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Das Buch Shemoth (Namen)

DAS ZWEITE BUCH MOSE (Exodus)

31. Kapitel

31,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

31,2 Siehe, ich habe mit Namen berufen Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda,

31,3 und habe ihn erfüllt mit IHR RUACHAH HaQODESH, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit aller Geschicklichkeit,

31,4 kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber, Kupfer,

31,5 kunstreich Steine zu schneiden und einzusetzen und kunstreich zu schnitzen in Holz, um jede Arbeit zu vollbringen.

31,6 Und siehe, ich habe ihm beigegeben Oholiab, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allen Künstlern die Weisheit ins Herz gegeben, daß sie alles machen können, was ich dir geboten habe:

31,7 die Stiftshütte, die Lade mit dem Gesetz, den Gnadenthron darauf und alle Geräte in der Hütte,

31,8 den Tisch und sein Gerät, den Leuchter von reinem Gold und all sein Gerät, den Räucheraltar,

31,9 den Brandopferaltar mit all seinem Gerät, das Becken mit seinem Gestell,

31,10 die Amtskleider, die Qadosh Kleider des Priesters Aaron und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst,

31,11 das Salböl und das Räucherwerk von Spezerei für das Qadosh. Ganz so, wie ich dir geboten habe, sollen sie es machen.

31,12 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

31,13 Sage den Yisraeliten: Haltet meinen Shabat; denn er ist ein Zeichen zwischen mir und euch von Geschlecht zu Geschlecht, damit ihr erkennt, daß ich HASHEM bin, der euch Qadosh.

31,14 Darum haltet meinen Shabat, denn er soll euch Qadosh sein. Wer ihn zerstört, der soll des Todes sterben. Denn wer eine Arbeit am Shabat tut, der soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

31,15 Sechs Tage soll man arbeiten, aber am siebenten Tag ist Shabat, völlige Ruhe, Qadosh HASHEMS. Wer eine Arbeit tut am Shabbattag, soll des Todes sterben.

31,16 Darum sollen die Yisraeliten den Shabat halten, daß sie ihn auch bei ihren Nachkommen halten als ewigen Bund.

31,17 Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Yisraeliten. Denn in sechs Tagen machte HASHEM Himmel und Erde, aber am siebenten Tage ruhte er und erquickte sich.

31,18 Und als HASHEM mit Moshe zu Ende geredet hatte auf dem Berge Sinai, gab er ihm die beiden Tafeln des Gesetzes; die waren aus Stein und beschrieben von dem Finger HASHEMS.

32. Kapitel

32,1 Als aber das Volk sah, daß Moshe ausblieb und nicht wieder von dem Berge zurückkam, sammelte es sich gegen Aaron und sprach zu ihm: Auf, mach uns einen Elohim, der vor uns hergehe! Denn wir wissen nicht, was Moshe widerfahren ist, der uns aus Mitzrayim geführt hat.

32,2 Aaron sprach zu ihnen: Reißet ab die goldenen Ohrringe an den Ohren eurer Frauen, eurer Söhne und eurer Töchter und bringt sie zu mir.

32,3 Da riss alles Volk sich die goldenen Ohrringe von den Ohren und brachte sie zu Aaron.

32,4 Und er nahm sie von ihren Händen und bildete das Gold in einer Form und machte ein gegossenes Kalb. Und sie sprachen: Das ist dein Elohim Yisrael, der dich aus Mitzrayim geführt hat!

32,5 Als das Aaron sah, baute er einen Altar vor ihm und ließ ausrufen und sprach: Morgen ist des Elohim Fest.

32,6 Und sie standen früh am Morgen auf und opferten Brandopfer und brachten dazu Dankopfer dar. Danach setzte sich das Volk, um zu essen und zu trinken, und sie standen auf, um ihre Lust zu treiben.

32,7 HASHEM sprach aber zu Moshe: Geh, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Mitzrayim geführt hast, hat schändlich gehandelt.

32,8 Sie sind schnell von dem Wege gewichen, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das ist dein Elohim Yisrael, der dich aus Mitzrayim geführt hat.

32,9 HASHEM sprach zu Moshe: Ich sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist.

32,10 Und nun lass mich, daß mein Zorn über sie entbrenne und sie vertilge; dafür will ich dich zum großen Volk machen.

32,11 Moshe aber flehte vor HASHEM, und sprach: Ach, HASHEM, warum will dein Zorn entbrennen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand aus Mitzrayim geführt hast?

32,12 Warum sollen die Mitzrytes sagen: Er hat sie zu ihrem Unglück herausgeführt, daß er sie umbrächte im Gebirge und vertilgte sie von dem Erdboden? Kehre dich ab von deinem grimmigen Zorn und lass dich des Unheils gereuen, das du über dein Volk bringen willst.

32,13 Gedenke an deine Knechte Abraham, Isaak und Yisrael, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will eure Nachkommen mehren wie die Sterne am Himmel, und dies ganze Land, das ich verheißen habe, will ich euren Nachkommen geben, und sie sollen es besitzen für ewig.

32,14 Da gereute HASHEM das Unheil, das er seinem Volk zugedacht hatte.

32,15 Moshe wandte sich und stieg vom Berge und hatte die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand; die waren beschrieben auf beiden Seiten.

32,16 HASHEM, hatte sie selbst gemacht und selber die Schrift eingegraben.

32,17 Als nun Yohushuah das Geschrei des Volks hörte, sprach er zu Moshe: Es ist ein Kriegsgeschrei im Lager.

32,18 Er antwortete: Es ist kein Geschrei wie bei einem Sieg, und es ist kein Geschrei wie bei einer Niederlage, ich höre Geschrei wie beim Tanz.

32,19 Als Moshe aber nahe zum Lager kam und das Kalb und das Tanzen sah, entbrannte sein Zorn, und er warf die Tafeln aus der Hand und zerbrach sie unten am Berge

32,20 und nahm das Kalb, das sie gemacht hatten, und ließ es im Feuer zerschmelzen und zermalmte es zu Pulver und streute es aufs Wasser und gab's den Yisraeliten zu trinken.

32,21 Und er sprach zu Aaron: Was hat dir das Volk getan, daß du eine so große Sünde über sie gebracht hast?

32,22 Aaron sprach: Mein Herr lasse seinen Zorn nicht entbrennen. Du weißt, daß dies Volk böse ist.

32,23 Sie sprachen zu mir: Mache uns einen Elohim, der vor uns hergehe; denn wir wissen nicht, was mit diesem Moshe geschehen ist, der uns aus Mitzrayim geführt hat.

32,24 Ich sprach zu ihnen: Wer Gold hat, der reiße es ab und gebe es mir. Und ich warf es ins Feuer; daraus ist das Kalb geworden.

32,25 Als nun Moshe sah, daß das Volk zuchtlos geworden war - denn Aaron hatte sie zuchtlos werden lassen zum Gespött ihrer Widersacher,

32,26 trat er in das Tor des Lagers und rief: Her zu mir, wer HASHEM angehört! Da sammelten sich zu ihm alle Söhne Lewi.

32,27 Und er sprach zu ihnen: So spricht HASHEM Yisraels: Ein jeder gürte sein Schwert um die Lenden und gehe durch das Lager hin und her von einem Tor zum andern und erschlage seinen Bruder, Freund und Nächsten.

32,28 Die Söhne Lewi taten, wie ihnen Moshe gesagt hatte; und es fielen an dem Tage vom Volk dreitausend Mann.

32,29 Da sprach Moshe: Füllet heute eure Hände zum Dienst für HASHEM; denn ein jeder ist wider seinen Sohn und Bruder gewesen; damit euch heute Segen gegeben werde.

32,30 Am nächsten Morgen sprach Moshe zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu HASHEM, ob ich vielleicht Vergebung erwirken kann für eure Sünde.

32,31 Als nun Moshe wieder zu HASHEM kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich einen Elohim von Gold gemacht.

32,32 Vergib ihnen doch ihre Sünde; wenn nicht, dann tilge mich aus deinem Buch, das du geschrieben hast.

32,33 HASHEM sprach zu Moshe: Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt.

32,34 So geh nun hin und führe das Volk, wohin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Malach soll vor dir hergehen. Ich werde aber ihre Sünde heimsuchen, wenn meine Zeit kommt.

32,35 HASHEM schlug das Volk, weil sie sich das Kalb gemacht hatten, das Aaron angefertigt hatte.

33. Kapitel

33,1 HASHEM sprach zu Moshe: Geh, zieh von dannen, du und das Volk, das du aus Mitzrayim geführt hast, in das Land, von dem ich Abraham, Isaak und Jakob geschworen habe: Deinen Nachkommen will ich's geben.

33,2 Und ich will vor dir her senden einen Malach und ausstoßen die Kanaaniter, Amoriter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter

33,3 und will dich bringen in das Land, darin Milch und Honig fließt. Ich selbst will nicht mit dir hinaufziehen, denn du bist ein halsstarriges Volk; ich würde dich unterwegs vertilgen.

33,4 Als das Volk diese harte Rede hörte, trugen sie Leid, und niemand tat seinen Schmuck an.

33,5 HASHEM sprach zu Moshe: Sage zu den Yisraeliten: Ihr seid ein halsstarriges Volk. Wenn ich nur einen Augenblick mit dir hinaufzöge, würde ich dich vertilgen. Und nun lege deinen Schmuck ab, dann will ich sehen, was ich dir tue.

33,6 Und die Yisraeliten taten ihren Schmuck von sich an dem Berge Horeb.

33,7 Moshe aber nahm das Zelt und schlug es draußen auf, fern von dem Lager, und nannte es Stiftshütte. Und wer HASHEM befragen wollte, musste herausgehen zur Stiftshütte vor das Lager.

33,8 Und wenn Moshe hinausging zur Stiftshütte, so stand alles Volk auf, und jeder trat in seines Zeltes Tür und sah ihm nach, bis er zur Stiftshütte kam.

33,9 Und wenn Moshe zur Stiftshütte kam, so kam die Wolkensäule hernieder und stand in der Tür der Stiftshütte, HASHEM redete mit Moshe.

33,10 Und alles Volk sah die Wolkensäule in der Tür der Stiftshütte stehen, und sie standen auf und neigten sich, ein jeder in seines Zeltes Tür.

33,11 HASHEM aber redete mit Moshe von Angesicht zu Angesicht, wie ein Mann mit seinem Freunde redet. Dann kehrte er zum Lager zurück; aber sein Diener und die Männer von Yohushuah, der Sohn Nuns, wichen nicht aus der Stiftshütte.

33,12 Und Moshe sprach zu HASHEM: Siehe, du sprichst zu mir: Führe das Volk hinauf! und läßt mich nicht wissen, wen du mit mir senden willst, wo du doch gesagt hast: Ich kenne dich mit Namen, und du hast Gnade vor meinen Augen gefunden.

33,13 Hab ich denn Gnade vor deinen Augen gefunden, so lass mich deinen Weg wissen, damit ich dich erkenne und Gnade vor deinen Augen finde. Und sieh doch, daß dies Volk dein Volk ist.

33,14 Er sprach: Mein Angesicht soll vorangehen; ich will dich zur Ruhe leiten.

33,15 Moshe aber sprach zu ihm: Wenn nicht dein Angesicht vorangeht, so führe uns nicht von hier hinauf.

33,16 Denn woran soll erkannt werden, daß ich und dein Volk vor deinen Augen Gnade gefunden haben, wenn nicht daran, daß du mit uns gehst, so daß ich und dein Volk erhoben werden vor allen Völkern, die auf dem Erdboden sind?

33,17 HASHEM sprach zu Moshe: Auch das, was du jetzt gesagt hast, will ich tun; denn du hast Gnade vor meinen Augen gefunden, und ich kenne dich mit Namen.

33,18 Und Moshe sprach: Lass mich deine Herrlichkeit sehen!

33,19 Und er sprach: Ich will vor deinem Angesicht all meine Güte vorübergehen lassen und will vor dir kundtun Meinen Namen HASHEM: Wem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig, und wessen ich mich erbarme, dessen erbarme ich mich.

33,20 Und er sprach weiter: Mein Angesicht kannst du nicht sehen; denn kein Mensch wird leben, der mich sieht.

33,21 Siehe, es ist ein Raum bei mir, da sollst du auf dem Fels stehen.

33,22 Wenn dann meine Herrlichkeit vorübergeht, will ich dich in die Felskluft stellen und meine Hand über dir halten, bis ich vorübergegangen bin.

33,23 Dann will ich meine Hand von dir tun, und du darfst hinter mir her sehen; aber mein Angesicht kann man nicht sehen.

34. Kapitel

34,1 HASHEM sprach zu Moshe: Haue dir zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, daß ich die Worte darauf schreibe, die auf den ersten Tafeln standen, welche du zerbrochen hast.

34,2 Und sei morgen bereit, daß du früh auf den Berg Sinai steigest und dort zu mir tretest auf dem Gipfel des Berges.

34,3 Und lass niemand mit dir hinaufsteigen; es soll auch niemand gesehen werden auf dem ganzen Berge. Auch kein Schaf und Rind lass weiden gegen diesen Berg hin.

34,4 Und Moshe hieb zwei steinerne Tafeln zu, wie die ersten waren, und stand am Morgen früh auf und stieg auf den Berg Sinai, wie ihm HASHEM geboten hatte, und nahm die zwei steinernen Tafeln in seine Hand.

34,5 Da kam HASHEM hernieder in einer Wolke, und Moshe trat daselbst zu ihm und rief den Namen HASHEM'S an.

34,6 HASHEM ging vor seinem Angesicht vorüber, und Moshe rief aus: HASHEM, HASHEM, HASHEM ist barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue,

34,7 der da Tausenden Gnade bewahrt und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, aber ungestraft läßt er niemand, sondern sucht die Missetat der Väter heim an Kindern und Kindeskindern bis ins dritte und vierte Glied!

34,8 Und Moshe neigte sich eilends zur Erde und betete an

34,9 und sprach: Hab ich, HASHEM, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe HASHEM in unserer Mitte, denn es ist ein halsstarriges Volk; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.

34,10 HASHEM sprach: Siehe, ich will einen Bund schließen: Vor deinem ganzen Volk will ich Wunder tun, wie sie nicht geschehen sind in allen Landen und unter allen Völkern, und das ganze Volk, in dessen Mitte du bist, soll das Werk HASHEM sehen; denn wunderbar wird sein, was ich an dir tun werde.

34,11 Halte, was ich dir heute gebiete. Siehe, ich will vor dir her ausstoßen die Amoriter, Kanaaniter, Hetiter, Perisiter, Hiwiter und Jebusiter.

34,12 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, in das du kommst, damit sie dir nicht zum Fallstrick werden in deiner Mitte;

34,13 sondern ihre Altäre sollst du umstürzen und ihre Steinmale zerbrechen und ihre Qadosh Pfähle umhauen;

34,14 denn du sollst keinen andern HASHEM anbeten. Denn HASHEM heißt ein Eiferer; ein eifern HASHEM bin ich.

34,15 Hüte dich, einen Bund zu schließen mit den Bewohnern des Landes, damit sie, wenn sie ihren Göttern nachlaufen und ihnen opfern, dich nicht einladen und du von ihrem Opfer essest,

34,16 und damit du für deine Söhne ihre Töchter nicht zu Frauen nehmst und diese dann ihren Göttern nachlaufen und machen, daß deine Söhne auch ihren Göttern nachlaufen!

34,17 Du sollst dir keine gegossenen Götterbilder machen.

34,18 Das Fest der ungesäuerten Brote sollst du halten. Sieben Tage sollst du ungesäuertes Brot essen, wie ich dir geboten habe, zur Zeit des Monats Abib; denn im Monat Abib bist du aus Mitzrayim gezogen.

34,19 Alle Erstgeburt ist mein, alle männliche Erstgeburt von deinem Vieh, es sei Stier oder Schaf.

34,20 Aber den Erstling des Esels sollst du mit einem Schaf auslösen. Wenn du ihn aber nicht auslöst, so brich ihm das Genick. Alle Erstgeburt unter deinen Söhnen sollst du auslösen. Und daß niemand vor mir mit leeren Händen erscheine!

34,21 Sechs Tage sollst du arbeiten; am siebenten Tage sollst du ruhen, auch in der Zeit des Pflügens und des Erntens.

34,22 Das Wochenfest sollst du halten mit den Erstlingen der Weizenernte, und das Fest der Lese, wenn das Jahr um ist, das sieben Wochen nach dem Fest der ungesäuerten Brote gehalten wurde,

34,23 Dreimal im Jahr soll alles was männlich ist vor Mir HASHEM erscheinen.

34,24 Denn ich werde die Heiden vor dir ausstoßen und dein Gebiet weit machen, und niemand soll dein Land begehren, während du dreimal im Jahr hinaufgehst, um vor MIR, deinem HASHEM zu erscheinen.

34,25 Du sollst das Blut meines Opfers nicht darbringen zugleich mit dem Sauerteig, und das Opfer des Pessachfestes soll nicht über Nacht bleiben bis zum Morgen.

34,26 Das Beste von den ersten Früchten deines Ackers sollst du in Mein Haus, bringen. Du sollst das Böcklein nicht kochen in seiner Mutter Milch.

34,27 Schreib dir diese Worte auf; denn auf Grund dieser Worte habe ich mit dir und mit Yisrael einen Bund geschlossen.

34,28 Und Moshe war bei HASHEM vierzig Tage und vierzig Nächte und aß kein Brot und trank kein Wasser. Und er schrieb auf die Tafeln die Worte des Bundes, die Zehn Worte.

34,29 Als nun Moshe vom Berge Sinai herabstieg, hatte er die zwei Tafeln des Gesetzes in seiner Hand und wusste nicht, daß die Haut seines Angesichts glänzte, weil er mit HASHEM geredet hatte.

34,30 Als aber Aaron und ganz Yisrael sahen, daß die Haut seines Angesichts glänzte, fürchteten sie sich, ihm zu nahen.

34,31 Da rief sie Moshe, und sie wandten sich wieder zu ihm, Aaron und alle Obersten der Ganzen Stämmen, und er redete mit ihnen.

34,32 Danach nahten sich ihm auch alle Yisraeliten. Und er gebot ihnen alles, was HASHEM mit ihm geredet hatte auf dem Berge Sinai.

34,33 Und als er dies alles mit ihnen geredet hatte, legte er eine Decke auf sein Angesicht.

34,34 Und wenn er hineinging vor HASHEM, mit ihm zu reden, tat er die Decke ab, bis er wieder herausging. Und wenn er herauskam und zu den Yisraeliten redete, was ihm geboten war,

34,35 sahen die Yisraeliten, wie die Haut seines Angesichts glänzte. Dann tat er die Decke auf sein Angesicht, bis er wieder hineinging, mit ihm zu reden

35. Kapitel

35,1 Und Moshe versammelte die ganzen Stämme der Yisraeliten und sprach zu ihnen: Dies ist's, was HASHEM geboten hat, daß ihr es tun sollt:

35,2 Sechs Tage sollt ihr arbeiten, den siebenten Tag aber sollt ihr Qadosh halten sollt den Shabat völliger Ruhe, Qadosh HASHEM. Wer an diesem Tag arbeitet, soll sterben.

35,3 Ihr sollt kein Feuer anzünden am Shabat-Tag in allen euren Wohnungen.

35,4 Und Moshe sprach zu den ganzen Stämmen der Yisraeliten: Dies ist's, was HASHEM geboten hat:

35,5 Erhebt von eurem Besitz eine Opfergabe für HASHEM, so daß ein jeder die Opfergabe für HASHEM freiwillig bringe: Gold, Silber, Kupfer

35,6 blauen und roten Purpur, Scharlach, feine Leinwand und Ziegenhaar,

35,7 rot gefärbte Widderfelle, Dachsfelle und Akazienholz,

35,8 Öl für die Lampen und Spezerei zum Salböl und zu wohlriechendem Räucherwerk,

35,9 Onyxsteine und eingefasste Steine zum Priesterschurz und zum Brustschild.

35,10 Und wer unter euch kunstverständig ist, der komme und mache, was HASHEM geboten hat,

35,11 nämlich die Wohnung mit ihrem Zelt und ihrer Decke, ihren Haken, Brettern, Riegeln, Säulen und Füßen,

35,12 die Lade mit ihren Stangen, den Gnadenthron und Vorhang,

35,13 den Tisch mit seinen Stangen und all seinem Gerät und die Schaubrote,

35,14 den Leuchter und sein Gerät und seine Lampen und das Öl zum Licht,

35,15 den Räucheraltar mit seinen Stangen, das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk, die Decke vor der Tür der Wohnung,

35,16 den Brandopferaltar mit seinem Gitter aus Kupfer, seinen Stangen und all seinem Gerät, das Becken mit seinem Gestell;

35,17 den Behang des Vorhofs, seine Säulen und Füße und die Decke des Tors am Vorhof,

35,18 die Zeltpflöcke der Wohnung und des Vorhofs mit ihren Seilen,

35,19 die Amtskleider zum Dienst im Qadosh, die Qadosh Kleider Aarons, des Priesters, samt den Kleidern seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.

35,20 Da ging, die ganze Stämmen der Yisraeliten von Moshe weg.

35,21 Und alle, die es gern und freiwillig gaben, kamen und brachten HASHEM die Opfergabe zur Errichtung der Stiftshütte und für allen Dienst darin und für die Qadosh Kleider.

35,22 Es brachten aber Männer und Frauen freiwillig Spangen, Ohrringe, Ringe und Geschmeide und allerlei goldenes Gerät, ein jeder das Gold, das er zur Gabe für HASHEM bestimmt hatte.

35,23 Und wer bei sich blauen und roten Purpur fand, Scharlach, feine Leinwand, Ziegenhaar, rot gefärbte Widderfelle und Dachsfelle, der brachte sie.

35,24 Und wer eine Opfergabe von Silber und Kupfer geben wollte, der brachte es HASHEM als Opfergabe. Und wer Akazienholz hatte, der brachte es zu allerlei Verwendung für den Dienst.

35,25 Und alle Frauen, die diese Kunst verstanden, spannen mit ihren Händen und brachten ihr Gespinst, blauen und roten Purpur, Scharlach und feine Leinwand.

35,26 Und alle Frauen, die solche Arbeit verstanden und willig dazu waren, spannen Ziegenhaare.

35,27 Die Stammesfürsten aber brachten Onyxsteine und eingefasste Steine für den Priesterschurz und die Brusttasche

35,28 und Spezerei und Öl für den Leuchter und für das Salböl und für das wohlriechende Räucherwerk.

35,29 So brachten die Yisraeliten, Männer und Frauen, die ihr Herz dazu trieb, freiwillige Gaben zu allem Werk, das HASHEM durch Moshe geboten hatte.

35,30 Und Moshe sprach zu den Yisraeliten: Sehet, HASHEM hat mit Namen berufen den Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Yahuda,

35,31 und hat ihn erfüllt mit dem IHR RUACHAH Ha Qadosh, daß er weise, verständig und geschickt sei zu jedem Werk,

35,32 kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber und Kupfer,

35,33 Edelsteine zu schneiden und einzusetzen, Holz zu schnitzen, um jede kunstreiche Arbeit zu vollbringen.

35,34 Und er hat ihm auch die Gabe zu unterweisen ins Herz gegeben, ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan.

35,35 Er hat ihr Herz mit Weisheit erfüllt, zu machen alle Arbeiten des Goldschmieds und des Kunstwirkers und des Buntwirkers mit blauem und rotem Purpur, Scharlach und feiner Leinwand und des Webers, daß sie jedes Werk ausführen und kunstreiche Entwürfe ersinnen können.

36. Kapitel

36,1 So sollen denn arbeiten Bezalel und Oholiab und alle Künstler, denen RUACHAH Weisheit und Verstand gegeben hat zu wissen, wie sie alle Arbeit ausführen sollen zum Dienst des Qodesh, ganz nach dem Gebot HASHEM.

36,2 Und Moshe berief Bezalel und Oholiab und alle Künstler, denen RUACHAH Weisheit ins Herz gegeben hatte, alle, die sich freiwillig erboten, ans Werk zu gehen und es auszurichten.

36,3 Und sie empfingen von Moshe alle Opfer, die Yisraeliten gebracht hatten, um die Arbeiten zum Dienst im Qodesh auszuführen. Und man brachte auch weiterhin alle Morgen freiwillige Gaben zu ihm.

36,4 Da kamen alle Künstler, die am Werk im Qodesh arbeiteten, ein jeder von der Arbeit, die er machte,

36,5 und sprachen zu Moshe: Das Volk bringt zu viel, mehr als zum Dienst dieses Werkes nötig ist, das HASHEM zu machen geboten hat.

36,6 Da gebot Moshe, daß man durchs Lager rufen ließe: Niemand, weder Mann noch Frau, soll hinfort noch etwas bringen als Opfergabe fürs Qadosh. Da brachte das Volk nichts mehr.

36,7 Denn es war genug gebracht worden zu allen Arbeiten, die zu machen waren, und es war noch übrig geblieben.

36,8 So machten alle Künstler unter den Arbeitern die Wohnung aus zehn Teppichen von gezwirnter feiner Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, und Cherubim waren eingewebt in kunstreicher Arbeit.

36,9 Die Länge eines Teppichs war achtundzwanzig Ellen und die Breite vier Ellen, und alle waren von einem Maß.

36,10 Und er fügte je fünf Teppiche zu einem Stück zusammen, einen an den andern.

36,11 Und er machte blaue Schlaufen an jedes Stück am Rande, wo die beiden Stücke zusammengeheftet werden sollten,

36,12 fünfzig Schlaufen an jedes Stück, daß eine Schlaufe der andern gegenüberstünde.

36,13 Und er machte fünfzig goldene Haken und heftete die Teppiche mit den Haken einen an den andern zusammen, daß es eine Wohnung würde.

36,14 Und er machte elf Teppiche von Ziegenhaaren zum Zelte über die Wohnung,

36,15 dreißig Ellen lang und vier Ellen breit, alle von einem Maß,

36,16 und fügte fünf zusammen zu dem einen Stück und sechs zusammen zum andern Stück.

36,17 Und er machte fünfzig Schlaufen an jedes Stück an dem Rande, wo die Stücke zusammengeheftet werden sollten,

36,18 und machte je fünfzig Haken aus Kupfer, damit das Zelt mit ihnen zusammengefügt würde.

36,19 Und er machte eine Decke über das Zelt von rot gefärbten Widderfellen und darüber noch eine Decke von Dachsfellen.

36,20 Und er machte Bretter für die Wohnung, aus Akazienholz, zum Aufstellen,

36,21 ein jedes zehn Ellen lang und anderthalb Ellen breit

36,22 und an jedem zwei Zapfen, damit eins an das andere gesetzt würde. So machte er alle Bretter für die Wohnung,

36,23 dass zwanzig Bretter nach Süden standen.

36,24 Und er machte vierzig silberne Füße darunter, unter jedes Brett zwei Füße für seine zwei Zapfen.

36,25 Ebenso machte er auf der andern Seite der Wohnung nach Norden zwanzig Bretter

36,26 mit vierzig silbernen Füßen, unter jedes Brett zwei Füße.

36,27 Und für die Rückseite der Wohnung nach Westen machte er sechs Bretter

36,28 und zwei andere für die zwei Ecken an der Rückseite der Wohnung,

36,29 daß beide mit ihren Eckbrettern unten und oben durch Zapfen verbunden wurden,

36,30 so dass es acht Bretter wurden und sechzehn silberne Füße, unter jedem zwei Füße.

36,31 Und er machte Riegel aus Akazienholz, fünf zu den Brettern auf der einen Langseite der Wohnung

36,32 und fünf auf der andern Langseite und fünf auf der Rückseite nach Westen.

36,33 Und er machte den Mittelriegel, daß er in halber Höhe an den Brettern entlang lief von einem Ende zum andern.

36,34 Und er überzog die Bretter mit Gold, und ihre Ringe machte er aus Gold, daß man die Riegel hineintäte, und überzog die Riegel mit Gold.

36,35 Und er machte den Vorhang mit den Cherubim in kunstreicher Arbeit, aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand,

36,36 und für ihn vier Säulen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, und ihre Nägel waren aus Gold, und er goss dazu vier silberne Füße.

36,37 Und er machte eine Decke für den Eingang des Zeltes aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand, in Buntwirkerarbeit,

36,38 und dazu fünf Säulen mit ihren Nägeln und überzog ihre Köpfe und Ringbänder mit Gold und machte fünf Füße aus Kupfer daran.

37. Kapitel

37,1 Und Bezalel machte die Lade aus Akazienholz, zwei und eine halbe Elle lang, anderthalb Ellen breit und ebenso hoch,

37,2 und überzog sie mit feinem Golde innen und außen und machte ihr einen goldenen Kranz ringsherum.

37,3 Und er goss vier goldene Ringe für ihre vier Ecken, für jede Seite zwei,

37,4 und machte Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold

37,5 und tat sie in die Ringe an den Seiten der Lade, so daß man sie tragen konnte.

37,6 Und er machte den Gnadenthron aus feinem Golde, zwei und eine halbe Elle lang und anderthalb Ellen breit,

37,7 und zwei Cherubim aus getriebenem Golde an die beiden Enden des Gnadenthrones,

37,8 einen Cherub an diesem, den andern an jenem Ende.

37,9 Und die Cherubim breiteten ihre Flügel nach oben aus und bedeckten damit den Gnadenthron, und sie standen Antlitz gegen Antlitz und sahen auf den Gnadenthron.

37,10 Und er machte den Tisch aus Akazienholz, zwei Ellen lang, eine Elle breit und anderthalb Ellen hoch,

37,11 und überzog ihn mit feinem Golde und machte ihm einen goldenen Kranz ringsherum

37,12 und machte ihm eine Leiste ringsherum, eine Handbreit hoch, und einen goldenen Kranz um die Leiste.

37,13 Und er goss für ihn vier goldene Ringe und befestigte sie an den vier Ecken an seinen vier Füßen,

37,14 dicht unter der Leiste, daß man die Stangen hineintun und den Tisch tragen könnte.

37,15 Und er machte die Stangen aus Akazienholz und überzog sie mit Gold, daß man den Tisch damit trüge.

37,16 Und er machte auch aus feinem Golde das Gerät für den Tisch: Schüsseln und Schalen, Kannen und Becher, in denen man das Trankopfer darbringen sollte.

37,17 Und er machte den Leuchter aus feinem, getriebenem Golde. Daran waren der Fuß und der Schaft, Kelche und Knäufe und Blumen.

37,18 Sechs Arme gingen von seinen Seiten aus, nach jeder Seite drei Arme.

37,19 Drei Kelche waren an jedem Arm mit Knäufen und Blumen.

37,20 An dem Leuchter aber waren vier Kelche mit Knäufen und Blumen,

37,21 je ein Knauf unter zwei von den sechs Armen, die von ihm ausgingen.

37,22 Und die Knäufe und Arme waren aus einem Stück mit ihm, und alles war aus getriebenem, feinem Gold.

37,23 Und er machte die sieben Lampen mit ihren Lichtscheren und Löschnäpfen aus feinem Gold.

37,24 Aus einem Zentner feinen Goldes machte er ihn und all sein Gerät.

37,25 Er machte auch den Räucheraltar aus Akazienholz, eine Elle lang und ebenso breit, viereckig, und zwei Ellen hoch mit seinen Hörnern

37,26 und überzog ihn mit feinem Golde, seine Platte und seine Wände ringsherum und seine Hörner, und machte ihm einen Kranz ringsherum von Gold

37,27 und zwei goldene Ringe unter dem Kranz zu beiden Seiten, daß man Stangen hineintäte und ihn damit trüge.

37,28 Und die Stangen machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Gold.

37,29 Und er machte das Qadosh Salböl und das Räucherwerk aus reiner Spezerei nach der Kunst des Salbenbereiters.

38. Kapitel

38,1 Und er machte den Brandopferaltar aus Akazienholz, fünf Ellen lang und ebenso breit, viereckig, und drei Ellen hoch,

38,2 und vier Hörner, die mit ihm verbunden waren, auf seinen vier Ecken und überzog ihn mit Kupfer.

38,3 Und er machte alle Geräte zu dem Altar, Töpfe für die Asche, Schaufeln, Becken, Gabeln, Kohlenpfannen, alles aus Kupfer.

38,4 Und er machte am Altar ein Gitterwerk aus Kupfer wie ein Netz ringsherum von unten her bis zur Mitte des Altars

38,5 und goss vier Ringe an die vier Enden des kupfernen Gitters für die Stangen.

38,6 Diese machte er aus Akazienholz und überzog sie mit Kupfer

38,7 und tat sie in die Ringe an den Seiten des Altars, daß man ihn damit trüge. Und er machte ihn so, daß er inwendig hohl war.

38,8 Und er machte das Becken aus Kupfer und sein Gestell auch aus Kupfer von den Spiegeln der Frauen, die vor der Tür der Stiftshütte Dienst taten.

38,9 Und er machte den Vorhof: nach Süden Behänge, hundert Ellen lang, von gezwirnter feiner Leinwand,

38,10 mit zwanzig Säulen und zwanzig Füßen aus Kupfer, aber ihre Nägel und Ringbänder aus Silber;

38,11 desgleichen nach Norden, hundert Ellen lang mit zwanzig Säulen und zwanzig Füßen aus Kupfer, aber ihre Nägel und Ringbänder aus Silber;

38,12 nach Westen aber fünfzig Ellen lang mit zehn Säulen und zehn Füßen, aber ihre Nägel und Ringbänder aus Silber;

38,13 nach Osten auch fünfzig Ellen;

38,14 fünfzehn Ellen auf einer Seite mit drei Säulen und drei Füßen,

38,15 und auf der andern Seite auch fünfzehn Ellen mit drei Säulen und drei Füßen, zu beiden Seiten des Tors am Vorhof.

38,16 Alle Behänge des Vorhofs waren von gezwirnter feiner Leinwand

38,17 und die Füße der Säulen aus Kupfer und ihre Nägel aus Silber, und ihre Köpfe waren überzogen mit Silber, und ihre Ringbänder waren silbern an allen Säulen des Vorhofs.

38,18 Und die Decke für das Tor des Vorhofs machte er in Buntwirkerarbeit aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand, zwanzig Ellen lang und fünf Ellen hoch, nach dem Maß der Behänge des Vorhofs,

38,19 dazu vier Säulen und vier Füße aus Kupfer und ihre Nägel aus Silber und ihre Köpfe und ihre Ringbänder, überzogen mit Silber.

38,20 Und alle Zeltpflöcke der Wohnung und des Vorhofs ringsherum waren aus Kupfer.

38,21 Dies ist die Summe der Aufwendungen für die Wohnung des Gesetzes, die nach dem Gebot des Moshe errechnet wurde von den Leviten unter der Leitung Itamars, des Sohnes Aarons, des Priesters.

38,22 Bezalel aber, der Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamme Yahuda, hatte alles gemacht, was HASHEM dem Moshe geboten hatte,

38,23 und mit ihm Oholiab, der Sohn Ahisamachs, vom Stamme Dan, ein Schmied, Schnitzer, Kunstweber und Buntwirker in blauem und rotem Purpur, Scharlach und feiner Leinwand.

38,24 Alles Gold, das verarbeitet ist zu diesem ganzen Werk im Qadosh und das als Gabe gespendet war, beträgt 29 Zentner 730 Lot nach dem Gewicht im Qadosh.

38,25 Das Silber aber, das die Zählung der ganzen Stämmen erbrachte, betrug 100 Zentner 1775 Lot nach dem Gewicht im Qadosh,

38,26 auf den Kopf ein halbes Lot nach dem Gewicht im Qadosh von allen, die gezählt wurden von zwanzig Jahren an und darüber, 603 550 Mann.

38,27 Aus den hundert Zentnern Silber goss man die Füße der Bretter und die Füße des Vorhangs, hundert Füße aus hundert Zentnern, je einen Zentner für einen Fuß.

38,28 Und aus den 1775 Lot wurden die Nägel der Säulen gemacht und ihre Köpfe und ihre Ringbänder überzogen.

38,29 Das Kupfer aber, das gespendet war, betrug 70 Zentner 2400 Lot.

38,30 Daraus wurden gemacht die Füße an der Tür der Stiftshütte und der Altar und das Gitterwerk daran und alle Geräte des Altars,

38,31 dazu die Füße des Vorhofs ringsherum und die Füße des Tors am Vorhof, alle Zeltpflöcke der Wohnung und alle Zeltpflöcke des Vorhofs ringsherum.

39. Kapitel

39,1 Und aus dem blauen und roten Purpur und dem Scharlach machten sie Amtskleider zum Dienst im Qadosh, und sie machten die Qadosh Kleider für Aaron, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,2 Und sie machten den Priesterschurz aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand.

39,3 Und sie schlugen Goldplatten und schnitten sie zu Fäden, daß man sie in Kunstwirkerarbeit unter den blauen und roten Purpur, den Scharlach und die feine Leinwand einweben konnte.

39,4 Schulterteile machten sie, die an den Schurz angefügt wurden, und an seinen beiden Enden wurde er zusammengebunden.

39,5 Und seine Binde war von derselben Arbeit, aus einem Stück mit ihm, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,6 Und sie fassten zwei Onyxsteine ringsherum mit Gold ein und gruben darauf ein nach der Weise der Siegelstecher die Namen der Söhne Yisraels.

39,7 Und er heftete sie auf die Schulterteile des Schurzes, daß es Steine seien zum gnädigen Gedenken an die Yisraeliten vor HASHEM, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,8 Und sie machten die Brusttasche, kunstreich gewirkt wie der Priesterschurz, aus Gold, blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand,

39,9 daß sie viereckig war und doppelt gelegt, eine Spanne lang und ebenso breit,

39,10 und besetzten sie mit vier Reihen Steinen: die erste Reihe war ein Sarder, ein Topas und ein Smaragd,

39,11 die andere ein Rubin, ein Saphir und ein Diamant,

39,12 die dritte ein Lynkurer, ein Achat und ein Amethyst,

39,13 die vierte ein Türkis, ein Onyx und ein Jaspis, ringsherum eingefasst mit Gold in allen Reihen.

39,14 Und die Steine trugen die zwölf Namen der Söhne Yisraels, eingegraben in Siegelstecherarbeit, so daß auf einem jeden ein Name stand nach den zwölf Ganzen Stämmen.

39,15 Und sie machten an der Tasche Ketten wie gedrehte Schnüre, aus feinem Golde,

39,16 und zwei Goldgeflechte und zwei goldene Ringe und hefteten die beiden Ringe an die beiden oberen Ecken der Tasche.

39,17 Und die beiden goldenen Ketten taten sie in die beiden Ringe an den Ecken der Tasche.

39,18 Aber die beiden andern Enden der Ketten taten sie an die beiden Goldgeflechte und hefteten sie vorne auf die Schulterteile des Schurzes.

39,19 Und sie machten zwei andere goldene Ringe und hefteten sie an die beiden anderen Ecken der Tasche an ihren Rand innen zum Schurz hin;

39,20 und sie machten zwei andere goldene Ringe, die taten sie unten an die beiden Schulterteile vorn am Schurz, wo er zusammengeht, oben über der Binde des Schurzes,

39,21 und knüpften die Tasche mit ihren Ringen an die Ringe des Schurzes mit einer Schnur aus blauem Purpur, daß sie über der Binde des Schurzes anliege und sich nicht von dem Schurz losmache, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,22 Und dazu machte er das Obergewand zum Priesterschurz, gewirkt, ganz aus blauem Purpur,

39,23 und seine Öffnung oben in der Mitte und eine Borte um die Öffnung herum wie bei einem Panzerhemd, daß sie nicht einreiße.

39,24 Und sie machten an seinen Saum Granatäpfel aus blauem und rotem Purpur, Scharlach und gezwirnter feiner Leinwand

39,25 und machten Schellen aus feinem Golde; die taten sie zwischen die Granatäpfel ringsherum am Saum des Obergewandes,

39,26 je einen Granatapfel und eine Schelle ringsherum am Saum, für den Dienst, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,27 Und sie machten auch die Untergewänder aus feiner Leinwand, gewebt, für Aaron und seine Söhne,

39,28 und den Kopfbund aus feiner Leinwand und die hohen Mützen aus feiner Leinwand und Beinkleider aus gezwirnter feiner Leinwand

39,29 und den Gürtel in Buntwirkerarbeit aus gezwirnter feiner Leinwand, blauem und rotem Purpur und Scharlach, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

39,30 Sie machten auch das Stirnblatt, den Qodesh Kronreif, aus feinem Gold und hauten den Schriftzug: «Qadosh HASHEM» rein.

39,31 Und sie banden eine Schnur aus blauem Purpur daran, daß sie an dem Kopfbund oben angeheftet würde, wie HASHEM es Moshe geboten hatte. Moshe prüft die vollendeten Arbeiten

39,32 Also wurde vollendet das ganze Werk der Wohnung der Stiftshütte. Und die Yisraeliten taten alles, was HASHEM dem Moshe geboten hatte.

39,33 Und sie brachten die Wohnung zu Moshe: das Zelt und alle seine Geräte, Haken, Bretter, Riegel, Säulen, Füße,

39,34 die Decke von rot gefärbten Widderfellen, die Decke von Dachsfellen und den Vorhang,

39,35 die Lade mit dem Gesetz samt ihren Stangen, den Gnadenthron,

39,36 den Tisch und alle seine Geräte und die Schaubrote,

39,37 den Leuchter aus feinem Gold mit den Lampen zum Aufsetzen und all seinem Gerät und das Öl für den Leuchter,

39,38 den goldenen Altar und das Salböl und das wohlriechende Räucherwerk, die Decke für den Eingang des Zeltes,

39,39 den kupfernen Altar und sein kupfernes Gitter mit seinen Stangen und seinem ganzen Gerät, das Becken mit seinem Gestell,

39,40 die Behänge des Vorhofs mit seinen Säulen und Füßen, die Decke vor dem Tor des Vorhofs mit seinen Seilen und Zeltpflöcken und alles Gerät zum Dienst der Wohnung der Stiftshütte,

39,41 die Amtskleider des Priesters Aaron für den Dienst im Qadosh und die Kleider seiner Söhne für den priesterlichen Dienst.

39,42 Ganz so, wie HASHEM es Moshe geboten hatte, hatten die Yisraeliten alle Arbeiten ausgeführt.

39,43 Und Moshe sah dies ganze Werk an, und siehe, sie hatten es gemacht, wie HASHEM geboten hatte. Und er segnete sie.

40. Kapitel

40,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

40,2 Du sollst die Wohnung der Stiftshütte aufrichten am ersten Tage des ersten Monats.

40,3 Und du sollst die Lade mit dem Gesetz hineinstellen und vor die Lade den Vorhang hängen;

40,4 und du sollst den Tisch hineinbringen und die Schaubrote auflegen und den Leuchter hineinstellen und die Lampen darauf setzen;

40,5 und du sollst den goldenen Räucheraltar vor die Lade mit dem Gesetz stellen und die Decke in der Tür der Wohnung aufhängen.

40,6 Den Brandopferaltar aber sollst du außen vor die Tür der Wohnung der Stiftshütte setzen

40,7 und das Becken zwischen die Stiftshütte und den Altar und Wasser hineintun

40,8 und den Vorhof ringsherum herstellen und die Decke in der Tür des Vorhofs aufhängen.

40,9 Und du sollst das Salböl nehmen und die Wohnung und alles, was darin ist, salben und sollst sie weihen mit ihrem ganzen Gerät, daß sie Qadosh sei.

40,10 Und du sollst den Brandopferaltar salben mit seinem ganzen Gerät und weihen, daß er gadol qodesh sei.

40,11 Und du sollst auch das Becken und sein Gestell salben und weihen.

40,12 Und du sollst Aaron und seine Söhne vor die Tür der Stiftshütte treten lassen und sie mit Wasser waschen

40,13 und Aaron die Qadosh Kleider anziehen und ihn salben und weihen, daß er mein Priester sei;

40,14 und du sollst seine Söhne auch herzuführen und ihnen die Untergewänder anziehen

40,15 und sie salben, wie du ihren Vater gesalbt hast, daß sie meine Priester seien. Und diese Salbung sollen sie haben zum ewigen Priestertum von Geschlecht zu Geschlecht.

40,16 Und Moshe tat alles, wie ihm HASHEM geboten hatte.

40,17 Also wurde die Wohnung aufgerichtet im zweiten Jahr am ersten Tage des ersten Monats.

40,18 Und Moshe richtete die Wohnung auf und setzte ihre Füße hin und stellte die Bretter darauf und brachte die Riegel an und richtete die Säulen auf

40,19 und breitete das Zeltdach aus über der Wohnung und legte die Decke des Zeltes oben darauf, wie HASHEM ihm geboten hatte.

40,20 Und er nahm das Gesetz und legte es in die Lade und tat die Stangen an die Lade und setzte den Gnadenthron oben auf die Lade

40,21 und brachte die Lade in die Wohnung und hängte den Vorhang auf und verhüllte so die Lade des Gesetzes, wie ihm HASHEM geboten hatte,

40,22 und setzte den Tisch in die Stiftshütte an die Seite der Wohnung nach Norden, außen vor dem Vorhang,

40,23 und legte die Schaubrote auf vor HASHEM, wie ihm HASHEM geboten hatte,

40,24 und setzte den Leuchter auch hinein gegenüber dem Tisch an die Seite der Wohnung nach Süden

40,25 und setzte die Lampen auf vor HASHEM, wie ihm HASHEM geboten hatte.

40,26 Und er setzte den goldenen Altar hinein vor den Vorhang

40,27 und räucherte darauf mit wohlriechendem Räucherwerk, wie ihm HASHEM geboten hatte,

40,28 und hängte die Decke in die Tür der Wohnung.

40,29 Und den Brandopferaltar setzte er vor die Tür der Wohnung der Stiftshütte und opferte darauf Brandopfer und Speisopfer, wie ihm HASHEM geboten hatte.

40,30 Und das Becken setzte er zwischen die Stiftshütte und den Altar und tat Wasser hinein zum Waschen.

40,31 Und Moshe, Aaron und seine Söhne wuschen ihre Hände und Füße darin.

40,32 Denn sie müssen sich waschen, wenn sie in die Stiftshütte gehen oder hinzutreten zum Altar, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

40,33 Und er richtete den Vorhof auf rings um die Wohnung und um den Altar und hängte die Decke in das Tor des Vorhofs. Also vollendete Moshe das ganze Werk.

40,34 Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit HASHEM erfüllte die Wohnung.

40,35 Und Moshe konnte nicht in die Stiftshütte hineingehen, weil die Wolke darauf ruhte und die Herrlichkeit HASHEM die Wohnung erfüllte.

40,36 Und immer, wenn die Wolke sich erhob von der Wohnung, brachen die Yisraeliten auf, solange ihre Wanderung währte.

40,37 Wenn sich aber die Wolke nicht erhob, so zogen sie nicht weiter bis zu dem Tag, an dem sie sich erhob.

40,38 Denn die Wolke HASHEMS war bei Tage über der Wohnung, und bei Nacht ward sie voll Feuers vor den Augen des ganzen Hauses Yisrael, solange die Wanderung währte.

 

 
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