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Das Buch Vayiqra (Und er rief)

DAS DRITTE BUCH MOSE (Leviticus)


21. Kapitel

21,1 HASHEM sprach zu Moshe: Sage den Cohen, den Söhnen Aarons, und sprich zu ihnen: Ein Cohen soll sich an keinem Toten seines Volks unrein machen

21,2 außer an seinen nächsten Blutsverwandten: an seiner Mutter, an seinem Vater, an seinem Sohn, an seiner Tochter, an seinem Bruder

21,3 und an seiner Schwester, die noch Jungfrau und noch bei ihm ist, die keines Mannes Frau gewesen ist. An deren Leiche darf er sich unrein machen.

21,4 Sonst soll er sich nicht unrein machen an irgendeinem, der ihm zugehört unter seinem Volk; er würde sich unrein machen.

21,5 Sie sollen auch keine Glatze scheren auf ihrem Haupt noch ihren Bart stutzen und an ihrem Leibe kein Mal einschneiden.

21,6 Sie sollen HASHEM qadosh sein, und nicht verunreinigen den Namen HASHEM’s, denn sie opfern die Feueropfer für HASHEM’S, die Speise ihres HASHEM’s; darum sollen sie qadosh sein.

21,7 Sie sollen keine Hure zur Frau nehmen noch eine, die nicht mehr Jungfrau ist oder die von ihrem Mann verstoßen ist; denn sie sind qadosh ihrem HASHEM.

21,8 Darum sollst du den Cohen qadosh halten, denn er opfert die Speise deines HASHEM’s. Er soll dir qadosh sein; denn ich bin qadosh, HASHEM, der euch qadosh.

21,9 Wenn eines Cohens Tochter sich durch Hurerei unrein macht, so soll man sie mit Feuer verbrennen; denn sie hat ihren Vater unrein gemacht.

21,10 Wer Cohen ist unter seinen Brüdern, auf dessen Haupt das Salböl gegossen und dessen Hand gefüllt ist und der angezogen ist mit den qadosh Kleidern, der soll sein Haupthaar nicht wirr hängen lassen und seine Kleider nicht zerreißen

21,11 und soll zu keinem Toten kommen und soll sich weder an Vater noch an Mutter unrein machen.

21,12 Aus dem Qadosh soll er nicht gehen, dass er nicht unrein macht das Qadosh seines HASHEM; denn die Weihe des Salböls seines HASHEM ist auf ihm. Ich bin HASHEM.

21,13 Eine Jungfrau soll er zur Frau nehmen,

21,14 keine Witwe oder Verstoßene oder Entehrte oder Hure, sondern eine Jungfrau seines Volks soll er zur Frau nehmen,

21,15 damit er seine Nachkommen nicht unrein macht unter seinem Volk; denn ich bin HASHEM, der ihn qadosh.

21,16 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

21,17 Sage zu Aaron: Wenn einer deiner Nachkommen in künftigen Geschlechtern einen Fehler hat, der soll nicht herzutreten, um die Speise seines HASHEM zu opfern.

21,18 Denn keiner, an dem ein Fehler ist, soll herzutreten, er sei blind, lahm, mit einem entstellten Gesicht, mit irgendeiner Missbildung

21,19 oder wer einen gebrochenen Fuß oder eine gebrochene Hand hat

21,20 oder bucklig oder verkümmert ist oder wer einen weißen Fleck im Auge hat oder Krätze oder Flechten oder beschädigte Hoden hat.

21,21 Wer nun unter Aarons, des Cohens, Nachkommen einen Fehler an sich hat, der soll nicht herzutreten, zu opfern die Feueropfer HASHEM; denn er hat einen Fehler. Darum soll er sich nicht nahen, um die Speise seines HASHEM zu opfern.

21,22 Doch essen darf er die Speise seines HASHEM, vom Qadosh und vom Gadol-Qadosh.

21,23 Aber zum Vorhang soll er nicht kommen noch zum Altar nahen, weil ein Fehler an ihm ist, damit er nicht unrein macht mein Miktash; denn ich bin HASHEM, der sie qadosh.

21,24 Moshe, aber sagte dies zu Aaron und zu seinen Söhnen und zu allen Israeliten.

22. Kapitel

22,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

22,2 Sage Aaron und seinen Söhnen, dass sie achtsam seien mit dem Qadosh der Israeliten, den Gaben, die sie mir qadosh, damit sie meinen qadosh Namen HASHEM nicht unrein macht. Ich bin HASHEM.

22,3 So sage ihnen nun für ihre Nachkommen: Wer von euren Nachkommen her zutritt zu dem Qadosh, das die Israeliten HASHEM qadosh, und hat eine Unreinheit an sich, der wird ausgerottet werden vor meinem Antlitz. Ich bin HASHEM.

22,4 Wer von den Nachkommen Aarons aussätzig ist oder einen Ausfluss hat, der soll nicht essen von dem Qadosh, bis er wieder rein ist. Wer etwa einen anrührt, der an einem Toten unrein geworden ist, oder wem der Same abgeht im Schlaf,

22,5 und wer irgendein Gewürm anrührt, wodurch er unrein wird, oder einen Menschen, durch den er unrein wird, oder irgend etwas, was ihn unrein macht,

22,6 wer deren eins anrührt, der ist unrein bis zum Abend und soll von dem Qadosh nicht essen, sondern soll zuvor seinen Leib mit Wasser abwaschen.

22,7 Und wenn die Sonne untergegangen ist, so ist er rein. Dann darf er davon essen, denn es ist seine Nahrung.

22,8 Ein verendetes oder zerrissenes Tier soll er nicht essen, damit er nicht unrein daran werde. Ich bin HASHEM.

22,9 Darum sollen sie meine Satzungen halten, dass sie nicht Sünde auf sich laden und daran sterben, wenn sie sich unrein machen. Ich bin HASHEM, der sie qadosh.

22,10 Kein Fremder soll von dem Qadosh essen noch des Cohens Beisasse noch sein Tagelöhner.

22,11 Wenn aber der Cohen einen Sklaven für Geld kauft, so darf der davon essen. Und der Sklave, der ihm in seinem Hause geboren wird, der darf auch von seiner Speise essen.

22,12 Wenn aber des Cohens Tochter die Frau eines Mannes wird, der nicht aus einer Cohen Sippe ist, so soll sie nicht von der Qadosh Opfergabe essen.

22,13 Wird sie aber eine Witwe oder verstoßen und hat keine Kinder und kehrt zurück in ihres Vaters Haus, so darf sie essen von ihres Vaters Speise wie in ihrer Jugend. Aber kein Fremder soll davon essen.

22,14 Wer aus Versehen von dem Qadosh isst, der soll den fünften Teil dazutun und ihn dem Cohen geben samt dem Qadosh.

22,15 Denn die Cohen sollen nicht unrein lassen das Qadosh der Israeliten, die Opfergabe für HASHEM,

22,16 und dadurch die Israeliten mit Schuld beladen, dass diese ihr Auserwähltes essen; denn ich bin HASHEM, der sie freisetzt. Die Opfer sollen ohne Mängel sein

22,17 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

22,18 Sage Aaron und seinen Söhnen und allen Israeliten: Wer aus dem Hause Israel oder von den Fremdlingen in Israel sein Opfer darbringen will, es sei auf ein Gelübde hin oder aus freiem Willen, was sie HASHEM als Brandopfer darbringen wollen,

22,19 damit es euch wohlgefällig mache, soll es ein männliches Tier sein, ohne Fehler, von Rindern oder Schafen oder Ziegen.

22,20 Alles, was einen Fehler hat, sollt ihr nicht opfern, denn es wird euch nicht wohlgefällig machen.

22,21 Und wenn jemand ein Dankopfer HASHEM darbringen will, um ein Gelübde zu erfüllen oder aus freiem Willen, von Rindern oder Schafen, so soll das ohne Gebrechen sein, damit es wohlgefällig sei. Es soll keinen Fehler haben.

22,22 Ist es blind oder hat es ein gebrochenes Glied oder eine Wunde oder ein Geschwür oder Krätze oder Flechten, so sollt ihr es HASHEM nicht opfern und davon kein Feueropfer bringen auf den Altar HASHEM.

22,23 Rinder oder Schafe, die zu lange oder zu kurze Glieder haben, magst du aus freiem Willen opfern, aber für ein Gelübde sind sie nicht wohlgefällig.

22,24 Du sollst auch HASHEM kein Tier zum Opfer bringen, dem die Hoden zerdrückt oder zerschlagen oder zerrissen oder ausgeschnitten sind. So etwas sollt ihr in eurem Lande an Tieren nicht tun.

22,25 Ihr sollt auch solche Tiere nicht aus der Hand eines Ausländers nehmen und als Speise eures HASHEM’s opfern; denn sie taugen nicht und haben einen Fehler. Darum wird es euch nicht wohlgefällig machen. Weitere Opfergesetze

22,26 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

22,27 Wenn ein Rind oder Schaf oder eine Ziege geboren ist, so soll das Junge sieben Tage bei seiner Mutter sein; aber am achten Tage und danach darf man's HASHEM opfern, so ist es wohlgefällig.

22,28 Ein Rind oder Schaf soll man nicht mit seinem Jungen an einem Tage schlachten.

22,29 Wenn ihr aber HASHEM ein Lobopfer darbringen wollt, das euch wohlgefällig macht,

22,30 so sollt ihr's an demselben Tage essen und sollt nichts übrig behalten bis zum Morgen; ich bin HASHEM.

22,31 Darum haltet meine Gebote und tut danach; ich bin HASHEM.

22,32 Verunreinigt nicht meinen qadosh Namen HASHEM, damit ich qadosh werde unter den Israeliten; ich bin HASHEM, der euch qadosh,

22,33 der euch aus Mitzrayim geführt hat, um euer HASHEM zu sein. Ich bin HASHEM.

23. Kapitel

23,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

23,2 Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Dies sind die Feste HASHEM, die ihr ausrufen sollt als qadosh Versammlungen; dies sind meine Feste:

23,3 Sechs Tage sollst du arbeiten; der siebente Tag aber ist ein feierlicher Shabat, qadosh Versammlung. Keine Arbeit sollt ihr an ihm tun; denn es ist ein Shabat für HASHEM, überall, wo ihr wohnt.

23,4 Dies sind aber die Feste HASHEM, die ihr ausrufen sollt als qadosh Versammlungen an ihren Tagen:

23,5 Am vierzehnten Tage des ersten Monats gegen Abend ist HASHEM Pessach.

23,6 Und am fünfzehnten desselben Monats ist das Fest der ungesäuerten Brote für HASHEM; da sollt ihr sieben Tage ungesäuertes Brot essen.

23,7 Am ersten Tage sollt ihr eine qadosh Versammlung halten; da sollt ihr keine Arbeit tun.

23,8 Und sieben Tage sollt ihr HASHEM Feueropfer darbringen. Am siebenten Tage soll wieder eine qadosh Versammlung sein; da sollt ihr auch keine Arbeit tun.

23,9 Und HASHEM redete mit Moshe und sprach:

23,10 Sage den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, und es aberntet, so sollt ihr die erste Garbe eurer Ernte zu dem Cohen bringen.

23,11 Der soll die Garbe als Schwingopfer schwingen vor HASHEM, dass sie euch wohlgefällig mache. Das soll aber der Cohen tun am Tage nach dem Shabat.

23,12 Und ihr sollt am Tage, da eure Garbe geschwungen wird, ein Brandopfer HASHEM bringen von einem einjährigen Schaf, ohne Fehler,

23,13 samt dem Speisopfer: zwei Zehntel feinstes Mehl, mit Öl vermengt, als ein Feueropfer für HASHEM zum lieblichen Geruch; dazu das Trankopfer: eine viertel Kanne Wein.

23,14 Und ihr sollt von der neuen Ernte kein Brot noch geröstete oder frische Körner essen, bis zu dem Tag, da ihr eurem HASHEM seine Gabe bringt. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt.

23,15 Danach sollt ihr zählen vom Tage nach dem Shabat, da ihr die Garbe als Schwingopfer darbrachtet, sieben ganze Wochen.

23,16 Bis zu dem Tag nach dem siebenten Shabat, nämlich fünfzig Tage, sollt ihr zählen und dann ein neues Speisopfer HASHEM opfern.

23,17 Ihr sollt aus euren Wohnungen zwei Brote bringen als Schwingopfer, von zwei Zehnteln feinsten Mehl, gesäuert und gebacken, als Erstlingsgabe Für HASHEM.

23,18 Und ihr sollt herzubringen neben eurem Brot sieben einjährige Schafe ohne Fehler und einen jungen Stier und zwei Widder - das soll HASHEM Brandopfer sein - mit ihren Speisopfern und Trankopfern als ein Feueropfer zum lieblichen Geruch für HASHEM.

23,19 Dazu sollt ihr opfern einen Ziegenbock zum Sündopfer und zwei einjährige Schafe zum Dankopfer.

23,20 Und der Cohen soll sie als Schwingopfer schwingen samt den Erstlingsbroten vor HASHEM. Das alles soll als ein Schwingopfer HASHEM qadosh sein und dem Cohen gehören.

23,21 Und ihr sollt an diesem Tag eine qadosh Versammlung ausrufen; keine Arbeit sollt ihr tun. Eine ewige Ordnung soll das sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt.

23,22 Wenn ihr aber euer Land aberntet, sollt ihr nicht alles bis an die Ecken des Feldes abschneiden, auch nicht Nachlese halten, sondern sollt es den Armen und Fremdlingen lassen. Ich bin HASHEM..

23,23 Und HASHEM redete mit Moshe und sprach:

23,24 Sage zu den Israeliten: Am ersten Tage des siebenten Monats sollt ihr Ruhetag halten mit Posaunenblasen zum Gedächtnis, eine qadosh Versammlung.

23,25 Da sollt ihr keine Arbeit tun und sollt HASHEM Feueropfer darbringen.

23,26 Und HASHEM redete mit Moshe und sprach:

23,27 Am zehnten Tage in diesem siebenten Monat ist der Versöhnungstag. Da sollt ihr eine qadosh Versammlung halten und fasten und HASHEM Feueropfer darbringen

23,28 und sollt keine Arbeit tun an diesem Tage, denn es ist der Versöhnungstag, dass ihr entsühnt werdet vor HASHEM, eurem HASHEM.

23,29 Denn wer nicht fastet an diesem Tage, der wird aus seinem Volk ausgerottet werden.

23,30 Und wer an diesem Tage irgendeine Arbeit tut, den will ich vertilgen aus seinem Volk.

23,31 Darum sollt ihr keine Arbeit tun. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, überall, wo ihr wohnt.

23,32 Ein feierlicher Shabat soll er euch sein, und ihr sollt fasten. Am neunten Tage des Monats, am Abend, sollt ihr diesen Ruhetag halten, vom Abend an bis wieder zum Abend.

23,33 Und HASHEM redete mit Moshe und sprach:

23,34 Sage zu den Israeliten: Am fünfzehnten Tage dieses siebenten Monats ist das Laubhüttenfest für HASHEM, sieben Tage lang.

23,35 Am ersten Tage soll eine qadosh Versammlung sein; keine Arbeit sollt ihr tun.

23,36 Sieben Tage sollt ihr HASHEM Feueropfer darbringen. Am achten Tage sollt ihr wieder eine qadosh Versammlung halten und sollt Feueropfer HASHEM darbringen. Es ist eine Festversammlung; keine Arbeit sollt ihr tun.

23,37 Das sind die Feste HASHEM, die ihr als qadosh Versammlungen ausrufen sollt, um HASHEM Feueropfer darzubringen: Brandopfer, Speisopfer, Schlachtopfer und Trankopfer, ein jedes an seinem Tage,

23,38 abgesehen von den Shabaten HASHEM und euren andern Gaben und Gelübden und freiwilligen Gaben, die ihr HASHEM gebt.

23,39 Am fünfzehnten Tage des siebenten Monats, wenn ihr die Früchte des Landes einbringt, sollt ihr ein Fest HASHEM halten sieben Tage lang. Am ersten Tage ist Ruhetag und am achten Tage ist auch Ruhetag.

23,40 Ihr sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor HASHEM,

23,41 und sollt das Fest HASHEM halten jährlich sieben Tage lang. Das soll eine ewige Ordnung sein bei euren Nachkommen, das sie im siebenten Monat so feiern.

23,42 Sieben Tage sollt ihr in Laubhütten wohnen. Wer einheimisch ist in Israel, soll in Laubhütten wohnen,

23,43 dass eure Nachkommen wissen wie ich die Israeliten, habe in Hütten wohnen lassen, als ich sie aus Mitzrayim führte. Ich bin HASHEM.

23,44 Und Moshe tat den Israeliten die Feste HASHEM kund.

24. Kapitel

24,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

24,2 Gebiete den Israeliten, dass sie zu dir bringen reines Öl aus zerstoßenen Oliven für den Leuchter, dass man beständig Lampen aufsetzen kann.

24,3 Außen vor dem Vorhang, der vor der Lade mit dem Gesetz hängt, in der Stiftshütte soll Aaron den Leuchter herrichten, dass er vom Abend bis zum Morgen beständig leuchte vor HASHEM. Das sei eine ewige Ordnung bei euren Nachkommen.

24,4 Er soll die Lampen auf dem Leuchter von feinem Gold herrichten, dass sie vor HASHEM beständig leuchten.

24,5 Und du sollst feinstes Mehl nehmen und davon zwölf Brote backen - zwei Zehntel soll ein Brot haben -

24,6 und sollst sie legen in zwei Reihen, je sechs in einer Reihe, auf den Tisch von feinem Gold vor HASHEM.

24,7 Und sollst auf sie legen reinen Weihrauch, dass er als Gedenkopfer bei den Broten sei, ein Feueropfer für HASHEM.

24,8 An jedem Shabat soll er sie zurichten vor HASHEM als beständige Gabe der Israeliten, eine Ordnung für immer,

24,9 und sie sollen Aaron und seinen Söhnen sein; die sollen sie essen an gadolqodesh Stätte; denn als ein gadolqodesh von den Opfern HASHEM zum ewigen Recht.

24,10 Es ging aber der Sohn einer israelitischen Frau und eines ägyptischen Mannes mitten unter die Israeliten und zankte sich im Lager mit einem israelitischen Mann

24,11 und lästerte den Namen HASHEM und fluchte. Da brachten sie ihn zu Moshe seine Mutter aber hieß Shelomit, eine Tochter Dibris vom Stamm Dan

24,12 und legten ihn gefangen, bis ihnen klare Antwort würde durch den Mund HASHEM’S.

24,13 Und HASHEM redete mit Moshe und sprach:

24,14 Führe den Flucher hinaus vor das Lager und lass alle, die es gehört haben, ihre Hände auf sein Haupt legen und lass die ganzen Stämme ihn steinigen

24,15 und sage zu den Israeliten: Wer seinem HASHEM flucht, der soll seine Schuld tragen.

24,16 Wer HASHEM Namen lästert, der soll des Todes sterben; die ganzen Stämme soll ihn steinigen. Ob Fremdling oder Einheimischer, wer den Namen lästert, soll sterben.

24,17 Wer irgendeinen Menschen erschlägt, der soll des Todes sterben.

24,18 Wer aber ein Stück Vieh erschlägt, der soll's ersetzen, Leben um Leben.

24,19 Und wer seinen Nächsten verletzt, dem soll man tun, wie er getan hat,

24,20 Schaden um Schaden, Auge um Auge, Zahn um Zahn; wie er einen Menschen verletzt hat, so soll man ihm auch tun.

24,21 Wer ein Stück Vieh erschlägt, der soll's erstatten; wer aber einen Menschen erschlägt, der soll sterben.

24,22 Es soll ein und dasselbe Recht unter euch sein für den Fremdling wie für den Einheimischen; ich bin HASHEM,

24,23 Moshe aber sagte es den Israeliten, und sie führten den Flucher hinaus vor das Lager und steinigten ihn. So taten die Israeliten, wie HASHEM es Moshe geboten hatte.

25. Kapitel

25,1 HASHEM sprach zu Moshe auf dem Berge Sinai:

25,2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ich euch geben werde, so soll das Land HASHEM einen Shabat feiern.

25,3 Sechs Jahre sollst du dein Feld besäen und sechs Jahre deinen Weinberg beschneiden und die Früchte einsammeln,

25,4 aber im siebenten Jahr soll das Land HASHEM einen feierlichen Shabbat halten; da sollst du dein Feld nicht besäen noch deinen Weinberg beschneiden.

25,5 Was von selber nach deiner Ernte wächst, sollst du nicht ernten, und die Trauben, die ohne deine Arbeit wachsen, sollst du nicht lesen; ein Shabatjahr des Landes soll es sein.

25,6 Was das Land während seines Shabats trägt, davon sollt ihr essen, du und dein Knecht und deine Magd, dein Tagelöhner und dein Beisasse, die bei dir weilen,

25,7 dein Vieh und das Wild in deinem Lande; all sein Ertrag soll zur Nahrung dienen.

25,8 Und du sollst zählen sieben Shabat-Jahre, siebenmal sieben Jahre, dass die Zeit der sieben Shabat-Jahre neunundvierzig Jahre mache.

25,9 Da sollst du die Posaune blasen lassen durch euer ganzes Land am zehnten Tage des siebenten Monats, am Versöhnungstag.

25,10 Und ihr sollt das fünfzigste Jahr qadosh und sollt eine Freilassung ausrufen im Lande für alle, die darin wohnen; es soll ein Erlass-Jahr für euch sein. Da soll ein jeder bei euch wieder zu seiner Habe und zu seiner Sippe kommen.

25,11 Als Erlass-Jahr soll das fünfzigste Jahr euch gelten. Ihr sollt nicht säen und, was von selber wächst, nicht ernten, auch, was ohne Arbeit wächst, im Weinberg nicht lesen;

25,12 denn das Erlass-Jahr soll euch qadosh sein; vom Felde weg dürft ihr essen, was es trägt.

25,13 Das ist das Erlass-Jahr, da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.

25,14 Wenn du nun deinem Nächsten etwas verkaufst oder ihm etwas abkaufst, soll keiner seinen Bruder übervorteilen,

25,15 sondern nach der Zahl der Jahre vom Erlass-Jahr an sollst du es von ihm kaufen; danach, wie viel Jahre noch Ertrag bringen, soll er dirs verkaufen.

25,16 Sind es noch viele Jahre, so darfst du den Kaufpreis steigern; sind es noch wenige Jahre, sollst du den Kaufpreis verringern; denn die Zahl der Ernten verkauft er dir.

25,17 So übervorteile nun keiner seinen Nächsten, sondern respektiere dich vor HASHEM.

25,18 Darum tut nach meinen Satzungen und haltet meine Rechte, dass ihr danach tut, auf dass ihr im Lande sicher wohnen könnt.

25,19 Denn das Land soll euch seine Früchte geben, dass ihr genug zu essen habt und sicher darin wohnt.

25,20 Und wenn ihr sagt: Was sollen wir essen im siebenten Jahr? Denn wenn wir nicht säen, so sammeln wir auch kein Getreide ein,

25,21 so will ich meinem Segen über euch im sechsten Jahr gebieten, dass er Getreide schaffen soll für drei Jahre,

25,22 dass ihr säet im achten Jahr und von dem alten Getreide esset bis in das neunte Jahr, so dass ihr vom alten esset, bis wieder neues Getreide kommt.

25,23 Darum sollt ihr das Land nicht verkaufen für immer; denn das Land ist mein, und ihr seid Fremdlinge und Beisassen bei mir.

25,24 Und bei all eurem Grundbesitz sollt ihr für das Land die Einlösung gewähren. Gesetz über Einlösung im Blick auf das Erlass-Jahr

25,25 Wenn dein Bruder verarmt und etwas von seiner Habe verkauft, so soll sein nächster Verwandter kommen und einlösen, was sein Bruder verkauft hat.

25,26 Wenn aber jemand keinen Löser hat und selbst so viel aufbringen kann, um es einzulösen,

25,27 so soll er die Jahre abrechnen, seitdem er's verkauft hat, und was noch übrig ist, dem Käufer zurückzahlen und so wieder zu seiner Habe kommen.

25,28 Kann er aber nicht so viel aufbringen, um es ihm zurückzuzahlen, so soll, was er verkauft hat, in der Hand des Käufers bleiben bis zum Erlass-Jahr. Dann soll es frei werden und er wieder zu seiner Habe kommen.

25,29 Wer ein Wohnhaus verkauft in einer Stadt mit Mauern, der hat ein ganzes Jahr Frist, es wieder einzulösen. Das soll die Zeit sein, darin er es einlösen kann.

25,30 Wenn er's aber nicht einlöst, ehe das ganze Jahr um ist, so soll es der Käufer für immer behalten und seine Nachkommen, und es soll nicht frei werden im Erlass-Jahr.

25,31 Ist's aber ein Haus auf dem Dorf, um das keine Mauer ist, so soll man es dem Feld des Landes gleich rechnen, und es soll immer eingelöst werden können und im Erlass-Jahr frei werden.

25,32 Was aber die Städte der Leviten anlangt, so sollen sie die Häuser in den Städten, die ihnen gehören, jederzeit einlösen können.

25,33 Wenn einer von den Leviten nicht einlöst, so soll das verkaufte Haus in der Stadt, die ihnen gehört, im Erlass-Jahr frei werden; denn die Häuser in den Städten der Leviten sind ihr Besitz inmitten der Israeliten.

25,34 Auch das Weideland vor ihren Städten soll man nicht verkaufen; denn das ist ihr Eigentum für immer.

25,35 Wenn dein Bruder neben dir verarmt und nicht mehr bestehen kann, so sollst du dich seiner annehmen wie eines Fremdlings oder Beisassen, dass er neben dir leben könne;

25,36 und du sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Aufschlag, sondern sollst dich vor deinem HASHEM demütigen, dass dein Bruder neben dir leben könne.

25,37 Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch Speise geben gegen Aufschlag.

25,38 Ich bin HASHEM, euer HASHEM, der euch aus Mitzrayim geführt hat, um euch das Land Kanaan zu geben um euer HASHEM zu sein.

25,39 Wenn dein Bruder neben dir verarmt und sich dir verkauft, so sollst du ihn nicht als Sklaven dienen lassen;

25,40 sondern wie ein Tagelöhner, wie ein Beisasse soll er bei dir sein und bis an das Erlass-Jahr bei dir dienen.

25,41 Dann soll er von dir frei ausgehen und seine Kinder mit ihm und soll zurückkehren zu seiner Sippe und wieder zu seiner Väter Habe kommen.

25,42 Denn sie sind meine Knechte, die ich aus Mitzrayim geführt habe. Darum soll man sie nicht als Sklaven verkaufen.

25,43 Du sollst nicht mit Härte über sie herrschen, sondern dich fürchten vor deinem HASHEM.

25,44 Willst du aber Sklaven und Sklavinnen haben, so sollst du sie kaufen von den Völkern, die um euch her sind,

25,45 und auch von den Beisassen, die als Fremdlinge unter euch wohnen, und von ihren Nachkommen, die sie bei euch in eurem Lande zeugen. Die mögt ihr zu eigen haben

25,46 und sollt sie vererben euren Kindern zum Eigentum für immer; die sollt ihr Sklaven sein lassen. Aber von euren Brüdern, den Israeliten, soll keiner über den andern herrschen mit Härte.

25,47 Wenn irgendein Fremdling oder Beisasse bei dir zu Besitz kommt und dein Bruder neben ihm verarmt und sich dem Fremdling oder Beisassen bei dir oder jemandem von dessen Sippe verkauft,

25,48 so soll er, nachdem er sich verkauft hat, das Recht haben, wieder frei zu werden, und es soll ihn jemand unter seinen Brüdern einlösen

25,49 oder sein Oheim oder sein Vetter oder sonst sein nächster Blutsverwandter aus seinem Geschlecht; oder wenn er selbst so viel aufbringen kann, so soll er selbst sich einlösen.

25,50 Und er soll mit seinem Käufer rechnen vom Jahr an, da er sich verkauft hatte, bis aufs Erlass-Jahr. Und das Geld, um das er sich verkauft hat, soll nach der Zahl der Jahre berechnet werden, als wäre er die ganze Zeit Tagelöhner bei ihm gewesen.

25,51 Sind noch viele Jahre bis zum Erlass-Jahr, so soll er entsprechend mehr zu seiner Einlösung erstatten von dem Gelde, für das er gekauft wurde.

25,52 Sind aber nur wenige Jahre übrig bis zum Erlass-Jahr, so soll er sie berechnen und entsprechend weniger zu seiner Einlösung erstatten.

25,53 Wie ein Tagelöhner soll er von Jahr zu Jahr bei ihm sein, doch soll er nicht mit Härte über ihn herrschen vor deinen Augen.

25,54 Wird er aber nicht auf diese Weise eingelöst, so soll er im Erlass-Jahr frei ausgehen und seine Kinder mit ihm.

25,55 Denn mir gehören die Israeliten als Knechte; meine Knechte sind sie, die ich aus Mitzrayim geführt habe. Ich bin HASHEM, euer HASHEM.

26. Kapitel

26,1 Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmal aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen in eurem Lande, um davor anzubeten; denn ich bin HASHEM euer HASHEM.

26,2 Haltet, meine Shabate und habt Respekt vor meinem Qadosh. Ich bin HASHEM.

26,3 Werdet ihr in meinen Satzungen wandeln und meine Gebote halten und tun,

26,4 so will ich euch Regen geben zur rechten Zeit, und das Land soll sein Gewächs geben und die Bäume auf dem Felde ihre Früchte bringen.

26,5 Und die Dreschzeit soll reichen bis zur Weinernte, und die Weinernte soll reichen bis zur Zeit der Saat. Und ihr sollt Brot die Fülle haben und sollt sicher in eurem Lande wohnen.

26,6 Ich will Frieden geben in eurem Lande, dass ihr schlafet und euch niemand aufschrecke. Ich will die wilden Tiere aus eurem Lande wegschaffen, und kein Schwert soll durch euer Land gehen.

26,7 Ihr sollt eure Feinde jagen, und sie sollen vor euch her dem Schwert verfallen.

26,8 Fünf von euch sollen hundert jagen, und hundert von euch sollen zehntausend jagen; denn eure Feinde sollen vor euch her dem Schwert verfallen.

26,9 Und ich will mich zu euch wenden und will euch fruchtbar machen und euch mehren und will meinen Bund mit euch halten.

26,10 Und ihr werdet noch von dem Vorjährigen essen und, wenn das Neue kommt, das Vorjährige wegtun müssen.

26,11 Ich will meine Wohnung unter euch haben und will euch nicht verwerfen.

26,12 Und ich will unter euch wandeln und will euer HASHEM sein, und ihr sollt mein Volk sein.

26,13 Denn ich bin HASHEM, der euch aus Mitzrayim geführt hat, damit ihr nicht ihre Knechte bleibt, und habe euer Joch zerbrochen und habe euch aufrecht einhergehen lassen.

26,14 Werdet ihr mir aber nicht gehorchen und nicht alle diese Gebote tun

26,15 und werdet ihr meine Satzungen verachten und meine Rechte verwerfen, dass ihr nicht tut alle meine Gebote, und werdet ihr meinen Bund brechen,

26,16 so will auch ich euch dieses tun: Ich will euch heimsuchen mit Schrecken, mit Auszehrung und Fieber, dass euch die Augen erlöschen und das Leben hinschwindet. Ihr sollt umsonst euren Samen säen, und eure Feinde sollen ihn essen.

26,17 Und ich will mein Antlitz gegen euch richten, und ihr sollt geschlagen werden vor euren Feinden, und die euch hassen, sollen über euch herrschen, und ihr sollt fliehen, ohne dass euch einer jagt.

26,18 Wenn ihr mir aber auch dann noch nicht gehorcht, so will ich euch noch weiter strafen, siebenfältig, um eurer Sünden willen,

26,19 dass ich euren Stolz und eure Halsstarrigkeit breche, und will euren Himmel wie Eisen und eure Erde wie Erz machen.

26,20 Und eure Mühe und Arbeit soll verloren sein, dass euer Land sein Gewächs nicht gebe und die Bäume im Lande ihre Früchte nicht bringen.

26,21 Und wenn ihr mir zuwiderhandelt und mich nicht hören wollt, so will ich euch noch weiter schlagen, siebenfältig, um eurer Sünden willen.

26,22 Und ich will wilde Tiere unter euch senden, die sollen eure Kinder fressen und euer Vieh zerreißen und euch vermindern, und eure Straßen sollen verlassen sein.

26,23 Werdet ihr euch aber damit noch nicht von mir zurecht bringen lassen und mir zuwiderhandeln,

26,24 so will auch ich euch zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr schlagen um eurer Sünden willen

26,25 und will ein Racheschwert über euch bringen, das meinen Bund rächen soll. Und wenn ihr euch auch in eure Städte flüchtet, will ich doch die Pest unter euch senden und will euch in die Hände eurer Feinde geben.

26,26 Dann will ich euch den Vorrat an Brot verderben; zehn Frauen sollen euer Brot in einem Ofen backen, und euer Brot soll man euch nach Gewicht zuteilen, und wenn ihr esst, sollt ihr nicht satt werden.

26,27 Werdet ihr mir aber auch dann noch nicht gehorchen und mir zuwiderhandeln,

26,28 so will auch ich euch im Grimm zuwiderhandeln und will euch siebenfältig mehr strafen um eurer Sünden willen,

26,29 dass ihr sollt eurer Söhne und Töchter Fleisch essen.

26,30 Und ich will eure Opferhöhen vertilgen und eure Rauchopfersäulen ausrotten und will eure Leichname auf die Leichname eurer Götzen werfen und werde an euch Ekel haben.

26,31 Und ich will eure Städte wüst machen und eure Miktash verheeren und will den lieblichen Geruch eurer Opfer nicht mehr riechen.

26,32 So will ich das Land wüst machen dass eure Feinde, die darin wohnen werden, sich davor entsetzen.

26,33 Euch aber will ich unter die Völker zerstreuen und mit gezücktem Schwert hinter euch her sein, dass euer Land soll wüst sein und eure Städte zerstört.

26,34 Alsdann wird das Land seine Shabate nachholen, solange es wüst liegt und ihr in der Feinde Land seid; ja, dann wird das Land ruhen und seine Shabate nachholen.

26,35 Solange es wüst liegt, wird es ruhen, weil es nicht ruhen konnte, als ihr es solltet ruhen lassen, während ihr darin wohntet.

26,36 Und denen, die von euch übrig bleiben, will ich ein feiges Herz machen in ihrer Feinde Land, dass sie ein raschelndes Blatt soll jagen, und sie sollen davor fliehen, als jagte sie ein Schwert, und fallen, wo sie doch niemand jagt.

26,37 Und einer soll über den andern hinfallen, als wäre das Schwert hinter ihnen, wo sie doch niemand jagt, und ihr sollt nicht bestehen können gegen eure Feinde.

26,38 Und ihr sollt umkommen unter den Völkern, und eurer Feinde Land soll euch fressen.

26,39 Die aber von euch übrig bleiben, die, sollen in der Feinde Land dahinschwinden wegen ihrer Missetat, aber auch um der Missetat ihrer Väter willen.

26,40 Da werden sie dann bekennen ihre Missetat und ihrer Väter Missetat, dass sie mir untreu gewesen sind und mir zuwidergehandelt haben.

26,41 Darum habe auch ich ihnen zuwidergehandelt und sie in das Land ihrer Feinde getrieben. Da wird sich ja ihr unbeschnittenes Herz demütigen, und dann werden sie die Strafe für ihre Missetat abtragen.

26,42 Und ich werde an meinen Bund mit Jakob gedenken und an meinen Bund mit Isaak und an meinen Bund mit Abraham und werde an das Land gedenken.

26,43 Aber das Land wird von ihnen verlassen sein und seine Shabate nachholen, solange es wüst liegt, und sie werden die Strafe für ihre Missetat abtragen, weil sie meine Rechte verachtet und an meinen Satzungen Ekel gehabt haben.

26,44 Aber wenn sie auch in der Feinde Land sind, verwerfe ich sie dennoch nicht, und es ekelt mich nicht vor ihnen, so dass es mit ihnen aus sein sollte und mein Bund mit ihnen nicht mehr gelten sollte; denn ich bin HASHEM,

26,45 Und ich will ihnen zu gut an meinen Bund mit den Vorfahren gedenken, die ich aus Mitzrayim führte vor den Augen der Völker, auf dass ich ihr HASHEM wäre.

26,46 Dies sind die Satzungen und Rechte und Gesetze, die HASHEM zwischen sich und den Israeliten aufgerichtet hat auf dem Berge Sinai durch die Hand des Moshe.

27. Kapitel

27,1 HASHEM redete mit Moshe und sprach:

27,2 Rede mit den Israeliten und sprich zu ihnen: Wenn jemand HASHEM ein Gelübde getan hat, das abgelöst werden soll, und es sich um einen Menschen handelt,

27,3 so soll das deine Schätzung sein: Einen Mann von zwanzig bis sechzig Jahren sollst du schätzen auf fünfzig Lot Silber nach dem Gewicht des Qadosh,

27,4 eine Frau auf dreißig Lot Silber.

27,5 Von fünf Jahren bis zwanzig Jahren sollst du, wenn es ein Mann ist, schätzt auf zwanzig Lot Silber, eine Frau aber auf zehn Lot Silber.

27,6 Von einem Monat an bis auf fünf Jahre sollst du, wenn es ein Knabe ist, schätzt auf fünf Lot Silber, ein Mädchen aber auf drei Lot Silber.

27,7 Bei sechzig Jahren und darüber sollst du, wenn es ein Mann ist, schätzt auf fünfzehn Lot Silber, eine Frau aber auf zehn Lot Silber.

27,8 Ist er aber zu arm, diese Schätzung zu zahlen, so soll er jenen Menschen vor den Cohen stellen, und der Cohen soll ihn schätzen; er soll ihn aber schätzen nach dem, was der zu geben vermag, der das Gelübde getan hat.

27,9 Ist es aber ein Tier, das man HASHEM opfern darf: Jedes Tier, das man HASHEM gibt, ist heilig.

27,10 Man soll es nicht auswechseln noch tauschen, ein gutes gegen ein schlechtes oder ein schlechtes gegen ein gutes. Wenn aber jemand auswechselt ein Tier gegen das andere, so sollen sie beide qadosh sein.

27,11 Ist aber das Tier unrein, dass man es HASHEM nicht opfern darf, so soll man es vor den Cohen stellen,

27,12 und der Cohen soll es schätzen, ob es gut oder schlecht sei, und es soll bei des Cohens Schätzung bleiben.

27,13 Will's aber jemand ablösen, der soll den fünften Teil über die Schätzung hinaus geben.

27,14 Wenn jemand sein Haus HASHEM gelobt, dass es ihm qadosh sei, so soll es der Cohen schätzen, ob es gut oder schlecht sei, und wie es der Cohen schätzt, so soll's bleiben.

27,15 Wenn es aber der, der es gelobt hat, ablösen will, so soll er den fünften Teil des Geldes, zu dem es geschätzt ist, hinzulegen, dann soll es ihm wieder gehören.

27,16 Wenn jemand ein Stück Acker von seinem Erbgut HASHEM gelobt, so soll es geschätzt werden nach der Aussaat. Ist die Aussaat ein Sack Gerste, so soll der Acker fünfzig Lot Silber gelten.

27,17 Gelobt er seinen Acker vom Erlass-Jahr an, so soll es bei dieser Schätzung bleiben.

27,18 Hat er ihn aber nach dem Erlass-Jahr gelobt, so soll der Cohen das Geld berechnen nach den übrigen Jahren bis zum Erlass-Jahr und ihn danach geringer schätzen.

27,19 Will aber der, der ihn gelobt hat, den Acker ablösen, so soll er den fünften Teil des Geldes, auf das er geschätzt ist, hinzulegen, so soll er wieder sein werden.

27,20 Wenn er ihn aber nicht ablöst und verkauft ihn dennoch einem andern, so kann er nicht mehr abgelöst werden,

27,21 sondern wenn dieser Acker im Erlass-Jahr frei wird, soll er HASHEM qadosh sein wie ein gebannter Acker und soll des Cohens Eigentum sein.

27,22 Wenn aber jemand HASHEM einen Acker gelobt, den er gekauft hat und der also nicht sein Erbgut ist,

27,23 so soll der Cohen berechnen, was er gilt bis zum Erlass-Jahr, und er soll diese Summe am selben Tage geben, dass sie HASHEM qadosh sei.

27,24 Aber im Erlass-Jahr soll der Acker wieder an den gelangen, von dem er ihn gekauft hat, dem er als sein Erbgut gehört.

27,25 Alle Schätzung soll geschehen nach dem Gewicht des Qodesh; ein Lot aber hat zwanzig Gramm.

27,26 Die Erstgeburt unter dem Vieh, die HASHEM auch sonst gebührt, soll niemand geloben, es sei ein Stier oder Schaf; es gehört HASHEM.

27,27 Ist es aber unreines Vieh, so soll man es ablösen nach der Schätzung und darüber hinaus geben den fünften Teil. Will man es nicht ablösen, so werde es verkauft nach der Schätzung.

27,28 Man soll Gebanntes nicht verkaufen oder ablösen, das jemand HASHEM durch einen Bann geweiht hat, von allem, was sein ist, es seien Menschen, Vieh oder Erbacker; denn alles Gebannte ist ein Gadol-Qadosh HASHEM.

27,29 Man soll auch keinen gebannten Menschen loskaufen; er soll des Todes sterben.

27,30 Alle Zehnten im Lande, vom Ertrag des Landes und von den Früchten der Bäume, gehören HASHEM und sollen HASHEM qodesh sein.

27,31 Will aber jemand seinen Zehnten ablösen, der soll den fünften Teil darüber hinaus geben.

27,32 Und alle Zehnten von Rindern und Schafen, alles, was unter dem Hirtenstabe hindurchgeht, jedes zehnte davon soll qodesh sein HASHEM.

27,33 Man soll nicht fragen, ob es gut oder schlecht sei, man soll's auch nicht auswechseln. Wenn es aber jemand auswechselt, soll beides qodesh sein und darf nicht abgelöst werden.

27,34 Das sind die Mitzwoth, die HASHEM dem Moshe gebot für die Israeliten auf dem Berge Sinai.

 

 
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