoriter gekommen, das uns HASHEM geben wird.

1,21 Sieh her, HASHEM,, hat dir das Land hingegeben; zieh hinauf und nimm's ein, wie HASHEM dir zugesagt hat. Fürchte dich nicht und laß dir nicht grauen.

1,22 Da kamt ihr alle zu mir und spracht: Laßt uns Männer vor uns her senden, die uns das Land erkunden und uns den Weg sagen, auf dem wir hineinziehen sollen, und die Städte, zu denen wir kommen werden.

1,23 Das gefiel mir gut, und ich nahm von euch zwölf Männer, von jedem Stamm einen.

1,24 Als diese weggingen und hinaufzogen auf das Gebirge und an den Traubenbach kamen, da erkundeten sie das Land

1,25 und nahmen Früchte des Landes mit sich und brachten sie herab zu uns und gaben uns Bericht und sprachen: Das Land ist gut, das HASHEM uns gegeben hat. -

1,26 Aber ihr wolltet nicht hinaufziehen und wurdet ungehorsam dem Munde HASHEM's,

1,27 und murrtet in euren Zelten und spracht: HASHEM ist uns gram; darum hat er uns aus Mitzrayimland geführt, daß er uns in die Hände der Amoriter gebe, um uns zu vertilgen.

1,28 Wo sollen wir hinziehen? Unsere Brüder haben unser Herz verzagt gemacht und gesagt, das Volk sei größer und höher gewachsen als wir, die Städte seien groß und bis an den Himmel ummauert; dazu haben wir dort Anakiter gesehen.

1,29 Ich sprach aber zu euch: Entsetzt euch nicht und fürchtet euch nicht vor ihnen.

1,30 HASHEM zieht vor euch hin und wird für euch streiten, wie er's mit euch getan hat in Mitzrayim vor euren Augen

1,31 und in der Wüste. Da hast du gesehen, daß dich HASHEM getragen hat, wie ein Mann seinen Sohn trägt, auf dem ganzen Wege, den ihr gewandert seid, bis ihr an diesen Ort kamt.

1,32 Und trotzdem glaubtet ihr HASHEM nicht,

1,33 der auf dem Weg vor euch herging, euch die Stätte zu weisen, wo ihr euch lagern solltet, bei Nacht im Feuer, um euch den Weg zu zeigen, den ihr gehen solltet, und bei Tage in der Wolke.

1,34 Als aber HASHEM euer Geschrei hörte, wurde er zornig und schwor und sprach:

1,35 Es soll keiner von diesem bösen Geschlecht das gute Land sehen, das ich ihren Vätern zu geben geschworen habe,

1,36 außer Kaleb, dem Sohn Jefunnes; der soll es sehen. Ihm und seinen Nachkommen will ich das Land geben, das er betreten hat, weil er HASHEM treu gefolgt ist.

1,37 Auch über mich wurde HASHEM zornig um euretwillen und sprach: Du sollst auch nicht hineinkommen.

1,38 Aber Josua, der Sohn Nuns, der dein Diener ist, der soll hineinkommen. Dem stärke den Mut; denn er soll Israel das Erbe austeilen.

1,39 Und eure Säuglinge, von denen ihr sagtet, sie würden zum Raube werden, und eure Kinder, die jetzt weder Gutes noch Böses verstehen, die sollen hineinkommen; ihnen will ich's geben, und sie sollen es besitzen.

1,40 Ihr aber, wendet euch und zieht wieder in die Wüste den Weg zum Schilfmeer.

1,41 Da antwortetet ihr und spracht zu mir: Wir haben an HASHEM gesündigt; wir wollen hinaufziehen und kämpfen, wie uns HASHEM geboten hat. Als ihr euch nun rüstetet, ein jeder mit seinen Waffen, und es für ein Leichtes hieltet, ins Gebirge hinaufzuziehen,

1,42 da sprach HASHEM zu mir: Sage ihnen, daß sie nicht hinaufziehen, auch nicht kämpfen - denn ich bin nicht unter euch -, damit ihr nicht geschlagen werdet von euren Feinden.

1,43 Als ich euch das sagte, gehorchtet ihr nicht und wurdet ungehorsam dem Munde HASHEM's und waret vermessen und zogt hinauf ins Gebirge.

1,44 Da zogen die Amoriter aus, die auf dem Gebirge wohnten, euch entgegen und jagten euch, wie's die Bienen tun, und schlugen euch von Seïr bis nach Horma.

1,45 Als ihr nun wiederkamt und vor HASHEM weintet, wollte HASHEM eure Stimme nicht hören und neigte seine Ohren nicht zu euch.

1,46 So bliebt ihr in Kadesch eine lange Zeit.

2. Kapitel

Zug durch die Wüste bis zum Sieg über Sihon

2,1 Dann wandten wir uns und zogen wieder in die Wüste auf der Straße zum Schilfmeer, wie HASHEM zu mir gesagt hatte, und umzogen das Gebirge Seïr eine lange Zeit.

2,2 Und HASHEM sprach zu mir:

2,3 Ihr habt dies Gebirge nun genug umzogen; wendet euch nach Norden.

2,4 Und gebiete dem Volk und sprich: Ihr werdet durch das Land eurer Brüder, der Söhne Esau, ziehen, die auf dem Seïr wohnen, und sie werden sich vor euch fürchten. Aber hütet euch ja davor,

2,5 sie zu bekriegen; ich werde euch von ihrem Lande nicht einen Fuß breit geben, denn das Gebirge Seïr habe ich den Söhnen Esau zum Besitz gegeben.

2,6 Speise sollt ihr für Geld von ihnen kaufen, damit ihr zu essen habt, und Wasser sollt ihr für Geld von ihnen kaufen, damit ihr zu trinken habt.

2,7 Denn HASHEM,, hat dich gesegnet in allen Werken deiner Hände. Er hat dein Wandern durch diese große Wüste auf sein Herz genommen. Vierzig Jahre ist HASHEM bei dir gewesen. An nichts hast du Mangel gehabt.

2,8 Als wir nun von unsern Brüdern, den Söhnen Esau, die auf dem Gebirge Seïr wohnten, weggezogen waren, weg von dem Weg durch die Steppe, weg von Elat und Ezjon-Geber, wandten wir uns und zogen den Weg zum Weideland der Moabiter.

2,9 Da sprach HASHEM zu mir: Du sollst den Moabitern keinen Schaden tun noch sie bekriegen; ich will dir von ihrem Lande nichts zum Besitz geben, denn ich habe Ar den Söhnen Lot zum Besitz gegeben. -

2,10 Die Emiter haben vorzeiten darin gewohnt; das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die aAnakiter.

2,11 Man hielt sie auch für Riesen wie die Anakiter; und die Moabiter nennen sie Emiter.

2,12 Auch wohnten vorzeiten auf dem Seïr die Horiter; und die Söhne Esau vertrieben und vertilgten sie vor sich her und wohnten an ihrer Statt, gleichwie Israel mit dem Lande tat, das ihnen HASHEM zum Besitz gab. -

2,13 So macht euch nun auf und zieht durch den Bach Sered! Und wir zogen hindurch.

2,14 Die Zeit aber, die wir von Kadesch- Barnea zogen, bis wir durch den Bach Sered kamen, betrug achtunddreißig Jahre, bis alle Kriegsleute aus dem Lager gestorben waren, wie HASHEM ihnen geschworen hatte.

2,15 So war die Hand HASHEM wider sie, um sie aus dem Lager zu vertilgen bis auf den letzten Mann.

2,16 Und als alle Kriegsleute aus dem Volk gestorben waren,

2,17 redete HASHEM mit mir und sprach:

2,18 Du wirst heute durch das Gebiet der Moabiter ziehen bei Ar

2,19 und wirst in die Nähe der Ammoniter kommen. Denen sollst du keinen Schaden tun noch sie bekriegen; ich will dir vom Lande der Ammoniter nichts zum Besitz geben, denn ich hab's den Söhnen Lot zum Besitz gegeben. - 1. Moshe 19,38

2,20 Auch dies gilt als Land der Riesen, und es haben auch vorzeiten Riesen darin gewohnt, und die Ammoniter nennen sie Samsummiter.

2,21 Das war ein großes, starkes und hochgewachsenes Volk wie die Anakiter. Und HASHEM vertilgte sie vor ihnen und ließ sie ihr Land besitzen, so daß sie an ihrer Statt dort wohnten,

2,22 gleichwie er's getan hat mit den Söhnen Esau, die auf dem Gebirge Seïr wohnen, als er die Horiter vor ihnen vertilgte und sie deren Land besitzen ließ, so daß sie dort an ihrer Statt wohnten bis auf diesen Tag.

2,23 Und die Kaftoriter zogen aus Kaftor, und vertilgten die bAwiter, die in Gehöften wohnten bis nach Gaza, und wohnten dort an ihrer Statt. -

2,24 Macht euch auf und zieht aus und geht über den Arnon! Siehe, ich habe Sihon, den König der Amoriter zu Heschbon, in deine Hände gegeben mit seinem Lande. Fange an, es einzunehmen, und kämpfe mit ihm.

2,25 Von heute an will ich Furcht und Schrecken vor dir auf alle Völker unter dem ganzen Himmel legen, damit, wenn sie von dir hören, ihnen bange und weh werden soll vor deinem Kommen.

2,26 Da sandte ich Boten aus der Wüste Kedemot an Sihon, den König von Heschbon, mit friedlicher Botschaft und ließ ihm sagen:

2,27 Ich will durch dein Land ziehen. Nur wo die Straße geht, will ich gehen; ich will weder zur Rechten noch zur Linken vom Weg abweichen.

2,28 Speise sollst du mir für Geld verkaufen, damit ich zu essen habe, und Wasser sollst du mir für Geld geben, damit ich zu trinken habe. Ich will nur hindurchziehen-

2,29 wie mir die Söhne Esau gestattet haben, die auf dem Gebirge Seïr wohnen, und die Moabiter, die zu Ar wohnen -, bis ich über den Jordan komme in das Land, das uns HASHEM geben wird.

2,30 Aber Sihon, der König von Heschbon, wollte uns nicht hindurchziehen lassen; denn HASHEM verhärtete seinen Sinn und verstockte ihm sein Herz, um ihn in deine Hände zu geben, so wie es heute ist.

2,31 Und HASHEM sprach zu mir: Siehe, ich habe angefangen, Sihon mit seinem Lande vor deinen Augen dahinzugeben; fangt ihr an, sein Land in Besitz zu nehmen.

2,32 Und Sihon zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk zum Kampf nach Jahaz.

2,33 Aber HASHEM gab ihn vor unsern Augen dahin, daß wir ihn schlugen mit seinen Söhnen und seinem ganzen Kriegsvolk.

2,34 Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein und vollstreckten den Bann an allen Städten, an Männern, Frauen und Kindern, und ließen niemand übrigbleiben.

2,35 Nur das Vieh raubten wir für uns und die Beute aus den Städten, die wir eingenommen hatten.

2,36 Von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, und von der Stadt im Bachtal bis nach Gilead war keine Stadt, die sich vor uns schützen konnte; HASHEM gab alles vor unsern Augen dahin.

2,37 Nur zu dem Lande der Ammoniter kamst du nicht, weder zum Ufer des Jabbok noch zu den Städten auf dem Gebirge, ganz wie uns HASHEM geboten hatte.

3. Kapitel

3,1 Und wir wandten uns und zogen hinauf den Weg nach Baschan. Und Og, der König von Baschan, zog aus uns entgegen mit seinem ganzen Kriegsvolk, um bei Edreï zu kämpfen.

3,2 Aber HASHEM sprach zu mir: Fürchte dich nicht vor ihm, denn ich habe ihn und sein ganzes Kriegsvolk mit seinem Land in deine Hände gegeben. Und du sollst mit ihm tun, wie du mit Sihon, dem König der Amoriter, getan hast, der zu Heschbon herrschte.

3,3 So gab HASHEM auch den König Og von Baschan in unsere Hände mit seinem ganzen Kriegsvolk, daß wir ihn schlugen, bis ihm keiner übrig blieb.

3,4 Da nahmen wir zu der Zeit alle seine Städte ein, und es gab keine Stadt, die wir ihnen nicht nahmen: sechzig Städte, die ganze Gegend von Argob, das Königreich Ogs von Baschan,

3,5 lauter Städte, die befestigt waren mit hohen Mauern, Toren und Riegeln, außerdem sehr viele offene Städte.

3,6 Und wir vollstreckten den Bann an ihnen, gleichwie wir an Sihon, dem König von Heschbon, taten. An allen Städten vollstreckten wir den Bann, an Männern, Frauen und Kindern.

3,7 Aber alles Vieh und die Beute aus den Städten raubten wir für uns.

3,8 So nahmen wir zu der Zeit den beiden Königen der Amoriter das Land jenseits des Jordans, von dem Fluß Arnon bis an den Berg Hermon

3,9 - die Sidonier nennen ihn Sirjon, aber die Amoriter nennen ihn Senir -,

3,10 alle Städte auf der Hochebene und das ganze Gilead und das ganze Baschan bis nach Salcha und Edreï, die Städte des Königreichs Ogs von Baschan.

3,11 Denn allein der König Og von Baschan war noch übrig von den Riesen. Siehe, in Rabba, der Stadt der Ammoniter, ist sein steinerner Sarg, neun Ellen lang und vier Ellen breit nach gewöhnlicher Elle. Die Verteilung des Ostjordanlandes

3,12 Dies Land nahmen wir damals ein. Von Aroër an, das am Fluß Arnon liegt, gab ich's den Rubenitern und Gaditern samt dem halben Gebirge Gilead mit seinen Städten.

3,13 Aber das übrige Gilead und das ganze Baschan, das Königreich Ogs, gab ich dem halben Stamm Manasse, die ganze Gegend von Argob. Dies ganze Baschan heißt «Land der Riesen».

3,14 Jaïr, der Sohn Manasses, bekam die ganze Gegend von Argob bis an die Grenze der Geschuriter und Maachatiter und nannte Baschan nach seinem Namen «Dörfer Jaiërs» bis auf den heutigen Tag.

3,15 Machir aber gab ich Gilead.

3,16 Und den Rubenitern und Gaditern gab ich ein Gebiet von Gilead bis zum Arnon, bis zur Mitte des Flusses mit seinem Uferland, und bis zum Jabbok, dem Grenzfluß der Ammoniter;

3,17 dazu das Jordantal mit dem Jordan und seinem Uferland, von Kinneret bis an das Meer am Jordantal, das ist das Salzmeer, am Fuße des Gebirges Pisga, alles, was nach Osten zu liegt.

3,18 Und ich gebot ihnen zu der Zeit: HASHEM hat euch dies Land gegeben, um es einzunehmen. So zieht nun gerüstet vor euren Brüdern, den Israeliten, her, all ihr Kriegsleute.

3,19 Nur eure Frauen und Kinder und euer Vieh - denn ich weiß, daß ihr viel Vieh habt - laßt in euren Städten bleiben, die ich euch gegeben habe,

3,20 bis HASHEM eure Brüder auch zur Ruhe bringt wie euch, daß sie auch das Land einnehmen, das ihnen HASHEM geben wird jenseits des Jordans. Danach sollt ihr dann zurückkehren zu eurem Besitz, den ich euch gegeben habe.

3,21 Und Josua gebot ich zur selben Zeit und sprach: Deine Augen haben alles gesehen, was HASHEM mit diesen beiden Königen getan hat. So wird HASHEM auch mit allen Königreichen tun, in die du ziehst.

3,22 Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn HASHEM streitet für euch.

3,23 Und ich bat HASHEM zur selben Zeit und sprach:

3,24 HASHEM, du hast angefangen, deinem Knecht zu offenbaren deine Herrlichkeit und deine starke Hand. Denn wo ist ein HASHEM im Himmel und auf Erden, der es deinen Werken und deiner Macht gleichtun könnte?

3,25 Laß mich hinübergehen und sehen das gute Land jenseits des Jordans, dies gute Bergland und den Libanon.

3,26 Aber HASHEM war erzürnt auf mich um euretwillen und erhörte mich nicht,sondern sprach zu mir: Laß es genug sein! Rede mir davon nicht mehr!

3,27 Steige auf den Gipfel des Gebirges Pisga und hebe deine Augen auf nach Westen und nach Norden und nach Süden und nach Osten und sieh es mit deinen Augen; denn du wirst nicht über den Jordan hier gehen.

3,28 Und gebiete dem Josua, daß er getrost und unverzagt sei; denn er soll über den Jordan ziehen vor dem Volk her und soll ihnen das Land austeilen, das du sehen wirst.

3,29 So blieben wir im Tal gegenüber Bet-Peor.

4. Kapitel

4,1 Und nun höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich euch lehre, daß ihr sie tun sollt, auf daß ihr lebet und hineinkommt und das Land einnehmt, das euch HASHEM gibt.

4,2 Ihr sollt nichts dazutun zu dem, was ich euch gebiete, und sollt auch nichts davontun, auf daß ihr bewahrt die Gebote HASHEM's, die ich euch gebiete.

4,3 Eure Augen haben gesehen, was HASHEM getan hat wider den Baal-Peor; denn alle, die dem Baal-Peor folgten, hat HASHEM,, vertilgt unter euch.

4,4 Aber ihr, die ihr HASHEM anhinget, lebt alle heute noch.

4,5 Sieh, ich hab euch gelehrt Gebote und Rechte, wie mir HASHEM, geboten hat, daß ihr danach tun sollt im Lande, in das ihr kommen werdet, um es einzunehmen.

4,6 So haltet sie nun und tut sie! Denn dadurch werdet ihr als weise und verständig gelten bei allen Völkern, daß, wenn sie alle diese Gebote hören, sie sagen müssen: Ei, was für weise und verständige Leute sind das, ein herrliches Volk!

4,7 Denn wo ist so ein herrliches Volk, dem HASHEM so nahe ist, sooft wir ihn anrufen?

4,8 Und wo ist so ein großes Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?

4,9 Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, daß du nicht vergißt, was deine Augen gesehen haben, und daß es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun

4,10 den Tag, da du vor HASHEM standest an dem Berge Horeb, als HASHEM zu mir sagte: Versammle mir das Volk, daß sie meine Worte hören und so mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren.

4,11 Da tratet ihr herzu und standet unten an dem Berge; der Berg aber stand in Flammen bis in den Himmel hinein, und da war Finsternis, Wolken und Dunkel.

4,12 Und HASHEM redete mit euch mitten aus dem Feuer. Seine Worte hörtet ihr, aber ihr saht keine Gestalt, nur eine Stimme war da.

4,13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.

4,14 Und HASHEM gebot mir zur selben Zeit, euch Gebote und Rechte zu lehren, daß ihr danach tun sollt in dem Lande, in das ihr zieht, es einzunehmen.

4,15 So hütet euch nun wohl - denn ihr habt keine Gestalt gesehen an dem Tage, da HASHEM mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb -,

4,16 daß ihr euch nicht versündigt und euch irgendein Bildnis macht, das gleich sei einem Mann oder Weib,

4,17 einem Tier auf dem Land oder Vogel unter dem Himmel,

4,18 dem Gewürm auf der Erde oder einem Fisch im Wasser unter der Erde.

4,19 Hebe auch nicht deine Augen auf gen Himmel, daß du die Sonne sehest und den Mond und die Sterne, das ganze Heer des Himmels, und fallest ab und betest sie an und dienest ihnen. Denn HASHEM hat sie zugewiesen allen andern Völkern unter dem ganzen Himmel;

4,20 euch aber hat HASHEM angenommen und aus dem glühenden Ofen, nämlich aus Mitzrayim, geführt, daß ihr das Volk sein sollt, das allein ihm gehört, wie ihr es jetzt seid.

4,21 Und HASHEM war so erzürnt über mich um eures Tuns willen, daß er schwor, ich sollte nicht über den Jordan gehen noch in das gute Land kommen, das dir HASHEM zum Erbteil geben wird,

4,22 sondern ich muß in diesem Lande sterben und werde nicht über den Jordan gehen. Ihr aber werdet hinübergehen und dies gute Land einnehmen.

4,23 So hütet euch nun, daß ihr den Bund HASHEM's nicht vergeßt, den er mit euch geschlossen hat, und nicht ein Bildnis macht von irgendeiner Gestalt, wie es HASHEM,, geboten hat.

4,24 Denn HASHEM ist ein verzehrendes Feuer und ein eifernder HASHEM.

4,25 Wenn ihr nun Kinder zeugt und Kindeskinder und im Lande wohnt und versündigt euch und macht euch Bildnisse von irgendeiner Gestalt, so daß ihr übel tut vor HASHEM und ihn erzürnet,

4,26 so rufe ich heute Himmel und Erde zu Zeugen über euch, daß ihr bald weggerafft werdet aus dem Lande, in das ihr geht über den Jordan, um es einzunehmen. Ihr werdet nicht lange darin bleiben, sondern werdet vertilgt werden.

4,27 Und HASHEM wird euch zerstreuen unter die Völker, und es wird von euch nur eine geringe Zahl übrig bleiben unter den Heiden, zu denen euch HASHEM wegführen wird.

4,28 Dort wirst du dienen den Götzen, die das Werk von Menschenhänden sind, Holz und Stein, die weder sehen noch hören noch essen noch riechen können.

4,29 Wenn du aber dort HASHEM suchen wirst, so wirst du ihn finden, wenn du ihn von ganzem Herzen und von ganzer Seele suchen wirst.

4,30 Wenn du geängstet sein wirst und dich das alles treffen wird in künftigen Zeiten, so wirst du dich bekehren zu HASHEM, und seiner Stimme gehorchen.

4,31 Denn HASHEM,, ist ein barmherziger HASHEM; er wird dich nicht verlassen noch verderben, wird auch den Bund nicht vergessen, den er deinen Vätern geschworen hat.

4,32 Denn frage nach den früheren Zeiten, die vor dir gewesen sind, von dem Tage an, da HASHEM den Menschen auf Erden geschaffen hat, und von einem Ende des Himmels zum andern, ob je so Großes geschehen oder desgleichen je gehört sei,

4,33 daß ein Volk die Stimme HASHEM's aus dem Feuer hat reden hören, wie du sie gehört hast, und dennoch am Leben blieb?

4,34 Oder ob je ein Elohim versucht hat, hinzugehen und sich ein Volk mitten aus einem Volk herauszuholen durch Machtproben, durch Zeichen, durch Wunder, durch Krieg und durch seine mächtige Hand und durch seinen ausgereckten Arm und durch große Schrecken, wie das alles HASHEM für euch getan hat in Mitzrayim vor deinen Augen?

4,35 Du aber hast's gesehen, auf daß du wissest, daß HASHEM allein HASHEM ist und sonst keiner.

4,36 Vom Himmel hat er dich seine Stimme hören lassen, um dich Zurechtzubringen; und auf Erden hat er dir gezeigt sein großes Feuer, und seine Worte hast du aus dem Feuer gehört.

4,37 Weil er deine Väter geliebt und ihre Nachkommen erwählt hat, hat er dich herausgeführt mit seinem Angesicht durch seine große Kraft aus Mitzrayim,

4,38 damit er vor dir her Völker vertriebe, die größer und stärker sind als du, und dich hineinbrächte, um dir ihr Land zum Erbteil zu geben, wie es jetzt ist.

4,39 So sollst du nun heute wissen und zu Herzen nehmen, daß HASHEM, HASHEM ist oben im Himmel und unten auf Erden und sonst keiner,

4,40 und sollst halten seine Rechte und Gebote, die ich dir heute gebiete; so wird's dir und deinen Kindern nach dir wohlgehen und dein Leben lange währen in dem Lande, das dir HASHEM gibt für immer. Freistädte im Ostjordanland

4,41 Da sonderte Moshe drei Städte aus jenseits des Jordans gegen Sonnenaufgang,

4,42 damit dorthin fliehen konnte, wer seinen Nächsten totschlägt ohne Vorsatz und ihm zuvor nicht feind gewesen ist; der soll in eine dieser Städte fliehen, damit er am Leben bleibe:

4,43 Bezer auf der Hochebene für die Rubeniter und Ramot in Gilead für die Gaditer und Golan in Baschan für die Manassiter.

4,44 Dies ist das Gesetz, das Moshe den Israeliten vorlegte.

4,45 Dies sind die Ermahnungen und Gebote und Rechte, die Moshe den Israeliten kundtat, als sie aus Mitzrayim gezogen waren,

4,46 jenseits des Jordans im Tal gegenüber Bet-Peor, im Lande Sihons, des Königs der Amoriter, der zu Heschbon herrschte. Den schlugen Moshe und die Israeliten, als sie aus Mitzrayim gezogen waren,

4,47 und nahmen sein Land ein, dazu das Land Ogs, des Königs von Baschan, der beiden Könige der Amoriter, die jenseits des Jordans waren gegen Sonnenaufgang,

4,48 von Aroër an, das am Ufer des Arnon liegt, bis an den Berg Sion, das ist der Hermon,

4,49 und das ganze Jordantal östlich des Jordans gegen Aufgang der Sonne bis an das Meer am Jordantal am Fuße des Gebirges Pisga.

5. Kapitel

5,1 Und Moshe rief ganz Israel zusammen und sprach zu ihnen: Höre, Israel, die Gebote und Rechte, die ich heute vor euren Ohren rede, und lernet sie und bewahrt sie, daß ihr danach tut!

5,2 HASHEM hat einen Bund mit uns geschlossen am Horeba

5,3 und hat nicht mit unsern Vätern diesen Bund geschlossen, sondern mit uns, die wir heute hier sind und alle leben.

5,4 Er hat von Angesicht zu Angesicht mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet.

5,5 Ich stand zu derselben Zeit zwischen HASHEM und euch, um euch HASHEM Wort zu verkündigen; denn ihr fürchtetet euch vor dem Feuer und gingt nicht auf den Berg. Und er sprach:

5,6 Ich bin HASHEM der dich aus Mitzrayimland geführt hat, aus der Knechtschaft.

5,7 Du sollst keine anderen Götter haben neben mir.

5,8 Du sollst dir kein Bildnis machen in irgendeiner Gestalt, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was im Wasser unter der Erde ist.

5,9 Du sollst sie nicht anbeten noch ihnen dienen. Denn ich, HASHEM, bin ein eifernder HASHEM, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen,

5,10 aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.

5,11 Du sollst den Namen HASHEM's, deines HASHEM, nicht mißbrauchen; denn HASHEM wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

5,12 Den Shabbattag sollst du halten, daß du ihn ehrst, wie dir HASHEM geboten hat.

5,13 Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.

5,14 Aber am siebenten Tag ist der Shabbat HASHEM's. Da sollst du keine Arbeit tun, auch nicht dein Sohn, deine Tochter, dein Knecht, deine Magd, dein Rind, dein Esel, all dein Vieh, auch nicht dein Fremdling, der in deiner Stadt lebt, auf daß dein Knecht und deine Magd ruhen gleichwie du.

5,15 Denn du sollst daran denken, daß auch du Knecht in Mitzrayimland warst und HASHEM dich von dort herausgeführt hat mit mächtiger Hand und ausgerecktem Arm. Darum hat dir HASHEM geboten, daß du den Shabbattag halten sollst.

5,16 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren, wie dir HASHEM geboten hat, auf daß du lange lebest und dir's wohlergehe in dem Lande, das dir HASHEM geben wird.

5,17 Du sollst nicht töten.

5,18 Du sollst nicht ehebrechen.*

5,19 Du sollst nicht stehlen.

5,20 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden wider deinen Nächsten.

5,21 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus, Acker, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was sein ist.

5,22 Das sind die Worte, die HASHEM redete zu eurer ganzen Gemeinde auf dem Berge, aus dem Feuer und der Wolke und dem Dunkel mit großer Stimme, und tat nichts hinzu und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln und gab sie mir.

5,23 Als ihr aber die Stimme aus der Finsternis hörtet und den Berg im Feuer brennen saht, tratet ihr zu mir, alle eure Stammeshäupter und eure Ältesten,

5,24 und spracht: Siehe, HASHEM hat uns sehen lassen seine Herrlichkeit und seine Majestät, und wir haben seine Stimme aus dem Feuer gehört. Heute haben wir zwar gesehen, daß HASHEM mit Menschen redet und sie am Leben bleiben.

5,25 Aber nun, warum sollen wir sterben? Dies große Feuer wird uns noch verzehren! Wenn wir HASHEM's, Stimme weiter hören, so müssen wir sterben.

5,26 Denn welcher Mensch kann die Stimme des lebendigen HASHEM's aus dem Feuer reden hören wie wir und doch am Leben bleiben?

5,27 Tritt du hinzu und höre alles, was HASHEM sagt, und sage es uns. Alles, was HASHEM mit dir reden wird, das wollen wir hören und tun.

5,28 Als aber HASHEM eure Worte hörte, die ihr mit mir redetet, sprach er zu mir: Ich habe gehört die Worte dieses Volks, die sie mit dir geredet haben; es ist alles gut, was sie geredet haben.

5,29 Ach daß sie ein solches Herz hätten, mich zu fürchten und zu halten alle meine Gebote ihr Leben lang, auf daß es ihnen und ihren Kindern wohlginge ewiglich!

5,30 Geh hin und sage ihnen: Geht heim in eure Zelte!

5,31 Du aber sollst hier vor mir stehen bleiben, damit ich dir verkündige das ganze Gesetz, die Gebote und Rechte, die du sie lehren sollst, daß sie danach tun in dem Lande, das ich ihnen geben werde, um es einzunehmen.

5,32 So habt nun acht, daß ihr tut, wie euch HASHEM geboten hat, und weicht nicht, weder zur Rechten noch zur Linken,

5,33 sondern wandelt in allen Wegen, die euch HASHEM geboten hat, damit ihr leben könnt und es euch wohl geht und ihr lange lebt in dem Lande, das ihr einnehmen werdet

6. Kapitel

Ermahnung zur Liebe und zum Gehorsam gegen HASHEM

6,1 Dies sind die Gesetze und Gebote und Rechte, die HASHEM geboten hat, daß ihr sie lernen und tun sollt in dem Lande, in das ihr zieht, es einzunehmen,

6,2 damit du dein Leben lang HASHEM, deinen HASHEM, fürchtest und alle seine Rechte und Gebote hältst, die ich dir gebiete, du und deine Kinder und deine Kindeskinder, auf daß du lange lebest.

6,3 Israel, du sollst es hören und festhalten, daß du es tust, auf daß dir's wohlgehe und du groß an Zahl werdest, wie HASHEM, und auch HASHEM deiner Väter, dir zugesagt hat, in dem Lande, darin Milch und Honig fließt.

6,4 Höre, Israel, HASHEM ist Echad.

6,5 Und du sollst HASHEM lieb haben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all deiner Kraft.

6,6 Und diese Worte, die ich dir heute gebiete, sollst du zu Herzen nehmena

6,7 und sollst sie deinen Kindern einschärfen und davon reden, wenn du in deinem Hause sitzt oder unterwegs bist, wenn du dich niederlegst oder aufstehst.

6,8 Und du sollst sie binden zum Zeichen auf deine Hand, und sie sollen dir ein Merkzeichen zwischen deinen Augen sein,

6,9 und du sollst sie schreiben auf die Pfosten deines Hauses und an die Tore.

6,10 Wenn dich nun HASHEM in das Land bringen wird, von dem er deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen hat, es dir zu geben - große und schöne Städte, die du nicht gebaut hast,

6,11 und Häuser voller Güter, die du nicht gefüllt hast, und ausgehauene Brunnen, die du nicht ausgehauen hast, und Weinberge und Ölbäume, die du nicht gepflanzt hast -, und wenn du nun ißt und satt wirst,

6,12 so hüte dich, daß du nicht HASHEM vergißt, der dich aus Mitzrayimland, aus der Knechtschaft, geführt hat,

6,13 sondern du sollst HASHEM fürchten und ihm dienen und bei seinem Namen schwören.

6,14 Und du sollst nicht andern Göttern nachfolgen, den Göttern der Völker, die um euch her sind,

6,15 denn HASHEM ist ein Eiferer in deiner Mitte -, daß nicht der Zorn HASHEM's, über dich entbrenne und dich vertilge von der Erde.

6,16 Ihr sollt HASHEM nicht versuchen, wie ihr ihn versucht habt in Massa,

6,17 sondern sollt halten die Gebote HASHEM's, seine Vermahnungen und seine Rechte, die er dir geboten hat,

6,18 daß du tust, was recht und gut ist vor den Augen HASHEM's, auf daß dir's wohlgehe und du hineinkommest und einnehmest das gute Land, von HASHEM deinen Vätern geschworen hat,

6,19 daß er verjagen wolle alle deine Feinde vor dir, wie HASHEM es zugesagt hat.

6,20 Wenn dich nun dein Sohn morgen fragen wird: Was sind das für Vermahnungen, Gebote und Rechte, die euch HASHEM geboten hat?,

6,21 so sollst du deinem Sohn sagen: Wir waren Knechte des Pharao in Mitzrayim, und HASHEM führte uns aus Mitzrayim mit mächtiger Hand;

6,22 und HASHEM tat große und furchtbare Zeichen und Wunder an Mitzrayim und am Pharao und an seinem ganzen Hause vor unsern Augen

6,23 und führte uns von dort weg, um uns hineinzubringen und uns das Land zu geben, wie er unsern Vätern geschworen hatte.

6,24 Und HASHEM hat uns geboten, nach all diesen Rechten zu tun, daß wir HASHEM fürchten, auf daß es uns wohlgehe unser Leben lang, so wie es heute ist.

6,25 Und das wird unsere Gerechtigkeit sein, daß wir alle diese Gebote tun und halten vor HASHEM, wie er uns geboten hat.

7. Kapitel

7,1 Wenn dich HASHEM ins Land bringt, in das du kommen wirst, es einzunehmen, und er ausrottet viele Völker vor dir her, die Hetiter, Girgaschiter, Amoriter, Kanaaniter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter, sieben Völker, die größer und stärker sind als du,

7,2 und wenn sie HASHEM vor dir dahingibt, daß du sie schlägst, so sollst du an ihnen den Bann vollstrecken. Du sollst keinen Bund mit ihnen schließen und keine Gnade gegen sie üben

7,3 und sollst dich mit ihnen nicht verschwägern; eure Töchter sollt ihr nicht geben ihren Söhnen, und ihre Töchter sollt ihr nicht nehmen für eure Söhne.

7,4 Denn sie werden eure Söhne mir abtrünnig machen, daß sie andern Göttern dienen; so wird dann HASHEM's Zorn entbrennen über euch und euch bald vertilgen.

7,5 Sondern so sollt ihr mit ihnen tun: Ihre Altäre sollt ihr einreißen, ihre Steinmale zerbrechen, ihre Pfähle abhauen und ihre Götzenbilder mit Feuer verbrennen.

7,6 Denn du bist ein auserwähltes Volk HASHEM. Dich hat HASHEM erwählt zum Volk des Eigentums aus allen Völkern, die auf Erden sind.

7,7 Nicht hat euch HASHEM angenommen und euch erwählt, weil ihr größer wäret als alle Völker - denn du bist das kleinste unter allen Völkern -,

7,8 sondern weil er euch geliebt hat und damit er seinen Eid hielte, den er euren Vätern geschworen hat. Darum hat er euch herausgeführt mit mächtiger Hand und hat dich erlöst von der Knechtschaft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Mitzrayim.

7,9 So sollst du nun wissen, daß HASHEM allein HASHEM ist, der treue HASHEM, der den Bund und die Barmherzigkeit bis ins tausendste Glied hält denen, die ihn lieben und seine Gebote halten,

7,10 und vergilt ins Angesicht denen, die ihn hassen, und bringt sie um und säumt nicht, zu vergelten ins Angesicht denen, die ihn hassen.

7,11 So halte nun die Gebote und Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, daß du danach tust.

7,12 Und wenn ihr diese Rechte hört und sie haltet und danach tut, so wird HASHEM auch halten den Bund und die Barmherzigkeit, wie er deinen Vätern geschworen hat,

7,13 und wird dich lieben und segnen und mehren, und er wird segnen die Frucht deines Leibes und den Ertrag deines Ackers, dein Getreide, Wein und Öl, und das Jungvieh deiner Kühe und deiner Schafe in dem Lande, das er dir geben wird, wie er deinen Vätern geschworen hat.

7,14 Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird niemand unter dir unfruchtbar sein, auch nicht eins deiner Tiere.

7,15 HASHEM wird von dir nehmen alle Krankheit und wird dir keine von all den bösen Seuchen der Mitzrite auflegen, die du kennst, sondern wird sie allen deinen Hassern auflegen.

7,16 Du wirst alle Völker vertilgen, die HASHEM dir geben wird. Du sollst sie nicht schonen und ihren Göttern nicht dienen; denn das würde dir zum Fallstrick werden.

7,17 Wirst du aber in deinem Herzen sagen: Diese Völker sind größer als ich; wie kann ich sie vertreiben?,

7,18 so fürchte dich nicht vor ihnen. Denke daran, was HASHEM dem Pharao und allen Mitzriten getan hat

7,19 durch große Machtproben, die du mit eigenen Augen gesehen hast, und durch Zeichen und Wunder, durch mächtige Hand und ausgereckten Arm, womit dich HASHEM herausführte. So wird HASHEM allen Völkern tun, vor denen du dich fürchtest.

7,20 Dazu wird HASHEM Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir.

7,21 Laß dir nicht grauen vor ihnen; denn HASHEM ist in deiner Mitte, der große und schreckliche HASHEM.

7,22 Er, HASHEM wird diese Leute ausrotten vor dir, einzeln nacheinander. Du kannst sie nicht auf einmal vertilgen, damit sich nicht die wilden Tiere wider dich vermehren.

7,23 HASHEM wird sie vor dir dahingeben und wird eine große Verwirrung über sie bringen, bis er sie vertilgt hat,

7,24 und wird ihre Könige in deine Hände geben, und du sollst ihren Namen auslöschen unter dem Himmel. Es wird dir niemand widerstehen, bis du sie vertilgt hast.

7,25 Die Bilder ihrer Götter sollst du mit Feuer verbrennen und sollst nicht begehren das Silber oder Gold, das daran ist, oder es zu dir nehmen, damit du dich nicht darin verstrickst; denn das ist HASHEM ein Greuel.

7,26 Darum sollst du solchen Greuel nicht in dein Haus bringen, damit du nicht dem Bann verfällst wie jene, sondern du sollst Ekel und Abscheu davor haben; denn es steht unter dem Bann.

8. Kapitel

8,1 Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, daß ihr danach tut, damit ihr lebt und zahlreich werdet und hineinkommt und das Land einnehmt, das HASHEM euren Vätern zugeschworen hat.

8,2 Und gedenke des ganzen Weges, den dich HASHEM geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf daß er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht.

8,3 Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf daß er dir kundtäte, daß der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund HASHEM's geht.

8,4 Deine Kleider sind nicht zerrissen an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre.

8,5 So erkennst du ja in deinem Herzen, daß HASHEM dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht.

8,6 So halte nun die Gebote HASHEM's, daß du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest.

8,7 Denn HASHEM führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen,

8,8 ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt,

8,9 ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust.

8,10 Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du HASHEM loben für das gute Land, das er dir gegeben hat.

8,11 So hüte dich nun davor, HASHEM zu vergessen, so daß du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte, die ich dir heute gebiete, nicht hältst.

8,12 Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst

8,13 und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt,

8,14 dann hüte dich, daß dein Herz sich nicht überhebt und du HASHEM vergißt, der dich aus Mitzrayimland geführt hat, aus der Knechtschaft,

8,15 und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen

8,16 und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewußt haben, auf daß er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohltäte.

8,17 Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen.

8,18 Sondern gedenke an HASHEM; denn er ist's, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf daß er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist.

8,19 Wirst du aber HASHEM vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, daß ihr umkommen werdet;

8,20 eben wie die Heiden, die HASHEM umbringt vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der Stimme HASHEM`s.

9. Kapitel

 

9,1 Höre, Israel, du wirst heute über den Jordan gehen, damit du hineinkommst, das Land der Völker einzunehmen, die größer und stärker sind als du, große Städte, ummauert bis an den Himmel,

9,2 ein großes, hochgewachsenes Volk, die Anakiter, die du kennst, von denen du auch hast sagen hören: Wer kann wider die Anakiter bestehen?

9,3 So sollst du nun heute wissen, daß HASHEM vor dir hergeht, ein verzehrendes Feuer. Er wird sie vertilgen und wird sie demütigen vor dir, und du wirst sie vertreiben und bald vernichten, wie dir HASHEM zugesagt hat.

9,4 Wenn nun HASHEM sie ausgestoßen hat vor dir her, so sprich nicht in deinem Herzen: HASHEM hat mich hereingeführt, dies Land einzunehmen, um meiner Gerechtigkeit willen -, da doch HASHEM diese Völker vertreibt vor dir her um ihres gottlosen Treibens willen.

9,5 Denn du kommst nicht herein, ihr Land einzunehmen, um deiner Gerechtigkeit und deines aufrichtigen Herzens willen, sondern HASHEM vertreibt diese Völker um ihres gottlosen Treibens willen, damit er das Wort halte, das er geschworen hat deinen Vätern Abraham, Isaak und Jakob.

9,6 So wisse nun, daß HASHEM dir nicht um deiner Gerechtigkeit willen dies gute Land zum Besitz gibt, da du doch ein halsstarriges Volk bist.

9,7 Denke daran und vergiß nicht, wie du HASHEM erzürntest in der Wüste. Von dem Tage an, als du aus Mitzrayimland zogst, bis ihr gekommen seid an diesen Ort, seid ihr ungehorsam gewesen gegen HASHEM.

9,8 Denn am Horeb erzürntet ihr HASHEM so, daß er vor Zorn euch vertilgen wollte,

9,9 als ich auf den Berg gegangen war, die steinernen Tafeln zu empfangen, die Tafeln des Bundes, HASHEM mit euch schloß, und ich vierzig Tage und vierzig Nächte auf dem Berge blieb und kein Brot aß und kein Wasser trank

9,10 und mir HASHEM die zwei steinernen Tafeln gab, mit dem Finger HASHEM's beschrieben, und darauf alle Worte, die HASHEM mit euch aus dem Feuer auf dem Berge geredet hatte am Tage der Versammlung.

9,11 Und nach den vierzig Tagen und vierzig Nächten gab mir HASHEM die zwei steinernen Tafeln des Bundes

9,12 und sprach zu mir: Mach dich auf, geh eilends hinab von hier; denn dein Volk, das du aus Mitzrayim geführt hast, hat sich versündigt. Sie sind schnell abgewichen von dem Wege, den ich ihnen geboten habe; sie haben sich ein gegossenes Bild gemacht.

9,13 Und HASHEM sprach zu mir: Ich sehe, daß dies Volk ein halsstarriges Volk ist.

9,14 Laß ab von mir, damit ich sie vertilge und ihren Namen austilge unter dem Himmel; aber aus dir will ich ein stärkeres und größeres Volk machen als dieses.

9,15 Und als ich mich wandte und von dem Berge herabging, der im Feuer brannte, und die zwei Tafeln des Bundes in meinen beiden Händen hatte,

9,16 da sah ich, und siehe, da hattet ihr euch an HASHEM versündigt und euch ein gegossenes Kalb gemacht und wart schnell von dem Wege abgewichen, den euch HASHEM geboten hatte.

9,17 Da faßte ich beide Tafeln und warf sie aus meinen Händen und zerbrach sie vor euren Augen

9,18 und fiel nieder vor HASHEM wie das erstemal, vierzig Tage und vierzig Nächte, und aß kein Brot und trank kein Wasser um all eurer Sünde willen, die ihr getan hattet, als ihr solches Unrecht tatet vor HASHEM, um ihn zu erzürnen.

9,19 Denn ich fürchtete mich vor dem Zorn und Grimm, mit dem HASHEM über euch erzürnt war, so daß er euch vertilgen wollte. Aber HASHEM erhörte mich auch diesmal.

9,20 Auch war HASHEM sehr zornig über Aaron, so daß er ihn vertilgen wollte; aber ich bat auch für Aaron zur selben Zeit.

9,21 Aber eure Sünde, das Kalb, das ihr gemacht hattet, nahm ich und verbrannte es mit Feuer und zerschlug es und zermalmte es, bis es Staub ward, und warf den Staub in den Bach, der vom Berge fließt.

9,22 So erzürntet ihr HASHEM auch in Tabera und in Massa und bei den Lustgräbern.

9,23 Und als er euch aus Kadesch-Barnea sandte und sprach: Geht hinauf und nehmt das Land ein, das ich euch gegeben habe!, da wart ihr ungehorsam dem Mund HASHEM's und glaubtet nicht an ihn und gehorchtet seiner Stimme nicht.

9,24 So seid ihr HASHEM ungehorsam gewesen, solange ich euch gekannt habe.

9,25 Ich aber fiel nieder und lag vor HASHEM vierzig Tage und vierzig Nächte; denn HASHEM sprach, er wolle euch vertilgen.

9,26 Und ich bat HASHEM und sprach: HASHEM, verdirb dein Volk und dein Erbe nicht, das du durch deine große Kraft erlöst und mit mächtiger Hand aus Mitzrayim geführt hast!

9,27 Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Jakob! Sieh nicht an die Halsstarrigkeit und das gottlose Treiben und die Sünde dieses Volks,

9,28 damit das Land, aus dem du uns geführt hast, nicht sage: HASHEM konnte sie nicht in das Land bringen, das er ihnen zugesagt hatte, und hat sie darum herausgeführt, weil er ihnen gram war, um sie zu töten in der Wüste.

9,29 Denn sie sind dein Volk und dein Erbe, das du mit deiner großen Kraft und mit deinem ausgereckten Arm herausgeführt hast.

10. Kapitel

10,1 Zu derselben Zeit sprach HASHEM zu mir: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu wie die ersten und komm zu mir auf den Berg und mache dir eine hölzerne Lade,

10,2 so will ich auf die Tafeln die Worte schreiben, die auf den ersten waren, die du zerbrochen hast; und du sollst sie in die Lade legen.

10,3 So machte ich eine Lade aus Akazienholz und hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und ging auf den Berg und hatte die beiden Tafeln in meinen Händen.

10,4 Da schrieb er auf die Tafeln, wie die erste Schrift war, die Zehn Worte, die HASHEM zu euch geredet hatte mitten aus dem Feuer auf dem Berge zur Zeit der Versammlung; und HASHEM gab sie mir.

10,5 Und ich wandte mich und ging vom Berge herab und legte die Tafeln in die Lade, die ich gemacht hatte, und sie blieben darin, wie mir HASHEM geboten hatte.

10,6 Und die Israeliten zogen aus von Beerot-Bene-Jaakan nach Mosher. Dort starb Aaron und wurde daselbst begraben. Und sein Sohn Eleasar wurde Priester an seiner Statt.

10,7 Von da zogen sie aus nach Hor-Gidgad, von Hor-Gidgad nach Jotbata, in ein Land mit Wasserbächen.

10,8 Zur selben Zeit sonderte HASHEM den Stamm Levi aus, die Lade des Bundes HASHEM zu tragen und zu stehen vor HASHEM, ihm zu dienen und in seinem Namen zu segnen bis auf diesen Tag.

10,9 Darum werden die Leviten weder Anteil noch Erbe haben mit ihren Brüdern. Denn HASHEM ist ihr Erbteil, wie HASHEM ihnen zugesagt hat.

10,10 Ich aber stand auf dem Berge wie das erstemal, vierzig Tage und vierzig Nächte, und HASHEM erhörte mich auch diesmal und wollte dich nicht verderben.

10,11 Er sprach zu mir: Mach dich auf, geh hin und zieh vor dem Volk her, damit sie hineinkommen und das Land einnehmen, das ich ihnen geben will, wie ich ihren Vätern geschworen habe.

10,12 Nun, Israel, was fordert HASHEM noch von dir, als daß du HASHEM fürchtest, daß du in allen seinen Wegen wandelst und ihn liebst und HASHEM dienst von ganzem Herzen und von ganzer Seele,

10,13 daß du die Gebote HASHEM hältst und seine Rechte, die ich dir heute gebiete, auf daß dir's wohl gehe?

10,14 Siehe, der Himmel und aller Himmel, Himmel und die Erde und alles, was darinnen ist, das ist HASHEM's

10,15 Und doch hat er nur deine Väter angenommen, daß er sie liebte, und hat ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt aus allen Völkern, so wie es heute ist.

10,16 So beschneidet nun eure Herzen und seid hinfort nicht halsstarrig.

10,17 Denn HASHEM, ist HASHEM aller Götter und der Herr über alle Herren, der große HASHEM, der Mächtige und der Schreckliche, der die Person nicht ansieht und kein Geschenk nimmt

10,18 und schafft Recht den Waisen und Witwen und hat die Fremdlinge lieb, daß er ihnen Speise und Kleider gibt.

10,19 Darum sollt ihr auch die Fremdlinge lieben; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Mitzrayimland.

10,20 HASHEM sollst du fürchten, ihm sollst du dienen, ihm sollst du anhangen und bei seinem Namen schwören.

10,21 Er ist dein Ruhm und dein Ehre, der bei dir solche großen und schrecklichen Dinge getan hat, die deine Augen gesehen haben.

10,22 Deine Väter zogen hinab nach Mitzrayim mit siebzig Seelen; aber nun hat dich HASHEM zahlreich gemacht wie die Sterne am Himmel.

 

 
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