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Das Buch Yahchezkel

DAS BUCH EZEkIEL

41. Kapitel

41,1 Und er führte mich hinein in die Tempelhalle und maß die Pfeiler; die waren auf jeder Seite sechs Ellen breit, so weit das Miqdash war.

41,2 Und die Tür war zehn Ellen weit, aber die Wände zu beiden Seiten an der Tür waren je fünf Ellen breit. Und er maß den Raum der Tempelhalle: vierzig Ellen tief und zwanzig Ellen breit.

41,3 Dann ging er in den innersten Raum und maß die Pfeiler der Tür: zwei Ellen; und die Tür: sechs Ellen; und die Breite zu beiden Seiten an der Tür: je sieben Ellen.

41,4 Und er maß: zwanzig Ellen tief und, wie die Tempelhalle, zwanzig Ellen breit. Und er sprach zu mir: Dies ist das Miqdash.

41,5 Und er maß die Wand des Tempelhauses: sechs Ellen dick. Und die Tiefe des Anbaus betrug vier Ellen, rings um das Haus herum.

41,6 Und Seitenräume gab es, Stockwerk auf Stockwerk, dreimal dreißig, und sie schlossen sich an die Wand des Hauses so an, daß die Seitenräume ringsherum liefen und in sich Halt hatten; aber sie hatten keinen Halt in der Wand des Hauses.

41,7 Und der Umgang wurde breiter von Stockwerk zu Stockwerk für die Seitenräume, denn der Umgang des Hauses lief in jedem Stockwerk rings um das Haus herum; deshalb nahm die Breite am Haus nach oben hin zu, und man stieg von dem unteren Stockwerk auf zum mittleren und oberen.

41,8 Und ich sah am Hause ein erhöhtes Pflaster ringsherum, den Unterbau für die Seitenräume, eine volle Rute, sechs Ellen hoch.

41,9 Und die Dicke der Wand außen am Anbau betrug fünf Ellen, und der Raum, der frei blieb, zwischen den Seitenräumen am Hause

41,10 und den Kammern betrug zwanzig Ellen rings um das Haus herum.

41,11 Und es gingen zwei Türen vom Anbau auf den frei gelassenen Raum hin, eine nach Norden, die andere nach Süden, und die Breite der frei gelassenen Fläche auf dem Unterbau betrug fünf Ellen auf jeder Seite.

41,12 Und das Gebäude am Hofraum nach Westen hin war siebzig Ellen tief, und die Mauer des Gebäudes war auf allen Seiten fünf Ellen dick, und es war neunzig Ellen breit.

41,13 Und er maß die Länge des Tempels: hundert Ellen; und der Hofraum mit jenem Gebäude und seinen Mauern war auch hundert Ellen lang.

41,14 Und die Breite der Vorderseite des Tempels und der Hofraum an seiner Ostseite ergaben zusammen auch hundert Ellen.

41,15 Und er maß die Länge des Gebäudes, das am Ende des Hofraums liegt, und seine Mauern auf beiden Seiten: hundert Ellen. Und die Tempelhalle und das Innerste und die Vorhalle draußen

41,16 waren getäfelt, und alle drei hatten sie Fenster mit Stäben und einen Absatz am Dach ringsherum; und es war Tafelwerk an allen Seiten ringsherum. Und das Licht kam durch die Fenster; aber die Fenster waren verhängt.

41,17 Bis oberhalb der Tür und bis zum Miqdash, draußen und auf der ganzen Wand ringsherum, im Inneren und draußen waren Schnitzereien;

41,18 da waren Cherubim und Palmwedel dargestellt, je eine Palme zwischen zwei Cherubim, und jeder Cherub hatte zwei Angesichter.

41,19 Zur einen Palme wendete er ein Menschengesicht, zur andern Palme ein Löwengesicht; die Darstellungen liefen rings um das ganze Haus.

41,20 Vom Boden an bis oberhalb der Tür waren Cherubim und Palmwedel an der Wand geschnitzt.

41,21 Und die Türpfosten im Tempel waren viereckig. Und vor dem Miqdash stand etwas, das aussah

41,22 wie ein Altar aus Holz; der war drei Ellen hoch und zwei Ellen lang und breit und hatte Ecken, und sein Fuß und seine Wände waren aus Holz. Und er sprach zu mir: Das ist der Tisch, der vor Haschem steht.

41,23 Und die Tempelhalle und das Miqdash hatten je zwei Türflügel;

41,24 zwei Türflügel hatten die Türen, beide Türflügel konnten sich drehen, jede Tür hatte zwei Türflügel.

41,25 Und auch an den Türflügeln der Tempelhalle waren Cherubim und Palmwedel dargestellt wie an den Wänden. Und ein Gitter aus Holz war außen vor der Vorhalle.

41,26 Und Fenster mit Stäben und Palmwedel waren auf beiden Seiten an den Wänden der Vorhalle.

42. Kapitel

42,1 Und er führte mich hinaus zum äußeren Vorhof nach Norden und brachte mich zu den Kammern, die gegenüber dem Hofraum und gegenüber jenem Gebäude an der Nordseite lagen,

42,2 die Länge hundert Ellen, an der Nordseite, und die Breite fünfzig Ellen.

42,3 Zwischen den zwanzig Ellen des inneren Vorhofs und dem Pflaster im äußeren Vorhof war Absatz an Absatz, dreimal.

42,4 Und ins Innere führte vor den Kammern ein Gang, zehn Ellen breit und hundert Ellen lang, und ihre Türen lagen nach Norden.

42,5 Und die oberen Kammern des Baues waren kürzer als seine unteren und mittleren Kammern; denn die Absätze nahmen Raum von ihnen weg.

42,6 Denn sie waren drei Stockwerke hoch und hatten keine Säulen, wie die Vorhöfe Säulen hatten. Darum waren die oberen Kammern gegenüber den unteren und mittleren verkürzt vom Boden an.

42,7 Und außen vor den Kammern nach dem äußeren Vorhof hin lief eine Mauer an den Kammern entlang, fünfzig Ellen lang.

42,8 Denn die Länge der Kammern nach dem äußeren Vorhof zu betrug fünfzig Ellen, aber am Tempel entlang waren es hundert Ellen.

42,9 Und unten an diesen Kammern war der Zugang von Osten her, wenn man vom äußeren Vorhof her zu ihnen hineinging,

42,10 am Anfang der äußeren Mauer. In der Richtung nach Süden lagen auch Kammern dem Hofraum und jenem Gebäude gegenüber.

42,11 Und ein Gang lief vor ihnen hin ganz wie vor jenen Kammern an der Nordseite; ihre Länge und ihre Breite, ihre Ausgänge und ihre Einrichtungen und ihre Türen waren gleich.

42,12 Und wie die Türen der Kammern nach Süden lagen, so war auch eine Tür am Anfang des Ganges, nämlich des Ganges am Bau entlang, wenn man von Osten her kommt.

42,13 Und er sprach zu mir: Die Kammern im Norden und die Kammern im Süden gegenüber dem Hofraum, das sind die ehrwürdigen Kammern, in denen die Die Cohanim, die zu Haschem nahen, die hochehrwürdigen Opfer essen. Dort legen sie die hochehrwürdigen Opfer nieder, die Speisopfer, die Sündopfer und die Schuldopfer; denn die Stätte ist Würdig.

42,14 Und wenn die Die Cohanim in das Miqdash hineingehen, dürfen sie von dort nicht wieder in den äußeren Vorhof gehen, sondern sollen zuvor in den Kammern ihre Kleider ablegen, in denen sie Dienst getan haben, denn die sind gesegnet; und sie sollen ihre andern Kleider anlegen und dann hinausgehen unter das Volk.

42,15 Und als er den Tempel im Inneren ganz ausgemessen hatte, führte er mich hinaus zum Osttor und maß den ganzen Umfang des Tempels.

42,16 Er maß die Ostseite mit der Meßrute: fünfhundert Ruten;

42,17 und die Nordseite maß er auch: fünfhundert Ruten;

42,18 desgleichen die Südseite auch: fünfhundert Ruten.

42,19 Und er wandte sich zur Westseite und maß auch fünfhundert Ruten.

42,20 Nach allen vier Windrichtungen maß er. Und es war eine Mauer ringsherum, fünfhundert Ruten im Geviert, damit das Vollkommene von dem Nichtvollkommene geschieden sei.

43. Kapitel

43,1 Und er führte mich wieder zum Tor im Osten.

43,2 Und siehe, die Herrlichkeit Haschem Israels kam von Osten und brauste, wie ein großes Wasser braust, und es ward sehr licht auf der Erde von seiner Herrlichkeit.

43,3 Und es war ganz so wie das Gesicht, das ich geschaut hatte, als HaschemS kam, um die Stadt zu zerstören, und wie das Gesicht, das ich gesehen hatte am Fluß Kebar. Da fiel ich nieder auf mein Angesicht.

43,4 Und die Herrlichkeit Haschem kam hinein ins Tempelhaus durch das Tor, das nach Osten liegt.

43,5 Da hob mich der Geist auf und brachte mich in den inneren Vorhof; und siehe, die Herrlichkeit HaschemS erfüllte das Haus.

43,6 Und ich hörte einen mit mir reden vom Hause heraus, während der Mann neben mir stand.

43,7 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, das ist der Ort meines Thrones und die Stätte meiner Fußsohlen; hier will ich für immer wohnen unter den Israeliten. Und das Haus Israel soll nicht mehr meinen vollkommenen Namen entweihen, weder sie noch ihre Könige, durch ihren Götzendienst und durch die Leichen ihrer Könige, wenn sie sterben;

43,8 denn sie haben ihre Schwelle an meine Schwelle und ihre Pfosten neben meine Pfosten gesetzt, so daß nur eine Wand zwischen mir und ihnen war, und haben so meinen vollkommenen Namen entweiht durch die Greuel, die sie taten; darum habe ich sie auch in meinem Zorn vertilgt.

43,9 Nun aber sollen sie ihren Götzendienst und die Leichen ihrer Könige weit von mir wegtun, und ich will für immer unter ihnen wohnen.

43,10 Und du, Menschenkind, beschreibe dem Haus Israel den Tempel, sein Aussehen und seinen Plan, damit sie sich schämen ihrer Missetaten.

43,11 Und wenn sie sich all dessen schämen, was sie getan haben, so zeige ihnen Plan und Gestalt des Tempels und seine Ausgänge und Eingänge und seinen ganzen Plan und alle seine Ordnungen und alle seine Gesetze. Schreibe sie vor ihren Augen auf, damit sie auf seinen ganzen Plan und alle seine Ordnungen acht haben und danach tun.

43,12 Das soll aber das Gesetz des Tempels sein: auf der Höhe des Berges soll sein ganzes Gebiet ringsum hocherhaben sein. Siehe, das ist das Gesetz des Tempels. Der Altar und seine Weihe

43,13 Das sind aber die Maße des Altars, gemessen nach Ellen, die eine Handbreit länger sind als die gewöhnliche Elle: sein Sockel ist eine Elle hoch und eine Elle breit, und die Leiste an seinem Rand ist eine Spanne hoch ringsherum. Und das ist die Höhe des Altars:

43,14 von dem Sockel auf der Erde bis an den unteren Absatz sind es zwei Ellen in der Höhe und eine Elle in der Breite, und von dem niedrigeren Absatz bis zu dem höheren Absatz sind es vier Ellen in der Höhe und eine Elle in der Breite;

43,15 und der Opferherd ist vier Ellen hoch, und auf dem Opferherd stehen nach oben vier Hörner.

43,16 Und der Opferherd ist zwölf Ellen lang und zwölf Ellen breit im Geviert.

43,17 Und der obere Absatz ist vierzehn Ellen lang und vierzehn Ellen breit im Geviert, und eine Leiste geht ringsherum, eine halbe Elle hoch; und sein Sockel ist eine Elle hoch, und seine Stufen liegen nach Osten hin.

43,18 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, so spricht Haschem: Dies sollen die Ordnungen für den Altar sein an dem Tage, an dem er gebaut ist, um Brandopfer auf ihm zu opfern und Blut an ihn zu sprengen.

43,19 Da sollst du den levitischen Die Cohanim aus dem Geschlecht Zadoks, die vor mich treten, um mir zu dienen, spricht Haschem, einen jungen Stier zum Sündopfer geben.

43,20 Und von seinem Blut sollst du nehmen und damit die vier Hörner besprengen und die vier Ecken des Absatzes und die Leiste, die ringsherum geht; damit sollst du ihn entsündigen und Sühne für ihn schaffen.

43,21 Und du sollst den Stier des Sündopfers nehmen und ihn verbrennen auf dem Platz am Tempel, wo man die Opfertiere mustert, außerhalb des Miqdash.

43,22 Aber am nächsten Tag sollst du einen Ziegenbock opfern, der ohne Fehler ist, als Sündopfer und den Altar damit entsündigen, wie er mit dem Stier entsündigt ist.

43,23 Nachdem du den Altar entsündigt hast, sollst du einen jungen Stier opfern, der ohne Fehler ist, und einen Widder von der Herde ohne Fehler

43,24 und sollst sie beide vor Haschem opfern, und die Die Cohanim sollen Salz auf sie streuen und sollen sie so Haschem opfern als Brandopfer.

43,25 So sollst du sieben Tage lang täglich einen Bock als Sündopfer opfern, und sie sollen einen jungen Stier und einen Widder von der Herde, die beide ohne Fehler sind, opfern.

43,26 So sollen sie sieben Tage lang für den Altar Sühne schaffen und ihn reinigen und ihre Hände füllen.

43,27 Und nach diesen Tagen sollen die Die Cohanim am achten Tag und danach immer wieder auf dem Altar opfern eure Brandopfer und eure Dankopfer, so will ich euch gnädig sein, spricht Haschem.

44. Kapitel

44,1 Und er führte mich wieder zu dem äußeren Tor des Miqdash im Osten; es war aber zugeschlossen.

44,2 Und Haschem sprach zu mir: Dies Tor soll zugeschlossen bleiben und nicht aufgetan werden, und niemand soll dort hineingehen. Denn Haschem, ist dort eingezogen; darum soll es zugeschlossen bleiben.

44,3 Nur der Fürst darf sich, weil er der Fürst ist, dort niederlassen und das Opfermahl essen vor Haschem. Durch die Vorhalle des Tores soll er hineingehen und durch sie wieder herausgehen.

44,4 Danach führte er mich zum Tor im Norden vor das Haus HaschemS. Und ich sah, und siehe, das Haus war erfüllt von der Herrlichkeit HaschemS, und ich fiel auf mein Angesicht.

44,5 Und Haschem sprach zu mir: Du Menschenkind, gib acht und sieh mit deinen Augen und höre mit deinen Ohren alles, was ich dir sagen will von allen Ordnungen und Gesetzen im Haus HaschemS, und gib acht, wie man es halten soll mit dem Zutritt zum Miqdash an allen Eingängen.

44,6 Und sage dem Haus des Widerspruchs, dem Hause Israel: So spricht Haschem: Laßt's genug sein, ihr vom Hause Israel, mit allen euren Greueltaten!

44,7 Denn ihr habt fremde Leute mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Miqdash hineingelassen und so mein Haus entweiht, als ihr mir Brot, Fett und Blut opfertet; so habt ihr meinen Bund gebrochen mit allen euren Greueltaten;

44,8 ihr habt nicht selbst den Dienst in meinem Miqdash getan, sondern habt sie bestellt, um für euch den Dienst in meinem Miqdash zu tun.

44,9 Darum spricht Haschem: Es soll kein Fremder mit unbeschnittenem Herzen und unbeschnittenem Fleisch in mein Miqdash kommen von allen Fremdlingen, die unter den Israeliten leben,

44,10 sondern die Lewiten, die von mir abgewichen sind, als Israel von mir abfiel und irreging, ihren Götzen nach, die sollen ihre Sünde tragen

44,11 und sollen in meinem Miqdash Dienst tun als Hüter an den Türen des Hauses und als Diener des Hauses. Sie sollen das Brandopfer und das Schlachtopfer für das Volk schlachten und sollen vor ihnen stehen und ihnen dienen.

44,12 Weil sie ihnen gedient haben vor ihren Götzen und dem Hause Israel einen Anlaß zur Sünde gegeben haben, darum habe ich meine Hand gegen sie erhoben, spricht Haschem, daß sie ihre Sünde tragen müssen.

44,13 Und sie sollen nicht zu mir nahen, um mir Die Cohanimdienst zu tun, und sollen zu dem, was mir würdig ist, und an die Opfer nicht kommen, sondern sollen ihre Schande tragen für ihre Greuel, die sie getan haben.

44,14 Darum habe ich sie bestellt, den Dienst an meinem Hause zu tun bei aller Arbeit und bei allem, was dort zu tun ist.

44,15 Aber die levitischen Die Cohanim, die Söhne Zadok, die den Dienst an meinem Miqdash getan haben, als die Israeliten von mir abfielen, die sollen vor mich treten, um mir zu dienen, und vor mir stehen, um mir Fett und Blut zu opfern, spricht Haschem.

44,16 Sie sollen hineingehen in mein Miqdash und vor meinen Tisch treten, um mir zu dienen, und sollen meinen Dienst tun.

44,17 Und wenn sie durch die Tore des inneren Vorhofs gehen wollen, sollen sie leinene Kleider anziehen und nichts Wollenes anhaben, solange sie in den Toren des inneren Vorhofs und im Hause Dienst tun.

44,18 Und sie sollen einen leinenen Kopfbund auf ihrem Haupt haben und leinene Beinkleider um ihre Lenden und sollen sich nicht mit Zeug gürten, das Schweiß wirkt.

44,19 Und wenn sie in den äußeren Vorhof zum Volk herausgehen, sollen sie die Kleider, in denen sie Dienst getan haben, ausziehen und in die Kammern des Miqdash legen und andere Kleider anziehen, damit sie das Volk nicht durch ihre Kleider mit dem Gesegneten in Berührung bringen. Ordnungen für die Die Cohanim

44,20 Ihr Haupt sollen sie nicht kahl scheren und auch nicht die Haare frei wachsen lassen, sondern sie sollen die Haare ringsherum abschneiden.

44,21 Und die Die Cohanim sollen keinen Wein trinken, wenn sie in den inneren Vorhof gehen sollen.

44,22 Und sie sollen keine Witwe oder Verstoßene zur Frau nehmen, sondern eine Jungfrau vom Hause Israel oder die Witwe eines Die Cohanims.

44,23 Und sie sollen mein Volk lehren, daß es zu unterscheiden wisse zwischen Vollkommenen und Unvollkommenen und zwischen Reinem und Unreinem.

44,24 Und wenn eine Streitsache vor sie kommt, sollen sie Richter sein und nach meinem Recht das Urteil sprechen und sollen bei allen meinen Festen meine Gebote und Ordnungen halten und meine Shabbate ehren.

44,25 Und sie sollen zu keinem Toten gehen und sich unrein machen, nur zu Vater und Mutter, Sohn oder Tochter, Bruder oder einer Schwester, die noch keinen Mann gehabt hat; an ihnen dürfen sie sich unrein machen.

44,26 Und nach seiner Reinigung soll man ihm zuzählen sieben Tage.

44,27 Und wenn er wieder hinein zum Miqdash geht in den inneren Vorhof, um im Miqdash Dienst zu tun, soll er sein Sündopfer opfern, spricht Haschem.

44,28 Und Erbbesitz sollen sie nicht haben; denn ich bin ihr Erbbesitz. Auch sollt ihr ihnen kein Eigentum an Land geben in Israel; denn ich bin ihr Eigentum.

44,29 Sie sollen ihre Nahrung haben vom Speisopfer, Sündopfer und Schuldopfer, und alles dem Bann Verfallene in Israel soll ihnen gehören.

44,30 Und das Beste von allen ersten Früchten und die Abgaben von allem, wovon ihr Abgaben leistet, sollen den Die Cohanim gehören. Ihr sollt den Die Cohanim auch die Erstlinge eures Teiges geben, damit Segen auf deinem Hause ruhe.

44,31 Was aber verendet oder zerrissen ist, es seien Vögel oder andere Tiere, das sollen die Cohanim nicht essen.

45. Kapitel

45,1 Wenn ihr nun das Land durchs Los austeilt, sollt ihr eine Abgabe vom Land absondern, die Haschem qodesh sein soll, fünfundzwanzigtausend Ellen lang und zwanzigtausend breit; dieser Raum soll gesegnet sein, so weit er reicht.

45,2 Von ihm sollen auf das Miqdash kommen je fünfhundert Ellen im Geviert und dazu ein freier Raum ringsherum von fünfzig Ellen.

45,3 Und auf diesem abgemessenen Raum sollst du abmessen eine Länge von fünfundzwanzigtausend Ellen und eine Breite von zehntausend; und darin soll das Miqdash stehen, das Miqdash.

45,4 Das soll ein gesegnetes Gebiet im Lande sein und den Die Cohanim gehören, die im Miqdash dienen und vor Haschem treten, um ihm zu dienen, damit sie Raum für ihre Häuser haben, und es soll würdig sein.

45,5 Aber die Lewiten, die am Tempel Dienst tun, sollen auch einen Raum fünfundzwanzigtausend Ellen lang und zehntausend breit als ihr Eigentum bekommen, damit sie da wohnen.

45,6 Und der Stadt sollt ihr als Eigentum zuweisen einen Raum von fünftausend Ellen Breite und fünfundzwanzigtausend Ellen Länge, entlang der Abgabe für das Miqdash. Das soll dem ganzen Hause Israel gehören.

45,7 Dem Fürsten aber sollt ihr auch einen Raum geben zu beiden Seiten der Abgabe für das Miqdash und des Eigentums der Stadt, neben der Abgabe für das Miqdash und dem Eigentum der Stadt, im Westen westwärts und im Osten ostwärts, und es soll die Länge einem der Stammesgebiete entsprechen von der Grenze im Westen bis zur Grenze im Osten

45,8 des Landes. Das soll sein Eigentum sein in Israel, damit meine Fürsten nicht mehr meinem Volk das Seine nehmen, sondern das Land dem Hause Israel für seine Stämme lassen. Mahnung an die Fürsten

45,9 So spricht Haschem: Ihr habt’s lange genug schlimm getrieben, ihr Fürsten Israels; laßt ab von Frevel und Gewalttat und tut, was recht und gut ist, und hört auf, Leute in meinem Volk von Haus und Hof zu vertreiben.

45,10 Ihr sollt rechtes Gewicht und rechten Scheffel und rechtes Maß haben.

45,11 Ein Scheffel und ein Eimer sollen gleich sein, so daß ein Eimer den zehnten Teil von einem Faß hat und ein Scheffel auch den zehnten Teil von einem Faß; nach dem Faß soll man sie beide messen.

45,12 Und ein Lot soll zwanzig Gramm haben und ein Pfund fünfzig Lot.

45,13 Das soll nun die Abgabe sein, die ihr leisten sollt, nämlich den sechsten Teil eines Scheffels von einem Faß Weizen und den sechsten Teil eines Scheffels von einem Faß Gerste.

45,14 Und vom Öl sollt ihr geben je den zehnten Teil eines Eimers von einem Faß, das zehn Eimer oder zehn Scheffel faßt; denn zehn Eimer sind zehn Scheffel;

45,15 und je ein Lamm von zweihundert Schafen von den Herden Israels zum Speisopfer und Brandopfer und Dankopfer, um für sie Sühne zu schaffen.

45,16 Alles Volk des Landes soll diese Abgaben zum Fürsten in Israel bringen.

45,17 Und der Fürst soll die Brandopfer, Speisopfer und Trankopfer ausrichten an den Festen, Neumonden und Shabate und an allen Feiertagen des Hauses Israel. Er soll die Sündopfer und Speisopfer, Brandopfer und Dankopfer darbringen, um Sühne zu schaffen für das Haus Israel.

45,18 Am 6. Tag des 1. Monats sollst du nehmen einen jungen Stier, der ohne Fehler ist, und das Miqdash entsündigen.

45,19 Und der Cohanim soll von dem Blut des Sündopfers nehmen und die Pfosten am Tempel damit besprengen und die vier Ecken des Absatzes am Altar samt den Pfosten am Tor des inneren Vorhofs.

45,20 So sollst du auch tun am ersten Tag des siebenten Monats wegen derer, die sich verfehlt haben aus Versehen oder Unwissenheit; damit entsühnt ihr den Tempel.

45,21 Am 14. Tag des 1. Monats sollt ihr das Passach halten und 7 Tage feiern und ungesäuertes Brot essen.

45,22 An diesem Tag soll der Fürst für sich und für alles Volk des Landes einen Stier zum Sündopfer opfern.

45,23 Und an den 7. Tagen des Festes soll er Haschem täglich ein Brandopfer darbringen, je 7 Stiere und 7 Widder, die ohne Fehler sind, und je einen Ziegenbock zum Sündopfer.

45,24 Zum Speisopfer aber soll er je einen Scheffel zu einem Stier und einen Scheffel zu einem Widder opfern und je eine Kanne Öl zu einem Scheffel.

45,25 Vom 15. Tag des 7.Monats an soll er 7 Tage nacheinander feiern wie jene 7 Tage und es ebenso halten mit Sündopfer, Brandopfer, Speisopfer samt dem Öl.

46. Kapitel

46,1 So spricht Haschem: Das Tor am inneren Vorhof im Osten soll an den sechs Werktagen zugeschlossen sein, aber am Shabattag und am Neumond soll man's auftun.

46,2 Und der Fürst soll von draußen unter die Vorhalle des Tores treten und bei den Pfosten am Tor stehen bleiben. Und die Cohanim sollen sein Brandopfer und Dankopfer opfern, er aber soll auf der Schwelle des Tores anbeten und danach wieder hinausgehen; das Tor aber soll offen bleiben bis zum Abend.

46,3 Ebenso soll das Volk des Landes an der Tür dieses Tores anbeten vor Haschem an den Shabaten und Neumonden.

46,4 Das Brandopfer aber, das der Fürst Haschem opfern soll am Shabattag, sollen 6 Lämmer sein, die ohne Fehler sind, und 1 Widder ohne Fehler

46,5 und als Speisopfer einen Scheffel zu jedem Widder, als Speisopfer zu den Lämmern aber, soviel seine Hand gibt, und je eine Kanne Öl zu einem Scheffel.

46,6 Am Neumond aber soll er einen jungen Stier opfern, der ohne Fehler ist, und sechs Lämmer und einen Widder, auch ohne Fehler,

46,7 und als Speisopfer je einen Scheffel zum Stier und je einen Scheffel zum Widder, aber zu den Lämmern so viel, wie er geben mag, und je eine Kanne Öl zu einem Scheffel.

46,8 Und wenn der Fürst hineingeht, soll er durch die Vorhalle des Tores hineingehen und auf demselben Weg wieder hinausgehen.

46,9 Aber wenn das Volk des Landes vor Haschem kommt an den Feiertagen, dann sollen die, die zum Tor im Norden hineingehen, um anzubeten, durch das Tor im Süden wieder hinausgehen, und die, die zum Tor im Süden hineingehen, sollen durch das Tor im Norden wieder hinausgehen und sollen nicht wieder durch das Tor hinausgehen, durch das sie hineingegangen sind, sondern sollen durch das Tor gegenüber hinausgehen.

46,10 Der Fürst aber soll mit ihnen sein, wenn sie hinein - und wenn sie hinausgehen.

46,11 Und an den Festen und Feiertagen soll man als Speisopfer zu je einem Stier einen Scheffel und zu je einem Widder einen Scheffel opfern und zu den Lämmern, soviel seine Hand gibt, und je eine Kanne Öl zu einem Scheffel.

46,12 Wenn aber der Fürst ein Brandopfer oder Dankopfer als freiwillige Gabe Haschem darbringen will, so soll man ihm das Tor im Osten auftun, damit er sein Brandopfer und Dankopfer opfern kann, wie er es sonst am Shabat zu opfern pflegt. Und wenn er wieder hinausgeht, soll man das Tor hinter ihm zuschließen.

46,13 Und er soll Haschem täglich ein Brandopfer darbringen, nämlich ein einjähriges Schaf ohne Fehler; das soll er alle Morgen opfern.

46,14 Und er soll alle Morgen den sechsten Teil eines Scheffels als Speisopfer dazu darbringen und den dritten Teil einer Kanne Öl, um das Feinmehl zu besprengen, als ein Speisopfer für Haschem. Das soll eine ewige Ordnung sein über das tägliche Opfer.

46,15 Und so sollen sie das Schaf mit dem Speisopfer und dem Öl alle Morgen opfern als tägliches Brandopfer. Bestimmungen über das Erbland des Fürsten

46,16 So spricht Haschem: Wenn der Fürst einem seiner Söhne ein Geschenk gibt von seinem Erbe, soll es seinen Söhnen verbleiben, und sie sollen es als ihr Erbe besitzen.

46,17 Wenn er aber einem seiner Großen von seinem Erbteil etwas schenkt, so sollen sie es besitzen bis zum Jahr der Freilassung, und dann soll es an den Fürsten wieder zurückfallen; nur der Anteil seiner Söhne soll diesen verbleiben.

46,18 Es soll auch der Fürst dem Volk nichts nehmen von seinem Erbteil, um sie dadurch aus ihrem Eigentum zu verdrängen, sondern er soll sein Eigentum auf seine Söhne vererben, damit nicht jemand von meinem Volk aus seinem Eigentum vertrieben wird.

46,19 Und er führte mich durch den Eingang an der Seite des Tores zu den geweihten Kammern im Norden, die den Die Cohanim gehörten, und siehe, dort war ein Raum in der Ecke im Westen.

46,20 Und er sprach zu mir: Dies ist der Ort, wo die Cohanim das Schuldopfer und das Sündopfer kochen und das Speisopfer backen sollen, damit sie es nicht in den äußeren Vorhof hinaustragen müssen und so das Volk mit dem Frommen in Berührung bringen.

46,21 Danach führte er mich in den äußeren Vorhof hinaus und ließ mich in die vier Ecken des Vorhofs gehen. Und siehe, da war in jeder Ecke des Vorhofs wieder ein Vorhof.

46,22 In den vier Ecken des Vorhofs waren kleine Vorhöfe, vierzig Ellen lang und dreißig Ellen breit, alle vier von gleichem Maß.

46,23 Und es ging eine Mauer um jeden der vier Vorhöfe herum; da waren Herde ringsherum unten an den Mauern.

46,24 Und er sprach zu mir: Dies sind die Küchen, in denen die Tempeldiener das Schlachtopfer des Volks kochen sollen.

47. Kapitel

47,1 Und er führte mich wieder zu der Tür des Tempels. Und siehe, da floss ein Wasser heraus unter der Schwelle des Tempels nach Osten; denn die vordere Seite des Tempels lag gegen Osten. Und das Wasser lief unten an der südlichen Seitenwand des Tempels hinab, südlich am Altar vorbei.

47,2 Und er führte mich hinaus durch das Tor im Norden und brachte mich außen herum zum äußeren Tor im Osten; und siehe, das Wasser sprang heraus aus seiner südlichen Seitenwand.

47,3 Und der Mann ging heraus nach Osten und hatte eine Meßschnur in der Hand, und er maß tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen; da ging es mir bis an die Knöchel.

47,4 Und er maß abermals tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Knie; und er maß noch tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: da ging es mir bis an die Lenden.

47,5 Da maß er noch tausend Ellen: da war es ein Strom, so tief, daß ich nicht mehr hindurchgehen konnte; denn das Wasser war so hoch, daß man schwimmen mußte und nicht hindurchgehen konnte.

47,6 Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, hast du das gesehen? Und er führte mich zurück am Ufer des Flusses entlang.

47,7 Und als ich zurückkam, siehe, da standen sehr viele Bäume am Ufer auf beiden Seiten.

47,8 Und er sprach zu mir: Dies Wasser fließt hinaus in das östliche Gebiet und weiter hinab zum Yordantal und mündet ins Tote Meer. Und wenn es ins Meer fließt, soll dessen Wasser gesund werden,

47,9 und alles, was darin lebt und webt, wohin der Strom kommt, das soll leben. Und es soll sehr viele Fische dort geben, wenn dieses Wasser dorthin kommt; und alles soll gesund werden und leben, wohin dieser Strom kommt.

47,10 Und es werden an ihm die Fischer stehen. Von En-Gedi bis nach En-Eglayim wird man die Fischgarne aufspannen; denn es wird dort sehr viele Fische von aller Art geben wie im großen Meer.

47,11 Aber die Teiche und Lachen daneben werden nicht gesund werden, sondern man soll daraus Salz gewinnen.

47,12 Und an dem Strom werden an seinem Ufer auf beiden Seiten allerlei fruchtbare Bäume wachsen; und ihre Blätter werden nicht verwelken, und mit ihren Früchten hat es kein Ende. Sie werden alle Monate neue Früchte bringen; denn ihr Wasser fließt aus dem Miqdash. Ihre Früchte werden zur Speise dienen und ihre Blätter zur Arznei.

47,13 So spricht Haschem: Dies sind die Grenzen, nach denen ihr das Land den zwölf Stämmen Israels austeilen sollt; zwei Teile gehören dem Stamm Josef.

47,14 Und ihr sollt es als Erbteil bekommen, einer wie der andere; denn ich habe meine Hand aufgehoben zum Schwur, dies Land euren Vätern zu geben, und so soll es euch als Erbteil zufallen.

47,15 Dies ist nun die Grenze des Landes gegen Norden: von dem großen Meer an auf Hetlon zu nach Zedad,

47,16 Hamat, Berota, Sibrayim, das an Damaskus und Hamat grenzt, und Hazar- Enan, das an den Hauran grenzt.

47,17 Und so soll die Grenze laufen vom Meer an bis nach Hazar-Enan, und Damaskus und Hamat sollen nördlich liegen bleiben. Das sei die Grenze gegen Norden.

47,18 Aber die Grenze gegen Osten: von Hazar-Enan, das zwischen dem Hauran und Damaskus liegt, der Jordan zwischen Gilead und dem Lande Israel bis hinab ans östliche Meer nach Tamar. Das soll die Grenze gegen Osten sein.

47,19 Aber die Grenze gegen Süden läuft von Tamar bis an das Haderwasser von Kadesch und den Bach Mitzrayims hinab bis an das große Meer. Das soll die Grenze gegen Süden sein.

47,20 Und an der Seite gegen Westen ist das große Meer die Grenze bis gegenüber Hamat. Das sei die Grenze gegen Westen. 47,21 Und ihr sollt dies Land austeilen unter die Stämme Israels,

47,22 und wenn ihr das Los werft, um das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten wie die Einheimischen unter den Israeliten; mit euch sollen sie ihren Erbbesitz erhalten unter den Stämmen Israels,

47,23 und ihr sollt auch ihnen ihren Anteil am Lande geben, jedem bei dem Stamm, bei dem er wohnt, spricht Haschem.

48. Kapitel

48,1 Dies sind die Namen der Stämme: Von Norden vom Meer an auf dem Wege nach Hetlon zu nach Hamat und Hazar-Enan, so daß Damaskus nördlich liegen bleibt, gegen Hamat: das soll Dan als seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,2 Neben Dan soll Asser seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,3 Neben Asser soll Naftali seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,4 Neben Naftali soll Manasse seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,5 Neben Manasse soll Ephraim seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,6 Neben Ephraim soll Ruben seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,7 Neben Ruben soll Yahuda seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,8 Neben Yahuda aber sollt ihr einen Teil als Abgabe absondern von Osten bis nach Westen, der fünfundzwanzigtausend Ellen breit und so lang ist wie sonst ein Anteil von Osten bis nach Westen. Mitten darin soll das Miqdash stehen.

48,9 Das Land, das ihr als Abgabe Haschem absondern sollt, soll fünfundzwanzigtausend Ellen lang und zehntausend Ellen breit sein.

48,10 Und diese Abgabe für das Miqdash soll den die Cohanim gehören, nämlich fünfundzwanzigtausend Ellen lang an der Nordseite und an der Südseite und zehntausend Ellen breit an der Ostseite und an der Westseite. Und das Miqdash HaschemS soll mitten darin stehen.

48,11 Es soll den geweihten die Cohanim gehören, den Söhnen Zadok, die mir Dienst getan haben und nicht mit den Israeliten abgefallen sind, wie die Lewiten abgefallen sind.

48,12 Und diese besondere Abgabe von der Abgabe des Landes soll ihnen gehören und hocherhaben sein, neben dem Gebiet der Lewiten.

48,13 Die Lewiten aber sollen neben dem Gebiet der Cohanim auch ein Gebiet von 25zig Tausend Ellen in der Länge und 10 Tausend Ellen in der Breite haben; denn im ganzen soll die Länge 25zig Tausend Ellen und die Breite 20zig Tausend Ellen sein.

48,14 Und sie dürfen nichts davon verkaufen oder vertauschen, damit dieser beste Teil des Landes nicht in andere Hände kommt; denn er ist Haschem qadosh.

48,15 Aber die übrigen 5 Tausend Ellen in der Breite entlang den 25zig Tausend Ellen sollen nicht würdig, sondern für die Stadt zum Wohnen und zur Weidetrift bestimmt sein, und die Stadt soll mitten darin stehen.

48,16 Und das sollen ihre Maße sein: 4500 Ellen an der Nordseite und an der Südseite, ebenso auch an der Ostseite und an der Westseite 4500 Ellen.

48,17 Die Weidetrift der Stadt soll 250 Ellen gegen Norden und gegen Süden messen, ebenso auch gegen Osten und gegen Westen 250 Ellen.

48,18 Aber das übrige Gebiet entlang der Abgabe für das Miqdash, nämlich 10 Tausend Ellen gegen Osten und 10 Tausend Ellen gegen Westen, das soll dem Unterhalt derer dienen, die in der Stadt arbeiten.

48,19 Und Arbeiter aus allen Stämmen Israels sollen in der Stadt arbeiten.

48,20 So soll die ganze Abgabe 25zig Tausend Ellen im Geviert sein. Ein Viereck soll die Abgabe für das Miqdash sein mit dem, was Eigentum der Stadt ist.

48,21 Was aber noch übrig ist, soll dem Fürsten gehören, nämlich auf beiden Seiten neben der Abgabe für das Miqdash und neben dem Eigentum der Stadt entlang den 25zig Tausend Ellen an der Ostseite und an der Westseite, so weit wie die Anteile der Stämme reichen; das soll dem Fürsten gehören. Die Abgabe für das Miqdash und der Tempel sollen in der Mitte liegen.

48,22 Abgesehen von dem Eigentum der Lewiten und dem Eigentum der Stadt, das mitten im Gebiet des Fürsten liegt, soll das Land zwischen dem Gebiet Yahudas und dem Gebiet Benyjamins dem Fürsten gehören.

48,23 Danach sollen die übrigen Stämme kommen: Benyamin soll seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,24 Neben dem Gebiet Benyamins soll Simeon seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,25 Neben dem Gebiet Simeons soll Issachar seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,26 Neben dem Gebiet Issachars soll Sebulon seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,27 Neben dem Gebiet Sebulons soll Gad seinen Anteil haben von Osten bis nach Westen.

48,28 Neben dem Gebiet von Gad soll im Süden die Grenze von Tamar bis an das Haderwasser von Kadesch laufen und den Bach Mitzrayim hinab bis an das große Meer.

48,29 Das ist das Land, das ihr austeilen sollt als Erbteil unter die Stämme Israels, und das sollen ihre Erbteile sein, spricht Haschem.

48,30 Und dies sollen die Ausgänge der Stadt sein: an der Nordseite mit ihren 4500 Ellen

48,31 3 Tore: das erste Tor Ruben, das zweite Yahuda, das dritte Lewi; denn die Tore der Stadt sollen nach den Namen der Stämme Israels genannt werden.

48,32 So auch an der Ostseite mit ihren 4500 Ellen 3 Tore: nämlich das erste Tor Yoseph, das zweite Benyamin, das dritte Dan.

48,33 An der Südseite mit ihren 4500 Ellen auch 4 Tore: das erste Tor Simeon, das zweite Issachar, das dritte Sebulon.

48,34 So auch an der Westseite mit ihren 4500 Ellen 3 Tore: das erste Tor Gad, das zweite Asser, das dritte Naftali.

48,35 So soll der ganze Umfang 18 Tausend Ellen sein. Und alsdann soll die Stadt genannt werden «Hier ist YAHRUSHALAYIM die Stadt YAH».

 

 
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