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Das Buch Vayiqra (Und er rief)

DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)


11. Kapitel

11,1 HASHEM redete mit Moshe und Aaron und sprach zu ihnen:

11,2 Redet mit den Israeliten und sprecht: Dies sind die Tiere, die ihr essen dürft unter allen Tieren auf dem Lande.

11,3 Alles, was gespaltene Klauen hat, ganz durch gespalten, und wiederkäut unter den Tieren, das dürft ihr essen.

11,4 Nur diese dürft ihr nicht essen von dem, was wiederkäut und gespaltene Klauen hat: das Kamel, denn es ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine durch gespaltenen Klauen, darum soll es euch unrein sein;

11,5 den Klippdachs, denn er ist zwar ein Wiederkäuer, hat aber keine durch gespaltenen Klauen; darum soll er euch unrein sein;

11,6 den Hasen, denn er ist auch ein Wiederkäuer, hat aber keine durch gespaltenen Klauen; darum soll er euch unrein sein;

11,7 das Schwein, denn es hat wohl durch gespaltene Klauen, ist aber kein Wiederkäuer; darum soll es euch unrein sein.

11,8 Vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.

11,9 Dies dürft ihr essen von dem, was im Wasser lebt: alles, was Flossen und Schuppen hat im Wasser, im Meer und in den Bächen, dürft ihr essen.

11,10 Alles aber, was nicht Flossen und Schuppen hat im Meer und in den Bächen von allem, was sich regt im Wasser, und allem, was lebt im Wasser, soll euch ein Greuel sein.

11,11 Von ihrem Fleisch dürft ihr nicht essen und ihr Aas sollt ihr verabscheuen, denn sie sind ein Greuel für euch.

11,12 Denn alles, was nicht Flossen und Schuppen hat im Wasser, sollt ihr verabscheuen.

11,13 Und diese sollt ihr verabscheuen unter den Vögeln, dass ihr sie nicht esset, denn ein Greuel sind sie: den Adler, den Habicht, den Fischaar,

11,14 den Geier, die Weihe mit ihrer Art

11,15 und alle Raben mit ihrer Art,

11,16 den Strauß, die Nachteule, den Kuckuck, den Sperber mit seiner Art,

11,17 das Käuzchen, den Schwan, den Uhu,

11,18 die Fledermaus, die Rohrdommel,

11,19 den Storch, den Reiher, den Häher mit seiner Art, den Wiedehopf und die Schwalbe.

11,20 Auch alles kleine Getier, das Flügel hat und auf vier Füßen geht, soll euch ein Greuel sein.

11,21 Doch dies dürft ihr essen von allem, was sich regt und Flügel hat und auf vier Füßen geht: was oberhalb der Füße noch zwei Schenkel hat, womit es auf Erden hüpft.

11,22 Von diesen könnt ihr essen die Heuschrecken, als da sind: den Arbe mit seiner Art, den Solam mit seiner Art, den Hargol mit seiner Art und den Hagab mit seiner Art.

11,23 Alles aber, was sonst Flügel und vier Füße hat, soll euch ein Greuel sein.

11,24 An diesen werdet ihr euch verunreinigen - wer ihr Aas anrührt, der wird unrein sein bis zum Abend;

11,25 und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und wird unrein sein bis zum Abend - :

11,26 an allem Getier, das gespaltene Klauen hat, aber nicht ganz durch gespaltene, und nicht wiederkäut. Unrein soll es euch sein, und wer es anrührt, wird unrein sein.

11,27 Und alles, was auf Tatzen geht unter den Tieren, die auf vier Füßen gehen, soll euch unrein sein. Wer ihr Aas anrührt, wird unrein sein bis zum Abend.

11,28 Und wer ihr Aas trägt, soll seine Kleider waschen und unrein sein bis zum Abend; denn sie sind euch unrein.

11,29 Diese sollen euch auch unrein sein unter den Tieren, die auf der Erde wimmeln: das Wiesel, die Maus, die Kröte, ein jedes mit seiner Art,

11,30 der Gecko, der Molch, die Eidechse, die Blindschleiche und der Maulwurf.

11,31 Die sind euch unrein unter allem, was da kriecht. Wer ihr Aas anrührt, der wird unrein sein bis zum Abend.

11,32 Und alles, worauf ihr Aas fällt, das wird unrein, jedes hölzerne Gefäß oder Kleider oder Fell oder Sack. Und alles Gerät, das zum Gebrauch dient, soll man ins Wasser tun; es ist unrein bis zum Abend und dann wieder rein.

11,33 Ist es aber ein irdenes Gefäß, in das ein solches Aas hineinfällt, so wird alles unrein, was darin ist, und ihr sollt es zerbrechen.

11,34 Alle Speise, die man essen könnte, wird unrein, wenn jenes Wasser daran kommt; und alles Getränk, das man trinken könnte, wird in solchen Gefäßen unrein.

11,35 Und alles, worauf ein solches Aas fällt, wird unrein, es sei Ofen oder Herd; man soll es zerbrechen, denn es ist unrein und soll euch unrein sein.

11,36 Nur die Brunnen und Zisternen, in denen sich Wasser sammelt, bleiben rein. Wer aber das Aas darin anrührt, ist unrein.

11,37 Und wenn ein solches Aas auf Samen fällt, den man sät, so bleibt er doch rein.

11,38 Wenn man aber Wasser über den Samen gegossen hat und es fällt danach ein solches Aas darauf, so wird er euch unrein.

11,39 Wenn eins von den Tieren stirbt, die euch zur Speise dienen: wer ihr Aas anrührt, wird unrein bis zum Abend.

11,40 Wer von solchem Aas isst, der soll sein Kleid waschen; er wird unrein sein bis zum Abend. Auch wer ein solches Aas trägt, soll sein Kleid waschen; er wird unrein sein bis zum Abend.

11,41 Was auf der Erde kriecht, das soll euch ein Greuel sein, und man soll es nicht essen.

11,42 Alles, was auf dem Bauch kriecht, und alles, was auf vier oder mehr Füßen geht, unter allem, was auf der Erde kriecht, dürft ihr nicht essen; denn es soll euch ein Greuel sein.

11,43 Macht euch selbst nicht zum Greuel an allem kleinen Getier, das da wimmelt, und macht euch nicht unrein an ihm, so dass ihr dadurch unrein werdet.

11,44 Denn ich bin HASHEM.. Darum sollt ihr euch lekadesh, so dass ihr QODESH werdet, denn ich bin QODESH; und ihr sollt euch nicht unrein machen an irgendeinem Getier, das auf der Erde kriecht.

11,45 Denn ich bin HASHEM, der euch aus Mitzrayim geführt hat. Darum sollt ihr lekadesh sein, denn ich bin QODESH.

11,46 Das ist das Gesetz von den vierfüßigen Tieren und Vögeln und von allen Tieren, die sich regen im Wasser, und von allen Tieren, die auf der Erde kriechen,

11,47 auf das ihr unterscheidet, was unrein und rein ist und welches Tier man essen und welches man nicht essen darf.

12. Kapitel

12,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

12,2 Rede mit den Israeliten und sprich: Wenn eine Frau empfängt und einen Knaben gebiert, so soll sie sieben Tage unrein sein, wie wenn sie ihre Tage hat.

12,3 Und am achten Tage soll man ihn beschneiden.

12,4 Und sie soll daheim bleiben dreiunddreißig Tage im Blut ihrer Reinigung. Kein QODESH soll sie anrühren, und zum Miktash soll sie nicht kommen, bis die Tage ihrer Reinigung um sind.

12,5 Gebiert sie aber ein Mädchen, so soll sie zwei Wochen unrein sein, wie wenn sie ihre Tage hat, und soll sechsundsechzig Tage daheim bleiben in dem Blut ihrer Reinigung.

12,6 Und wenn die Tage ihrer Reinigung für den Sohn oder für die Tochter um sind, soll sie dem Cohen ein einjähriges Schaf bringen zum Brandopfer und eine Taube oder Turteltaube zum Sündopfer vor die Tür der Stiftshütte.

12,7 Der soll es opfern vor HASHEM und sie entsühnen, so wird sie rein von ihrem Blutfluß. Das ist das Gesetz für die Frau, die einen Knaben oder ein Mädchen gebiert.

12,8 Vermag sie aber nicht ein Schaf aufzubringen, so nehme sie zwei Turteltauben oder zwei andere Tauben, eine zum Brandopfer, die andere zum Sündopfer; so soll sie der Cohen entsühnen, dass sie rein werde.

13. Kapitel

13,1 HASHEM redete mit Moshe und Aaron und sprach:

13,2 Wenn bei einem Menschen an seiner Haut eine Erhöhung oder ein Ausschlag oder ein weißer Flecken entsteht und zu einer aussätzigen Stelle an der Haut wird, soll man ihn zum Cohen Aaron führen oder zu einem unter seinen Söhnen, den Cohen.

13,3 Und wenn der Cohen die Stelle an der Haut sieht, dass die Haare dort weiß geworden sind und die Stelle tiefer ist als die übrige Haut, so ist es eine aussätzige Stelle. Wenn der Cohen das an ihm sieht, soll er ihn unrein sprechen.

13,4 Wenn aber ein weißer Flecken an seiner Haut ist und doch die Stelle nicht tiefer anzusehen ist als die übrige Haut und die Haare nicht weiß geworden sind, so soll der Cohen ihn einschließen sieben Tage

13,5 und am siebenten Tage besehen. Ist es so, dass die Stelle geblieben ist, wie er sie zuvor gesehen hat, und hat nicht weiter gefressen auf der Haut, so soll ihn der Cohen abermals sieben Tage einschließen.

13,6 Und wenn er ihn erneut nach sieben Tagen besieht und findet, dass die Stelle blass geworden ist und nicht weiter gefressen hat auf der Haut, so soll er ihn rein sprechen; denn es ist nur ein Ausschlag. Und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.

13,7 Wenn aber der Ausschlag weiter frisst auf der Haut, nachdem er vom Cohen besehen worden ist, ob er rein sei, und er wird nun erneut vom Cohen besehen

13,8 und wenn der Cohen dann sieht, dass der Ausschlag weiter gefressen hat auf der Haut, so soll er ihn unrein sprechen; es ist Aussatz.

13,9 Wenn an einem Menschen eine aussätzige Stelle ist, so soll man ihn zum Cohen bringen.

13,10 Wenn der sieht und findet, dass eine weiße Erhöhung auf der Haut ist und die Haare dort weiß geworden sind und wildes Fleisch in der Erhöhung ist,

13,11 so ist es schon alter Aussatz auf seiner Haut. Darum soll ihn der Cohen unrein sprechen und nicht erst einschließen; denn er ist schon unrein.

13,12 Wenn aber Aussatz ausbricht auf der Haut und bedeckt die ganze Haut, vom Kopf bis zum Fuß, alles, was dem Cohen vor Augen sein mag,

13,13 und wenn der Cohen ihn dann besieht und findet, dass der Aussatz den ganzen Leib bedeckt hat, so soll er ihn rein sprechen, weil alles an ihm weiß geworden ist; er ist rein.

13,14 Findet sich aber wildes Fleisch an dem Tage, da er besehen wird, so ist er unrein.

13,15 Und wenn der Cohen das wilde Fleisch besieht, soll er ihn unrein sprechen, denn das wilde Fleisch ist unrein; es ist Aussatz.

13,16 Verändert sich aber das wilde Fleisch und wird wieder weiß, so soll er zum Cohen kommen.

13,17 Und wenn ihn der Cohen besieht und findet, dass die Stelle weiß geworden ist, soll er ihn rein sprechen; er ist rein.

13,18 Wenn jemand auf der Haut ein Geschwür bekommt und es heilt wieder,

13,19 danach aber an derselben Stelle eine weiße Erhöhung oder ein weißrötlicher Flecken entsteht, so soll er vom Cohen besehen werden.

13,20 Wenn dann der Cohen sieht, dass die Stelle tiefer anzusehen ist als die übrige Haut und das Haar dort weiß geworden ist, so soll er ihn unrein sprechen; es ist Aussatz, der in dem Geschwür ausgebrochen ist.

13,21 Sieht aber der Cohen und findet, dass die Haare nicht weiß sind und die Stelle nicht tiefer ist als die übrige Haut und blass geworden ist, so soll er ihn sieben Tage einschließen.

13,22 Frisst es weiter auf der Haut, so soll er ihn unrein sprechen; es ist eine aussätzige Stelle.

13,23 Bleibt aber der weiße Flecken so stehen und frisst nicht weiter, so ist es die Narbe von einem Geschwür, und der Cohen soll ihn rein sprechen.

13,24 Wenn sich jemand an der Haut verbrennt und das Brandmal weißrötlich oder weiß ist

13,25 und der Cohen es besieht und findet das Haar weiß geworden an dem Brandmal und die Stelle erscheint tiefer als die übrige Haut, so ist es Aussatz, der in dem Brandmal ausgebrochen ist. Darum soll ihn der Cohen unrein sprechen; es ist eine aussätzige Stelle.

13,26 Sieht aber der Cohen und findet, dass die Haare am Brandmal nicht weiß geworden sind und es nicht tiefer ist als die übrige Haut und dazu blass geworden ist, so soll er ihn sieben Tage einschließen,

13,27 und am siebenten Tage soll er ihn besehen. Hat es weiter gefressen auf der Haut, so soll er ihn unrein sprechen; es ist eine aussätzige Stelle.

13,28 Ist aber der Flecken stehen geblieben und hat nicht weiter gefressen auf der Haut und ist dazu blass geworden, so ist es nur die Erhöhung eines Brandmals. Und der Cohen soll ihn rein sprechen; denn es ist die Narbe eines Brandmals.

13,29 Wenn ein Mann oder eine Frau auf dem Kopf oder am Bart eine Stelle hat

13,30 und der Cohen die Stelle besieht und findet, dass sie tiefer aussieht als die übrige Haut und das Haar dort goldgelb und dünn ist, so soll er ihn unrein sprechen; denn es ist Grind, das ist der Aussatz des Kopfes oder des Bartes.

13,31 Sieht aber der Cohen, dass der Grind nicht tiefer anzusehen ist als die Haut, aber das Haar dort nicht schwarz ist, soll er ihn sieben Tage einschließen.

13,32 Und wenn er ihn am siebenten Tage besieht und findet, dass der Grind nicht weiter gefressen hat und kein goldgelbes Haar da ist und der Grind nicht tiefer aussieht als die übrige Haut,

13,33 so soll er sich scheren, doch so, dass er die grindige Stelle nicht schere; und der Cohen soll ihn abermals sieben Tage einschließen.

13,34 Und wenn er ihn am siebenten Tage besieht und findet, dass der Grind nicht weiter gefressen hat auf der Haut und nicht tiefer aussieht als die übrige Haut, so soll ihn der Cohen rein sprechen; und er soll seine Kleider waschen, so ist er rein.

13,35 Frisst aber der Grind weiter auf der Haut, nachdem er rein gesprochen ist,

13,36 und der Cohen besieht ihn und findet, dass der Grind weiter gefressen hat auf der Haut, so soll er nicht mehr danach fragen, ob die Haare goldgelb sind; denn er ist unrein.

13,37 Ist es aber vor Augen, das der Grind stehen geblieben und schwarzes Haar dort aufgegangen ist, so ist der Grind heil, und er ist rein. Darum soll ihn der Cohen rein sprechen.

13,38 Wenn bei einem Mann oder einer Frau auf der Haut weiße Flecken entstehen

13,39 und der Cohen besieht es und es sind blasse weiße Flecken, so ist es ein gutartiger Ausschlag, der auf der Haut ausgebrochen ist; er ist rein.

13,40 Wenn einem Mann die Haupthaare ausfallen, dass er am Hinterkopf kahl wird, der ist rein.

13,41 Fallen sie ihm vorn am Kopf aus und entsteht eine Glatze, so ist er rein.

13,42 Bildet sich aber an der Glatze eine weißrötliche Stelle, so ist bei ihm Aussatz an der Glatze ausgebrochen.

13,43 Wenn ihn der Cohen nun besieht und findet, dass eine weißrötliche Erhöhung an seiner Glatze ist, dass es aussieht wie sonst Aussatz auf der Haut,

13,44 so ist er aussätzig und unrein, und der Cohen soll ihn unrein sprechen; er hat Aussatz an seinem Kopf.

13,45 Wer nun aussätzig ist, soll zerrissene Kleider tragen und das Haar lose und den Bart verhüllt und soll rufen: Unrein, unrein!

13,46 Und solange die Stelle an ihm ist, soll er unrein sein, allein wohnen, und seine Wohnung soll außerhalb des Lagers sein.

13,47 Wenn eine aussätzige Stelle an einem Kleid ist, es sei wollen oder leinen,

13,48 an Gewebtem oder Gewirktem, es sei leinen oder wollen, oder an Leder oder an allem, was aus Leder gemacht wird,

13,49 und wenn die Stelle grünlich oder rötlich ist am Kleid oder am Leder oder am Gewebten oder Gewirkten oder an irgendeinem Ding, das von Leder gemacht ist, so ist dies eine aussätzige Stelle; darum soll es der Cohen besehen.

13,50 Und wenn er die Stelle besehen hat, soll er es einschließen sieben Tage.

13,51 Und wenn er am siebenten Tage sieht, dass die Stelle weiter gefressen hat am Kleid, am Gewebten oder am Gewirkten, am Leder oder an allem, was man aus Leder macht, so ist die Stelle fressender Aussatz, und es ist unrein.

13,52 Und man soll das Kleid verbrennen oder das Gewebte oder Gewirkte, es sei wollen oder leinen, oder allerlei Lederwerk, woran solche Stelle ist; denn es ist fressender Aussatz, und man soll es mit Feuer verbrennen.

13,53 Sieht aber der Cohen, dass die Stelle nicht weiter gefressen hat am Kleid oder am Gewebten oder am Gewirkten oder an allerlei Lederwerk,

13,54 so soll er gebieten, dass man das wasche, woran die Stelle ist, und soll es einschließen weitere sieben Tage.

13,55 Und wenn der Cohen sieht, nachdem die Stelle gewaschen ist, dass die Stelle unverändert ist vor seinen Augen und auch nicht weiter gefressen hat, so ist es unrein, und du sollst es mit Feuer verbrennen; denn es ist tief eingefressen an der kahlen Stelle außen oder innen.

13,56 Wenn aber der Cohen sieht, dass die Stelle verblasst ist nach dem Waschen, so soll er sie herausreißen aus dem Kleid, dem Leder, dem Gewebten oder Gewirkten.

13,57 Zeigt sie sich aber wiederum am Kleid, am Gewebten, am Gewirkten oder an allerlei Lederwerk, so ist es ausbrechender Aussatz, und du sollst mit Feuer verbrennen, woran solche Stelle ist.

13,58 Das Kleid aber oder das Gewebte oder Gewirkte oder allerlei Lederwerk, das gewaschen ist und von dem die Stelle gewichen ist, soll man zum zweiten Mal waschen, so ist es rein.

13,59 Das ist das Gesetz über die aussätzigen Stellen an Kleidern, sie seien wollen oder leinen, an Gewebtem oder an Gewirktem und an allerlei Lederwerk, wie sie rein oder unrein zu sprechen sind.

14. Kapitel

14,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

14,2 Dies ist das Gesetz über den Aussätzigen, wenn er gereinigt werden soll. Er soll zum Cohen kommen,

14,3 und der Cohen soll aus dem Lager gehen und feststellen, dass die kranke Stelle am Aussätzigen heil geworden ist,

14,4 und soll gebieten, dass man für den, der zu reinigen ist, zwei lebendige Vögel nehme, reine Tiere, und Zedernholz und scharlachfarbene Wolle und Ysop

14,5 und soll gebieten, den einen Vogel zu schlachten in ein irdenes Gefäß über frischem Wasser.

14,6 Und er soll den lebendigen Vogel nehmen zusammen mit dem Zedernholz, der scharlachfarbenen Wolle und dem Ysop und ihn in das Blut des Vogels tauchen, der über dem frischen Wasser geschlachtet ist,

14,7 und siebenmal den besprengen, der vom Aussatz zu reinigen ist, und ihn so reinigen und den lebendigen Vogel ins freie Feld fliegen lassen.

14,8 Der aber, der sich reinigt, soll seine Kleider waschen und alle seine Haare abscheren und sich mit Wasser abwaschen, so ist er rein. Danach gehe er ins Lager; doch soll er sieben Tage außerhalb seines Zeltes bleiben.

14,9 Und am siebenten Tage soll er alle seine Haare abscheren auf dem Kopf, am Bart, an den Augenbrauen, dass alle Haare abgeschoren seien, und soll seine Kleider waschen und seinen Leib mit Wasser abwaschen, so ist er rein.

14,10 Und am achten Tage soll er zwei Lämmer nehmen, männliche Tiere ohne Fehler, und ein einjähriges Schaf ohne Fehler und drei Zehntel feinstes Mehl zum Speisopfer, mit Öl vermengt, und einen Becher Öl.

14,11 Und der Cohen soll den, der sich reinigt, und dies alles darstellen vor HASHEM, an der Tür der Stiftshütte.

14,12 Und er soll das eine Lamm nehmen und zum Schuldopfer darbringen mit dem Becher Öl und soll beides vor HASHEM als Schwingopfer schwingen

14,13 und danach das Lamm schlachten, wo man das Sündopfer und Brandopfer schlachtet, nämlich an QODESH Stätte; denn wie das Sündopfer, so gehört auch das Schuldopfer dem Cohen; es ist ein GADOLQODESH.

14,14 Und der Cohen soll von dem Blut des Schuldopfers nehmen und es dem, der sich reinigt, auf das Läppchen des rechten Ohrs tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.

14,15 Danach soll er von dem Becher Öl nehmen und es in seine eigene linke Hand gießen

14,16 und mit seinem rechten Finger in das Öl tauchen, das in seiner linken Hand ist, und etwas vom Öl mit seinem Finger siebenmal sprengen vor HASHEM.

14,17 Auf das Blut des Schuldopfers aber soll er von dem übrigen Öl in seiner Hand dem, der sich reinigt, auf das Läppchen des rechten Ohrs tun und auf den rechten Daumen und auf die große Zehe seines rechten Fußes.

14,18 Das übrige Öl aber in seiner Hand soll er auf den Kopf dessen tun, der sich reinigt, und ihn entsühnen vor HASHEM.

14,19 Dann soll er das Sündopfer zurichten und den, der sich reinigt, von seiner Unreinheit entsühnen und soll danach das Brandopfer schlachten

14,20 und soll es auf dem Altar opfern samt dem Speisopfer und ihn entsühnen, so ist er rein.

14,21 Ist er aber arm und vermag nicht so viel aufzubringen, so nehme er ein männliches Lamm zum Schuldopfer als Schwingopfer zu seiner Entsühnung und ein Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, zum Speisopfer und einen Becher Öl

14,22 und zwei Turteltauben oder zwei andere Tauben, die er aufbringen kann, die eine als Sündopfer, die andere als Brandopfer,

14,23 und bringe sie am achten Tage seiner Reinigung zum Cohen an die Tür der Stiftshütte vor HASHEM.

14,24 Da soll der Cohen das Lamm des Schuldopfers nehmen und den Becher Öl und soll alles schwingen vor HASHEM

14,25 und das Lamm des Schuldopfers schlachten, von dem Blut des Schuldopfers nehmen und es dem, der sich reinigt, auf das Läppchen seines rechten Ohrs tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes

14,26 und soll von dem Öl in seine eigene linke Hand gießen

14,27 und mit seinem rechten Finger von dem Öl, das in seiner linken Hand ist, siebenmal sprengen vor HASHEM.

14,28 Auf das Blut des Schuldopfers aber soll er von dem übrigen Öl in seiner Hand dem, der sich reinigt, auf das Läppchen seines rechten Ohrs tun und auf den Daumen seiner rechten Hand und auf die große Zehe seines rechten Fußes.

14,29 Das übrige Öl aber in seiner Hand soll er dem, der sich reinigt, auf den Kopf tun, um ihn zu entsühnen vor HASHEM,

14,30 und danach die eine Turteltaube oder andere Taube, wie er sie hat aufbringen können,

14,31 zum Sündopfer, die andere zum Brandopfer bereiten samt dem Speisopfer. So soll der Cohen den, der sich reinigt, entsühnen vor HASHEM.

14,32 Das ist das Gesetz für den Aussätzigen, der nicht so viel aufbringen kann zu seiner Reinigung. Gesetz über Aussatz an Häusern

14,33 HASHEM redete mit Moshe und Aaron und sprach:

14,34 Wenn ihr ins Land Kanaan kommt, das ich euch zum Besitz gebe, und ich lasse an irgendeinem Hause eures Landes eine aussätzige Stelle entstehen,

14,35 so soll der kommen, dem das Haus gehört, es dem Cohen ansagen und sprechen: Es sieht mir aus, als sei Aussatz an meinem Hause.

14,36 Da soll der Cohen gebieten, dass sie das Haus ausräumen, ehe der Cohen hineingeht, die Stelle zu besehen, damit nicht alles unrein werde, was im Hause ist. Danach soll der Cohen hineingehen, das Haus zu besehen.

14,37 Wenn er nun den Ausschlag besieht und findet, dass an der Wand des Hauses grünliche oder rötliche Stellen sind, die tiefer aussehen als sonst die Wand,

14,38 so soll er aus dem Hause herausgehen, an die Tür treten und das Haus für sieben Tage verschließen.

14,39 Und wenn er am siebenten Tage wiederkommt und sieht, dass der Ausschlag weiter gefressen hat an der Wand des Hauses,

14,40 so soll er die Steine ausbrechen lassen, an denen der Ausschlag ist, und hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort werfen.

14,41 Und das Haus soll man innen ringsherum abschaben und den abgeschabten Lehm hinaus vor die Stadt an einen unreinen Ort schütten

14,42 und andere Steine nehmen und statt jener einsetzen und andern Lehm nehmen und das Haus neu bewerfen.

14,43 Wenn dann der Ausschlag wiederkommt und ausbricht am Hause, nachdem man die Steine ausgebrochen und das Haus neu beworfen hat,

14,44 so soll der Cohen hineingehen. Und wenn er sieht, dass der Ausschlag weiter gefressen hat am Hause, so ist es gewiss ein fressender Aussatz am Hause, und es ist unrein.

14,45 Darum soll man das Haus abbrechen, Steine und Holz und allen Lehm am Hause, und soll es hinausbringen vor die Stadt an einen unreinen Ort.

14,46 Und wer in das Haus geht, solange es verschlossen ist, der ist unrein bis zum Abend.

14,47 Und wer darin schläft oder darin isst, der soll seine Kleider waschen.

14,48 Wenn aber der Cohen hineingeht und sieht, dass der Ausschlag nicht weiter am Hause gefressen hat, nachdem es neu beworfen ist, so soll er es rein sprechen; denn der Ausschlag ist heil geworden.

14,49 Und er soll für das Haus zur Entsündigung zwei Vögel nehmen, Zedernholz, karmesinfarbene Wolle und Ysop

14,50 und den einen Vogel schlachten in ein irdenes Gefäß über frischem Wasser.

14,51 Und er soll nehmen das Zedernholz, die karmesinfarbene Wolle, den Ysop und den lebendigen Vogel und sie in des geschlachteten Vogels Blut und in das frische Wasser tauchen und das Haus siebenmal besprengen

14,52 und soll so das Haus entsündigen mit dem Blut des Vogels und mit dem frischen Wasser, mit dem lebendigen Vogel, mit dem Zedernholz, mit dem Ysop und mit der karmesinfarbenen Wolle

14,53 und soll den lebendigen Vogel hinaus vor die Stadt ins freie Feld fliegen lassen und das Haus entsühnen, so ist es rein.

14,54 Das ist das Gesetz über alle Arten des Aussatzes und Grindes,

14,55 über den Aussatz an Kleidern und Häusern,

14,56 über Erhöhungen, Ausschlag und weiße Flecken,

14,57 damit man Weisung habe, wann etwas unrein oder rein ist. Das ist das Gesetz über den Aussatz.

15. Kapitel

15,1 HASHEM redete mit Moshe und Aaron und sprach:

15,2 Redet mit den Israeliten und sprecht zu ihnen: Wenn ein Mann an seinem Glied einen Ausfluss hat, so ist er unrein.

15,3 Mag sein Glied den Fluss ausfließen lassen oder nicht, so ist er unrein.

15,4 Jedes Lager, worauf er liegt, und alles, worauf er sitzt, wird unrein.

15,5 Und wer sein Lager anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,6 Und wer sich hinsetzt, wo jener gesessen hat, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sind bis zum Abend.

15,7 Wer ihn anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,8 Wenn er seinen Speichel auswirft auf den, der rein ist, so soll der seine Kleider waschen und sich mit Wasser, abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,9 Auch der Sattel, auf dem er reitet, wird unrein.

15,10 Und wer irgendetwas anrührt, das er unter sich hat, der wird unrein bis zum Abend. Und wer solches trägt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,11 Und wen er anrührt, ehe er die Hände gewaschen hat, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,12 Wenn er ein irdenes Gefäß anrührt, das soll man zerbrechen, aber das hölzerne Gefäß soll man mit Wasser spülen.

15,13 Und wenn er rein wird von seinem Fluss, so soll er sieben Tage zählen, nachdem er rein geworden ist, und dann seine Kleider waschen und sich mit frischem Wasser abwaschen, so ist er rein.

15,14 Und am achten Tage soll er zwei Turteltauben oder zwei andere Tauben nehmen und vor HASHEM bringen an die Tür der Stiftshütte und dem Cohen geben.

15,15 Und der Cohen soll die eine zum Sündopfer bereiten und die andere zum Brandopfer und ihn vor HASHEM entsühnen seines Ausflusses wegen.

15,16 Wenn, einem Mann im Schlaf der Same abgeht, der soll seinen ganzen Leib mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,17 Und jedes Kleid und jedes Fell, das mit solchem Samen befleckt ist, soll abgewaschen werden mit Wasser, und es soll unrein sein bis zum Abend.

15,18 Und wenn eine Frau bei einem Manne liegt, dem der Same abgeht, dann sollen sie sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,19 Wenn eine Frau ihren Blutfluß hat, so soll sie sieben Tage für unrein gelten. Wer sie anrührt, der wird unrein bis zum Abend.

15,20 Und alles, worauf sie liegt, solange sie ihre Zeit hat, wird unrein, und alles, worauf sie sitzt, wird unrein.

15,21 Und wer ihr Lager anrührt, der soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,22 Und wer irgendetwas anrührt, worauf sie gesessen hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,23 Und wer etwas anrührt, das auf ihrem Lager gewesen ist oder da, wo sie gesessen hat, soll unrein sein bis zum Abend.

15,24 Und wenn ein Mann bei ihr liegt und es kommt sie ihre Zeit an bei ihm, der wird sieben Tage unrein, und das Lager, darauf er gelegen hat, wird unrein.

15,25 Wenn aber eine Frau den Blutfluß eine lange Zeit hat, zu ungewöhnlicher Zeit oder über die gewöhnliche Zeit hinaus, so wird sie unrein, solange sie ihn hat; wie zu ihrer gewöhnlichen Zeit, so soll sie auch da unrein sein.

15,26 Jedes Lager, worauf sie liegt die ganze Zeit ihres Blutflusses, soll gelten wie ihr Lager zu ihrer gewöhnlichen Zeit. Und alles, worauf sie sitzt, wird unrein wie bei der Unreinheit ihrer gewöhnlichen Zeit.

15,27 Wer davon etwas anrührt, der wird unrein und soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend.

15,28 Wird sie aber rein von ihrem Blutfluß, so soll sie sieben Tage zählen, und danach soll sie rein sein.

15,29 Und am achten Tage soll sie zwei Turteltauben oder zwei andere Tauben nehmen und zum Cohen bringen vor die Tür der Stiftshütte.

15,30 Und der Cohen soll die eine zum Sündopfer bereiten und die andere zum Brandopfer und die Frau entsühnen vor HASHEM wegen ihres Blutflusses, der sie unrein macht.

15,31 Und ihr sollt die Israeliten wegen ihrer Unreinheit absondern, damit sie nicht sterben in ihrer Unreinheit, wenn sie meine Wohnung unrein machen, die mitten unter ihnen ist.

15,32 Das ist das Gesetz über den, der einen Ausfluss hat und dem der Same im Schlaf abgeht, dass er unrein davon wird,

15,33 und über die, die ihren Blutfluß hat, und wer sonst einen Ausfluss hat, es sei Mann oder Frau, und wenn ein Mann bei einer Unreinen liegt.

16. Kapitel

16,1 HASHEM redete mit Moshe, nachdem die zwei Söhne Aarons gestorben waren, als sie vor HASHEM opferten,

16,2 und sprach: Sage deinem Bruder Aaron, dass er nicht zu jeder Zeit in das Miktash gehe hinter den Vorhang vor den Gnadenthron, der auf der Lade ist, damit er nicht sterbe; denn ich erscheine in der Wolke über dem Gnadenthron.

16,3 Er soll hineingehen mit einem jungen Stier zum Sündopfer und mit einem Widder zum Brandopfer

16,4 und soll das qodesh leinene Gewand anlegen, und leinene Beinkleider sollen seine Blöße bedecken, und er soll sich mit einem leinenen Gürtel gürten und den leinenen Kopfbund umbinden, denn das sind die qodesh Kleider; er soll seinen Leib mit Wasser abwaschen und sie dann anlegen.

16,5 Und er soll von der Gemeinde der Israeliten zwei Ziegenböcke entgegennehmen zum Sündopfer und einen Widder zum Brandopfer.

16,6 Und Aaron soll einen Stier, sein Sündopfer, darbringen, dass er für sich und sein Haus Sühne schaffe,

16,7 und danach zwei Böcke nehmen und vor HASHEM stellen an der Tür der Stiftshütte

16,8 und soll das Los werfen über die zwei Böcke: ein Los für HASHEM und das andere dem Asasel,

16,9 und soll den Bock, auf welchen das Los für HASHEM fällt, opfern zum Sündopfer.

16,10 Aber den Bock, auf welchen das Los für Asasel fällt, soll er lebendig vor HASHEM stellen, dass er über ihm Sühne vollziehe und ihn zu Asasel in die Wüste schicke.

16,11 Und Aaron soll den Stier seines Sündopfers herzubringen und sich und sein Haus entsühnen und soll ihn schlachten

16,12 und soll eine Pfanne voll Glut vom Altar nehmen, der vor HASHEM steht, und beide Hände voll zerstoßenen Räucherwerks und es hinein hinter den Vorhang bringen

16,13 und das Räucherwerk aufs Feuer tun vor HASHEM, dass die Wolke vom Räucherwerk den Gnadenthron bedecke, der auf der Lade mit dem Gesetz ist, damit er nicht sterbe.

16,14 Und soll etwas vom Blut des Stieres nehmen und es mit seinem Finger gegen den Gnadenthron sprengen; vor den Gnadenthron aber soll er siebenmal mit seinem Finger von dem Blut sprengen.

16,15 Danach soll er den Bock, das Sündopfer des Volks, schlachten und sein Blut hineinbringen hinter den Vorhang und soll mit seinem Blut tun, wie er mit dem Blut des Stieres getan hat, und etwas davon auch sprengen gegen den Gnadenthron und vor den Gnadenthron

16,16 und soll so das Miktash entsühnen wegen der Verunreinigungen der Israeliten und wegen ihrer Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben. So soll er tun der Stiftshütte, die bei ihnen ist inmitten ihrer Unreinheit.

16,17 Kein Mensch soll in der Stiftshütte sein, wenn er hineingeht, Sühne zu schaffen im Miktash, bis er herauskommt. So soll er Sühne schaffen für sich und sein Haus und die ganze Gemeinde Israel.

16,18 Und er soll hinausgehen zum Altar, der vor HASHEM steht, und ihn entsühnen und soll vom Blut des Stieres und vom Blut des Bockes nehmen und es ringsum an die Hörner des Altars streichen

16,19 und soll mit seinem Finger vom Blut darauf sprengen siebenmal und ihn reinigen und qodesh von den Verunreinigungen der Israeliten.

16,20 Und wenn er die Entsühnung des Miktash vollbracht hat, der Stiftshütte und des Altars, so soll er den lebendigen Bock herzubringen.

16,21 Dann soll Aaron seine beiden Hände auf dessen Kopf legen und über ihm bekennen alle Missetat der Israeliten und alle ihre Übertretungen, mit denen sie sich versündigt haben, und soll sie dem Bock auf den Kopf legen und ihn durch einen Mann, der bereit steht, in die Wüste bringen lassen,

16,22 dass also der Bock alle ihre Missetat auf sich nehme und in die Wildnis trage; und man lasse ihn in der Wüste.

16,23 Und Aaron soll in die Stiftshütte gehen und die leinenen Kleider ausziehen, die er anzog, als er in das Miktash ging, und sie dort lassen,

16,24 und er soll sich mit Wasser abwaschen an QODESH Stätte und seine eigenen Kleider anziehen und wieder hinausgehen und sein Brandopfer und des Volkes Brandopfer darbringen und sich und das Volk entsühnen

16,25 und das Fett vom Sündopfer auf dem Altar in Rauch aufgehen lassen.

16,26 Der Mann aber, der den Bock für Asasel hinausgebracht hat, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser, abwaschen und erst danach ins Lager kommen.

16,27 Und den jungen Stier und den Bock vom Sündopfer, deren Blut in das Miktash zur Entsühnung gebracht wurde, soll man hinausschaffen vor das Lager und mit Feuer verbrennen samt Fell, Fleisch und Mist.

16,28 Und der sie verbrennt, soll seine Kleider waschen und sich mit Wasser abwaschen und erst danach ins Lager kommen.

16,29 Auch soll euch dies eine ewige Ordnung sein: Am zehnten Tage des siebenten Monats sollt ihr fasten und keine Arbeit tun, weder ein Einheimischer noch ein Fremdling unter euch.

16,30 Denn an diesem Tage geschieht eure Entsühnung, dass ihr gereinigt werdet; von allen euren Sünden werdet ihr gereinigt.

16,31 Darum soll es euch ein Gadol-QODESH Shabat sein, und ihr sollt fasten. Eine ewige Ordnung sei das.

16,32 Es soll aber solche Entsühnung schaffen ein Cohen, den man gesalbt und dessen Hände man gefüllt hat, dass er Cohen sei an seines Vaters Statt. Und er soll die leinenen Kleider anlegen, die QODESH Kleider,

16,33 und soll so entsühnen das gadol Miktash, die Stiftshütte, den Altar, die Cohen und alles Volk der Gemeinde.

16,34 Das soll euch eine ewige Ordnung sein, dass ihr Israel einmal im Jahr entsühnt wegen aller seiner Sünden. Und Aaron tat, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

17. Kapitel

17,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

17,2 Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Israeliten und sprich zu ihnen: Dies ist's, was HASHEM geboten hat.

17,3 Wer aus dem Haus Israel einen Stier, ein Schaf oder eine Ziege schlachtet im Lager oder draußen vor dem Lager

17,4 und sie nicht vor die Tür der Stiftshütte bringt, dass sie HASHEM zum Opfer gebracht werde vor der Wohnung HASHEM, dem soll es als Blutschuld angerechnet werden: Blut hat er vergossen, und ein solcher Mensch soll ausgerottet werden aus seinem Volk.

17,5 Darum sollen die Israeliten ihre Schlachttiere, die sie auf freiem Feld schlachten wollen, HASHEM bringen vor die Tür der Stiftshütte zum Cohen und sie dort als Dankopfer HASHEM opfern.

17,6 Und der Cohen soll das Blut an den Altar HASHEM sprengen vor der Tür der Stiftshütte und das Fett in Rauch aufgehen lassen zum lieblichen Geruch für HASHEM.

17,7 Und sie sollen ihre Opfer nicht mehr den Feldgeistern opfern, mit denen sie Abgötterei treiben. Das soll ihnen eine ewige Ordnung sein von Geschlecht zu Geschlecht.

17,8 Darum sollst du zu ihnen sagen: Wer aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen, die unter euch sind, ein Brandopfer oder Schlachtopfer darbringt

17,9 und bringt es nicht vor die Tür der Stiftshütte, um es HASHEM zu opfern, der wird ausgerottet werden aus seinem Volk.

17,10 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch irgendwelches Blut isst, gegen den will ich mein Antlitz kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten.

17,11 Denn des Leibes Leben ist im Blut, und ich habe es euch für den Altar gegeben, dass ihr damit entsühnt werdet. Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist.

17,12 Darum habe ich den Israeliten gesagt: Keiner unter euch soll Blut essen, auch kein Fremdling, der unter euch wohnt.

17,13 Und wer vom Haus Israel oder von den Fremdlingen unter euch auf der Jagd ein Tier oder einen Vogel fängt, die man essen darf, soll ihr Blut ausfließen lassen und mit Erde zuscharren.

17,14 Denn des Leibes Leben ist in seinem Blut, und ich habe den Israeliten gesagt: Ihr sollt keines Leibes Blut essen; denn des Leibes Leben ist in seinem Blut. Wer es isst, der wird ausgerottet werden.

17,15 Und wer ein gefallenes oder zerrissenes Tier isst, er sei ein Einheimischer oder Fremdling, der soll sein Kleid waschen und sich mit Wasser abwaschen und unrein sein bis zum Abend; dann ist er rein.

17,16 Wenn er seine Kleider nicht wäscht und sich nicht abwäscht, so muss er seine Schuld tragen.

18. Kapitel

18,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

18,2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Ich bin HASHEM..

18,3 Ihr sollt nicht tun nach der Weise des Landes Mitzrayim, darin ihr gewohnt habt, auch nicht nach der Weise des Landes Kanaan, wohin ich euch führen will. Ihr sollt auch nicht nach ihren Satzungen wandeln,

18,4 sondern nach meinen Rechten sollt ihr tun und meine Satzungen sollt ihr halten, dass ihr darin wandelt; ich bin HASHEM..

18,5 Darum sollt ihr meine Satzungen halten und meine Rechte. Denn der Mensch, der sie tut, wird durch sie leben; ich bin HASHEM.

18,6 Keiner unter euch soll sich irgendwelchen Blutsverwandten nahen, um mit ihnen geschlechtlichen Umgang zu haben; ich bin HASHEM.

18,7 Du sollst mit deinem Vater und deiner leiblichen Mutter nicht Umgang haben. Es ist deine Mutter, darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben.

18,8 Du sollst mit der Frau deines Vaters nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Vater.

18,9 Du sollst mit deiner Schwester, die deines Vaters oder deiner Mutter Tochter ist, sie sei in oder außer der Ehe geboren, nicht Umgang haben.

18,10 Du sollst mit der Tochter deines Sohnes oder deiner Tochter nicht Umgang haben, damit schändest du dich selbst.

18,11 Du sollst mit der Tochter der Frau deines Vaters, die deinem Vater geboren ist und deine Schwester ist, nicht Umgang haben.

18,12 Du sollst mit der Schwester deines Vaters nicht Umgang haben; denn sie ist deines Vaters Blutsverwandte.

18,13 Du sollst mit der Schwester deiner Mutter nicht Umgang haben; denn sie ist deiner Mutter Blutsverwandte.

18,14 Du sollst den Bruder deines Vaters nicht damit schänden, dass du seine Frau nimmst; denn sie ist deine Verwandte.

18,15 Du sollst mit deiner Schwiegertochter nicht Umgang haben, denn sie ist deines Sohnes Frau; darum sollst du nicht mit ihr Umgang haben.

18,16 Du sollst mit der Frau deines Bruders nicht Umgang haben; denn damit schändest du deinen Bruder.

18,17 Du sollst nicht mit einer Frau und mit ihrer Tochter Umgang haben, noch mit ihren Sohnes, Tochter oder ihrer Tochter, Tochter; denn sie sind ihre Blutsverwandten, und es ist eine Schandtat.

18,18 Du sollst die Schwester deiner Frau nicht zur Nebenfrau nehmen und mit ihr Umgang haben, solange deine Frau noch lebt.

18,19 Du sollst nicht zu einer Frau gehen, solange sie ihre Tage hat, um in ihrer Unreinheit mit ihr Umgang zu haben.

18,20 Du sollst auch nicht bei der Frau deines Nächsten liegen, dass du an ihr nicht unrein werdest.

18,21 Du sollst auch nicht eins deiner Kinder geben, dass es dem Moloch geweiht werde, damit du nicht verunreinigst den Namen HASHEM; ich bin HASHEM.

18,22 Du sollst nicht bei einem Mann liegen wie bei einer Frau; es ist ein Greuel.

18,23 Du sollst auch bei keinem Tier liegen, dass du an ihm unrein werdest. Und keine Frau soll mit einem Tier Umgang haben; es ist ein schändlicher Frevel.

18,24 Ihr sollt euch mit nichts dergleichen unrein machen; denn mit alledem haben sich die Völker unrein gemacht, die ich vor euch her vertreiben will.

18,25 Das Land wurde dadurch unrein, und ich suchte seine Schuld an ihm heim, dass das Land seine Bewohner ausspie.

18,26 Darum haltet meine Satzungen und Rechte und tut keine dieser Greuel, weder der Einheimische noch der Fremdling unter euch -

18,27 denn alle solche Greuel haben die Leute dieses Landes getan, die vor euch waren, und haben das Land unrein gemacht -,

18,28 damit nicht auch euch das Land ausspeie, wenn ihr es unrein macht, wie es die Völker ausgespieen hat, die vor euch waren.

18,29 Denn alle, die solche Greuel tun, werden ausgerottet werden aus ihrem Volk.

18,30 Darum haltet meine Satzungen, dass ihr nicht tut nach den schändlichen Sitten derer, die vor euch waren, und dadurch unrein werden; ich bin HASHEM.

19. Kapitel

19,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

19,2 Rede mit der ganzen Gemeinde der Israeliten und sprich zu ihnen: Ihr sollt QADOSH sein, denn ich HASHEM bin QADOSH.

19,3 Ein jeder fürchte seine Mutter und seinen Vater. Haltet meine Feiertage; ich bin HASHEM..

19,4 Ihr sollt euch nicht zu den Götzen wenden und sollt euch keine gegossenen Götter machen; ich bin HASHEM..

19,5 Und wenn ihr HASHEM ein Dankopfer bringen wollt, sollt ihr es so opfern, dass es euch wohlgefällig macht.

19,6 Ihr sollt es an dem Tag essen, an dem ihr's opfert, und am nächsten Tage. Was aber bis zum dritten Tag übrig bleibt, soll man mit Feuer verbrennen.

19,7 Wird aber am dritten Tage davon gegessen, so ist es ein Greuel und wird nicht wohlgefällig sein;

19,8 und wer davon isst, muß seine Schuld tragen, weil er das Miktash HASHEM verunreinigt hat, und ein solcher Mensch wird ausgerottet werden aus seinem Volk.

19,9 Wenn du dein Land aberntest, sollst du nicht alles bis an die Ecken deines Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten.

19,10 Auch sollst du in deinem Weinberg nicht Nachlese halten noch die abgefallenen Beeren auflesen, sondern dem Armen und Fremdling sollst du es lassen; ich bin HASHEM.

19,11 Ihr sollt nicht stehlen noch lügen noch betrügerisch handeln einer mit dem andern.

19,12 Ihr sollt nicht falsch schwören bei meinem Namen HASHEM und den Namen HASHEM nicht vernichten; ich bin HASHEM.

19,13 Du sollst deinen Nächsten nicht bedrücken noch berauben. Es soll des Tagelöhners Lohn nicht bei dir bleiben bis zum Morgen.

19,14 Du sollst dem Tauben nicht fluchen und sollst vor den Blinden kein Hindernis legen, denn du sollst Respekt haben vor deinem HASHEM.

19,15 Du sollst nicht unrecht handeln im Gericht: du sollst den Geringen nicht vorziehen, aber auch den Großen nicht begünstigen, sondern du sollst deinen Nächsten recht richten.

19,16 Du sollst nicht als Verleumder umhergehen unter deinem Volk. Du sollst auch nicht auftreten gegen deines, Nächsten Leben; ich bin HASHEM.

19,17 Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, damit du nicht seinetwegen Schuld auf dich ladest.

19,18 Du sollst dich nicht rächen noch Zorn bewahren gegen die Kinder deines Volks. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin HASHEM.

19,19 Meine Satzungen sollt ihr halten: Lass nicht zweierlei Art unter deinem Vieh sich paaren und besäe dein Feld nicht mit zweierlei Samen und lege kein Kleid an, das aus zweierlei Faden gewebt ist.

19,20 Wenn ein Mann bei einer Frau liegt, die eine leibeigne Magd ist und einem Mann zur Ehe bestimmt, doch nicht losgekauft oder freigelassen ist, so soll das bestraft werden. Aber sie sollen nicht sterben, denn sie ist nicht frei gewesen.

19,21 Der Mann soll aber als seine Buße HASHEM vor die Tür der Stiftshütte einen Widder zum Schuldopfer bringen;

19,22 und der Cohen soll ihn entsühnen mit dem Schuldopfer vor HASHEM wegen der Sünde, die er getan hat, so wird ihm HASHEM seine Sünde vergeben, die er getan hat.

19,23 Wenn ihr in das Land kommt und allerlei Bäume pflanzt, von denen man isst, so lasst ihre ersten Früchte stehen, als wären sie unrein wie Unbeschnittene. Drei Jahre lang sollt ihr die Früchte als unrein ansehen, dass ihr sie nicht esst;

19,24 im vierten Jahr sollen alle ihre Früchte unter Jubel HASHEM geweiht werden;

19,25 erst im fünften Jahr sollt ihr die Früchte essen, damit ihr künftig um so reicheren Ertrag einsammelt; ich bin HASHEM.

19,26 Ihr sollt nichts essen, in dem noch Blut ist. Ihr sollt nicht Wahrsagerei noch Zauberei treiben.

19,27 Ihr sollt euer Haar am Haupt nicht rundherum abschneiden noch euren Bart stutzen.

19,28 Ihr sollt um eines Toten willen an eurem Leibe keine Einschnitte machen noch euch Zeichen einätzen; ich bin HASHEM.

19,29 Du sollst deine Tochter nicht zur Hurerei anhalten, dass nicht das Land Hurerei treibe und werde voll Schandtat.

19,30 Meine Feiertage, haltet, und respektiert mein Miktash; ich bin HASHEM.

19,31 Ihr sollt euch nicht wenden zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern und sollt sie nicht befragen, dass ihr nicht an ihnen unrein werdet; ich bin HASHEM.

19,32 Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem HASHEM; ich bin HASHEM.

19,33 Wenn ein Fremdling bei euch wohnt in eurem Lande, den sollt ihr nicht bedrücken.

19,34 Er soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst ihn lieben wie dich selbst; denn ihr seid auch Fremdlinge gewesen in Mitzrayim. Ich bin HASHEM.

19,35 Ihr sollt nicht unrecht handeln im Gericht, mit der Elle, mit Gewicht, mit Maß.

19,36 Rechte Waage, rechtes Gewicht, rechter Scheffel und rechtes Maß sollen bei euch sein; ich bin HASHEM, der euch aus Mitzrayim geführt hat,

19,37 dass ihr alle meine Satzungen und alle meine Rechte haltet und tut; ich bin HASHEM.

20. Kapitel

20,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

20,2 Sage zu den Israeliten: Wer unter den Israeliten oder den Fremdlingen in Israel eins seiner Kinder dem Moloch gibt, der soll des Todes sterben; das Volk des Landes soll ihn steinigen.

20,3 Und ich will mein Antlitz kehren gegen einen solchen Menschen und will ihn aus seinem Volk ausrotten, weil er dem Moloch eins seiner Kinder gegeben und mein Miktash unrein gemacht und meinen QADOSH Namen HASHEM vernichtet hat.

20,4 Und wenn das Volk des Landes bei dem Menschen durch die Finger sehen würde, der eins seiner Kinder dem Moloch gegeben hat, dass es ihn nicht tötet,

20,5 so will doch ich mein Antlitz gegen diesen Menschen kehren und gegen sein Geschlecht und will ihn und alle, die wie er mit dem Moloch Abgötterei getrieben haben, aus ihrem Volk ausrotten.

20,6 Wenn sich jemand zu den Geisterbeschwörern und Zeichendeutern wendet, dass er mit ihnen Abgötterei treibt, so will ich mein Antlitz gegen ihn kehren und will ihn aus seinem Volk ausrotten.

20,7 Darum QADOSHT euch und seid QADOSH; denn ich bin HASHEM.

20,8 Und haltet meine Satzungen und tut sie; ich bin HASHEM der euch QADOSH.

20,9 Wer seinem Vater oder seiner Mutter flucht, der soll des Todes sterben. Seine Blutschuld komme über ihn, weil er seinem Vater oder seiner Mutter geflucht hat.

20,10 Wenn jemand die Ehe bricht mit der Frau seines Nächsten, so sollen beide des Todes sterben, Ehebrecher und Ehebrecherin, weil er mit der Frau seines Nächsten die Ehe gebrochen hat.

20,11 Wenn jemand mit der Frau seines Vaters Umgang pflegt und damit seinen Vater schändet, so sollen beide des Todes sterben; ihre Blutschuld komme über sie.

20,12 Wenn jemand mit seiner Schwiegertochter Umgang pflegt, so sollen sie beide des Todes sterben, denn sie haben einen schändlichen Frevel begangen; ihr Blut lastet auf ihnen.

20,13 Wenn jemand bei einem Manne liegt wie bei einer Frau, so haben sie getan, was ein Greuel ist, und sollen beide des Todes sterben; Blutschuld lastet auf ihnen.

20,14 Wenn jemand eine Frau nimmt und ihre Mutter dazu, der hat eine Schandtat begangen; man soll ihn mit Feuer verbrennen und die beiden Frauen auch, damit keine Schandtat unter euch sei.

20,15 Wenn jemand bei einem Tiere liegt, der soll des Todes sterben, und auch das Tier soll man töten.

20,16 Wenn eine Frau sich irgendeinem Tier naht, um mit ihm Umgang zu haben, so sollst du sie töten und das Tier auch. Des Todes sollen sie sterben; ihre Blutschuld komme über sie.

20,17 Wenn jemand seine Halbschwester nimmt, seines Vaters Tochter oder seiner Mutter Tochter, und sie miteinander Umgang haben, so ist das Blutschande; sie sollen ausgerottet werden vor den Leuten ihres Volks. Er hat mit seiner Schwester Umgang gehabt; sie sollen ihre Schuld tragen.

20,18 Wenn ein Mann bei einer Frau liegt zur Zeit ihrer Tage und mit ihr Umgang hat und so den Brunnen ihres Blutes aufdeckt und sie den Brunnen ihres Blutes aufdeckt, so sollen beide aus ihrem Volk ausgerottet werden.

20,19 Mit der Schwester deiner Mutter und mit der Schwester deines Vaters sollst du nicht Umgang haben. Wer das tut, schändet seine Blutsverwandte; sie sollen ihre Schuld tragen.

20,20 Wenn jemand mit der Frau seines Oheims Umgang hat, der hat seinen Oheim geschändet. Sie sollen ihre Schuld tragen; ohne Kinder sollen sie sterben.

20,21 Wenn jemand die Frau seines Bruders nimmt, so ist das eine abscheuliche Tat. Sie sollen ohne Kinder sein, denn er hat damit seinen Bruder geschändet.

20,22 So haltet nun alle meine Satzungen und meine Rechte und tut danach, auf dass euch nicht das Land ausspeie, in das ich euch führen will, damit ihr darin wohnet.

20,23 Und wandelt nicht in den Satzungen der Völker, die ich vor euch her vertreiben werde. Denn das alles haben sie getan, und ich habe einen Ekel an ihnen gehabt.

20,24 Euch aber sagte ich: Ihr Land soll euch zufallen; und ich will es euch zum Erbe geben, ein Land, darin Milch und Honig fließt. Ich bin HASHEM, der euch von den Völkern abgesondert hat,

20,25 dass ihr auch absondern sollt das reine Vieh vom unreinen und die unreinen Vögel von den reinen und euch nicht unrein machet an Vieh, an Vögeln und an allem, was auf Erden kriecht, das ich abgesondert habe, dass es euch unrein sei.

20,26 Darum sollt ihr mir QADOSH sein; denn ich, HASHEM, bin QADOSH, der euch abgesondert hat von den Völkern, dass ihr mein wäret.

20,27 Wenn ein Mann oder eine Frau Geister beschwören oder Zeichen deuten kann, so sollen sie des Todes sterben; man soll sie steinigen; ihre Blutschuld komme über sie.

 

 
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