Kap.32
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Das Buch YirmeYah

DAS BUCH JEREMIA

31. Kapitel

31,1 Zu derselben Zeit, spricht Haschem, will ich aller Geschlechter Israels YAH sein, und sie sollen mein Volk sein.

31,2 Das Volk, das dem Schwert entronnen ist, hat Gnade gefunden in der Wüste; Israel zieht hin zu seiner Ruhe.

31,3 Haschem ist mir erschienen von ferne: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

31,4 Wohlan, ich will dich wiederum bauen, daß du gebaut sein sollst, du Jungfrau Israel; du sollst dich wieder schmücken, Pauken schlagen und herausgehen zum Tanz.

31,5 Du sollst wiederum Weinberge pflanzen an den Bergen Samarias; pflanzen wird man sie und ihre Früchte genießen.

31,6 Denn es wird die Zeit kommen, daß die Wächter auf dem Gebirge Ephraim rufen: Wohlauf, laßt uns hinaufziehen nach Tzion zu Haschem!

31,7 Denn so spricht Haschem: Jubelt über Yaqob mit Freuden und jauchzet über das Haupt unter den Völkern. Ruft laut, rühmt und sprecht: Haschem hat seinem Volk geholfen, dem Rest Israels!

31,8 Siehe, ich will sie aus dem Lande des Nordens bringen und will sie sammeln von den Enden der Erde, auch Blinde und Lahme, Schwangere und junge Mütter, daß sie als große Gemeinde wieder hierher kommen sollen.

31,9 Sie werden weinend kommen, aber ich will sie trösten und leiten. Ich will sie zu Wasserbächen führen auf ebenem Wege, daß sie nicht zu Fall kommen; denn ich bin Israels Vater, und Ephraim ist mein erstgeborener Sohn.

31,10 Höret, ihr Völker, Haschem’S Wort und verkündet's fern auf den Inseln und sprecht: Der Israel zerstreut hat, der wird's auch wieder sammeln und wird es hüten wie ein Hirte seine Herde;

31,11 denn Haschem wird Yaqob erlösen und von der Hand des Mächtigen erretten.

31,12 Sie werden kommen und auf der Höhe des Tzion jauchzen und sich freuen über die Gaben Haschem’S, über Getreide, Wein, Öl und junge Schafe und Rinder, daß ihre Seele sein wird wie ein wasserreicher Garten und sie nicht mehr bekümmert sein sollen.

31,13 Alsdann werden die Jungfrauen fröhlich beim Reigen sein, die junge Mannschaft und die Alten miteinander; denn ich will ihr Trauern in Freude verwandeln und sie trösten und sie erfreuen nach ihrer Betrübnis.

31,14 Und ich will der Priester Herz voller Freude machen, und mein Volk soll meiner Gaben die Fülle haben, spricht Haschem.

31,15 So spricht Haschem: Man hört Klagegeschrei und bittres Weinen in Rama: Rahel weint über ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen über ihre Kinder; denn es ist aus mit ihnen.

31,16 Aber so spricht Haschem: Laß dein Schreien und Weinen und die Tränen deiner Augen; denn deine Mühe wird noch belohnt werden, spricht Haschem. Sie sollen wiederkommen aus dem Lande des Feindes,

31,17 und deine Nachkommen haben viel Gutes zu erwarten, spricht Haschem, denn deine Söhne sollen wieder in ihre Heimat kommen.

31,18 Ich habe wohl gehört, wie Ephraim klagt: «Du hast mich hart erzogen, und ich ließ mich erziehen wie ein junger Stier, der noch nicht gelernt hat zu ziehen. Bekehre du mich, so will ich mich bekehren; denn du, Haschem, bist mein YAH!

31,19 Nachdem ich bekehrt war, tat ich Buße, und als ich zur Einsicht kam, schlug ich an meine Brust. Ich bin zuschanden geworden und stehe schamrot da; denn ich muß büßen die Schande meiner Jugend.»

31,20 Ist nicht Ephraim mein teurer Sohn und mein liebes Kind? Denn sooft ich ihm auch drohe, muß ich doch seiner gedenken; darum bricht mir mein Herz, daß ich mich seiner erbarmen muß, spricht Haschem.

31,21 Richte dir Wegzeichen auf, setze dir Steinmale und richte deinen Sinn auf die Straße, auf der du gezogen bist! Kehr zurück, Jungfrau Israel, kehr zurück zu diesen deinen Städten!

31,22 Wie lang willst du in der Irre gehen, du abtrünnige Tochter? Denn Haschem wird ein Neues im Lande schaffen: Das Weib wird den Mann umgeben.

31,23 So spricht Haschem: «Man wird dies Wort wieder sagen im Lande Yahuda und in seinen Städten, wenn ich ihr Geschick wenden werde: Haschem segne dich, du Wohnung der Gerechtigkeit, du geweihter Berg!

31,24 Auch Yahuda samt allen seinen Städten soll darin wohnen, die Ackerleute und die mit Herden umherziehen;

31,25 denn ich will die Müden erquicken und die Verschmachtenden sättigen.»

31,26 Darüber bin ich aufgewacht und sah auf und hatte so sanft geschlafen.

31,27 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Haschem, daß ich das Haus Israel und das Haus Yahuda besäen will mit Menschen und mit Vieh.

31,28 Und gleichwie ich über sie gewacht habe, auszureißen und einzureißen, zu verderben und zu zerstören und zu plagen, so will ich über sie wachen, zu bauen und zu pflanzen, spricht Haschem.

31,29 Zu derselben Zeit wird man nicht mehr sagen: «Die Väter haben saure Trauben gegessen, und den Kindern sind die Zähne stumpf geworden»,

31,30 sondern ein jeder wird um seiner Schuld willen sterben, und wer saure Trauben gegessen hat, dem sollen seine Zähne stumpf werden.

31,31 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Haschem, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Yahuda einen neuen Bund schließen,

31,32 nicht wie der Bund gewesen ist, den ich mit ihren Vätern schloß, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Mitzrayim zu führen, ein Bund, den sie nicht gehalten haben, ob ich gleich ihr YAH war, spricht Haschem;

31,33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht Haschem: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Haschem sein.

31,34 Und es wird keiner den andern noch ein Bruder den andern lehren und sagen: «Erkenne Haschem», sondern sie sollen mich alle erkennen, beide, klein und groß, spricht Haschem; denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihrer Sünde nimmermehr gedenken.

31,35 So spricht Haschem, der die Sonne dem Tage zum Licht gibt und den Mond und die Sterne der Nacht zum Licht bestellt; der das Meer bewegt, daß seine Wellen brausen - Haschem ist sein Name - :

31,36 Wenn jemals diese Ordnungen vor mir ins Wanken kämen, spricht Haschem, so müßte auch das Geschlecht Israels aufhören, ein Volk zu sein vor mir ewiglich.

31,37 So spricht Haschem: Wenn man den Himmel oben messen könnte und den Grund der Erde unten erforschen, dann würde ich auch verwerfen das ganze Geschlecht Israels für all das, was sie getan haben, spricht Haschem.

31,38 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Haschem, daß die Stadt Yahrushalayim gebaut werden wird vom Turm Hananel an bis ans Ecktor;

31,39 und die Meßschnur wird weiter geradeaus gehen bis an den Hügel Gareb und sich nach Goa hin wenden.

31,40 Und das ganze Tal der Leichen und der Asche und die Hänge bis zum Bach Kidron, bis zu der Ecke am Roßtor im Osten, wird Haschem Qadosh sein. Und die Stadt wird niemals mehr eingerissen und abgebrochen werden.

32. Kapitel

32,1 Dies ist das Wort, das vom Haschem geschah zu YirmeYah im zehnten Jahr Zedekyas, des Königs von Yahuda, das ist das achtzehnte Jahr Nebukadnezars.

32,2 Damals belagerte das Heer des Königs von Babel Yahrushalayim. Und der Prophet YirmeYah lag gefangen im Wachthof am Hause des Königs von Yahuda,

32,3 wo Zedekya, der König von Yahuda, ihn hatte gefangen setzen lassen, indem er sagte: Warum weissagst du und sprichst: So spricht Haschem: Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hände des Königs von Babel, und er soll sie erobern,

32,4 und Zedekya, der König von Yahuda, soll den Chaldäern nicht entrinnen, sondern ich will ihn dem König von Babel in die Hände geben, daß er von Mund zu Mund mit ihm reden und mit eigenen Augen ihn sehen soll?

32,5 Und er wird Zedekya nach Babel führen; da soll er auch bleiben, bis ich ihn heimsuche, spricht Haschem, denn wenn ihr auch gegen die Chaldäer kämpft, soll euch doch nichts gelingen.

32,6 Und YirmeYah sprach: Es ist Haschem’S Wort zu mir geschehen:

32,7 Siehe, Hanamel, der Sohn Schallums, deines Oheims, wird zu dir kommen und sagen: Kaufe du meinen Acker in Anatot; denn dir kommt es als Erstem zu, ihn einzulösen und zu kaufen.

32,8 Da kam Hanamel, meines Oheims Sohn, wie Haschem gesagt hatte, zu mir in den Wachthof und sprach zu mir: Kaufe doch meinen Acker in Anatot, der im Lande Benjamin liegt; denn dir kommt es zu, ihn zu erwerben und einzulösen; kaufe du ihn! Da merkte ich, daß es Haschem’S Wort war,

32,9 und kaufte den Acker von Hanamel, meines Oheims Sohn, in Anatot, und wog ihm das Geld dar, siebzehn Lot Silber.

32,10 Und ich schrieb einen Kaufbrief und versiegelte ihn und nahm Zeugen dazu und wog das Geld dar auf der Waage nach Recht und Gewohnheit.

32,11 Und ich nahm den versiegelten Kaufbrief und die offene Abschrift

32,12 und gab beides Baruch, dem Sohn Neriyas, des Sohnes Machseyas, in Gegenwart Hanamels, meines Vetters, und der Zeugen, die unter dem Kaufbrief geschrieben standen, und aller Judäer, die im Wachthof sich aufhielten,

32,13 und befahl Baruch vor ihren Augen:

32,14 So spricht Haschem,: Nimm diese Briefe, den versiegelten Kaufbrief samt dieser offenen Abschrift, und lege sie in ein irdenes Gefäß, daß sie lange erhalten bleiben.

32,15 Denn so spricht Haschem man wird wieder Häuser, Äcker und Weinberge kaufen in diesem Lande.

32,16 Und als ich den Kaufbrief Baruch, dem Sohn Neriyas, gegeben hatte, betete ich zum Haschem und sprach:

32,17 Ach, Haschem, siehe, du hast Himmel und Erde gemacht durch deine große Kraft und durch deinen ausgereckten Arm, und es ist kein Ding vor dir unmöglich;

32,18 der du Gnade erweist vielen Tausenden und die Schuld der Väter kommen läßt auf das Haupt ihrer Kinder, du großer und starker Haschem - Haschem ist dein Name -,

32,19 groß von Rat und mächtig von Tat, und deine Augen stehen offen über allen Wegen der Menschenkinder, einem jeden zu geben nach seinen Wegen und nach der Frucht seines Tuns;

32,20 der du in Mitzrayim hast Zeichen und Wunder getan bis auf diesen Tag an Israel und an den Menschen und hast dir einen Namen gemacht, wie es heute am Tage ist,

32,21 und hast dein Volk Israel aus Mitzrayim geführt durch Zeichen und Wunder, mit mächtiger Hand, mit ausgerecktem Arm und mit großem Schrecken,

32,22 und hast ihnen dies Land gegeben, wie du ihren Vätern geschworen hattest, daß du es ihnen geben wolltest, ein Land, darin Milch und Honig fließt;

32,23 aber als sie hineinkamen und es in Besitz nahmen, gehorchten sie deiner Stimme nicht, wandelten auch nicht nach deinem Gesetz, und alles, was du ihnen gebotest, daß sie es tun sollten, taten sie nicht; darum ließest du ihnen auch all dies Unglück widerfahren:

32,24 Siehe, die Wälle reichen schon bis an die Stadt, daß sie erobert werde, und sie muß wegen Schwert, Hunger und Pest in die Hände der Chaldäer gegeben werden, die sie belagern; und wie du geredet hast, so ist's geschehen; du siehst es ja selbst.

32,25 Aber du, Haschem, sprichst zu mir: «Kaufe dir einen Acker um Geld und nimm Zeugen dazu», obwohl doch die Stadt in die Hände der Chaldäer gegeben wird?

32,26 Und Haschem’S Wort geschah zu YirmeYah:

32,27 Siehe, ich, bin Haschem alles Fleisches, sollte mir etwas unmöglich sein?

32,28 Darum Siehe, ich gebe diese Stadt in die Hände der Chaldäer und in die Hand Nebukadnezars, des Königs von Babel, und er soll sie erobern.

32,29 Und die Chaldäer, die diese Stadt belagern, werden hereinkommen und sie in Brand stecken und verbrennen samt den Häusern, wo man auf den Dächern dem Baal Räucheropfer gespendet und andern Göttern Trankopfer dargebracht hat, um mich zu erzürnen.

32,30 Denn Israel und Yahuda haben von ihrer Jugend auf getan, was mir mißfällt: ja, die Israeliten haben mich erzürnt durch ihrer Hände Werk.

32,31 Denn seit diese Stadt gebaut ist, hat sie mich zornig und grimmig gemacht bis auf diesen Tag, daß ich sie von meinem Angesicht wegtun muß

32,32 wegen all der Bosheit Israels und Yahudas, die sie getan haben, um mich zu erzürnen. Sie, ihre Könige, Oberen, Priester und Propheten und die in Yahuda und Yahrushalayim wohnten,

32,33 haben mir den Rücken und nicht das Angesicht zugekehrt, und obwohl ich sie stets lehren ließ, wollten sie nicht hören noch sich bessern.

32,34 Dazu haben sie ihre greulichen Götzen in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt ist, daß sie es unrein machten,

32,35 und haben die Höhen des Baal gebaut im Tal Ben-Hinnom, um ihre Söhne und Töchter für den Moloch durchs Feuer gehen zu lassen, was ich ihnen nicht befohlen habe, und es ist mir nie in den Sinn gekommen, daß sie solchen Greuel tun sollten, um Yahuda in Sünde zu bringen.

32,36 Nun aber, von dieser Stadt, von der ihr sagt, daß sie durch Schwert, Hunger und Pest in die Hände des Königs von Babel gegeben werde:

32,37 Siehe, ich will sie sammeln aus allen Ländern, wohin ich sie verstoßen in meinem Zorn, Grimm und großem Unmut, und will sie wieder an diesen Ort bringen, daß sie sicher wohnen sollen.

32,38 Sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Haschem sein.

32,39 Und ich will ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel geben, daß sie mich ehren/fürchten ihr Leben lang, auf daß es ihnen wohlgehe und ihren Kindern nach ihnen.

32,40 Und ich will einen ewigen Bund mit ihnen schließen, daß ich nicht ablassen will, ihnen Gutes zu tun, und will ihnen Furcht vor mir ins Herz geben, daß sie nicht von mir weichen.

32,41 Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun, und ich will sie in diesem Lande einpflanzen, ganz gewiß, von ganzem Herzen und von ganzer Seele.

32,42 Denn so spricht Haschem: Gleichwie ich über dies Volk all dies große Unglück habe kommen lassen, so will ich auch alles Gute über sie kommen lassen, das ich ihnen zugesagt habe.

32,43 Und es sollen Äcker gekauft werden in diesem Lande, von dem ihr sagt: «Eine Wüste ist's ohne Menschen und Vieh; es ist in der Chaldäer Hände gegeben.»

32,44 Man wird Äcker um Geld kaufen und verbriefen, versiegeln und Zeugen dazu nehmen im Lande Benjamin und um Yahrushalayim her und in den Städten Yahudas, in den Städten auf dem Gebirge, in den Städten des Hügellandes und in den Städten des Südlandes; denn ich will ihr Geschick wenden, spricht Haschem.

33. Kapitel

33,1 Und Haschem’S Wort geschah zu YirmeYah zum zweitenmal, als er noch im Wachthof gefangen war:

33,2 So spricht Haschem, der alles macht, schafft und ausrichtet - Haschem ist sein Name -:

33,3 Rufe mich an, so will ich dir antworten und will dir kundtun große und unfaßbare Dinge, von denen du nichts weißt.

33,4 Denn so spricht Haschem, von den Häusern dieser Stadt und von den Häusern der Könige Yahudas, die abgebrochen wurden, um Bollwerke zu machen zur Abwehr

33,5 im Kampf gegen die Chaldäer und um sie zu füllen mit den Leichnamen der Menschen, die ich in meinem Zorn und Grimm erschlagen habe, als ich mein Angesicht vor dieser Stadt verbarg um all ihrer Bosheit willen:

33,6 Siehe, ich will sie wieder herstellen und gesund machen und will ihnen dauernden Frieden gewähren.

33,7 Denn ich will das Geschick Yahudas und das Geschick Israels wenden und will sie bauen wie im Anfang

33,8 und will sie reinigen von aller Missetat, womit sie wider mich gesündigt haben; und will ihnen vergeben alle Missetaten, womit sie wider mich gesündigt und gefrevelt haben.

33,9 Und das soll mein Ruhm und meine Wonne, mein Preis und meine Ehre sein unter allen Völkern auf Erden, wenn sie all das Gute hören, das ich Yahrushalayim tue. Und sie werden sich verwundern und entsetzen über all das Gute und über all der Wiederherstellung, das ich der Stadt geben will.

33,10 So spricht Haschem: An diesem Ort, von dem ihr sagt: «Er ist wüst, ohne Menschen und Vieh», in den Städten Yahudas und auf den Gassen Yahrushalayims, die so verwüstet sind, daß niemand mehr darin ist, weder Menschen noch Vieh,

33,11 wird man dennoch wieder hören den Jubel der Freude und Wonne, die Stimme des Bräutigams YAHSHUAH und der Braut Yisrael und die Stimme derer, die da sagen: «Danket Haschem; denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich», wenn sie Dankopfer bringen zum Hause Haschem’S. Denn ich will das Geschick des Landes wenden, daß es werde, wie es im Anfang war, spricht Haschem.

33,12 So spricht Haschem: An diesem Ort, der so wüst ist, daß weder Menschen noch Vieh darin sind, und in allen ihren Städten werden dennoch wieder Auen sein für die Hirten, die da Herden weiden.

33,13 In den Städten auf dem Gebirge und in den Städten des Hügellandes und in den Städten des Südlandes, im Lande Benjamin und um Yahrushalayim her und in den Städten Yahudas sollen dennoch wieder die Herden gezählt aus- und einziehen, spricht Haschem.

33,14 Siehe, es kommt die Zeit, spricht Haschem, daß ich das gnädige Wort erfüllen will, das ich zum Hause Israel und zum Hause Yahuda geredet habe.

33,15 In jenen Tagen und zu jener Zeit will ich dem Dawid einen gerechten Sproß aufgehen lassen; der soll Recht und Gerechtigkeit schaffen im Lande.

33,16 Zu derselben Zeit soll Yahuda geholfen werden und Yahrushalayim sicher wohnen, und man wird es nennen «Haschem unsere Gerechtigkeit».

33,17 Denn so spricht Haschem: Es soll Dawid niemals fehlen an einem, der auf dem Thron des Hauses Israel sitzt.

33,18 Und den levitischen Priestern soll's niemals fehlen an einem, der täglich vor meinem Angesicht Brandopfer darbringt und Speisopfer in Rauch aufgehen läßt und Opfer schlachtet.

33,19 Und Haschem Wort geschah zu YirmeYah:

33,20 So spricht Haschem: Wenn mein Bund mit Tag und Nacht aufhörte, daß nicht mehr Tag und Nacht sind zu ihrer Zeit,

33,21 so würde auch mein Bund aufhören mit meinem Knecht Dawid, daß er keinen Sohn mehr hat zum König auf seinem Thron, und mit den Leviten, den Priestern, meinen Dienern.

33,22 Wie man des Himmels Heer nicht zählen noch den Sand am Meer messen kann, so will ich mehren das Geschlecht Dawids, meines Knechts, und die Leviten, die mir dienen.

33,23 Und Haschem’S Wort geschah zu YirmeYah:

33,24 Hast du nicht gemerkt, was diese Leute reden: «Die beiden Geschlechter, die Haschem auserwählt hatte, hat er verworfen», und sie verachten mein Volk und lassen es nicht mehr ein Volk sein in ihren Augen.

33,25 So spricht Haschem: Wenn ich jemals meinen Bund nicht hielte mit Tag und Nacht noch die Ordnungen des Himmels und der Erde,

33,26 so wollte ich auch verwerfen das Geschlecht Yaqobs und Dawids, meines Knechts, daß ich nicht mehr aus ihrem Geschlecht Herrscher nehme über die Nachkommen Abrahams, Isaaks und Yaqobs. Denn ich will ihr Geschick wenden und mich über sie erbarmen.

34. Kapitel

34,1 Dies ist das Wort, das vom Haschem geschah zu YirmeYah, als Nebukadnezar, der König von Babel, mit seinem ganzen Heer und allen Königreichen auf Erden, die unter seiner Gewalt waren, und allen Völkern Yahrushalayim und alle seine Städte belagerte.

34,2 So spricht Haschem, der Haschem Israels: Geh hin und sprich mit Zedekya, dem König von Yahuda, und sage zu ihm: So spricht Haschem: Siehe, ich will diese Stadt in die Hände des Königs von Babel geben, und er soll sie mit Feuer verbrennen.

34,3 Und auch du sollst seiner Hand nicht entrinnen, sondern ergriffen und in seine Hand gegeben werden. Du wirst ihn mit eigenen Augen sehen und von Mund zu Mund mit ihm reden und nach Babel kommen.

34,4 Höre doch auf Haschem’S Wort, Zedekya, du König von Yahuda! So spricht Haschem über dich: Du sollst nicht durchs Schwert sterben,

34,5 sondern du sollst im Frieden sterben. Und wie deinen Vätern, den früheren Königen, die vor dir gewesen sind, so wird man auch dir zu Ehren einen Brand anzünden und dich beklagen: «Ach, Herr!»; denn ich habe es geredet, spricht Haschem.

34,6 Und der Prophet YirmeYah sagte alle diese Worte zu Zedekiya, dem König von Yahuda, in Yahrushalayim,

34,7 als das Heer des Königs von Babel schon Yahrushalayim und alle Städte Yahudas belagerte, die übriggeblieben waren, nämlich Lachisch und Aseka; denn diese waren noch übriggeblieben von den festen Städten Yahudas. Der Wortbruch an den freigelassenen Sklaven

34,8 Dies ist das Wort, das von Haschem geschah zu YirmeYah, nachdem der König Zetekya einen Bund geschlossen hatte mit dem ganzen Volk zu Yahrushalayim, eine Freilassung auszurufen,

34,9 daß ein jeder seinen Sklaven und ein jeder seine Sklavin, die Hebräer und Hebräerinnen waren, freilassen sollte, so daß kein Judäer den andern als Sklaven hielte.

34,10 Da hatten alle Oberen und alles Volk gehorcht, die diesen Bund eingegangen waren, daß ein jeder seinen Sklaven und seine Sklavin freilassen und sie nicht mehr als Sklaven halten sollte, und hatten sie losgegeben.

34,11 Aber danach hatten sie die Sklaven und Sklavinnen wieder zurückgefordert, die sie freigegeben hatten, und sie gezwungen, daß sie wieder Sklaven und Sklavinnen sein mußten.

34,12 Da geschah Haschem Wort zu YirmeYah:

34,13 So spricht Haschem, der Haschem Israels: Ich habe einen Bund geschlossen mit euren Vätern, als ich sie aus Mitzrayim, aus der Knechtschaft, führte und sprach:

34,14 Im siebenten Jahre soll ein jeder seinen Bruder, der ein Hebräer ist und sich ihm verkauft und sechs Jahre gedient hat, freilassen. Aber eure Väter gehorchten mir nicht und kehrten ihre Ohren mir nicht zu.

34,15 Ihr aber hattet euch nun bekehrt und getan, was mir wohlgefiel, daß ihr eine Freilassung ausrufen ließet, ein jeder für seinen Nächsten, und habt darüber einen Bund geschlossen vor mir in dem Hause, das nach meinem Namen genannt ist.

34,16 Jetzt aber seid ihr umgeschlagen und habt meinen Namen entwürdigt! Ein jeder fordert seinen Sklaven und seine Sklavin zurück, die ihr freigelassen hattet, so daß sie gehen konnten, wohin sie wollten, und zwingt sie jetzt, daß sie wieder eure Sklaven und Sklavinnen sein müssen.

34,17 Darum spricht Haschem: Ihr gehorchtet mir nicht und riefet keine Freilassung aus, ein jeder für seinen Bruder und seinen Nächsten, - siehe, so rufe ich, spricht Haschem, über euch eine Freilassung aus für Schwert, für Pest, für Hunger und will euch zum Bild des Entsetzens machen für alle Königreiche auf Erden.

34,18 Und ich will die Leute, die meinen Bund übertreten und die Worte des Bundes nicht halten, den sie vor mir geschlossen haben, so zurichten wie das Kalb, das sie in zwei Stücke geteilt haben und zwischen dessen Stücken sie hindurchgegangen sind,

34,19 nämlich die Oberen von Yahuda und von Yahrushalayim, die Kämmerer, die Priester und das ganze Volk des Landes, alle, die zwischen den Stücken des Kalbes hindurchgegangen sind.

34,20 Und ich will sie geben in die Hand ihrer Feinde und derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und ihre Leichname sollen den Vögeln unter dem Himmel und den Tieren auf dem Felde zum Fraße werden.

34,21 Auch Zetekya, den König von Yahuda, und seine Oberen will ich geben in die Hände ihrer Feinde und derer, die ihnen nach dem Leben trachten, und in die Hand des Heeres des Königs von Babel, das jetzt von euch abgezogen ist.

34,22 Denn siehe, ich will ihnen befehlen, spricht Haschem, und will sie wieder vor diese Stadt bringen. Sie sollen sie belagern und erobern und mit Feuer verbrennen. Und ich will die Städte Yahudas verwüsten, daß niemand mehr darin wohnen soll.

35. Kapitel

35,1 Dies ist das Wort, das vom Haschem geschah zu YirmeYah zur Zeit Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Yahuda:

35,2 Geh hin zu den Rechabitern, rede mit ihnen und führe sie in Haschem’S Haus, in eine der Hallen, und schenke ihnen Wein ein.

35,3 Da nahm ich Jaasanja, den Sohn Jirmejas, des Sohnes Habazzinjas, samt seinen Brüdern und allen seinen Söhnen, und das ganze Geschlecht der Rechabiter

35,4 und führte sie in Haschem’S Haus, in die Halle der Söhne Hanans, des Sohnes Jigdaljas, des Mannes Haschem’S, die neben der Halle der Oberen ist, über der Halle Maasejas, des Sohnes Schallums, des Torhüters.

35,5 Und ich setzte den Männern vom Hause Rechab Krüge voll Wein und Schalen vor und sprach zu ihnen: Trinkt Wein!

35,6 Sie aber antworteten: Wir trinken keinen Wein; denn unser Vater Jonadab, der Sohn Rechabs, hat uns geboten: Ihr und eure Nachkommen sollt niemals Wein trinken

35,7 und kein Haus bauen, keinen Samen säen, keinen Weinberg pflanzen noch besitzen, sondern ihr sollt in Zelten wohnen euer Leben lang, auf daß ihr lange lebet in dem Lande, in dem ihr umherzieht.

35,8 Also gehorchen wir der Stimme unseres Vaters Jonadab, des Sohnes Rechabs, in allem, was er uns geboten hat, daß wir keinen Wein trinken unser Leben lang, weder wir noch unsere Frauen noch unsere Söhne und Töchter;

35,9 und wir bauen auch keine Häuser, darin zu wohnen, und haben weder Weinberge noch Äcker noch Samen,

35,10 sondern wir wohnen in Zelten und gehorchen und tun in allem, wie es unser Vater Jonadab geboten hat.

35,11 Als aber Nebukadnezar, der König von Babel, gegen das Land heraufzog, sprachen wir: Kommt, laßt uns nach Yahrushalayim ziehen vor dem Heer der Chaldäer und der Aramäer! Und so sind wir in Yahrushalayim geblieben.

35,12 Da geschah Haschem’S Wort zu YirmeYah:

35,13 So spricht Haschem, der Haschem Israels: Geh hin und sprich zu den Männern von Yahuda und zu den Bürgern von Yahrushalayim: Wollt ihr euch denn nicht bessern und meinen Worten gehorchen? spricht Haschem.

35,14 Die Worte Jonadabs, des Sohnes Rechabs, der seinen Nachkommen geboten hat, daß sie keinen Wein trinken sollen, werden gehalten, und sie trinken keinen Wein bis auf diesen Tag; denn sie gehorchen ihres Vaters Gebot. Ich aber habe euch immer wieder predigen lassen, doch gehorchtet ihr mir nicht.

35,15 Ich habe auch immer wieder alle meine Knechte, die Propheten, zu euch gesandt und sagen lassen: Kehrt um, ein jeder von seinem bösen Wege, und bessert euer Tun und folgt nicht andern Göttern nach, ihnen zu dienen, so sollt ihr in dem Lande bleiben, das ich euch und euren Vätern gegeben habe. Aber ihr wolltet eure Ohren nicht zu mir kehren und mir nicht gehorchen.

35,16 Ja, die Nachkommen Jonadabs, des Sohnes Rechabs, haben ihres Vaters Gebot gehalten, das er ihnen geboten hat. Aber dies Volk gehorcht mir nicht!

35,17 Darum spricht Haschem, der Haschem Israels: Siehe, ich will über Yahuda und über alle Bürger Yahrushalayims kommen lassen all das Unglück, das ich gegen sie geredet habe, weil ich zu ihnen redete und sie nicht hören wollten, weil ich rief und sie mir nicht antworten wollten.

35,18 Aber zu den Rechabitern sprach YirmeYah: So spricht Haschem, der Haschem Israels: Weil ihr dem Gebot eures Vaters Jonadab gehorcht habt und alle seine Gebote gehalten und alles getan, was er euch geboten hat,

35,19 darum spricht Haschem, der Haschem Israels: Es soll dem Jonadab, dem Sohn Rechabs, niemals an einem Manne fehlen, der vor mir steht.

36. Kapitel

36,1 Im vierten Jahr Jojakims, des Sohnes Josias, des Königs von Yahuda, geschah dies Wort zu YirmeYah vom Haschem:

36,2 Nimm eine Schriftrolle und schreibe darauf alle Worte, die ich zu dir geredet habe über Israel, über Yahuda und alle Völker von der Zeit an, da ich zu dir geredet habe, nämlich von der Zeit Josias an bis auf diesen Tag.

36,3 Vielleicht wird das Haus Yahuda, wenn sie hören von all dem Unglück, das ich ihnen zu tun gedenke, sich bekehren, ein jeder von seinem bösen Wege, damit ich ihnen ihre Schuld und Sünde vergeben kann.

36,4 Da rief YirmeYah Baruch, den Sohn Nerijas. Und Baruch schrieb auf eine Schriftrolle alle Worte Haschem’S, die er zu YirmeYah geredet hatte, wie YirmeYah sie ihm sagte.

36,5 Und YirmeYah gebot Baruch und sprach: Mir ist's verwehrt, ich kann nicht in Haschem’S Haus gehen.

36,6 Du aber geh hin und lies die Schriftrolle, auf die du Haschem’S Worte, wie ich sie dir gesagt habe, geschrieben hast, dem Volk vor im Hause Haschem’S am Fasttage, und du sollst sie auch lesen vor den Ohren aller Judäer, die aus ihren Städten hereinkommen.

36,7 Vielleicht werden sie sich mit Beten vor Haschem demütigen und sich bekehren, ein jeder von seinem bösen Wege; denn der Zorn und Grimm ist groß, Haschem diesem Volk angedroht hat.

36,8 Und Baruch, der Sohn Neriyas, tat alles, wie ihm der Prophet YirmeYah befohlen hatte, daß er die Worte Haschem’S aus der Schriftrolle vorläse im Hause Haschem’S.

36,9 Es begab sich aber im fünften Jahr Yoyakims, des Sohnes Yosias, des Königs von Yahuda, im neunten Monat, daß man ein Fasten ausrief vor Haschem für alles Volk zu Yahrushalayim und für alles Volk, das aus den Städten Yahudas nach Yahrushalayim kam.

36,10 Und Baruch las aus der Schriftrolle die Worte YirmeYahs vor im Hause Haschem’S, in der Halle Gemaryas, des Sohnes Schafans, des Schreibers, im oberen Vorhof bei dem neuen Tor am Hause Haschem’S, vor dem ganzen Volk.

36,11 Als nun Michaya, der Sohn Gemaryas, des Sohnes Schafans, alle Worte Haschem’S gehört hatte aus der Schriftrolle,

36,12 ging er hinab in des Königs Haus in die Kanzlei. Und siehe, dort saßen alle Oberen: Elischama, der Schreiber, Delaja, der Sohn Schemayas, Elnatan, der Sohn Achbors, Gemarja, der Sohn Schafans, und Zetekya, der Sohn Hananjas, samt allen andern Oberen.

36,13 Und Michaya berichtete ihnen alle Worte, die er gehört hatte, als Baruch aus der Schriftrolle vor den Ohren des Volks vorlas.

36,14 Da sandten alle Oberen Yahudi, den Sohn Netanyas, des Sohnes Schelemyas, des Sohnes Kuschis, zu Baruch und ließen ihm sagen: Nimm die Schriftrolle, aus der du dem Volk vorgelesen hast, mit dir und komm! Und Baruch, der Sohn Neriyas, nahm die Schriftrolle mit sich und kam zu ihnen.

36,15 Und sie sprachen zu ihm: Setze dich und lies, daß wir's hören! Und Baruch las vor ihren Ohren.

36,16 Und als sie alle die Worte hörten, entsetzten sie sich untereinander und sprachen zu Baruch: Wir müssen alle diese Worte dem König mitteilen.

36,17 Und sie fragten den Baruch: Sage uns, wie hast du alle diese Worte aufgeschrieben?

36,18 Baruch sprach zu ihnen: YirmeYah hat mir alle diese Worte vorgesagt, und ich schrieb sie mit Tinte auf die Schriftrolle.

36,19 Da sprachen die Oberen zu Baruch: Geh hin und verbirg dich mit YirmeYah, daß niemand wisse, wo ihr seid!

36,20 Sie aber gingen hinein zum König in den Vorhof und ließen die Schriftrolle verwahren in der Halle Elischamas, des Schreibers, und teilten dem König alle diese Worte mit.

36,21 Da sandte der König den Yahudi, die Schriftrolle zu holen. Der nahm sie aus der Halle Elischamas, des Schreibers. Und Yahudi las dem König vor und allen Oberen, die bei dem König standen.

36,22 Der König aber saß im Winterhause vor dem Kohlenbecken; denn es war im neunten Monat.

36,23 Wenn aber Yahudi drei oder vier Spalten gelesen hatte, schnitt er sie ab mit einem Schreibmesser und warf sie ins Feuer, das im Kohlenbecken war, bis die Schriftrolle ganz verbrannt war im Feuer.

36,24 Und niemand entsetzte sich und zerriß seine Kleider, weder der König noch seine Großen, die doch alle diese Worte gehört hatten.

36,25 Und obwohl Elnatan, Delaja und Gemarya den König baten, er möge die Schriftrolle nicht verbrennen, hörte er nicht auf sie.

36,26 Dazu gebot der König Yerachmeel, dem Königssohn, und Seraya, dem Sohn Asrïls, und Schelemja, dem Sohn Abdeels, sie sollten Baruch, den Schreiber, und YirmeYah, den Propheten, ergreifen. Aber Haschem hatte sie verborgen.

36,27 Nachdem der König die Schriftrolle verbrannt hatte, auf die Baruch die Worte geschrieben hatte, wie YirmeYah sie ihm sagte, geschah Haschem’S Wort zu YirmeYah:

36,28 Nimm dir eine neue Schriftrolle und schreibe auf sie alle vorigen Worte, die auf der ersten Schriftrolle standen, die Yoyakim, der König von Yahuda, verbrannt hat.

36,29 Über Yoyakim aber, den König von Yahuda, sollst du sagen: So spricht Haschem: Du hast diese Schriftrolle verbrannt und gesagt: Warum hast du darauf geschrieben, daß der König von Babel kommen und dies Land verderben werde, so daß weder Menschen noch Vieh mehr darin sein werden?

36,30 Darum spricht Haschem über Yoyakim, den König von Yahuda: Es soll keiner von den Seinen auf dem Thron Dawids sitzen, und sein Leichnam soll hingeworfen liegen, am Tag in der Hitze und nachts im Frost.

36,31 Und ich will ihn und seine Nachkommen und seine Großen heimsuchen um ihrer Schuld willen, und ich will über sie und über die Bürger Yahrushalayims und über die in Yahuda kommen lassen all das Unglück, von dem ich zu ihnen geredet habe, und sie gehorchten doch nicht.

36,32 Da nahm YirmeYah eine andere Schriftrolle und gab sie Baruch, dem Sohn Neriyas, dem Schreiber. Der schrieb darauf, so wie ihm YirmeYah vorsagte, alle Worte, die auf der Schriftrolle gestanden hatten, die Yoyakim, der König von Yahuda, im Feuer hatte verbrennen lassen; und es wurden zu ihnen noch viele ähnliche Worte hinzugetan.

37. Kapitel

37,1 Und Zetekya, der Sohn Josias, wurde König anstatt Konyas,* des Sohnes Yoyakims; denn Nebukadnezar, der König von Babel, machte ihn zum König im Lande Yahuda.

37,2 Aber er und seine Großen und das Volk des Landes gehorchten nicht den Worten Haschem’S, die er durch den Propheten YirmeYah redete.

37,3 Dennoch sandte der König Zedekya Yuchal, den Sohn Schelemyas, und den Priester Zefanya, den Sohn Maaseyas, zum Propheten YirmeYah und ließ ihm sagen: Bitte Haschem, für uns!

37,4 Denn YirmeYah ging noch unter dem Volk aus und ein, und man hatte ihn noch nicht ins Gefängnis geworfen.

37,5 Es war aber das Heer des Pharao aus Mitzrayim aufgebrochen, und als die Chaldäer, die vor Yahrushalayim lagen, davon hörten, waren sie von Yahrushalayim abgezogen.

37,6 Und Haschem’S Wort geschah zum Propheten YirmeYah:

37,7 So spricht Haschem, Sagt dem König von Yahuda, der euch zu mir gesandt hat, mich zu befragen: Siehe, das Heer des Pharao, das euch zu Hilfe ausgezogen ist, wird wieder heim nach Mitzrayim ziehen,

37,8 und die Chaldäer werden wiederkommen und diese Stadt belagern und sie erobern und mit Feuer verbrennen.

37,9 Darum spricht Haschem: Betrügt euch nicht damit, daß ihr denkt: «Die Chaldäer werden von uns abziehen.» Sie werden nicht abziehen.

37,10 Und wenn ihr auch das ganze Heer der Chaldäer schlüget, die gegen euch kämpfen, und es blieben von ihnen nur etliche Verwundete übrig, so würde doch ein jeder in seinem Zelt aufstehen und diese Stadt mit Feuer verbrennen. YirmeYah wird gefangengesetzt

37,11 Als nun der Chaldäer Heer von Yahrushalayim abgezogen war vor dem Heere des Pharao,

37,12 wollte YirmeYah aus Yahrushalayim herausgehen ins Land Benjamin, um mit seinen Verwandten ein Erbe zu teilen.

37,13 Und als er zum Benjamintor kam, war dort ein Wachhabender mit Namen Yiriya, der Sohn Schelemyas, des Sohnes Hananyjas; der hielt den Propheten YirmeYah an und sprach: Du willst zu den Chaldäern überlaufen.

37,14 YirmeYah sprach: Das ist nicht wahr, ich will nicht zu den Chaldäern überlaufen. Aber Yiriya wollte ihn nicht hören, sondern ergriff YirmeYah und brachte ihn zu den Oberen.

37,15 Und die Oberen wurden zornig über YirmeYah und ließen ihn schlagen und warfen ihn ins Gefängnis im Hause Yonatans, des Schreibers; denn das hatten sie zum Kerker gemacht.

37,16 So kam YirmeYah in den überwölbten Raum einer Zisterne und blieb dort lange Zeit. Zetekya befragt heimlich den Propheten

37,17 Aber Zetekya, der König, sandte hin und ließ ihn holen und fragte ihn heimlich in seinem Haus und sprach: Ist wohl ein Wort vom Haschem vorhanden? YirmeYah sprach: Ja! Du wirst dem König von Babel in die Hände gegeben werden.

37,18 Und YirmeYah sprach zum König Zetekya: Was hab ich gegen dich, gegen deine Großen und gegen dies Volk gesündigt, daß sie mich in den Kerker geworfen haben?

37,19 Wo sind nun eure Propheten, die euch weissagten und sprachen: Der König von Babel wird nicht über euch noch über dies Land kommen?

37,20 Und nun, mein Herr und König, höre mich und laß meine Bitte vor dir gelten! Laß mich nicht wieder in Yonatans, des Schreibers, Haus bringen, daß ich dort nicht sterbe.

37,21 Da befahl der König Zetekya, daß man YirmeYah im Wachthof behalten sollte, und ließ ihm täglich aus der Bäckergasse einen Laib Brot geben, bis alles Brot in der Stadt aufgezehrt war. So blieb YirmeYah im Wachthof.

38. Kapitel

38,1 Es hörten aber Schefatja, der Sohn Mattans, und Gedalya, der Sohn Paschhurs, und Yuchal, der Sohn Schelemyas, und Paschhur, der Sohn Malkiyjas, die Worte, die YirmeYah zu allem Volk redete.

38,2 So spricht Haschem: Wer in dieser Stadt bleibt, der wird durch Schwert, Hunger und Pest sterben müssen; wer aber hinausgeht zu den Chaldäern, der soll am Leben bleiben und wird sein Leben wie eine Beute davonbringen.

38,3 Denn so spricht Haschem: Diese Stadt soll übergeben werden dem Heer des Königs von Babel, und es soll sie einnehmen.

38,4 Da sprachen die Oberen zum König: Laß doch diesen Mann töten; denn auf diese Weise nimmt er den Kriegsleuten, die noch übrig sind in dieser Stadt, den Mut, desgleichen dem ganzen Volk, weil er solche Worte zu ihnen sagt. Denn der Mann sucht nicht, was diesem Volk zum Wohl, sondern was zum Unglück dient.

38,5 Der König Zetekya sprach: Siehe, er ist in euren Händen; denn der König vermag nichts wider euch.

38,6 Da nahmen sie YirmeYah und warfen ihn in die Zisterne Malkyas, des Königssohnes, die im Wachthof war, und ließen ihn an Seilen hinab. In der Zisterne aber war kein Wasser, sondern Schlamm, und YirmeYah sank in den Schlamm.

38,7 Als aber Ebed-Melech, der Mohr, ein Kämmerer in des Königs Haus, hörte, daß man YirmeYah in die Zisterne geworfen hatte, und der König gerade im Benjamintor saß,

38,8 da ging Ebed-Melech aus des Königs Haus und redete mit dem König und sprach:

38,9 Mein Herr und König, diese Männer handeln übel an dem Propheten YirmeYah, daß sie ihn in die Zisterne geworfen haben; dort muß er vor Hunger sterben; denn es ist kein Brot mehr in der Stadt.

38,10 Da befahl der König Ebed-Melech, dem Mohren: Nimm von hier drei Männer mit dir und zieh den Propheten YirmeYah aus der Zisterne, ehe er stirbt.

38,11 Und Ebed-Melech nahm die Männer mit sich und ging in des Königs Haus in die Kleiderkammer und nahm dort zerrissene, alte Lumpen und ließ sie an einem Seil hinab zu YirmeYah in die Zisterne.

38,12 Und Ebed-Melech, der Mohr, sprach zu YirmeYah: Lege diese zerrissenen, alten Lumpen unter deine Achseln um das Seil; und YirmeYah tat es.

38,13 Und sie zogen YirmeYah herauf aus der Zisterne an den Stricken. Und so blieb YirmeYah im Wachthof. Letztes Gespräch zwischen Zetekya und YirmeYah

38,14 Und der König Zetekya sandte hin und ließ den Propheten YirmeYah zu sich holen unter den dritten Eingang am Hause Haschem’S. Und der König sprach zu YirmeYah: Ich will dich etwas fragen; verbirg mir nichts!

38,15 YirmeYah sprach zu Zetekya: Sage ich dir etwas, so tötest du mich doch; gebe ich dir aber einen Rat, so gehorchst du mir nicht.

38,16 Da schwor der König Zetekya dem YirmeYah heimlich und sprach: So wahr Haschem lebt, der uns dies Leben gegeben hat: ich will dich nicht töten noch den Männern in die Hände geben, die dir nach dem Leben trachten.

38,17 Und YirmeYah sprach zu Zetekya: So spricht Haschem: Wirst du hinausgehen zu den Obersten des Königs von Babel, so sollst du am Leben bleiben, und diese Stadt soll nicht verbrannt werden, sondern du und dein Haus sollen am Leben bleiben;

38,18 wirst du aber nicht hinausgehen zu den Obersten des Königs von Babel, so wird diese Stadt den Chaldäern in die Hände gegeben, und sie werden sie mit Feuer verbrennen, und auch du wirst ihren Händen nicht entrinnen.

38,19 Der König Zetekya sprach zu YirmeYah: Ich habe aber die Sorge, daß ich den Judäern, die zu den Chaldäern übergelaufen sind, übergeben werden könnte, daß sie mir übel mitspielen.

38,20 YirmeYah sprach: Man wird dich nicht übergeben. Gehorche doch der Stimme Haschem’S, die ich dir verkünde, so wird dirs  wohl gehen, und du wirst am Leben bleiben.

38,21 Wirst du aber nicht hinausgehen, so ist dies das Wort, das mir Haschem gezeigt hat:

38,22 Siehe, alle Frauen, die noch vorhanden sind im Haus des Königs von Yahuda, werden zu den Obersten des Königs von Babel hinaus müssen, und sie werden dann sagen: «Ach, deine guten Freunde haben dich überredet und in ihre Gewalt gebracht und in den Sumpf geführt und lassen dich nun stecken.»

38,23 Ja, alle deine Frauen und Kinder werden hinaus müssen zu den Chaldäern, und du selbst wirst ihren Händen nicht entgehen, sondern du wirst vom König von Babel ergriffen, und diese Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.

38,24 Und Zetekya sprach zu YirmeYah: Sieh zu, daß niemand diese Worte erfahre, so wirst du nicht sterben.

38,25 Und wenn's die Oberen erfahren sollten, daß ich mit dir geredet habe, und zu dir kommen und sprechen: «Sag an, was hast du mit dem König geredet; verbirg es uns nicht, so wollen wir dich nicht töten. Was hat der König mit dir geredet?»,

38,26 so sprich: Ich habe den König gebeten, daß er mich nicht wieder in Yonatans Haus führen lasse, ich müßte sonst dort sterben.

38,27 Da kamen alle Oberen zu YirmeYah und fragten ihn, und er antwortete ihnen, wie ihm der König befohlen hatte. Da ließen sie von ihm, weil sie nichts erfahren konnten.

38,28 Und YirmeYah blieb im Wachthof bis auf den Tag, da Yahrushalayim eingenommen wurde.

39. Kapitel

39,1 Denn im neunten Jahr Zedekyas, des Königs von Yahuda, im zehnten Monat kam Nebukadnezar, der König von Babel, und sein ganzes Heer vor Yahrushalayim und belagerten es.

39,2 Und im elften Jahr Zedekyas, am neunten Tage des vierten Monats, brach man in die Stadt ein.

39,3 Und alle Obersten des Königs von Babel zogen hinein und hielten unter dem Mitteltor, nämlich Nergal-Sarezer, der Fürst von Sin-Magir, der Oberhofmeister, und Nebuschasban, der Oberkämmerer, und alle andern Obersten des Königs von Babel.

39,4 Als nun Zetekya, der König von Yahuda, und seine Kriegsleute das sahen, flohen sie bei Nacht zur Stadt hinaus auf dem Wege zu des Königs Garten durchs Tor zwischen den beiden Mauern und entwichen zum Yordantal hin.

39,5 Aber die Kriegsleute der Chaldäer jagten ihnen nach und holten Zetekya ein im Yordantal von Jericho und nahmen ihn gefangen und brachten ihn zu Nebukadnezar, dem König von Babel, nach Ribla, das im Lande Hamat liegt. Der sprach das Urteil über ihn.

39,6 Und der König von Babel ließ die Söhne Zedekyas vor seinen Augen töten in Ribla und tötete auch alle Vornehmen Yahudas.

39,7 Aber Zetekya ließ er die Augen ausstechen und ihn in Ketten legen, um ihn nach Babel zu führen.

39,8 Und die Chaldäer verbrannten das Haus des Königs und die Häuser der Bürger und rissen die Mauern Yahrushalayims nieder.

39,9 Was aber noch an Volk in der Stadt war, und wer sonst zu ihnen übergelaufen war, die führte Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, alle miteinander gefangen nach Babel.

39,10 Aber von dem niederen Volk, das nichts hatte, ließ zur selben Zeit Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, etliche im Lande Yahuda zurück und gab ihnen Weinberge und Felder.

39,11 Aber Nebukadnezar, der König von Babel, hatte Nebusaradan, dem Obersten der Leibwache, Befehl gegeben wegen YirmeYah und gesagt:

39,12 Nimm ihn und laß ihn dir befohlen sein und tu ihm kein Leid, sondern wie er's von dir begehrt, so mach's mit ihm.

39,13 Da sandten hin Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, und Nebuschasban, der Oberkämmerer, Nergal-Sarezer, der Oberhofmeister, und alle Obersten des Königs von Babel

39,14 und ließen YirmeYah aus dem Wachthof holen und übergaben ihn Gedalya, dem Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, daß er ihn nach Hause gehen ließe. Und so blieb er unter dem Volk.

39,15 Es war auch Haschem’S Wort geschehen zu YirmeYah, als er noch im Wachthof lag:

39,16 Geh hin und sage Ebed-Melech, dem Mohren: So spricht Haschem: Siehe, ich will meine Worte kommen lassen über diese Stadt zum Unglück und nicht zum Wohl, und du sollst es sehen zur selben Zeit.

39,17 Aber dich will ich erretten zur selben Zeit, spricht Haschem, und du sollst den Leuten nicht ausgeliefert werden, vor denen du dich fürchtest.

39,18 Denn ich will dich entkommen lassen, daß du nicht durchs Schwert fallest, sondern du sollst dein Leben wie eine Beute davonbringen, weil du mir vertraut hast, spricht Haschem.

40. Kapitel

40,1 Dies ist das Wort, das vom Haschem geschah zu YirmeYah, als ihn Nebusaradan, der Oberste der Leibwache, losließ in Rama, wo er ihn gefunden hatte; denn er war auch, mit Fesseln gebunden, unter allen Gefangenen aus Yahrushalayim und Yahuda, die nach Babel weggeführt werden sollten.

40,2 Als nun der Oberste der Leibwache YirmeYah hatte zu sich holen lassen, sprach er zu ihm: Haschem, dein Haschem, hat dies Unglück über diese Stätte vorhergesagt

40,3 und hat's auch kommen lassen und getan, wie er geredet hat; denn ihr habt gesündigt wieder Haschem und seiner Stimme nicht gehorcht; darum ist euch solches widerfahren.

40,4 Und nun siehe, ich mache dich heute los von den Fesseln, mit denen deine Hände gebunden waren. Gefällt dirs, mit mir nach Babel zu ziehen, so komm, du sollst mir befohlen sein. Gefällt dirs aber nicht, mit mir nach Babel zu ziehen, so laß es sein. Siehe, du hast das ganze Land vor dir; wo dich's gut dünkt und dirs gefällt, da zieh hin.

40,5 Denn weiter hinaus wird kein Wiederkehren möglich sein. Darum magst du umkehren zu Gedalya, dem Sohne Ahikams, des Sohnes Schafans, den der König von Babel über die Städte in Yahuda gesetzt hat, und bei ihm bleiben unter dem Volk; oder geh, wohin dir's gefällt. Und der Oberste der Leibwache gab ihm Wegzehrung und Geschenke und ließ ihn gehen.

40,6 So kam YirmeYah zu Gedalya, dem Sohne Ahikams, nach Mizpa und blieb bei ihm unter dem Volk, das im Lande noch übriggeblieben war.

40,7 Als nun die Hauptleute, die noch im Lande verstreut waren, samt ihren Leuten erfuhren, daß der König von Babel Gedalya, den Sohn Ahikams, über das Land gesetzt hatte und über die Männer, Frauen und Kinder und über die Geringen im Lande, die nicht nach Babel weggeführt waren,

40,8 kamen sie zu Gedalya nach Mizpa, nämlich Yishmael, der Sohn Netanyas, Yohanan und Yonatan, die Söhne Kareachs, und Seraya, der Sohn Tanhumets, und die Söhne Efais von Netofa und Yaasanya, der Sohn eines Maachatiters, samt ihren Leuten.

40,9 Und Gedalya, der Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans, schwor ihnen und ihren Leuten einen Eid und sprach: Fürchtet euch nicht, den Chaldäern untertan zu sein; bleibt im Lande und seid dem König von Babel untertan, so wird's euch wohl gehen.

40,10 Siehe, ich bleibe hier in Mizpa und habe die Verantwortung vor den Chaldäern, die zu uns kommen; ihr aber sollt Wein und Feigen und Öl ernten und in eure Gefäße tun und sollt in euren Städten wohnen, die ihr wieder in Besitz genommen habt.

40,11 Und als die Judäer, die im Lande Moab und Ammon und in Edom und in allen Ländern waren, hörten, daß der König von Babel einen Rest in Yahuda übriggelassen und über sie Gedalya gesetzt hatte, den Sohn Ahikams, des Sohnes Schafans,

40,12 da kamen auch sie alle zurück aus allen Orten, wohin sie verstreut waren, in das Land Yahuda zu Gedalya nach Mizpa und ernteten sehr viel Wein und Sommerfrüchte.

40,13 Aber Yochanan, der Sohn Kareachs, und alle Hauptleute, die im Lande verstreut gewesen waren, kamen zu Gedalya nach Mizpa

40,14 und sprachen zu ihm: Weißt du auch, daß Baalis, der König der Ammoniter, Yishmael, den Sohn Netanyas, gesandt hat, daß er dich erschlagen soll? Das wollte ihnen aber Gedalya, der Sohn Ahikams, nicht glauben.

40,15 Da sprach Yochanan, der Sohn Kareachs, zu Gedalya heimlich in Mizpa: Ich will hingehen und Yishmael, den Sohn Netanyas, erschlagen, daß es niemand erfahren soll. Warum soll er dich erschlagen, so daß alle Judäer, die bei dir versammelt sind, zerstreut werden und, die noch aus Yahuda übriggeblieben sind, umkommen?

40,16 Aber Gedalya, der Sohn Ahikams, sprach zu Yochanan, dem Sohn Kareachs: Du sollst das nicht tun; es ist nicht wahr, was du von Yishmael sagst

 

 
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YirmeYahu 5