Am Ende


Der Mensch macht der Finsternis ein Ende




  • 1) "Und es geschah am Ende." "Der Mensch macht der Finsternis ein Ende und bis hin zu den fernsten Grenzen macht er sich auf die Suche nach dem Felsen der Finsternis und dem Schatten des Todes." "Macht der Finsternis ein Ende," bedeutet das Ende der Linken, welche nicht in die Rechte mit eingeschlossen ist. Diese ist Satan, der Engel des Todes, der in der Welt umherzieht und Menschen zur Sünde anstiftet. Er zieht oben umher, stellt sich vor den Yahuah und klagt über die Welt und beschimpft sie. "und bis hin zu den fernsten Grenzen macht er sich auf die Suche," denn all seine Handlungen sind nicht zur Wohltat, sondern immer zum Eigennutz und um Zerstörung in die Welt zu bringen; er ergreift die Seelen der Menschen und bringt ihnen den Tod.

    2) "Der Felsen der Finsternis und Schatten des Todes." Dies ist ein Stein des Anstosses, Satan, denn es liegt hierin, dass die Bösen versagen. Und es steht geschrieben, "Ein Land von tiefer Finsternis, wie die Finsternis selbst." Es gibt oben das Land der Lebendigen - das Land Israels, Nukwa de SA - und es gibt unten das Land welches "Dunkelheit" und "Schatten des Todes" genannt wird. Es geht aus dem dunklen Land hervor, der Nukwa de Klipa (Schale).Ein "Felsen der Finsternis und Schatten des Todes." Dies ist das Ende der Seite der Dunkelheit, Satan, die Vergeudung des Goldes.

    3) Seht, wie die Menschen das Werk des Yahuahs betrachten sollten, und sich Tag und Nacht in die Tora vertiefen um Seine Taten zu beobachten und zu erkennen. Denn die Tora spricht zu dem Menschen jeden Tag und sagt: "Wer immer einfältig (unbefangen) ist, möge hier eintreten."

    4) Und wenn sich ein Mensch mit der Tora beschäftigt und sich an ihr festhält, wird er mit einer Stärkung im Baum des Lebens belohnt, SA. Und wenn ein Mensch im Baum des Lebens dieser Welt gestärkt wird, so wird er darin auch für die nächste Welt gestärkt. Und wenn die Seelen diese Welt verlassen, so werden die Stufen der nächsten Welt für sie korrigiert sein.

    5) Der Baum des Lebens ist in mehrere Stufen eingeteilt, und sie sind alle eins. Dies ist so, da die Stufen im Baum des Lebens übereinander angeordnet sind - Zweige, Blätter, Schalen, Stamm, Wurzeln, und all dies ist der Baum. So wird derjenige, der sich in die Tora vertieft, korrigiert und kräftigt sich im Baum des Lebens, dem Stamm des Baumes.

    6) Und all die Kinder Israels werden vom Baum des Lebens gestärkt; Sie klammern sich wahrhaftig an den Baum, jedoch manche an seinen Stamm, manche an die Zweige, manche an die Blätter und manche an die Wurzeln. Es stellt sich heraus, dass, sie alle an dem Baum des Lebens hängen; und all diejenigen, die sich mit der Tora beschäftigen, heften sich an den Stamm des Baumes. Aus diesem Grund klammert sich derjenige, der sich auf die Tora einlässt, an den ganzen Baum, denn der Stamm des Baumes enthält ihn in Gänze.

    7) "Und es geschah am Ende." Das Ende ist der Ort, wo es kein Erinnern gibt, das Ende der Linken, wie geschrieben steht, „ Denke nur dann an mich, wenn es dir gut geht.“ Ziemt sich dies für Josef, den Gerechten, so zu sprechen, „ Denke nur dann an mich, wenn es dir gut geht.“? Doch als Josef über seinen Traum nachdachte, sagte er: „Dieser Traum ist sicherlich einer des Erinnerns.“ Doch befand er sich hier im Irrtum, denn es war alles in Yahuah.“

    Die Mochin werden nur mit dem Entstehen der mittleren Linie vervollständigt. Vorher besteht eine Trennung zwischen den zwei Linien, und jede wünscht ihre Vorherrschaft aufrecht zu erhalten und die Leuchtkraft der anderen zu annullieren. Die Rechte wünscht nur die Erleuchtung von Chassadim, und hebt die Erleuchtung von Chochma in der Linken auf, und die Linke wünscht nur die Erleuchtung von Chochma und hebt die Erleuchtung von Chassadim auf. Solange, bis die Mittlere Linie entsteht und zwischen ihnen entscheidet; sie vermischt sie ineinander, und unterstützt das Leuchten beider, je nach ihrer Weise.

    Es gibt hier jedoch zweierlei Arten von Hitkalelut (Vermischung):
    1. Wenn die Erleuchtung von links in die rechte mit eingeschlossen ist, die rechte dominiert und nur in Chassadim leuchtet, die von Chochma verdeckt werden. Dies ist die Stufe von SA, wo, obwohl Chochma von der linken vorhanden ist, diese nicht benutzt wird, denn er erfreut sich an der Barmherzigkeit.
    2. Wenn beide ineinander verschmolzen sind und beide in Hitkalelut regieren. Die Rechte leuchtet in dem Licht von Chochma, „enthüllte Chassadim“ genannt, und die Linke leuchtet im Licht von Chassadim. Dies ist die Stufe von Jesod de SA, die mittlere Linie, die von Chase de SA hinunter leuchtet. Dies ist die Stufe von Mochin, welche von Josef regiert wird. Sie wird „Mochin der Erinnerung“ genannt.

    Als Josef seinen Traum überdachte, sagte er, es sei ein Traum der Erinnerung, dass die Mittlere Linie in den oberen Mochin schon gezogen sei. Er dachte, die zweite Hitkalelut, „Mochin der Erinnerung“ habe schon stattgefunden. Dies wäre das vollkommene Mochin gewesen und hätte Josefs Herrschaft angezeigt. So sprach er voller Vertrauen und in Kenntnis der Zukunft: „Denkt nur dann an mich, wenn es euch gut geht“. Dies bedeutet, die Mochin der Erinnerung werden mit der Erfüllung des Traumes über den Chef der Weinschenke erscheinen, so wie geschrieben steht, „Denkt nur an mich,“ gemeinsam mit ihm.

    Doch da täuschte er sich, denn es gab hier nur die erste Hitkalelut. Und all die Worte des Traumes befanden sich in Yahuah, SA. Dies sind verhüllte Chassadim. Die zweite Hitkalelut, die Mochin der Erinnerung, welche als Josefs Herrschaft betrachtet wird, war noch nicht angebrochen.

    8) Daher, im Einklang mit dem Ort des Vergessens, „erinnerte sich der Chef der Mundschenke nicht an Josef, sondern vergaß ihn.“ „sondern vergaß ihn“, weist auf den Ort des Vergessens hin. Darum wird er „Ende“ der Seite der Finsternis genannt. Und was sind zwei Jahre? Die Dauer der Zeit, die die Stufe des Vergessens benötigt um auf die Stufe des Erinnerns zurückzukehren.

    Dies ist so, da, solange die zweite Hitkalelut für die Mochin der Erinnerung nicht eingetreten ist, die Klipa des Vergessens, die „das Ende der Tage“ genannt wird, auf der linken Linie steht. Dies ist so, da durch die Kraft der zweiten Hitkalelut, der Ort des Vergessens wieder zu einem Ort der Erinnerung wird. Es steht geschrieben, dass alle Worte des Traumes in Yahuah waren, im ersten Hitkalelut. Der Ort des Vergessens befand sich vor ihm, denn an diesem Ort werden die Mochin der Erinnerung später erscheinen. Denn die Vorherrschaft war der Klipa des Vergessens gegeben worden, und sie wird „Ende“ der Seite der Dunkelheit, der linken Seite, genannt. Diese ist dunkel und steht vor dem Hitkalelut.

    Zwei Jahre. Was sind zwei Jahre? Ein ganzer Zyklus von Korrektur wird „ein Jahr“ genannt. Die Stufe des Vergessens wieder zurück zur Stufe des Erinnerns zu bringen benötigt zwei Verschmelzungen, welches zwei Jahre sind. Danach sagte er, „der Pharao hatte einen Traum“. Dies bedeutet, der Traum des Pharao wurde schon als zweite Hitkalelut betrachtet.

    9) „der Pharao hatte einen Traum, und siehe er stand am Nil.“ Dies war Josefs Traum, ein Traum der Erinnerung. Dieser enthüllt Josefs Herrschaft, da jeder Fluss den Gerechten Josef darstellt. Denn ein jeder, der im Traum einen Fluss sieht, erblickt Frieden. Dies ist die Stufe von Jesod, Josef, wie geschrieben steht, „Ich will ihr Frieden senden, gleich einem Fluss.“ Ein Fluss beinhaltet also Josef. Und es trug sich zu am Ende

    10) Als Yahuah die höhere Welt, Bina, erschuf, errichtete Er alles, wie es sein sollte und rief höhere Lichter hervor, die von allen Seiten scheinen, welche die drei Linien sind, und alle sind eins. Er erschuf die Himmel oberhalb, SA, und die Erde oberhalb, die Nukwa, so dass sie alle als eins eingerichtet wären, Bina und SoN, zu Gunsten der Niederen.

    11) "Der König errichtete das Land durch Gerechtigkeit." Der König ist Yahuah, Bina, und "Durch Gerechtigkeit" ist Jakob, SA, die Nahrung des Landes. Daher wird Waw von HaWaYaH, SA, durch das obere Hej von HaWaYaH, Bina, ernährt, das untere Hej von HaWaYaH, Nukwa, wird vom Waw, SA, ernährt, dessen Ernährung des Landes "Durch Gerechtigkeit", SA, ist, da Er "das Land durch Gerechtigkeit errichtete," mit all dessen Korrekturen, und es ernährt.

    12) "Der König" ist Yahuah, und "Durch Gerechtigkeit" ist Josef. "Errichtet das Land," wie geschrieben steht, "Und alle Länder kamen nach Ägypten zu Josef." Und da Yahuah Jakob begehrte, machte Er Josef zum Herrscher über das Land.

    13) "Der König" ist Josef und "Errichtet das Land durch Gerechtigkeit" ist Jakob, da es so lange Jakob nicht nach Ägypten kam, wegen einer Hungersnot keine Nahrung für das Land gab. Da Jakob nach Ägypten kam, wurde dank ihm die Hungersnot aufgehoben, und das Land wurde genährt.

    14) "Der König errichtete das Land durch Gerechtigkeit." Dies ist König David, wie geschrieben steht, "Und David gewährte Gerechtigkeit und Rechtschaffenheit für all seinVolk." Er ernährte das Land wärend seines Lebens, und es verbleibt in seiner Schuld nach seinem Hinscheiden aus der Welt. "Aber er, der Geschenke und Tribute fordert, stürzt es." Dies ist Rehawam, und "Er, der Geschenke fordert" meint einen stolzen Menschen. Und Rehawam war stolz, denn er sagte, "Mein Vater züchtigte euch mit Peitschen, aber ich werde euch mit Skorpionen züchtigen."Folglich wurde sein Königreich zerrissen.

    15) Obwohl der Urteilsspruch über die Welt gesprochen wurde, hält Yahuah sich für die Gerechten zurück, und regiert die Welt nicht. Während den Tagen von König David existierte die Welt für ihn. Nachdem er starb, existierte sie dank seines Verdienstes, wie geschrieben steht, "Denn ich werde verteidigen... Mir selbst zuliebe, und Meinem Diener, David, zuliebe." Gleichermaßen regierte die Strafe während aller Tage Jakobs und aller Tage Josefs hindurch nicht die Welt, da die Hungersnot für sie aufgehört hat und die Versklavung in Ägypten aufgehalten wurde.

    16) “ Der König erschafft das Land durch Gerechtigkeit“, das ist Josef. „Wer aber Geschenke und Tribut erzwingt stürzt es“, ist der Pharao. Weil er sein Herz gegen Yahuah erhärtet hat, wurde das Land Ägypten zerstört. Und vorher war das Land durch Josef aufrechterhalten, in diesem Traum, den der Pharao träumte, so wie es geschrieben steht, „Und es begab sich am Ende nach zwei vollen Jahren.“

    17) „ Yahuah lebt, und gelobt sei mein Fels, und erhoben sei Yahuah meiner Erlösung.“ Es schreibt Elokej [Hebräisch: Yahuah von] mit einem Waw. „Yahuah lebt.“ „Lebt“ ist ein Gerechter, das Fundament [Jesod] der Welt, Jesod de SA, genannt, „Er der ewig lebt, “ und „ Gelobt sei mein Fels.“ Das ist die Bedeutung der Worte, „Gelobt sei Yahuah, mein Fels,“ welches die Welt ist, Nukwa, die durch die Gerechten existiert, da die Gerechten – Jesod de SA – sie beschenken und sie dadurch fortbesteht. „Und erhaben sei Yahuah meiner Erlösung.“ Erhaben ist die Höhere Welt, Bina. „Yahuah von“ – mit Waw - ist der Himmel, SA, wie es geschrieben steht, „Die Himmel sind die Himmel Yahuahs“

    Der Text klärt das gesamte Geben von Jesod, genannt, „Er, der ewig lebt,“ über der Nukwa, genannt, „Welt“ und „Fels“. Dies geschieht wenn die zwei oberen Grade, Bina und SA, sich in Jesod vereinen. Bina kleidet SA mit ihren Mochin, sie stehen über Jesod, und er steht über der Nukwa, von der alle niedrigeren empfangen.

    Das ist die Bedeutung der Worte, „Yahuah lebt,“ und „Gelobt sei mein Fels.“ Er, der ewig lebt ist Jesod – Geben – und der Fels, die Nukwa, gepriesen durch ihn, wenn „Erhaben sei Yahuah meiner Erlösung,“ wenn SA, „Yahuah von“ mit einem Wav, genannt wird, erhebt es sich mit den Kleidern der Bina. Dies ist so, da „Erhaben“ Bina andeutet, da, als Jesod von diesen zwei Graden empfängt, es die Fähigkeit hat, die Nukwa zu beschenken.

    18) „Gepriesen sei Yahuah, Tag für Tag“. „Gepriesen sei der Yahuah [ADNY],“ der Name wird mit Alef-Dalet-Nun-Yud geschrieben, und deutet auf Nukwa. Dieser Text ist das Wesentliche der Weisheit. „Tag für Tag“ sind zwei Jahre, die zwei Grade sind, Bina und SA, die die einzigen sind, durch die die Nukwa gesegnet wird, wie geschrieben steht, „Und es geschah am Ende der zwei vollen Jahre, dass der Pharao einen Traum hatte, und siehe, er stand am Nil.“ Dies ist Josef, da der Nil der rechtschaffene Josef ist.

    Mikez 2